Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon Mia » Dienstag 17. Februar 2009, 14:46

Mich beschäftigt seit einigen Tagen folgendes Problem:

Ich bin seit 1 Jahr in einer sehr glücklichen Beziehung. Wir sind beide keine Christen und er hatte schon vor mir 2 Beziehungen in denen er auch Sex hatte. Ich dagegen hatte noch keine Beziehung vorher und daher auch keinen Sex.
Seit ich nun mit ihm zusammen bin, hat sich für mich die Frage gestellt: ab wann möchte ich mit ihm schlafen?
Und ich muss dazu sagen, meine Freundin ist Christin und sie und ihr Mann haben sich auch aufgespart füreinander und durch Gespräche mit ihr über dieses Thema, hab ich immer mehr darüber nachgedacht ob ich das auch in meinem Leben so machen möchte. Aber als ich dann an dem Punkt angekommen bin, und mich dafür entschieden habe auch zu warten bis zur Hochzeit, sind mein Freund und ich uns schon relativ nahe gekommen.
ich finde es nun ehrlich gesagt schon fast zu weit, mittlerweile bin ich der Meinung das sowas auch schon in die Ehe gehört doch nun ist es ja zu spät. ich mein wir haben noch nicht miteinander geschlafen aber ich find auch einige "Aktionen" davor gehören einfach in die Ehe!
Aber soll ich jetzt so weitermachen oder soll ich sozusagen einen Neuanfang machen und ab jetzt die Grenzen in unserer Beziehung neu festlegen? Geht das wenn man schon einmal so weit gegangen ist? Kann ein Mann damit leben wenn er schon früher Sex hatte und auch jetzt mit mir schon Intimitäten ausgetauscht hat - also schonmal Kontakt damit hatte?
Das Problem ist auch, wir können frühstens in 2 Jahren heiraten!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung dazu kund gebt!
Danke!
Mia
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Beitragvon Lydie » Dienstag 17. Februar 2009, 15:38

Hallo, liebe Mia,

danke für Deinen Bericht und die Fragen. Folge Deinem Gewissen und stelle alle vorehelichen intimen Kontakte mit Deinem Freund ein. Betet darum enthaltsam leben zu können. Wahrscheinlich ist es besonders für Deinen Freund nicht leicht, da er schon Erfahrungen hat. Aber es ist wichtiger Gottes Gebote zu befolgen. Er möge Euch die Kraft dazu geben.

ABER, was hindert Euch, nicht schon bald zu heiraten? Muss es eine große Hochzeit sein? Eine perfekte Wohnung? Eine schöne kirchliche Trauung und die standesamtliche Trauung im kleinen Kreis, das ist doch auch etwas! Überlegt mal und betet, um Gottes Willen zu erkennen!

Das ist nur mein persönlicher Vorschlag!

Gottes Segen Euch Beiden

Lydie
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Kinder erst nach der Heirat

Beitragvon Life Concept » Dienstag 16. Juni 2009, 15:35

Also ich denke, dass man Geschlechtsverkehr nicht vor der Ehe haben soll, geschweige denn, Kinder in die Welt setzen. Wie denkt ihr darüber? :)
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon pillango » Dienstag 16. Juni 2009, 17:11

Na, ohne Frage! Viele jungen Menschen, auch in meinem Alter, sehen als "Liebesbeweis", miteinander zu schlafen, das geht schon mit 14 Jahren los. Total krankes, gestörtes Bild.
Dabei finde ich es viel größer, sich zu enthalten bis zur Ehe! Aber das wäre das Ende dieser ganzen "Nur-mal-so-zum-Ausprobieren - Beziehungen". Aber es ist doch keine Kunst seine sexuelle Lust zu befriedigen.
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon luxoo » Dienstag 23. Juni 2009, 21:16

Ich möchte mich auch mal kurz melden
(Ok, nachdem ich fertig war mit Schreiben habe ich erkannt, dass es doch nicht so kurz ist ;-))
Da dieser Beitrag bei Lesern auf reges Interesse stösst, aber fast niemand bereit ist einen Beitrag zu verfassen, nehme ich an, dass dieses Thema viele Fragen aufwirft, die bisher ungeklärt sind!
Ich habe mir diesbezüglich schon viele Gedanken gemacht und schon etliche Stunden(oder doch bereits Tage?;-) damit verbracht die Lösung zu finden. Ich denke, dass man diese Frage meistens auf die falsche Weise angeht. Die Frage: "Wie weit darf ich gehen?" zeigt uns, dass wir eigentlich herausfinden wollen, wie viel wir von der Sexualität ausleben können ohne uns vor Gott schuldig zu machen. Dies ist aber der falsche Ansatz. Gott liebt uns, und er möchte nur das Beste für uns. Gottes Ziel ist es, dass wir das ewige Leben erlangen. Dies ist sein einziges Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt er uns notfalls sogar durch düstere Täler wandern! Sein Ziel ist, dass wir das ewige Leben erreichen und er will nur das Beste für uns.
Das Beste für uns , will er auch im Bereich der Sexualität. Die biblischen Gebote, die in der Bibel behandelt werden, haben nur das eine Ziel: Uns zu schützen und uns vor sündhaften Verhalten zu bewahren, dies ist Gottes Liebe zu uns. Und diese Liebe zeigt er uns, indem er Regeln aufstellt, die nicht immer voll verständlich sind, aber immer zu unserem Besten dienen.
Dies müssen wir ständig in unserem Hinterkopf haben: Die Regeln der Bibel dienen uns zum Besten!!!
Wenn wir dies erkannt haben, geht es uns plötzlich nicht mehr darum, möglichst an die Grenze des Erlaubten zu gehen, sondern uns möglichst zu enthalten(damit ist nicht nur Sex gemeint), weil wir wissen, dass es uns zum besten dient. Wenn ihr in einer Beziehung seid, dann solltet ihr Gott an erste Stelle setzen. D.h. ihr solltet bereit sein, euren Partner zu verlassen, wenn euch Gott dies aufzeigt. Solange man nicht verheiratet ist, besteht zu einem kleinen Prozent die Möglichkeit, dass dies nicht der richtige Partner ist. Lebt eure Beziehung so, dass ihr jederzeit euren Partner aufgeben könntet, ohne eurem zukünftigen Mann/Frau etwas weggenommen zu haben, was ihm gehören würde (wiederum ist hier nicht nur Sex gemeint), wenn ihr dann ein schlechtes Gewissen hättet, dann fragt euch, ob diese Handlung korrekt war.
Jede sexuelle oder intime Handlung gehört laut der Bibel nur in die Ehe. Salomo warnt und davor:
Hohelied 8,4 "Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, daß ihr die Liebe nicht aufweckt noch erregt, bis es ihr gefällt."
Ich frage mich, ob eine sexuelle Sünde vor Gott eine schlimmere Sünde ist als eine "alltägliche" (schlecht über jemand anderen denken, lügen)
1, Korinther 6,18 "Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. "
Auf jeden Fall warnt uns die Bibel speziell vor sexuellen Sünden. Denn die sexuelle Sünde hat auf dieser Welt die mehrfach schlimmeren Auswirkungen als andere Sünden. Denkt nur daran, wie viele Familien zerstört wurden, weil der Ehemann sexuelle Sünden beging. Am meisten leiden die unschuldigen Kinder und die hintergangene Frau. Gott warnt uns in der Bibel so oft vor dieser Art von Sünde, weil er uns die Auswirkungen ersparen will. Er möchte das beste für uns und deshalb gibt er uns Regeln, die uns einen korrekten Umgang mit diesem Thema zeigen.
Ich bin 20 Jahre alt, hatte bis anhin noch nie eine Freundin, jetzt bin ich in einer Beziehung seit ein paar Monaten. Wir haben uns klare Regeln aufgestellt. Hauptregel: Man tastet nichts an, was beim Gegenüber anders ist als bei sich selbst!
Ich habe diese Regel bis anhin nie bereut, denn ich denke sie ist biblisch. Und ich weiss, dass sie mir zum Besten dient. Je mehr ihr euch aufspart für die Ehe, desto erfüllter wird die Ehe. Bitte, ich warne euch: Nehmt euch in Acht in diesem Bereich und versucht Gottes Willen zu erkennen. Stellt euch Fragen wie dieser Beitrag hier, aber stellt euch diese Fragen unbedingt bevor ihr eine Beziehung eingeht. Wenn ihr eine Beziehung eingeht, ohne euch vorher über die Ehe und Fragen wie diese Gedanken gemacht zu habt, ist es meistens zu spät. Ich habe die Auswirkungen solcher Fehler in meinem Kollegenkreis selber erfahren und ich möchte dies sogar meinem ärgsten Feind ersparen. Die Sünde wird vergeben und muss auch vergeben werden, aber die Auswirkungen trägt man leider mit sich.
Ich hoffe ich konnte euch einige Antworten liefern.
Zur Hilfe möchte ich euch einen Link angeben, wo ihr Predigten anhören könnt zu diesem Thema:

http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=3952&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0

http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=4839&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0

Wenn ihr nun das Gefühl habt, ich denke zu streng über dieses Thema, dann forscht bitte in der Bibel nach und prüft es.
Mein Wunsch ist es, euch allen das zu ersparen, was ich in diesem Gebiet schon alles miterlebt habe.
Gottes Segen auf euren Wegen und dass ihr den Willen Gottes erkennen möget
Freundliche Grüsse
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon Lydie » Dienstag 23. Juni 2009, 23:15

Lieber luxoo :)
ich bin sehr überrascht und erfreut über Deinen so guten Beitrag. Als ich anfing zu lesen ,dachte ich Du wärst ein Mann so um die 35 und ich freute mich, dass Du auch schon in Deinem jungen Alter von 20 Jahren, so eine gute Einstellung zur Ehe hast. Ja, Du hast sehr recht, es liegt kein Segen darauf etwas vorweg zu nehmen in der Sexualität, was NUR in die Ehe gehört und ich meine da nicht eine uneheliche Partnerschaft.
Wieviel Leid könnte vermieden werden, wenn sich junge Menschen an Gottes Gebote halten würden.
Es gäbe weniger ungewollte Schwangerschaften und Abtreibungen. Es ist Gottes Wille, dass eine junge Frau und ein junger Mann "rein", das heißt ohne Sexualkontakte in die Ehe gehen. Man kann in einer Beziehung darum beten, dass Gott bewahrt und man Gott auf diesem Gebiet gehorchen will. Es lohnt sich. Mein Mann und ich haben es persönlich erfahren!

Lieber luxoo, geh weiter diesen gradlinigen Weg mit unserem Herrn und Ihr, Du und Deine Freundin werdet glücklich werden. Auch in alltäglichen Dingen ist es wichtig, gemeinsam nach Gottes Willen zu fragen und ihn zu tun.

Liebe Grüsse und herzlich willkommen im Forum :)
Lydie
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon pillango » Mittwoch 24. Juni 2009, 01:06

Generell bin ich schon der gleichen Meinung. Aber was ist mit einem Paar, dass wirklich sicher ist und weiß, dass sie füreinander bestimmt sind, und kurz vor (ein paar wochen, monate oder so) miteinander schlafen?
So GANZ KONKRET steht es ja nicht in der Bibel, dass man keinen vorehelichen Sex haben soll, oder?
Ich lass mich gerne belehren, wenn jemand eine Stelle hat. :)
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon luxoo » Mittwoch 24. Juni 2009, 09:05

Hallo Pillango und ihr anderen

Ich gebe dir Recht, wenn du sagst, dass Gott in der Bibel nicht ganz klar Sex vor der Ehe verbietet. Vielleicht ist das gerade extra so. Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen, die seinen Geboten Folgen, sondern er hat uns als eigenständige Wesen erschaffen, die ihren eigenen Willen besitzen, um sich gegen Gottes Gebote oder für ihn zu entscheiden. Aus diesem Grund denke ich hat er nicht jedes Gebot ganz klar auf eine steinerne Tafel gemeisselt. Er möchte, das wir unseren Verstand gebrauchen, um seinen Willen zu erkennen. Um seinen Willen zu erkennen, braucht es eine innige Gemeinschaft mit Gott. (durch Gebet, Bibellesen) Unser Glaube ist eine Herausforderung, die uns manchmal bis zum Letzten herausfordert, sodass wir kaum mehr Kraft haben. Aber genau diese Erfahrungen stärken unseren Glauben enorm. Wenn wir oft in der Bibel lesen, werden wir das Wesen Gottes immer mehr verstehen. Wir werden das Denken Gottes oder das Denken Jesu annehmen. Ich persönlich denke, dass wenn man das Wesen Gottes in Bezug zur Sexualität versteht, kommt man zu dem Punkt, dass Gott die Sexualität ausschliesslich für die Ehe geplant hat. (Das Wesen Gottes lässt sich natürlich nie ganz erfahren, aber es sollte unser Ziel als Christen sein, in mehr und mehr zu erfahren, sodass wir seinen Willen tun können)
Aber doch denke ich auch, dass Gott uns in der Bibel ganz klar aufzeigt, dass die Sexualität erst in der Ehe am richtigen Ort ist. Es kommt immer darauf an, wie man auf die Bibel zugeht. Wenn ich die Bibel lese, um mir zu beweisen, dass Sex auch vor der Ehe ok ist, dann wage ich zu behaupten, dass man die Bestätigung in der Bibel sieht.

Bsp. Ich möchte wissen, ob ich meinen Nachbarn, der mich gerade so ärgert, eine auswischen darf!
Ich schlage die Bibel auf 2. Mose 21,24 "Auge um Auge, Zahn um Zahn..."
Super, dies ist die Antwort, die mir die Bibel gibt. Ich gehe zu meinem Nachbarn und verpass ihm eine Ohrfeige!!!!
Dies ist natürlich ein übertriebenes Szenario, aber ich denke ihr versteht, was ich damit aussagen will. Wenn du eine bestimmte Antwort in der Bibel suchst, gelingt es dir meistens diese auch irgendwo zu finden.

Und jetzt weiter. Lest mal die Geschichte von Jakob; 1. Mose 29,15-30
Nachdem Jakob 7 Jahre gedient hatte, fragte er Laban, ob er ihm nun seine Frau geben würde, er wolle zu ihr eingehen. (eingehen=Geschlechtsverkehr). Dann arrangierten sie ein Fest und Rahel wurde ihm zur Frau gegeben. Erst dann durfte er sie zu seiner Frau nehmen.
Jakob war sich während dieser 7 Jahre sehr sicher, dass Rahel seine Frau sein wird. Welcher (Idiot) würde 7 Jahre schuften ohne sich sicher zu sein, dass dies seine Frau ist. ;-)
Aber dennoch wartete er bis zur Hochzeit. Für mich ist diese Geschichte auch gleich ein Beweis dafür, dass Sex erst wirklich ab der Hochzeit erlaubt ist, nicht wenn man sich verlobt.
Solange du mit deinem Freund noch nicht verheiratet bist, hat er theoretisch das Recht dich zu verlassen bis zur letzten Sekunde vor dem Altar, nachher nicht mehr. Er hat dieses Recht, dies ist seine Entscheidung (natürlich wünsche ich das keinem auf dieser Welt). Aber bis zur Hochzeit ist er nicht dein Mann, er gehört noch nicht dir. Rahel gehörte die 7 Jahre hindurch nicht Jakob sondern Laban. Deshalb fragt auch Jakob nach diesen 7 Jahren, ob er seine Frau nun haben könne, denn sie gehörte noch nicht ihm. Wenn dein Freund bis zur Hochzeit noch noch nicht dir gehört, dann nimm ihm auch nichts weg, wessen du nicht berechtigt bist. Die Liebe sollte auf den anderen fixiert sein und sollte sich um das Wohl des anderen kümmern. (Agape) Du zeigst den Respekt gegenüber dieser Person, indem du ihm nichts wegnimmst. Leider versuchen oft wir Männer die Liebe damit zu beweisen, dass wir unserer Freundin Zärtlichkeiten schenken. Aber genau genommen zeigen wir dadurch unsere Respektlosigkeit. Ich denke, man ist sich bis zur Hochzeit nicht zu 100% sicher, dass dies der Zukünftige ist. (vielleicht stirbt er kurz zuvor, oder er überlegt es sich anders) Dann zeige doch deinen Respekt gegenüber seiner allfälligen Zukünftigen und ihm, indem du dich und ihn rein behältst. Das ist für mich ein Zeichen der Liebe. Respektiere dein Gegenüber. Du hast noch kein Recht auf ihn, solange du nicht verheiratet bist.
Ein Tipp zum weitergeben: Ein Mann der sich zu schnell in Zärtlichkeiten verwickelt, zeigt dir in erster Linie nicht seine Liebe, sondern seine Respektlosigkeit. Er liebt in erster Linie sich selbst und braucht dich dazu! Sprüche wie: "Ich liebe dich doch, dann lass mich bitte", sind das entwürdingendste, was man einer Frau sagen kann.
(Meine Beiträge werde immer länger, tut mir leid, aber ich hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich etwas löschen würde)
Liebe Grüsse
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon Ralph » Mittwoch 24. Juni 2009, 11:16

Ihr Lieben,

Zu diesem Thema gibt es einige Bibelstellen und wie ich finde sehr klare Bibelstellen.

1. Korinther 6: 13- 20

Der Leib ein Tempel des Heiligen Geistes

12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen Nehmen.
13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe.
14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei Ferne!
16 Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist "ein" Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden "ein" Fleisch sein« (1.Mose 2,24).
17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist "ein" Geist mit Ihm.
18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe.
19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst Gehört?
20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

Oder auch ganz klare Bibelworte in 1.Thessalonicher 4

Ermahnung zur Heiligung

1 Weiter, liebe Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus - da ihr von uns empfangen habt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut -, dass ihr darin immer vollkommener werdet.
2 Denn ihr wisst, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.
3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht
4 und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung,
5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.
6 Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.
7 Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung.
8 Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt.
9 Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben.
10 Und das tut ihr auch an allen Brüdern, die in ganz Mazedonien sind. Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder, dass ihr darin noch vollkommener werdet,
11 und setzt eure Ehre darein, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben,
12 damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.

Diese Bibelstellen sind klar und deutlich und es bedarf daher keine menschlichen Auslegungen oder Meinungen.

Liebe Grüsse
Ralph
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Wag es mit Jesus,ER macht uns frei.Wo JESUS ist,ist Herrlichkeit...
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon pillango » Mittwoch 24. Juni 2009, 14:14

wow, das war echt überzeugend. Ich finds auch richtig, und würde selbst nicht anders handeln. Aber dennoch glaube ich, das das nichts mit Hurerei zu tun hat. Hurerei ist für mich das regelmäßige Wechseln von Geschlechtspartnern.
Und ich muss auch sagen, das Leben ist nicht schwarzweiß. Gott ist so genial, dass er meiner Meinung für jeden Menschen nicht einen, geraden Weg geschaffen hat, der keine Abzweigungen hat, und wenn man dann mal falsch abbiegt hat mans verzockt, sondern ein Wegnetz mit vielen kleinen Abzweigungen.
Ich glaube, die Geschichte mit Rahel und Laban und so ist ein Musterbeispiel, ja. Aber dann hätte Gott es eigentlich auch gleich als Gesetz formulieren können. Ich glaube er will, dass wir einfach (neben dem Bibellesen) beten, und dadurch seinen konkreten, auf die Situation bezogenen Willen erfahren..
Oder was meint ihr?
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon andrej » Montag 29. Juni 2009, 21:54

Es ist doch sehr erstaunlich wie Christen eines Sinnes sind. Ich freue mich sehr über das was hie geschrieben ist, besonders von dir, luxoo. Mach weiter. Ich hab es so gemacht und bin nun ein glücklicher Familienvater mit drei Kindern.

Ich will eine Sache ganz klar noch einmal unterstreichen und ergänzen. Das gilt für alle Bereiche des Lebens.

Wir sollten als Christen nicht die Grenzen des erlaubten suchen, sondern die Nähe Christi.
Wie kann ich Jesus noch ähnlicher werdenund nicht der Welt!


Das wäre gegen den Trend der heutigen Christen(leider), aber es ist der Weg zu einem gesegneten Leben mit Gott!
Mit Freundlichen Grüßen,

Andrej Krieger


Es spricht, der solches zeuget: Ja, ich komme bald. Amen. Ja komm, HERR Jesu!
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon Lydie » Montag 29. Juni 2009, 23:20

Lieber andrej,

danke für Deine Beiträge und dass Du wieder mal vorbeischaust! :)

Ich möchte eine Anmerkung zu Deinem Beitrag machen. Nicht alle Christen gehen mit dem Trend der Welt.
Es gibt noch viele Christen, wozu mein Mann und ich uns auch zählen, die ernsthaft Jesus Christus im Alltag nachfolgen wollen.

Wir führen eine glückliche Ehe und Jesus ist in unserer Mitte. Je länger wir mit ihm gehen und wir sind schon lange verheiratet, merken wir wie sensibel er uns für ein liebevolles Miteinander macht. :heart: Wir sind ihm so dankbar für seine Leitung in unserer Ehe! :D

Freundliche Grüsse
Lydie
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon andrej » Dienstag 30. Juni 2009, 01:49

Ja, es stimmt. Liebe Lydie dass nich alle Christen so sind. Und doch sagt uns die Bibel das in der letzten Zeit der Abfall groß sein wird. Das glaube und sehe ich. Es sind die Fragen die sich gewandelt haben wenn man früher Fragen zu Bibelstellen hatte, so fragt man heute ob z.B. Autotunen Sünde ist. Ich wollte hier niemanden angreifen, und doch jeden aufrufen sich selbst zu prüfen.

Ja, ich schreibe mal wieder. Ich habe dieses Forum schon lieb und doch finde ich nicht viel Zeit dafür. Habe mal wieder Nachtschicht. Wenn meine Maschine läuft kann ich etwa vom Handy aus schreiben. Tags über ist es echt schwierig.
Mit Freundlichen Grüßen,

Andrej Krieger


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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon luxoo » Dienstag 30. Juni 2009, 22:16

andrej hat geschrieben:Wir sollten als Christen nicht die Grenzen des erlaubten suchen, sondern die Nähe Christi.
Wie kann ich Jesus noch ähnlicher werden und nicht der Welt!
!


Lieber Andrej
Genau diese Entwicklung sehe ich leider heutzutage bei vielen Christen auch.
Die geschriebenen Gebote die Schwarz auf Weiss stehen, werden eingehalten und kaum gibt es Möglichkeiten um
ein Gebot zu umgehen, weil es nicht ganz ausdrücklich steht, geht man den Weg der Welt. Man versucht nur die Gebote zu halten aber Jesus Christus ähnlich zu werden ist uns zu mühsam.
Man versucht immer noch mit einem Bein in der Welt zu bleiben.
Aber ein Bein in der Welt bedeutet, dass man auch nur ein Bein bei Gott hat.
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Re: Wie weit darf man vor der Ehe gehen?

Beitragvon andrej » Mittwoch 1. Juli 2009, 00:32

Ein Bruder sagte: wenn man nur das tut was von einem gefordert wird, hat man nichts verstanden!

Christ sein ist freiwillig. Wer Christ ist, das sagt ja schon der Name aus, sucht nicht die Welt sondern das Abbild Christi zu sein. Wie der Mond die Sonne widerspiegelt. Wir dürfen den lebendigen und freiwilligen Glauben an unseren Erlöser nicht zu einer Religion machen.
Mein Sohn sagt immer: Papa, bald bin ich wie du, so groß, so stark, so klug. Er freut sich bald so zu sein wie ich. Nun, ich bin lange nicht perfekt. Aber Jesus ist es. Es sollte unser wille, und nicht der unseres Pastors, sein ein treuer Christ zu sein.
Dann fällen viele Fragen einfach weg.
Mit Freundlichen Grüßen,

Andrej Krieger


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