Sexualität vor der Ehe

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Sexualität vor der Ehe

Beitragvon k.Peles » Dienstag 1. April 2008, 16:15

Hallo ihr alle.

Ich habe letztens einen Input (Nennen wir in unserer Jugendgruppe so wenn jemand über ein Thema redet) gehört zum Thema: Sexualität vor der Ehe.
Da wurde erklärt das die ehe wie ein Rad aufgebaut ist das verschiedene Bereiche enthält wie Vertrauen, Zärtlichkeit,..... und das Rad soll immer
volkommen rund sein und nicht irgendwie verbogen, damit die Liebe der Ehepartner nicht verloren geht oder nur auf einem Bereich basiert.
Und wenn man einmal eine derartig "verbogene" beziehung zu lange gehabt hat man sich sowas von jeder zukünftigen Beziehung erwartet.
Die Meinung eines anderen Jugendlichen aus der Gruppe ist, dass Sexualität vor der Ehe abartig ist weil man dann das Intimste aus seinem Leben schon vergeben hat an wen anderen.

Für mich persönlich ist natürlich klar das Sexualität vor der Ehe nicht gerade gut ist und ich möchte wissen wie andere darüber denken.

lg k.Peles
Benutzeravatar
k.Peles
Neu angekommen
Neu angekommen
 
Beiträge: 14
Registriert: Sonntag 23. März 2008, 20:03
Wohnort: Wien (und bei Jesus)

Beitragvon Christusträger » Dienstag 1. April 2008, 22:24

Liebe k.Peles,

ich bin auch der Meinung, dass Sex vor der Ehe nicht so gut ist. Als biblische Begründung führe ich an:

1.Mose 2,24
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.

Sex mit jemand anderen als dem (spätereren) Ehepartner führt also zum Durcheinander. Also lassen ...

In Liebe
Christof
1.Petr 5,5 Denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade"
Benutzeravatar
Christusträger
Grand-Master-Poster
Grand-Master-Poster
 
Beiträge: 1997
Registriert: Donnerstag 31. Mai 2007, 01:06
Wohnort: Kernen im Remstal

Beitragvon Suchender » Mittwoch 2. April 2008, 16:42

Hallo k.Peles,

ich habe die gleiche Meinung. Sex vor der Ehe dient nicht dazu, eine wirklich feste Beziehung eingehen zu wollen sondern dient lediglich der Befriedigung innerer, niedriger Bedürfnisse oder Triebe. Und wie es mit allen niederen Trieben ist, die wir befriedigen, leidet letztlich das Individuum selbst darunter. Zu Alkohol und Drogen muss ich glaube ich nichts weiter sagen aber kann denn die Suche nach dem schnellen Sex nicht auch zur Sucht ausarten und die Seele zerstören? Sind Menschen, die huren eigentlich noch dazu in der Lage, wahre Liebe zu empfinden? Wie sieht es aus mit der Achtung der Geschlechter untereinander? Geht die nicht allmählich verloren und wird ein Partner, der nur zum Sex „gebraucht“ wird nicht auch bald als ein solcher empfunden? Wo bleiben die Werte, die eine Ehe erst ausmachen? Sind sie es nicht wert, eine kurze Weile auf die Befriedigung innerer Triebe zu verzichten? Oder ist es die Befriedigung solcher Trieb wert, all diese Werte über Bord zu werfen und ein Leben lang darauf zu verzichten?
Ich glaube, jeder muss sich diese Frage früher oder später stellen und eine Antwort darauf finden. Ich glaube aber, dass Du die richtige Antwort bereits gefunden hast.

Liebe Grüße
Joachim
Es ist immer fragwürdig, anderen das Denken zu überlassen.
Benutzeravatar
Suchender
Master-Poster
Master-Poster
 
Beiträge: 872
Registriert: Freitag 11. Mai 2007, 05:00

Beitragvon Christusträger » Mittwoch 2. April 2008, 17:16

Liebe k.Peles, lieber Joachim,

es muss nicht immer eine Sucht sein. Aber die Gefahr besteht halt, wenn man mal damit angefangen hat, es immer wieder zu tun.

Ich unterstelle jetzt nicht jedem Mädchen oder Frau (ich betrachte mal nur diese Seite) nur niedrige Beweggründe. Ich denke, die meisten suchen einen Partner, der sie wirklich liebt und mit dem sie zusammenbleiben wollen. Wenn's da mal "gefunkt" hat, zählt irgendwann eben auch Sex zu den Optionen. Hier muss man wissen, dass es nicht so sein sollte und gemeinsam abwarten bis zu Verlobung oder Ehe. Wobei ich zustimmen würde, wenn gesagt würde, dass die Ehe geschlossen ist, wenn die beiden Sex hatten. Verlobung und Heirat wären dann sowas wie "Bestätigungen". Wäre aber nicht der Idealfall! Wer warten kann, der warte.

Ich habe natürlich in meinem Leben in dieser Hinsicht auch Anderes beobachet über das ich mich wohl nicht so gnädig äußern würde: deshalb lasse ich es hier lieber.

In Liebe
Christof
1.Petr 5,5 Denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade"
Benutzeravatar
Christusträger
Grand-Master-Poster
Grand-Master-Poster
 
Beiträge: 1997
Registriert: Donnerstag 31. Mai 2007, 01:06
Wohnort: Kernen im Remstal


Zurück zu Ehe & Familie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron