Visueller Ehebruch

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Visueller Ehebruch

Beitragvon Nala » Donnerstag 29. Oktober 2009, 17:03

Vor 9 Jahren habe ich ziemlich jung geheiratet. Schon kurz nach unserer Hochzeit habe ich meinen Mann erwischt, als er im Internet heimlich nackte Frauen betrachtete, und für mich brach eine Welt zusammen. Er war sich keiner Schuld bewusst, aber als er merkte wie sehr mich das verletzte, versprach er mir, damit aufzuhören. Ich verzieh ihm (aufrichtig!), glaubte ihm und vergass es so gut ich konnte. Nach ein paar Wochen das gleiche Spiel. Mittlerweile waren es hunderte Male, über all die Jahre. Er hat es mir nie freiwillig gebeichtet, ich erwischte ihn oder fragte mal nach und er gab es zu. Wahrscheinlich konsumierte er viel mehr als ich je für möglich halten würde. Wie ich mich dabei fühle kann ich kaum beschreiben. Das Vertrauen ist nicht mehr da, mir fehlen Geborgenheit und Sicherheit. Anfangs als ich ihn erwischte hatte ich stundenlange Heulkrämpfe, wir sprachen darüber, er tröstete mich, jetzt kann ich keine einzige Träne mehr weinen und wir schweigen uns an. Innerlich bin ich wie erstarrt. Nie habe ich mich ihm körperlich entzogen, obwohl ich das gerne getan hätte, weil ich mich häufig ausgenutzt fühlte.

Ich bin jetzt an einem Punkt angelangt wo ich mich ernsthaft fragen muss, will und muss ich noch 50 Jahre so weiterleben, oder darf ich mir überlegen, ob ich mich vielleicht besser von ihm scheiden lasse? Ich glaube nicht mehr daran, dass mein Mann sich ernsthaft und aus Liebe zu Gott und zu mir ändern wird.

Habe folgendes dazu gefunden:
Die Streitfrage, ob Ehescheidung und Wiederverheiratung im Licht der Bibel erlaubt ist, dreht sich hauptsächlich um die Worte Jesu in Matthäus 5,32 und 19,9. Die Aussage “es sei denn wegen Ehebruch” ist das Einzige in der Schrift, das möglicherweise Gottes Genehmigung für eine Scheidung und Wieder-verheiratung darstellt. Doch steht das griechische Wort, das mit Ehebruch oder eheliche Untreue übersetzt wird, für jegliche Art geschlechtlicher Unmoral. Es kann Unzucht, Prostitution, Ehebruch usw. bedeuten. Möglicherweise sagt Jesus, dass Ehescheidung erlaubt ist, wenn geschlechtliche Unmoral verübt wurde. Geschlechtliche Beziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der ehelichen Bindung “und sie werden sein ein Fleisch” (1. Mose 2,24; Matthäus 19,5; Epheser 5,31). Darum ist eine Verletzung dieser Bindung durch geschlechtlichen Verkehr ausserhalb der Ehe ein zulässiger Grund für Ehescheidung. Wenn dem so ist, dann hat Jesus Wiederheirat in dieser Passage im Sinn.

Was meint ihr dazu?
Nala
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon Friedrich57 » Donnerstag 29. Oktober 2009, 23:51

Hallo Nala
Möchte Dich Grüßen bei uns im Forum und hoffe das Du auch die richtige Antwort auf Deine Situation bekommst.
Ja,ich lebe mit meiner Frau zusammen seit 30 Jahren,und es ist nicht immer leicht gewesen.Das wichtigste was wir immer gemacht haben ist:Zu vergeben.Jesus hat jedem vergeben,und so lange ein Mensch lebt,hat er diese Gnade von Gott Vergebung zu empfangen.Ich würde Deinen Mann fragen ob Er zusammen mit Dir,zum Pastor der Gemeinde gehen würde und gemeinsam über diese schwierige Situation zu beten.Mache Ihm keine Vorwürfe und stelle Ihn nicht zu Rede,sondern bete zu Gott,und habe Geduld,warte auf seine Antwort.Ich wünsche mir das viele Geschwister aus diesem Forum für Dich beten und Dir weiter Mut machen.Gott Segne Dich und Deinen Mann.
Liebe Grüße Friedrich57
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege".Ps.119,105.
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon Jesusfreak » Freitag 30. Oktober 2009, 00:28

Herzlich willkommen Nala :)

Scheiden ist keine Option, weil Gott es hasst. Villeicht sagst du nun: "Ja du kannst schon reden, weisst du überhaupt, was ich durchgemacht habe?!"

Liebe Nala

Der Sinn einer Ehe ist, dass WIR nach und nach in das Bild von Jesus Christus verwandelt werden. Das ist manchmal ganz schön anstrengend und unromantisch. Aber ich würde meine Frau nie verlassen, egal was passiert! Wir müssen diesen Weg gemeinsam gehen, Gott steht 100% dahinter und wird alle Wunden heilen.

Wenn wir ehrlich sind, ist es möglich, selbst in Gedanken NIE und NIEMALS Ehebruch zu begehen, so wie Jesus es fordert?

Ich bete dafür, dass ihr Gottes Liebe und Vergebung spürt. Lasst Gott wirken in eurem Leben, denn eure Kraft reicht nicht aus gegen diese teuflischen Mächte.

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. 2Kor 12,9 (LUT)

Liebe Grüsse Jesusfreak
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon Nala » Sonntag 1. November 2009, 19:54

Danke für Eure Antworten. Es geht aber nicht um einige Verfehlungen, sondern schon fast um eine Einstellung, einen Lebenswandel, wenn mein Mann mittlerweile nicht einmal mehr bereut, dass er sich sexuelle Handlungen anderer Frauen reinzieht, sich nicht mehr dafür bei mir entschuldigt und auch nicht daran arbeiten und es nicht ändern will. Er geht auch sonst ziemlich lieblos mit mir um, ich fühle mich nur noch wie ein Sexobjekt. Sein Verhalten und seine Äusserungen geben mir sogar Anlass dazu an seiner Wiedergeburt zu zweifeln.
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon Ralph » Montag 2. November 2009, 12:27

Hallo Nala,

Bevor Du andere Optionen wählst,würde vielleicht diese Option für Dich von Bedeutung in Deinem Leben sein:
Suche 2 vertrauensvolle Geschwister mit denen Du für Dein Problem beten kannst und vertraut voll auf das was Jesus verheißen hat.Bleibt dran am Gebet und der Herr wird es Dir schenken.Es ist in der Praxis anstrengend und unromantisch und kann dauern.Der Herr Jesus prüft manchmal unseren Glauben,bleib dran am Gebet.Einen anderen Rat kann ich Dir nicht geben,nur auf das was Jesus Christus selbst gesagt hat.

Matthäus Kapitel 18 Vers 19:
Weiter sage ich euch: Wo zween unter euch eins werden auf Erden, warum es ist, das sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.

Liebe Grüsse
Ralph
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Wag es mit Jesus,ER macht uns frei.Wo JESUS ist,ist Herrlichkeit...
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon solascriptura777 » Donnerstag 22. Dezember 2011, 20:39

*schmunzeeeeeeeel* Fummelfilmchen^^

Also erstmal ist es nicht gut. Aber wir müssen hier diferenzieren

a) Es ist nicht so schlimm wie richtiges Fremdgehen

b) Die Schwelle bzw. die Skrupellosigkeit beim richtigen Fremdgehen ist BEDEUTSAM HÖHER als schmudelfilme schauen. Du musst deinen Mann auch verstehen er war alleine zuhause und naja sich an den Computer setzen und sowas anzumachen geht auch ganz schnell klack und schon macht mans. Eher aus dem affekt. Jedoch sich zu denken hmm ich betrüge meine frau in eine Bar gehen UND frauen ansprechen UND treffen UND sex zu haben ist WEITAUS SCHLIMMER.

richtiges fremdgehen ist eine durchaus geplante und morallose tat und bedarf einer geringer moralschwelle. Aus dem Affekt filmchen schauen ...passiert.

ACHTUNG: ICH will sowas auf KEINEN FALL gutreden...auf KEINEN fall. Aber darum gleich scheiden ist falsch. Die ehe ist dazu da gemeinsam durchs leben zu gehen und einander zu helfen und zu unterstützen.

Das es da ned immer wie im Ponnyhof zu geht ist klar. Und ich meine dein Mann hat verstanden das es dir dabei nicht gut geht. Egal bist du ihm nicht.

Daher ist es kein Fremdgehen..die Frau ist ned mal echt^^

Passt auf das ihr ned in einen teufelskreis wegen so etwas geratet. Denke positiv und über die guten Seiten deines Mannes nach. Wenn du ihm dauernd im hinterkopf deswegen vorwürfe machst überträgt sich das ganze auf euren tagesablauf und die harmonie leidet darunter. So ne art wutzirkel du maulst ihn an er dich und so weiter^^

Den Menschen sollte man nach seinen Taten und nich nach seinen Fehlern beurteilen.
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon Jesusfreak » Donnerstag 22. Dezember 2011, 23:30

Wo zieht man die Grenzen zu Ehebruch?

Die Schrift sagt:

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.« Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen." Matthäus 5,27/28

Die Übersetzungen reichen von "Begehren" bis "lüstern ansehen" und meinen Intime Szenen die wir uns mit der Person vorstellen, also Fantasien usw.

Wenn wir uns dabei ertappen, müssen wir sofort die Schuld erkennen und um Verzeihung bitten. Nur der heilige Geist hat ausreichende Macht und Kraft um uns positiv verändern zu können.

Liebe Grüsse Jesusfreak
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon petrap69 » Donnerstag 29. Dezember 2011, 15:26

Die Grenze ist schwer zu ziehen... und dieses Problem betrifft nicht nur die Männer. Auch Frauen haben da zu kämpfen...
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon luwy » Dienstag 3. Januar 2012, 15:25

Liebe Nala,
Dieser Thread ist nun schon ziemlich alt, und wahrscheinlich ist die Situation schon vorbei. Wenn aber nicht, lass mich Dir ein paar Dinge sagen:

Wenn Du einen Grund suchst, warum Du aus der Ehe raus kannst, dann glaube ich nicht, daß Pornographie ein ausreichender Grund ist, denke aber, daß Du da den Herrn befragen mußt. Nur ER kann Dir letztlich sagen, wann Du genug gelitten hast.

Außerdem ist die Sache mit Ehebruch nicht ein „dann mußt Du Dich scheiden lassen“, sondern „dann DARFST Du Dich scheiden lassen“. Ich kenne eine gläubige Christin, deren Mann die Familie in Schulden gestürzt hat, weil er mit Prostituierten einen Porno gedreht hat. Sie hat lange und oft gebetet, hat geistlichen und auch psychologischen Rat gesucht und dann entschieden, daß sie sich nicht scheiden lässt, aber mit diesem Mann auch keine körperliche Beziehung mehr haben will.

Von dem her aber, was Du mir da schilderst, ist Dein Mann süchtig. Er möchte vielleicht gerne aufhören (oder wollte das mal), aber es fehlt ihm die Kraft, gegen die Sucht anzugehen. Wenn Du das persönlich nimmst, dann ist das so, wie wenn Dein Mann heroinsüchtig wäre und Du das als persönlichen Affrond sehen würdest.

Eine Sucht kann nur in den seltensten Fällen ohne die Hilfe von Spezialisten/Therapeuten überwunden werden.

Laß mich ein Bißchen schildern, warum diese Sucht stärker ist, als Coffein- oder Nikotinsucht.

Jeder Mensch will geliebt werden, will Geborgenheit, will Nähe. So hat Gott uns geschaffen.

Generalisiert gesprochen:
1) Männer fühlen Nähe am Intensivsten beim Sex. Frauen brauchen geistige Nähe, um Sex zuzulassen und zu genießen.
2) Männer sind sexuell optisch eher orientiert, Frauen eher taktil.

Dadurch sind optische sexuelle Reize für Männer recht stark.

Männer haben oft durch den "Boy Code" und Verletzungen in der Kindheit die Fähigkeit verloren, nichtsexuelle Nähe aufzubauen.
Die Folge ist, daß Pornographie (vorallem auch „weiche“ P.) diesen Männern als eine Abkürzung erscheint, wie sie zu der Nähe kommen können, die sie brauchen, ohne die Arbeit zu haben, wahre Nähe zu geben und zu empfangen: Sie kommen sich „geliebt“ vor, sind aber der Meinung „eh treu“ zu sein. Nachweislich hebt das Betrachten einer nackten Frau bei den meisten Männern das Selbstwertgefühl, zumindest kurzfristig. Und die meisten Süchtigen haben ein geringes Selbstwertgefühl und „brauchen“ den Schub. Deswegen sind sie ja süchtig.

Gleichzeitig ist das aber auch ein wesentlicher Grund, warum Frauen sich tatsächlich betrogen fühlen. Denn es ist ein Betrug: Anstatt daß der Mann sie umwirbt und ihr Nähe gibt, „holt“ er sich, was er selbst zu brauchen glaubt und vernachlässigt sie.

Er verliert dabei aber auch noch mehr die Fähigkeit, Nähe zu schaffen. Und er wird eventuell sexuell fordernd, was ihr das Gefühl gibt ungenügend und wertlos zu sein. Und mit dem „Kunstprodukt“ Model oder Pornostarlet verglichen zu werden, ein Vergleich, bei dem sie verlieren müssen. Das kommt zu dem Gefühl der Wertlosigkeit dazu, daß man hat, wenn man betrogen wird.

Leider ist das noch nicht alles. Da der Mann eigentlich echte Nähe sucht, in der Pornographie dagegen nur eine Fälschung bekommt, macht das ihn immer weniger und weniger zufrieden. Er braucht daher eine immer höhere oder öftere „Dosis“.

Wie geht man damit nun um?

Der erste Schritt besteht darin, daß Du Dir bewußt wirst, daß Dein Mann süchtig und in dem Sinne krank ist. Es liegt nicht daran, daß er ein wertloser, schlechter Mensch ist, der Dich nicht liebt und Dir das deshalb antut, sondern er ist krank und braucht Heilung.

Der Grund seiner Krankheit sind mangelndes Selbstwertgefühl, mangelnde Fähigkeit, sich geliebt zu fühlen (wer kann schon jemanden lieben, der nichts wert ist?), mangelnde Fähigkeit, Nähe, Geborgenheit und Sicherheit zu geben und zu empfangen. Ihm das Suchtmittel einfach nur wegzunehmen würde zu nichts führen.

Was der Mann braucht, das ist eine echte Beziehung zu Gott, sodaß er sich von ihm geliebt fühlt. Wirklich geliebt.

Eine ebensolche Beziehung braucht er auch zu Dir.

Dazu ist es nützlich, etwas über den eigenen Bindungsstil und den des Partners zu wissen. Dein Mann könnte (so aus der Ferne beurteilt) ein Vermeider sein. Er vermeidet es, Gefühle zu haben oder zumindest andere an seiner Gefühlswelt teilnehmen zu lassen. Gefühle sind Stress.

Du dagegen könntest jemand sein, der es gerne anderen Recht macht, oder aber jemand, der zwischen starker Nähe und großer Distanz schwankt. Die Sprache Eurer Liebe führt dazu, daß ihr beide Euch ungeliebt fühlt. Die Art und Weise, wie ihr mit negativen Einflüssen, mit Stress und Rückschlägen umgeht, ist unterschiedlich genug, um Euch gegenseitig massiv zu verletzen und unverstanden zu fühlen. Eine gute Paartherapie könnte euch beiden weiterhelfen.

Ein weiterer Schritt für ihn wäre (nachdem die Beziehung für Euch beide wieder etwas wird, für das es sich lohnt zu kämpfen), eine Suchttherapie zu beginnen.

Und natürlich geht ohne die Hilfe Gottes gar nichts. „Naht Euch mir, dann werde ich mich Euch nahen“. Legt Eure Probleme Gott vor. Legt sie auf seinen „Altar“ und bittet ihn aufrichtig, Euch das Steinerne Herz zu nehmen und durch ein Fleischernes zu ersetzen, wie es Hesekiel sagt. Bittet darum, daß Ihr einander aufrichtig lieben könnt, daß Er Euch die Gabe der Liebe schenkt.

Ich bin zuversichtlich, daß dann alles gut wird.

Falls Du das noch liest, Nala, und falls Du noch kämpfst, lass es mich bitte wissen, ich würde dann für Euch beten.

Alles Liebe
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon petrap69 » Mittwoch 4. Januar 2012, 13:00

Eine solche Einteilung, wie Mann und Frau ticken, halte ich für eine Stigmatisierung, die jenseits der Realität ist.
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon luwy » Donnerstag 5. Januar 2012, 15:41

Das tut mir Leid, aber gerade dies ist von Psychologie und Hirnforschung ziemlich genau beschrieben. Fakt ist natürlich, daß es hier um einen statistischen Durchschnitt und keine absolute Beschreibung jedes Einzelnen geht.

Zum Glück sind wir über die diskriminierenden 1960er hinaus, in denen man Gleichwertigkeit mit Gleichartigkeit verwechselte, was dazu führte, daß Medikamente ohne Gender getestet wurden. Heute weiß man, daß dadurch die Medikamente für Frauen nicht die gleichen Ergebnisse liefern.
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon viva » Donnerstag 5. Januar 2012, 18:35

petrap69 hat geschrieben:Eine solche Einteilung, wie Mann und Frau ticken, halte ich für eine Stigmatisierung, die jenseits der Realität ist.


wie würdest Du es ausdrücken? Was ist Deine Realität?
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Re: Visueller Ehebruch

Beitragvon luwy » Dienstag 10. Januar 2012, 17:50

petrap69 hat geschrieben:Eine solche Einteilung, wie Mann und Frau ticken, halte ich für eine Stigmatisierung, die jenseits der Realität ist.

Vielleicht nochwas, Petra: Natürlich gibt es Frauen, die auf optische Reize besser reagieren. natürlich git es auch Frauen, die Sex brauchen, um Nähe zu empfinden. Wie gesagt, es geht um einen statistischen Durchschnitt, und Du hast völlig Recht, es gibt auch Sexsüchtige Frauen, es gibt auch Frauen, die mit Pornographie zu kämpfen haben.

Und natürlich gibt es Männer, denen Nähe und Kuscheln wichtiger ist als Sex.

Aber statistisch gesehen ist es sehr viel wahrscheinlicher, daß bei einem Paar, das mit Pornosucht zu kämpfen hat, der Mann süchtig ist und die Frau sich betrogen fühlt, als umgekehrt.

Und wenn eine Frau in dieser Lage ist, daß sie sich so betrogen fühlt, dann ist es durchaus wichtig, zu wissen, was die Hintergründe sind, und warum ihr Mann vielleicht NICHT das Gefühl hat, sie zu betrügen (und wie sie ihm erklären kann, daß er es doch tut). Es ist für sie aber vielleicht auch wichtig, zu wissen, was die Hintergründe seines Handelns sind, denn sonst endet das einfach nur im Argen.

Weibliche Pornosucht kommt seltener vor, genau so wie "Nymphomanie". Und die Hintergründe sind noch viel weniger erforscht und bekannt, als bei männlicher Ps.

Sollte ich bei Dir den Eindruck erweckt haben, daß ich nicht glaube, daß auch Frauen pornosüchtig sein können, dann bitte ich um Entschuldigung. Das war definitiv nicht, was ich gemeint habe.

Alles Liebe
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