Ehe mit einer ungläubigen Frau

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Ehe mit einer ungläubigen Frau

Beitragvon Rabbit76 » Samstag 1. November 2008, 19:25

Hallo,

ich bin seit fast 7 Jahren mit einer ungläubigen Frau verheiratet. Am Anfang kam sie mit mir überall mit mir mit (Lobpreis, Gottesdienst, Gemeinde Weekend) wir waren eigenlich glücklich, ausser sie hatte wieder einen schlechte Laune Anfall(Das konnte von 0 auf 100 und wieder zurück innerhalb von 30min und dann immer wieder in diesen 7 Jahren) Sie hasst alles was mit elektronik zu tun hat (Das sind meine frustkäufe) Ist jedoch nicht weiter schlimm , da ich ja musik liebe und z.B beim kochen Musik höre und sie alles Pferde Artikel kauft....sogar eine Kutsche für 6000.-. Ist es eigenlich gleichberechtigt, das ich mein Hobby habe z.B. Meine Konsolen Sammlung (spiele sehr selten doch ich bin stolz darauf) Dann singe ich noch im Lobpreis mit , wo ich natürlich proben habe und am Sonntag im GD einen Auftritt (1 x im Monat) + Band 2 x im Monat. Da sagt sie natürlich ich sei immer weg und sie lebe nun ihr eigenes Leben. (Fremdgehen, Ausgang u.s.w ) Ich persönliche finde das ich einen riessen fehler gemacht habe, dass ich eine ungläubige Frau geheiratet habe mit der Hoffnung das sie mal zum glauben findet. Das Fremdgehen könnte ich ihr trozdem noch verzeien, doch sie möchte nun aus ihrem eigenen Haus ausziehen und ich darf in der Wohnung bleiben (Das ist ja schon eine komische sache). Und das eine Fernbeziehung auch funktioniert, dass möchte ich jedenfalls nicht. Habt ihr mir da einen Tip in meiner Situation?
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Beitragvon Suchender » Samstag 1. November 2008, 22:30

Hallo Rabbit76,
Du scheinst das verflixte siebente Jahr erreicht zu haben. Nein aber nun im Ernst: Ich finde, dass Du eine Nichtchristin geheiratet hast, ist noch kein Grund dafür, dass eine Ehe scheitern muss. Auch dass es gelegentlich Streitigkeiten und unterschiedliche Neigungen gibt. Wenn es allerdings Lügen und Fremdgehen in einer Ehe gibt, dann ist sie definitiv am Ende und da sollte es auch kein Verzeihen geben, denn hier wird bewusst wehgetan. Wo es kein Bereuen gibt, da ist auch Vergebung fehl am Platz. Wenn Deine Partnerin davon redet, fremd zu gehen, dann will sie Dir damit ausdrücken, dass sie Dich nicht mehr liebt und Eure Ehe gescheitert ist.
Mein Rat: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Jesusfreak » Sonntag 2. November 2008, 01:09

Lieber Rabbit76

Willkommen in unserem Forum. Ich persönlich könnte das Fremdgehen nur sehr schwer verzeihen, es ist ein ernormer Vertrauensverlust.

Jesus nennt nur einen Grund, weshalb eine Scheidung erlaubt ist: Ehebruch. Das kann ein Grund sein für eine Scheidung, MUSS aber nicht. Denn wenn der Betrogene seinem Partner ehrlich und liebevoll verzeiht und damit die Ehe rettet, handelt derjenige ganz klar im Sinne Gottes.

Lieber Rabbit76, bringe deine Fragen vor Gott, immer wieder. Und lass dir Zeit für deine Entscheidung. Ich bete dafür, dass sie richtig sein wird!

Liebe Grüsse Jesusfreak
Nicht immer ist der Glückliche dankbar, aber der Dankbare ist immer glücklich.
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Beitragvon Ralph » Sonntag 2. November 2008, 14:55

Hallo Rabbbit76,

Auch von mir ein herzliches Willkommen.Du hast vor 7 Jahren einen besonderen Dienst angefangen.Daher mein Tipp: Führe diesen Dienst weiter und erbitte für diesen Dienst Kraft und Mut kniend vor dem Thron unseres Gottes.

Wertvoll

Ein Basketball in meinen Händen ist etwa 30 Euro wert.
Ein Basketball in den Händen von Michael J. ist ungefähr 30 Millionen Euro wert.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Tennisschläger in meinen Händen ist wertlos.
Ein Tennisschläger in den Händen von Pete S. verspricht einen Wimbledon-Sieg.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Stab in meinen Händen kann mich vor einem wilden Tier schützen.
Ein Stab in den Händen von Mose teilte das rote Meer.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Eine Schleuder in meinen Händen ist ein Kinderspielzeug.
Eine Schleuder in den Händen von David war eine mächtige Waffe.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Fünf Brote und zwei Fische in meinen Händen sind einige Fischsandwiches.
Fünf Brote und zwei Fische in den Händen von Jesus Christus bringen Nahrung für Tausende.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Nägel in meinen Händen können für ein Vogelhäuschen gebraucht werden.
Nägel in den Händen von Jesus Christus bringen Rettung für die ganze Welt.Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Also lege deine Bedenken und Sorgen, deine Ängste und Hoffnungen,
Träume, Familie, Beziehungen zu anderen Menschen und dich selber in Gottes Hände.Denn es kommt ganz darauf an, wer dies alles in Händen hält.

-Verfasser unbekannt-

Liebe Grüsse
Ralph
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Wag es mit Jesus,ER macht uns frei.Wo JESUS ist,ist Herrlichkeit...
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Beitragvon Sandro86 » Mittwoch 5. November 2008, 13:03

Ich finde deinen Beitrag richtig gut Ralph...
Danke dafür!!!

Und lieber Rabbit, rede nochmal mit deiner Frau darüber.
Es muss nicht immer so sein das man die gleichen Interessen hat.
Es hat ja bei euch anscheinend am Anfang auch gut funktioniert.

Eine Beziehung ist ein geben und nehmen.
Und Liebe muss täglich gepflegt werden.
Denke das dies bei euch nicht mehr der fall war.
Der Alltag hat euch eingeholt und jeder hat sein leben so gelebt wie er es wollte.
Wenn ihr aber wieder euer Leben teilt und wieder mehr zeit miteinander verbringt, könnte eure Liebe zueinander wieder neu enstehen.

Das mit dem Fremdgehen sollte aber natürlich auch noch geklärt werden.
Wenn es ihr nicht leid tut hat es keinen sinn mehr...
Man verletzt niemanden den man liebt.
Dann war sie es einfach nicht wert und der liebe Gott wird dir irgendwann die richtige Frau schicken.

Wünsche euch alles gute...
Sandro86
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Beitragvon Rabbit76 » Mittwoch 5. November 2008, 21:19

danke euch vielmal für eure tips und hoffnungsvollen gedanken. Von meiner seite her, gebe ich mir mühe damit alles wieder gut kommt. Ich nehme vielmehr zeit für sie und spreche mit ihr über diese situation. Doch sie hat das gefühl in eine Wohnung zu ziehen. Ich möchte einfach keine Fernbeziehung, was ihr sicher verstehen könnt. Werde euch sicher mitteilen wie's nun weiter geht.
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Beitragvon pillango » Samstag 8. November 2008, 23:05

lieber rabbit!! es wäre falsch, wenn ich jetzt sagen würde, ich könnte deine situation verstehen oder gar nachvollziehen. aber ich kann (muss!) dir sagen: verzeihe ihr. in allem was sie getan hat. und wenn es für dich ist, um damit abzuschließen.
und da kann ich dir, joachim leider nicht zustimmen: verzeihen ist NIE, aber auch NIEMALS fehl am platz. NIEMALS!!! Verzeihen ist immer das Beste was man in einem Konflikt tun soll.
wenn man nicht verzeiht, und ist es nur eine ausnahme, weil etwas besonders hart war, so steigt Bitterkeit und Zorn und Trauer auf, die etwas kaputt machen. sie bauen eine mauer auf zwischen jesus und dir.
ich weiß wovon ich rede, ich habe einen sehr schwierigen vater (kein christ), der mich oft sehr verletzt hat, aber mich hat nur gottes stimme gerettet, die mir in solchen situationen, in denen ich weinend aus dem haus hätte rennen wollen zurief: verzeih ihm!!
und ich zwang mich ihm zu verzeihen. hätt ichs nicht getan, hätte ich oft mit ihm brechen müssen.


ich weiß nicht ob ich das als fehler bezeichnen würde. hast du jesus damals gefragt, ob es richtig ist, sie zu heiraten? womöglich ist es gerade eine aufgabe, die er dir gibt. oder es ist tatsächlich ein fehler. aber das kann ich mir schlecht vorstellen.
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Beitragvon Ralph » Mittwoch 12. November 2008, 00:26

Lieber Rabbit76,

Werde für Euch beide beten und das unser Herr Jesus Christus Euch bewahren und behüten möge auf allen Euren Wegen.

4. Mose 6,24-26:
Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!
Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden!

Liebe Grüsse
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