Liebe zu Gott vs Liebe zu einer Frau?

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Liebe zu Gott vs Liebe zu einer Frau?

Beitragvon Marian » Donnerstag 17. Juli 2008, 21:08

Hallo, ich bin neu hier und ich habe mal eine Frage ... ich bin selbst nicht getauft oder allgemein christlich gestimmt, obwohl ich durchaus nicht an der Existenz einer höheren Macht zweifele ^^ ja, das gibt es... *lach*

Jedenfalls ... ich bin schon lange sehr sehr glücklich mit meiner Frau zusammen (lesbische Beziehung, ja) und hin und wieder diskutieren wir auch mal über... wie sagt man so schön... Gott und die Welt :)
Jedenfalls ... meine Frage ist:
Sollte man, wenn man ernsthaft an Gott glaubt und sich dem christlichen Leben annähern will, eine Beziehung beenden, in der man glücklich lebt und liebt, nur weil Homosexualität eine "Sünde" ist? Sollte man auf persönliches Glück, und wenn es noch so verboten ist, verzichten um Gott zu gefallen? Ich kenne eine Frau, die sich mit ebenjener Frage herumschlägt, da sie sehr glaubensfest erzogen ist und ich weiß um ehrlich zu sein nicht mehr, was ich ihr raten soll.

Ich freu mich über Antworten!

LG Marian
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Beitragvon pillango » Donnerstag 17. Juli 2008, 21:34

also, wo soll man anfangen?
was heißt "glaubensfest" erzogen? Ich wurde auch christlich erzogen. und ich war bis vor einem guten halben jahr atheistin.
wenn man sich wirklich bekehrt hat, wenn man jesus als seinen herrn angenommen hat, wenn man ihn liebt, seine liebe spüren kann. wenn man begriffen hat, dass das leben auf dieser erde ohne gott ein großes fragezeichen ist, und komplett sinnlos. wenn gottes liebe das loch in einem füllt, dass keine menschliche erfüllen kann..
dann wird man verstehen: homosexualität IST sünde. und zwar aus diesem einen grund, weil es nie so vorhergesehen war. und dann wird man diese beziehung nie mehr wollen. so hart es auch klingt, aber man wird sich vor sich selbst schämen und begreifen.
und gott hat einen persönlichen weg, für dich, für deine freundin. aber mit sicherheit nicht an der seite einer frau (in bezug auf sexuelle beziehung).
alles gute und liebe grüße
barbara
P.s: und herzlich willkommen hier!;-)
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Beitragvon Marian » Donnerstag 17. Juli 2008, 21:44

Danke für deine ehrliche Antwort. :-)
Sie ist so erzogen, das Homosexualität eine Sünde ist und wurde auch zu einer Beziehung mit einem Mann gezwungen, aber das ging sehr nach hinten los. Sie sagt von sich selbst, das sie glaubt und daraus resultiert auch ihr Konflikt.

Vielleicht ist es so, das es einen Weg gibt, aber wenn ich daran denke, das mich die Liebe zu einer Frau, ihr Beistand und ihre Liebe zu mir mich aus einer tiefen seelischen Krise gerettet hat, in der ich wirklich gebetet habe, ich nächtelang um Hilfe schrie, dann kann ich nicht glauben, das diese Liebe eine Sünde sein soll. Ich bin von Männern, was ja der natürliche Weg sein soll, verdammt schlecht behandelt worden und fühle sehr mit meiner Freundin und ich glaube, ich könnte selbst mit einem festen Glauben an Gott diese Schrecken nicht vergessen. Kann es denn wirklich Sünde sein, wenn man glücklich ist? Kann Gott nicht ein Auge zudrücken, wenn er sieht, das ein Mensch mit seinem Leben so glücklich ist?
Warum ist Gott bisweilen so grausam? Es mag wie eine Anschuldigung klingen, aber ich glaube, hier habe ich Gelegenheit, eine Antwort auf meine Fragen zu finden.

Liebe Grüße
Marian
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Beitragvon Jesusfreak » Donnerstag 17. Juli 2008, 21:48

Liebe Marian :)

Ich habe dir einen Tipp, der "unspektakulär" klingt aber mächtiger ist als alles andere auf dieser Erde. Bete einfach. Äussere deine Gefühle, deine Bedenken, deine Begründungen etc. Gott WIRD dir persönlich oder euch beiden antworten.

Das oberste Gebot der Bibel ist die Liebe. Es ist aber wichtiger, Gott zu gehorchen als den Menschen. Es lohnt sich tausenfach, alles auf eine Karte zu setzen und einfach die Führung Gott (Jesus) zu überlassen. Jede Liebe auf dieser Erde ist schön, aber nichts im Vergleich zu dem wie Gott DICH und MICH liebt und was er für diejenigen bereithält, die ihn lieben. Was will ich damit mitteilen? Rücke auf keinen Fall Gott aus deinem Zentrum oder aus dem Zentrum deiner Frau. Das ist wirklich das allerwichtigste. Das schlimmste wäre, wenn jemand Gott den Rücken zukehrt, nur damit man ungestört "glücklich" leben kann. Echtes und ewiges Glück gelingt nur MIT Gott!

Es stimmt zwar, das Homosexualität in der heiligen Schrift als Sünde bezeichnet wird, aber Heterosexuelle sind auch nicht sündlos... sie scheiden auch Ehen, sie betrügen ihren Partner, sie sind respektlos zum Partner usw. Ein homosexueller Mensch ist aus meiner Sicht nicht schlechter als alle anderen. Wir sind alle grosse Sünder! Das ist nicht gut, aber eine Tatsache.

Liebe Grüsse Jesusfreak
Nicht immer ist der Glückliche dankbar, aber der Dankbare ist immer glücklich.
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Beitragvon pillango » Donnerstag 17. Juli 2008, 21:59

JA, die gelegenheit hast du!!
hey, deine antwort freut mich wirklich.
gott ist für das leid der menschen, die ihn nicht wollen, nicht verantwortlich.
klar, er ist allmächtig. aber was würde es bringen, wenn er die liebe zu ihm von den menschen erzwingen würde? klar. es wäre nur ein gedanke von ihm, und es wäre so. aber ich denke, jeder kann sagen: liebe kann man nicht erzwingen.
ich gebe offen zu: gott hat viele seiten (die meisten begegnen mir im AT), die ich nicht verstehe. aber dieses Nicht-verstehen bringe ich im gebet zu ihm, und schon oft habe ich wirklich antworten erhalten. durch andere menschen, durch plötzlich gedanken, und ich dachte mir: wow, das isses.
aber grausam ist er niemals. in nichts was er tut.

ich habe auch schon weniger schönes mit männern erlebt. gelinde ausgedrückt. wegen einem ging es mir so schlecht, dass ich das messer in der hand hatte; ich stand auf der brücke, und dachte mir: los, wenn es so schlimm ist, dann spring doch endlich!
was ist für dich glück? frag dich mal selbst, ganz ehrlich.
eine tolle beziehung? geld, erfolg, familie, karriere? WAS ist glück?
glück KANN alles das sein. aber an aller erster stelle ist glück für mich das:
wenn die ganze welt gegen mich ist, ist jemand hier, der mich bedingungslos liebt. der nur fordert, zurückgeliebt zu werden. jemand bei dem ich weiß, dass er mich niemals enttäuschen wird..
jemand, dessen liebe mich zum weinen bringt, vor rührung, jemand dessen liebe mich immer trösten wird, wenn ich JA zu ihr sage!!
(denkpause, schreib morgen weiter.)
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Beitragvon Lydie » Donnerstag 17. Juli 2008, 22:22

Liebe Marian,
Gott hat seit der Schöpfung 1. Mose 1, ff. die Beziehung zwischen Mann und Frau als Ergänzung und zum Glück für beide gewollt.
Die Ehe zwischen Mann und Frau ist etwas Einmaliges. Im neuen Testament steht eine Bibelstelle, die Dir vielleicht nicht so gefallen wird.
Aber Gott erwartet Gehorsam dem gegenüber, was er sagt.

Hebräer 13,4: " Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt, denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten."

Man kann sich in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung vielleicht wohlfühlen und es schön finden, aber es ist ein Betrug.
Gott möchte das wirklich nicht und es ist eine Sünde.
Man kann diese nur vor Jesus Christus bekennen und bereuen und erhält dadurch Vergebung und Befreiung. Aber das muss man wirklich wollen!!

Dann gibt Gott auch die Kraft zu einem Neubeginn.

Man kann eine gute Freundin haben und braucht dazu keine Sexualität.
Die Seelenverwandschaft und die Agape-Liebe (von Gott geschenkte Liebe unter Christinnen) macht das möglich.

Gottes Segen kann man nur empfangen, wenn man seinem Wort gehorcht. Und es ist eine wirkliche Befreiung den Weg mit Gott zu gehen.
Er will uns nicht die Freude verderben, aber es gibt Regeln und wenn wir sie befolgen, werden wir WAHRHAFT glücklich sein.

Das kann nur die Frau verstehen die es ausprobiert. Ich wünsche Dir, dass Du den Mut dazu hast.

Liebe Grüsse
Lydie
LOBE DEN HERRN MEINE SEELE Psalm 103
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Beitragvon Suchender » Freitag 18. Juli 2008, 09:10

Mir gefallen die Gedanken, die Pillango in ihrem ersten Beitrag schreibt sehr. Ich muss aber auch gestehen, dass ich ein wenig verwundert bin, denn ich habe in diesem Alter nicht so weit gedacht. Heute, mit Abstand zu den Dingen, denke ich genau so. Was nützt es Dir Mariam, wenn wir Dir alle sagen, dass eine solche Beziehung Sünde ist? Ich denke für Dein Denken und Fühlen nur wenig. Wenn Du aber den Weg des Glaubens gehst, dann wird Gott Dir die Sündhaftigkeit erklären, so wie er mit tagtäglich meine Sünden erklärt. Ich „selbst“ erkenne mein sündhaftes Verhalten und bin immer mehr bestrebt, aus innerster Überzeugung dieser Sünde zu begegnen.
Ich glaube liebe Marian, dass die Gedanken, die Dich bewegen auch aus den Gesprächen über „Gott und die Welt“, wie Du es ausdrückst, herrühren. Die Hinwendung zu Gott, lässt die Welt erkennen und Dir werden auch die Augen für Sünde aufgehen.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon pillango » Freitag 18. Juli 2008, 16:04

Hallo!
wieder da. ;-)
Ich will nur schnell sagen: Ich persönlich habe absolut kein problem mit homosexuellen. Ein freund von mir ist schwul. klar is man erstmal geschockt, wenn man das erfährt, aber ich steh voll hinter ihm und würde ihn verteidigen wie eine löwin, weil ich ihn liebe. und ich weiß, dass gott das wichtig ist. und wenn er (der freund) irgendwann mal zu gott finden wird, dann wird nur gott ihm dabei helfen können, da kann ich nur gott helfen, aber verändern kann ich als mensch nichts.
ja, das wars erstmal, ich schreib nachher nochmal was zu dem thema liebe & glück, muss aber gleich weg!

Marian, es wär schön, nochmal ne antwort von dir zu bekommen!
ganz liebe grüße.
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Beitragvon Basti » Freitag 18. Juli 2008, 18:28

Hallo zusammen

Auch ich bin neu hier und habe mich vor kurzem erst registriert.
Als ich zufällig beim Surfen nach christlichen Foren über diese Seite gestolpert bin, war ich erstaunt und erfreut über all die Beiträge die bereits geschrieben wurden.

Ein Lob an all die Moderatoren und User, die sich Zeit nehmen anderen Menschen bei ihren Problemen und Fragen zu helfen.
Macht weiter so.

Nun aber auch mein Beitrag zu diesem Thema:

Am einfachsten wäre es, wenn ich jetzt sagen würde, das die Sünde der homosexualität nicht schlimmer ist als jede andere Sünde auch, und man sich seine Sünden ja eh jederzeit bei JESUS bereinigen lassen kann. Dies ist jedoch nicht so einfach. In der Sünde der homosexualität lebt man fortlaufend und auch absolut bewusst. Dies ist der Unterschied zu anderen Sünden. Denn kaum hat man sich seine Sünden bei JESUS bereinigen lassen verschwärzt sie einem schon wieder das Herz.

Aber grundsätzlich ist jeder Mensch sündig und kann aus eigener Kraft nicht das Ewige Leben erlangen. Jede Sünde trennt uns von Gott. Und wir sollten bestrebt sein, ein Leben ohne Sünde zu führen. (Was uns aber nie gelingen wird.) Deshalb musste Jesus für unsere Verfehlungen ans Kreuz.

Die Beziehung zu einem gleichgeschlechtigen Partner muss unterbrochen werden! Sonst führt man ein Leben in ständiger Sünde, was sicher nicht segensreich ist.

Ich freue mich, dass du mit dieser Frage in diesem Forum um Antworten bittest. Nur weil man von gewissen Männern enttäuscht wurde heist das nicht, das alle Männer so sind.

Ich glaube daran, dass Got für jeden Menschen einen perfekten Partner ausgesucht hat und diesen ihm auch zeigen wird.

Marian: Ich hoffe all diese Antworten haben dir geholfen. Bei Fragen kannst du dich jederzeit melden.

Liebe Grüsse Bastian
Basti
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Beitragvon Suchender » Freitag 18. Juli 2008, 22:26

Hallo Bastian,

Dein Beitrag gefällt mir gut, nur sind denn nicht alle Sünden, die wir begehen, bewusst begangen? Könnte man nicht sogar mal drüber nachdenken, ob das Sünden sind, die wir nicht bewusst begehen oder von denen wir nichts wissen? Worin unterscheiden sich denn z.B. Homosexualität und Völlerei? Werden nicht beide Sünden in vollem Bewusstsein begangen? Trennen uns denn nicht beide Sünden von Gott?

Liebe Marian und liebe Pillango. Auch ich habe kein Problem mit Homosexualität sowie ich mit Sündern im Allgemeinen kein Problem habe. Das Problem haben die Sünder aber es gibt einen Weg, sich von der Sünde zu befreien. Unsere Aufgabe als Christen ist es, diese Frohe Botschaft in der Welt zu verkünden.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Basti » Samstag 19. Juli 2008, 10:02

Natürlich gibt es keinen Unterschied zwschen Völlerei und Homosexualität. Beide Sünden trennen uns von Gott.
Ich wollte in meinem letzten Beitrag betonen, dass man nicht eine Sünde (ob es jetzt die Völlerei, Homosexualität oder andere Suchten sind) im eigenen Leben akzeptieren soll und sie sozusagen laufen lässt.
Jede Sünde sollte mit Hilfe von Jesus bekämpft werden. Und mit viel Fürbitte bei Gott wird er uns auch helfen, diese Sünde zu besiegen. Aber der Wille, die Sünde zu bekämpfen sollte da sein. Auch wenn man dann immer wieder in die gleiche Sünde zurückfällt.

Man kann in seinem sündigen Leben glücklich sein. Das stimmt. Aber dieses Glück hält vielleicht maximal 100 Jahre. Und dann? Wo ist das Glück? Bei diesem Punkt fängt das Glück erst an. Und da zeigt es sich dann, ob der Mensch sein weiteres ewiges Leben in Glück oder Unglück verbringen wird.

Liebe Grüsse an alle
Basti
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Beitragvon Marian » Samstag 19. Juli 2008, 13:31

Danke für eure vielen aufrichtigen Antworten und auch dafür, das ihr mich nicht gleich in den Boden eingestampft habt, weil ich mit so einer Sünde meinen Forumseinstand gebe :-)

Es ist wirklich verdammt schwer, zu akzeptieren, das man in Sünde lebt, das stimmt und es wird mir auch sehr schwer fallen, irgendwann wieder "normal" zu werden. Ich habe es früher schon einmal mit dem Glauben versucht, ziemlich ernsthaft sogar, aber ich sah, verzeiht, keine Sinn. Vieleicht hatte ich einfach nicht den richtigen Draht zu Gott? Ich war allein und hatte niemanden und bat um ein besseres Leben, eines, in dem ich Freunde hatte und in dem auch meine Eltern mich so nahmen wie ich war. Vielleicht war es aber gut so, das mir nicht geholfen wurde, denn ich habe mir mein Leben nun erarbeitet und bin so jetzt glücklich. Und umso schwerer fällt es mir jetzt, dies alles einzureißen ...

Ob irgendwann ein Mann in mein Leben tritt? Um ehrlich zu sein, ich hoffe nicht ... ich würde lieber mein Leben allein führen als dies noch einmal zu erleben.
Ist Ehelosigkeit auch eine Sünde, von wegen keine Kinder und so? Damit quält sich meine Freundin, von deren Problem ich ganz oben gesprochen habe.

Liebe Grüße
Marian
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Beitragvon Suchender » Samstag 19. Juli 2008, 13:51

Hallo Marian,
Ehelosigkeit ist keine Sünde. Viele Kirchen (nicht nur christliche) kennen sogar ein Versprechen zur Ehelosigkeit (Zölibat). http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat

Menschen, die dieses Versprechen eingehen, leben ihr Leben ohne weltlichen Partner und sie können auch so glückserfüllt leben.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon pillango » Freitag 12. Dezember 2008, 19:19

Die Herausgeberin eines Lesben-Magazins kehrt dem homosexuellen Lebensstil den Rücken zu. Sie hilft jetzt jenen, die ihre Homosexualität nicht mehr ausleben wollen.

Trenton (www.kath.net/ LifeSiteNews.com) Charlene Cothran ist eine bekannte schwarze lesbische US-Amerikanerin, die an vorderster Front für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben kämpfte und Herausgeberin eines erfolgreichen Magazins für Homosexuelle war. Ihr ganzes Leben und all ihre Erfolge waren fest in der homosexuellen Lobby verwurzelt, und sie wollte nichts daran ändern.

Eine Wende nahm ihr Leben, als ein Pastor ihr riet, ihre Talente für Christus einzusetzen. Als ihre Aufgabe sieht sie es jetzt, anderen Homosexuellen Hilfe anzubieten. Sie habe eine „Kraft der Veränderung“ erfahren, nachdem sie sich zum christlichen Glauben bekehrte.
In einem Artikel auf der Titelseite ihres eigenen Magazins „Venus“ mit der Überschrift „Gerettet! Zehn Wege, aus dem homosexuellen Leben herauszukommen, wenn Du es willst“ nennt Cothran die Gründe für ihre Bekehrung und erzählt von dem Frieden, den diese Entscheidung ihr gebracht hat.

Obwohl ich mein ganzes Erwachsenenalter hindurch als Lesbe gelebt habe, ist es ohne Zweifel die Bestimmung meiner Seele, meine Talente dazu zu verwenden, auf liebevolle Weise die Wahrheit darüber mit euch zu teilen, wie wir soweit gekommen sind: wie wir lesbisch oder schwul geworden sind, wie es dazu kam, dass wir diesen ‚Lebensstil‘ genossen haben, und wie wir glauben konnten, dass das für Gott in Ordnung ist.“

Cothran bietet ihren „schwulen und lesbischen Brüdern und Schwestern, die wahren Frieden wollen“ Hilfe an und sagt: „Es ist einfacher als ihr glaubt, wahren Frieden zu erlangen, und es gibt keine Verurteilung mehr, wenn man darin eingetreten ist.“ Und sie fügt hinzu: „Jesus wird alle Sünden bereinigen und vergeben, die von einem bereitwilligen Herzen gebeichtet werden. Die Homosexualität ist nur eine davon. Es ist keine größere Sünde als alle anderen, aber es ist Sünde.“

In ihrem Artikel im Venus-Magazin beschreibt Cothran ihre Bekehrung und erklärt, sie habe gemeint, die christliche Pastorin würde „den Hörer fallen lassen“, nachdem sie stolz zugegeben hatte, lesbisch zu sein. Aber ganz im Gegenteil: Pastorin Vanessia M. Livingston antwortete: „Eines Tages wirst Du aus dieser Welt herauskommen und viele schwule und lesbische Seelen mit dir nehmen.“
Genau das macht Cothran jetzt. Die Geschichte ihrer Bekehrung wurde im Venus-Magazin abgedruckt, das über 38.000 hauptsächlich schwarze homosexuelle Leser hat. Cothran erklärt, sie habe alles Gott übergeben, „inklusive dem Venus Magazin. Die Zielgruppe wird die gleiche bleiben, aber die Aufgabe hat sich erneuert. Unser neuer Auftrag ist es, diejenigen zu ermutigen, zu informieren und zu fördern, die eine Veränderung wollen, aber keinen Weg herausfinden.“

In der Titelstory umreißt Cothran zehn Möglichkeiten, die das Verlassen des homosexuellen Lebensstils erleichtern sollen. Unter anderem ermutigt sie ihre Leser, „die Wahrheit über die Homosexualität in der Schrift zu suchen“ und sich „Gottes Ruf im Leben nicht zu widersetzen“.

Ebenso ermutigt sie, den Wandel öffentlich zu bekennen. „Die gute Nachricht eurer persönlichen Erlösung geheim zu halten ist ein weiterer Trick, den der Feind verwendet, um Zeit zu gewinnen, während er versucht, euch wieder zu eurem alten Leben zu bringen.“ Laut Cothran geht es bei einer Bekehrung nicht darum, auf alles Vergnügen im Leben zu verzichten. Es gehe vielmehr darum, „das Leben in ganz neuem Maße zu genießen“.

Die Geschichte ihrer Bekehrung sei erwartungsgemäß mit gemischten Gefühlen in der homosexuellen Gemeinschaft aufgenommen worden. „Ich verstehe viele der Stellungnahmen, so verärgert sie auch waren“, meint Cothran. „Vor einem Jahr hätte ich auf die exakt gleiche Art und Weise reagiert.“

Sie hat persönlich auf viele Postings auf der Venus-Website geantwortet, um missverständliche Darstellungen ihrer Bekehrung zu korrigieren, die sie beschuldigen, Homosexuelle schlecht zu machen. Viele Homosexuelle würden sich eine Änderung herbeisehnen und sich fragen, ob sie in der Familie Gottes, so wie sie sind, angenommen werden würden. „Die Antwort ist Ja!“, ist jetzt das neue Motto des Venus-Magazins.
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Beitragvon Suchender » Samstag 13. Dezember 2008, 09:21

Homosexualität ist ein Sexualtrieb, der unser Leben bestimmen kann. Die meisten Menschen bleiben davon verschont – einige hingegen sind davon betroffen. Es gibt derer Triebe viele, von denen Menschen betroffen sind. Manchmal nennen wir sie Süchte und manchmal auch Versuchungen. Das zu akzeptieren fällt meist schwer und es gelingt fast immer dann, wenn man solch einer Versuchung getrotzt hat. Täglich sind wir alle von Versuchungen umgeben und vielen Versuchungen erliegen auch wir Christen. Wir sind alle Menschen aus Fleisch und Blut und das Fleisch ist meist schwach. Auffallend ist aber, dass gerade Menschen, die eine Beziehung mit Jesus leben, augenscheinlich weniger anfällig auf solche Versuchungen sind. Woher solche Menschen die Kraft nehmen, oder sollten ich besser sagen, wer uns diese Kraft gibt – ich glaube, das wissen wir.
Gott gibt uns aber auch die Kraft, nicht auf jene mit Fingern zu zeigen, die Versuchungen unterliegen – er gibt uns die Kraft der Einsicht, dass wir alle Sünder sind, die nur durch seine Kraft überhaupt in der Lage sind, Versuchungen zu widerstehen. Ein Suchtkranker kann selten ohne fremde Hilfe von seiner Sucht ablassen. In dem Fall, den Du schilderst Pillango, mag es sein, dass das Alter dazu beiträgt, dass eine Frau anders empfindet. Erst wenn die fleischliche Versuchung nicht mehr präsent ist, sehen viele Menschen ein, wem sie aufgesessen waren. Diese Erkenntnis wiegt dann oft so schwer, dass sich solche Menschen als dazu berufen fühlen, anderen darüber zu berichten.

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