Gott schuf Mann und Frau

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon Manni » Mittwoch 11. August 2010, 06:05

Gott schuf Mann und Frau...
Meine Frage nun hierzu:
Wir als Menschen neigen dazu in schwarz und weiß zu denken.
Es gibt die Frau und es gibt den Mann!!
Doch in Wircklichkeit gibt es Menschen dazwischen.
Intersexuelle Menschen die mit beiden Geschlechtern zur Welt kommen.
Männer mit XX Chromosomen - Frauen mit XY..
Es gibt viele Formen.. Kinder werden Genital verstümmelt weil es eben nur zwei Geschlechter
geben darf..
Dies stellt eine Verletzung der Menschenrechte dar die scheinbar tolariert wird...
Was sagt Gott dazu? Und ist es unchristlich bei Abstimmungen für ein
drei Geschlechtermodell seine Unterschrift zu geben?
Schließlich dient ja auch die Unterschrift dazu den medizinischen Verstümmlung ein Ende zu setzen.
Es gibt nunmal auf DIESER WELT mehr als nur Mann und Frau.
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Re: Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon mennonitin » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:22

1.kor.11,30 umschreibt grob,dass wir menschen in verschiedenen Bereichen einfach auch Unvollkommenheit brauchen,um dadurch wieder die Vollkommenheit daran messen und vergleichen zu können.

Ergo,sehe ich einen Rollstuhlfahrer,dann fällt mir wieder auf,wie oft ich vergesse mich bei Gott für meine Unversehrtheit und Gesundheit zu bedanken.

Würden wir alles als selbstverständlich ansehen,wären wir schnell hochmütig und auch schnell aus der Abhängigkeit Gottes.

Natürlich sollte das gesetzlich nicht zum Nachteil der androgynen Menschen genutzt werden ,sondern unter dem Grundrecht der Unversehrtheit des Menschen stehen. Dafür muss man sich einsetzten und auch gegen diese Manipulation,sonder es jeden selbst entscheiden lassen,was er daraus für Lebensziele ableiten kann.

Ich weiß auch nicht welche Zweck die Zwischenentwicklung der Neandertaler hatte,aber die hielten der Eiszeit nicht stand ,wie die Nahrungskette der Saurier,die dann dadurch verhungerten. Neandertaler büßten auch Sonnenlicht und das wichtige Vitamin A ein,was Rachitis zur Folge hatte.
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Re: Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon ovecha negra » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:42

Hallo,
es fehlen einem oft die Worte, wie zeitgeistlich hier viele Menschen schon geworden sind. Der Genderismus mit all seinen höllischen Ausgeburten ist eine Irrlehre, die darauf abzielt, Mann, Frau, Kind, Familie, usw. vollkommen zu zerstören.

Unter den Vorwand der "Gleichberechtigung" und "Menschlichkeit" wird hier die ewige Ordnung Gottes, die Er in Seiner Weisheit und Liebe für uns Menschen geschaffen hat, unterhöhlt. Gott hat das aus lauter Liebe zu uns getan, indem er für Mann und Frau ewige Ordnungen aufstellte!

Aber Gott lässt sich nicht spotten.

Da die Menschen dem Geschöpf mehr Ehre zuteil werden ließen, hat Gott sie in solche Irrtümer dahingegeben (s. Römer Kapitel 1ff).

Was Christus über unsere "Menschlichkeit" meint und sagt, das lesen wir in Matthäus Kapitel 16 Vers 23: "Satan von Mir, du bist mir ärgerlich; denn du meinset nicht was göttlich, sondern was MENSCHLICH ist"

Eine harte Rede, wer kann sie hören? (Joh. 6.60ff)

http://www.youtube.com/watch?v=ipCOYa3z1TI ein wirklich sehenswertes Video von einer Frau - besonders ihr Abschluss, wo sie sagt: Die Wahrheit hat für uns einen Namen, nämlich Jesus Christus.

Und diese Wahrheit bleibt für einen Christen unveränderlich, auch wenn 100 Wölfe im Schafskleit etwas anderes predigen.
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Re: Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon Manni » Mittwoch 17. November 2010, 04:36

Vorab:
Ich freue mich sehr das überhaupt jemand bereit war auf dieses doch sehr schwierige Thema einzugehen.
Doch moechte ich hier noch in den Raum werfen das der sogenannte Gendertismus mir hier ehr unpassend erscheint.
Intersexuell geborene Menschen müssen sich nicht nur mit der Problematik auseinandersetzen, dass ein Zweigeschlechtssystem ihre geschlechtlich uneindeutigen Körper nicht gelten lässt und mittels Skalpell der Norm anpasst. Sie werden zusätzlich mit Transsexuelle gleichgesetzt.
Wenn bei Intersexuell geborenen Babys Beispielsweise der Penis zu winzig und die Hoden nicht sichtbar sind, dies ist ein Schicksal, das schätzungsweise 80 000 Menschen in Deutschland teilen: Ihr Geschlecht lässt sich nicht eindeutig zuordnen, das Rechtssystem aber kennt keinen Zwitter-Status. Um Eindeutigkeit herzustellen werden deshalb sogar schon Babys zwangsoperiert. Dauerschaeden, Traumas und unendliche Schmerzen von Babys und Kindern werden hier von den Medizienern in Kauf genommen. Transsexuelle dagegen wünschen sich diese geschlechtsangleichende Operation an ihren gesunden eindeutigen maennlich oder weiblichen Koerpern. Wie kann man denn an den undeutlichen Genitalien kleiner Baby
herumschneiden, ohne das zuvor ein gesundheitliches Risiko bestanden hat nur um sie in Frau oder Mann einordnen zu können?
Das ist nicht menschlich.

Und hier ist noch ein Gedankenanstoss: ein Auszug aus einem Tagebuch eines Intersexuellen Menschen


mit zweieinhalb monaten haben sie mich kastriert und nahmen dabei in kauf, dass ich aufgrund meines lebensbedrohenden herzfehlers die narkose und die operation nicht überleben würde.

mit sieben haben sie meinen mikropenis auseinandergesäbelt und banden mir eine woche lang nacht für nacht die hände, damit ich nicht an meinem verletzten, mit hämatomen verzierten geschlecht rummache.

mit sechzehn standen sie zu dritt um mich herum, eine neovagina war in planung, und einer meinte mit entnervtem kopfschütteln: das geht nicht, das ist viel zu eng, das kann man nicht operieren! ich sehe seinen blick noch vor mir: kein funken mitgefühl. ich schämte mich so sehr, hätte beinahe gesagt: bitte entschuldigen sie die umstände!

mit siebzehn rammte mir der chirurg bei der voruntersuchung ohne ein wort seinen finger in meine nicht-vagina-harnröhren-öffnung, um zu testen, wie weit es reingeht. ich hab keinen ton von mir gegeben, war ganz starr. danach durfte ich vor eine gekachelte wand stehen.

mit achtzehn stakste ich mit einem plastikstöpsel in der blutenden neovagina in meinem elternhaus herum und schämte mich. diese zur schau getragene geschlechtlichkeit. niemand sagte etwas und ich sagte auch nichts.

ich hab mich nie gewehrt. hab nie geschrien, geweint, mich beschwert – nichts. ich habe starr alles über mich ergehen lassen. nur nicht noch mehr auffallen. lange habe ich mir das vorgeworfen, auch heute noch ist es nicht ganz weg: du bist schuld. meine strategie war der totale rückzug. um diese ohnmacht ertragen zu können, habe ich mir eine fantasiewelt konstruiert, in der ich maechtig war: ich bin nicht schwach, ich fühle keinen schmerz, ich brauche keine liebe, ich stehe über allem. kalt und hart. ich habe nur verachtung für diejenigen übrig, die so schwach sind, so menschlich. ich bin nicht menschlich.

es war meine rettung. aber der preis war verdammt hoch. ich zahle heute noch. denn ich bin doch menschlich....
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Re: Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon ustoetzel » Mittwoch 17. November 2010, 15:19

Hallo Manni,

möchte einfach mein Mitgefühl mit der Person, von der Du berichtest, ausdrücken. Ja, auch ich empfinde das als unmenschlich. Die Einlassung von Alfred (ovecha negra) trifft tatsächlich nicht die Problematik. Das ist ein anderes Thema. Leider habe ich hier kein Rezept parat, was so jemand tun kann oder wie man überhaupt dem Problem abhelfen kann.

Nur ein Punkt: Als gläubiger Christ darf gerade so jemand wissen, dass "in Christus weder Mann noch Frau" ist. D.h. von Gott / Christus ist auch so jemand ohne Vorbehalt angenommen, wenn er / sie glaubt. Ich merke schon beim Schreiben, wie schwierig das ist: Er / sie passt ja nicht wirklich ... Dennoch, auch so jemand ist ohne Einschränkung von Gott geliebt. Ganz allgemein ist es ja wesentlich, dass wir uns als Gläubige mit Christus identifizieren und in der Identität denken, die wir durch die neue Geburt empfangen haben. Gerade bei solchen Schwierigkeiten wüsste ich keine bessere Lösung, die die Persönlichkeit stabilisiert. Und was die ganz praktischen Punkte betrifft, kann der Herr auch weiterhelfen. Vielleicht hat jemand anders hier noch konkrete Hinweise.

Viele Grüße
Uwe
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; ... alles ist neu geworden! (2Kor 15,17)
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Re: Gott schuf Mann und Frau

Beitragvon Lila » Freitag 25. Februar 2011, 09:31

Hallo Manni,
ich habe mich mit diesen Thema auch schon befasst und hab diesen Beitrag von dir hier im Forum entdeckt und mich gleich einmal angemeldet. Es ist schade das so wenig dazu geschrieben wurde, da es ja immer noch zu geduldeten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Intersexuell geborenen Menschen kommt. Ja Manni noch immer wird es Eltern schwer gemacht zu sagen >Gott hat uns dieses Kind geschenkt, so wie es ist, wir nehmen es dankbar an<
Eltern werden dann von den Ärzten massiv unter Druck gesetzt, das Kind geschlechtsbestimmend operieren zu lassen, obwohl es vollkommen gesund ist und keine Beschwerden hat. Nicht zu operieren wäre für das Kind ein gesellschaftliches Desaster, lautet die Begründung. Dann können sich die Eltern aussuchen ob sie lieber einen Jungen haben wollen oder ein Mädchen.

Noch immer werden hierzulande Kinder ungefragt mit massiven operativen Eingriffen in die Geschlechtseindeutigkeit gezwungen, wobei die lebenslangen leiblichen und seelischen Folgen stets die verheerendsten sind. Das sollten wir, die wir uns mit Recht über Vaginalbeschneidungen in Stammeskulturen entrüsten, nicht hinnehmen, als Christen nicht und nicht als aufgeklärte Europäer.

Männer und Frauen sind vor dem Gesetz gleich, nur Menschen die beides sind, oder keins von beiden haben juristisch keine Rechte. Sie sind den Medizinern schutzlos ausgeliefert. Und wenn diese Menschen dann die Einführung eines dritten Geschlechtes fordern um auch zukünftige noch nicht geborene Intersexuelle Babys vor unseren Gesetzen zu schützen, stehen religöse Gruppierungen auf und schreien das ist gottlos. Wer ist hier gottlos? Es ist ihre blinde Unwissenheit!!! Das Leben ist unantastbar. Ist das die Schuld dieser Menschen, wenn der Teufel die Schöpfung Gottes zu Nichte macht? In der Bibel steht und Gott schuf den Menschen zu seinen Ebenbild und er schuf sie als Mann und Frau.
Ja es gibt Männer und es gibt Frauen, aber eben auf dieser Welt in verschiedenen Arten, denn der Teufel macht alles kaputt und freut sich über all das unrecht das daraus resultiert.
Über all die Kinder die Schmerzen erleiden müssen und nach den Operationen erst wircklich krank sind.

Und zum anderen Beitrag habe ich noch folgendes zu sagen:
(der Gender Mainstraim und ihre höllischen Ausgeburten)

Ich bin 28Jahre, bin in einer christlichen Familie groß geworden, ging in eine envangelische freikirchliche Gemeinde.
Ich lass die Bibel, lebte/lebe nicht in Unzucht, ging nicht fort um mich zu betrinken...wann habe ich das erste Mal bemerkt
das ich anders bin? Schon als Kind..
der Gender Mainstream ist eine Ausgeburt der Hölle..und für Menschen wie mich gibt es eben nur eine Bezeichnung Transgender(Transsexuell)..die christlichen Internetforum sind voll von Themen wie Gott schuf Mann und Frau...aber auf keiner Seite wird darüber gesprochen das es Hermaphroditen gibt. Warum gibt  es Menschen die beide Geschlechter haben? Und warum gibt es Menschen die sogar ohne Geschlecht geboren werden? Warum gibt es scheinbare Männer denen in der Pubertät plötzlich Brüste wachsen und laut Genetik dann XX aufweisen was nur Frauen haben?
Warum gibt es kleine Kinder mit 5 oder 8Jahren die sich ihre Genitalien verstümmle weil sie behaupten etwas passt nicht und sie müssten eigentlich das Gegengeschlecht haben? Und warum steht in der Bibel nichts darüber? Und warum finde ich keine Antworten? Ich gehe schon lang nicht mehr in die Freikirche, oder sonst eine Kirche.Nein ich bin nicht operiert! Ich lebe nach wie vor in dem Geschlecht, das ich von Geburt auf habe.
Ich konnte da nicht mehr hingehen..ich glaube wohl ehr das Menschen wie ich zur Kategorie "Gott ein Greul"  gehören. Ich weiß es nicht. Mit meinen Verstand kann ich gar nichts mehr erklären, ich versteh das nicht...ich seh nur noch das Leben wie es an mir vorbei rinnt...und jeder Tag reist die Wunden tiefer...und es gibt Tage da kann ich mein fühlen gar nicht akzeptieren und ich habe so einen Druck in mir der immer wieder sagt, du bist eine Frau. Und ich merke das es nicht zusammen passt und ich hasse mich dafür. Und ich sage mir du bist unchristlich und ich Frage mich ob ich von einem Dämon besessen bin. Und so viel Traurigkeit kommt über mich. Und alles wird so dunkel. Als ob man auf einen Feld mit bunten Blumen steht, aber nur die eine sieht die verblüht.
Manchmal seh ich an mir herunter und sag mir du bist eine Frau, siehst du das nicht? Dann finde ich mich so wiederwertig, weil ich mich nicht so fühle. Und ich hasse mich für all das was ich bin. Ich fühl mich so verraten so betrogen, das ich mir einen scharfen Gegenstand nehme und mich selbst damit verletze bis mir das Blut an den Beinen hinab läuft und da sage ich so fühlst du dich jetzt als Frau? Aber ich habe mich danach auch nicht anders gefühlt.
Ich möchte einfach nicht mehr aus dem Haus gehen müssen, denn nur zuhause darf ich sein wie ich bin und niemand erinnert mich daran das es nicht so ist. Niemand zwingt mich ein Geschlecht zu leben das mir fremd ist.
Dann seh ich einfach nicht an mir herunter, dann brauch ich mich einmal nicht vor mir selbst zu schämen...ich frag mich immer warum ich so geworden bin, aber ohne Antwort.
ach könnt ich nur all mein fühlen, meine Gefühle einfach abschalten, könnt ich doch einfach nur normal sein und die gleichen Probleme wie alle anderen haben, könnt ich mich nur selbst belügen und könnt ich nur wie alle anderen-Frau sein, einfach Frau sein und mich auch so fühlen, mich als Frau wahrnehmen und mich nicht vor mir selber ekeln.
Aber ich möchte nur jeden Zentimeter dieser Schande verstümmeln, zerstückeln, dass ich mein Elend nicht mehr tragen muss, meine Einsamkeit durch die
Abartigkeit dieses fremden Körpers, der meine Seele vom Rest der Welt abschneidet.
Lila
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