Ist es Gottes Wunsch?

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Ist es Gottes Wunsch?

Beitragvon jesus_walks_with_me » Mittwoch 10. September 2008, 10:31

Hallo, bin neu hier.
Hoffe ich bekomme hier hilfreiche Tipps.

Meine Freundin hat vor 1 Woche Schluß gemacht.
Wir waren fast 4 Jahre zusammen.
Sie war ein Geschenk Gottes. Das weis ich.
Habe sie nämlich kurz danach kennengelernt als meine Großeltern verstorben sind.

Dachte immer das Sie ein Eratz dafür war.
Versteht ihr?
Menschen die man liebt gehen und ein neuer Mensch kommt dazu der einen auch liebt und Kraft und Lebensmut zurückgibt.

Es war auch immer alles gut zwischen uns.
War für uns beide die erste große Liebe.
Und auch die längste Beziehung.

Nun kam Sie und meinte das Sie keine Gefühle mehr hat.
Und da sie sehr ehrlich ist will sie nicht mit mir spielen oder irgendwas vorspielen.
Was soll ich tun?
Es abhaken und Gott vertrauen das irgendwann eine bessere kommt?
Oder Gott zu bitten mir zu helfen Sie zurück zuholen.
Würde gerne dafür kämpfen weil ich momentan nicht glaube das wir nicht zusammengehören.

Sie hat es sich auch nicht leicht gemacht und geweint als wir das letzte mal gesprochen haben.

Und wie schon gesagt der Grund war das Sie keine Gefühle mehr hat, das alles gewohnheit wurde und wir in der letzten Zeit uns nicht so oft getroffen haben. Zudem habe ich viele Sachen gesagt die zwar nicht so schlimm waren, aber wenn man sie alle zusammenzählt und sammelt war es bestimmt auch einen Grund.

Wir kennen unsere Fehler und die könnten mir ändern.
Denke das wenn wir beide diese Fehler nicht mehr machen, wäre unsere Beziehung noch tiefer.
Wenn wir überhaupt nicht passen würden oder grössere Probleme hätten würde ich es auch erkennen und akzeptieren.


Vertseht ihr mich oder Sie?
Bitte helft mir und gibt mir paar gute Tipps.
Dankeschön
jesus_walks_with_me
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Beitragvon Ralph » Mittwoch 10. September 2008, 11:49

Hallo jesus walks with me,

Ein herzliches willkommen bei uns.Wünsche Dir ein guten und gesegneten Austausch mit uns.Seid Ihr beide denn gläubig an den Herrn und Heiland Jesus Christus?

Liebe Grüsse
Ralph
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Beitragvon jesus_walks_with_me » Mittwoch 10. September 2008, 12:39

ja sind wir beide...

Sie wurde auch gut christlich erzogen.
Wie ich auch.

Wir haben auch mal nebeneinander gebetet.

Bitte helft mir was ich tun soll...
jesus_walks_with_me
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Beitragvon Lydie » Mittwoch 10. September 2008, 13:00

Hallo Jesus_walks_with_me!

Herzlich Willkommen auch von mir!

Die erste große Liebe ist immer etwas Besonderes. Mein Mann und ich haben das auch gemeinsam erlebt und sind jetzt schon viele, viele Jahre verheiratet.
Am Anfang ist die Liebe wirklich ein großes Gefühl, voller Glück und Freude. Endlich hat man einen Menschen gefunden, der sich wirklich für einen interessiert und umgekehrt auch. Da Ihr ja anscheinend nicht zusammen wohnt, was ja auch vor der Ehe richtig ist, kennt Ihr vielleicht nur Eure Sonnenseite, denn im Alltag ist die Liebe den Belastungsproben ausgesetzt.

Ich möchte noch etwas zu den Gefühlen schreiben, die Deine Freundin nicht mehr hat. Gefühle kommen und gehen. Ich liebe meinen Mann auch manchmal ohne große Gefühle, weil ich mich von Gott mit ihm zusammengeführt sehe und er ebenso. Liebe ist auch eine Willensentscheidung, ich will den Partner mit all seinen Vorzügen UND Nachteilen lieben und annehmen. Aber insgesamt ist mein Mann immer noch meine große Liebe und ich weiß auch, dass er mich von Herzen liebt.

Ja, Gewohnheit kann auch in einer Ehe eintreten, aber Gewohnheit muss nicht Langeweile sein.

Vielleicht solltest Du Dir überlegen: Will ich mit dieser Frau alt werden?
Hat Gott uns zusammengeführt? Wollen wir uns annehmen so wie wir sind?
Wollen wir gemeinsam dem Herrn Jesus Christus nachfolgen und ihm dienen?

Gut ist, wenn man auch in der Freundschaft regelmässig die Bibel liest und betet. Das festigt auch eine Beziehung. Sprecht Euch doch einmal über diese Fragen aus, dann bekommt Ihr vielleicht mehr Klarheit, wie es weitergehen soll.

Alles Gute und Gottes Segen wünscht Dir

Lydie
Zuletzt geändert von Lydie am Donnerstag 11. September 2008, 17:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon jesus_walks_with_me » Mittwoch 10. September 2008, 13:13

Danke für deine Antwort.

Zu deinen Fragen:

-Ja ich will mit dieser Frau alt werden, und sie wollte das auch mal.

-Denke schon das uns Gott zusammengeführt hat, wie ich ja schon geschrieben habe war es in einer schweren Zeit für mich als ich Sie kennenlerne durfte. Ich sehe es als Geschenk.

-Und ja ich kann mir vorstellen mit ihr gemeinsam den Weg zu gehen. Sie zu heiraten und Kinder mit ihr bekommen.
Und keine Beziehung ist perfekt, aber da wir keine großen Probleme hatten, glaube ich das wir unseren kleine normale Probleme klären könnten.

Meine Frage ist jetzt aber ist es Gottes Willen das wir getrennt sind, weil es für uns beide einen besseren gibt?

Oder soll ich um unsere Liebe kämpfen, und hoffen das Sie merkt das Sie mich doch noch liebt und auch denkt das wir zusammenpassen und unsere Problemchen in den Griff bekommen.

Was denkt ihr?

Vielen Dank
jesus_walks_with_me
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Beitragvon Odin » Mittwoch 10. September 2008, 13:21

Hallo
Bei mir ist es so, wenn ich eine Person Liebe möchte ich das Sie Glücklich ist.
Die Liebe ist so gross das ich sie sogar gehen lasse, wenn sie mir sagt das sie bei mir nichts mehr fühlt.

Das letzte wo ich will, das jemand bei mir bleibt wo ich Liebe, und sie möchte nicht bei mir sein.

Für das Liebe ich sie zusehr, auch wenn es heisst das ich sie verliere, ist es mir wichtiger das es ihr gut geht.

Es tut weh, doch Liebe kann und möchte ich nicht erzwingen.
Das ist Liebe jemanden so zu Lieben das man sie ziehen lässt weil ich ihr alles gute Wünsche.

Ich tue es aus Liebe zu ihr. Kann man jemand mehr Lieben als so?
Odin
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Beitragvon Lydie » Mittwoch 10. September 2008, 13:40

Also, lieber Jesus_walks_with_ me,

Ich würde Dir raten, um Deine Freundin neu zu werben. Sprich Dich mit ihr in Liebe und Freundlichkeit aus. Finde heraus, ob sie Dich noch liebt und WIRKLICH ohne Dich glücklich ist.

Macht Euch keine Vorwürfe, aber vergebt Euch, wo etwas zu bereinigen ist. Bereite das Gespräch im Gebet vor und lass Dir von Gott zeigen, was Du sagen oder nicht sagen sollst.

Wenn Gott Euch zusammengeführt hat, will er diese Trennung nicht.

Einen Bibelvers möchte ich Dir noch schreiben:

1. Petrus 5,7 "Alle Eure Sorge werfet auf IHN, denn er sorgt für Euch!"

Fasse Mut und gehe die nächsten Schritte, Gott wird Dich/Euch führen, egal, wie alles ausgeht!

Liebe Grüsse
Lydie
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Beitragvon jesus_walks_with_me » Mittwoch 10. September 2008, 13:58

Danke Lydie das war der schönste und netteste Beitrag den ich in den letzten Tagen gehört habe.

Nur eins muss ich auch sagen.

Es war vor 1 1/2 Wochen als Sie sich getrennt hat.
Und wir haben uns am Samstag nochmal gertroffen weil ich nochmal mit ihr reden wollte.
Das war ein Fehler!
Holte Sie von der Arbeit ab.
Und Sie hat gemeint es geht ihr zur Zeit gut und das Sie keine Gefühle mehr hat.
Es war aber eigentlich klar das Sie das sagt nach paar Tagen Trennung. Weil hätte Sie gemerkt das ich ihr fehle hätte Sie sich gemeldet.

Nur konnte ich nicht daheim ruhig sitzen und nichts tun.

Es ist mir aber auch klar das man in so einer kurzen Zeit nichts ändern kann. Das bracht Zeit und Geduld.

Sie hat gemeint sie will mich nicht komplett verlieren und wenn ich ein Problem habe soll ich mich melden. Da sie auch mein Friseur ist ;-) soll ich auch weiterhin zu ihr kommen.
Und da ich mich mit Autos auskenne und Sie eins von mir hat werde ich mich auch weiterhin darum kümmern. Auch ihre Eltern und Großeltern haben eins von mir wo ich mich noch drum kümmere.

Also ich weiß das ihr in letzter Zeit alles zuviel war.
Sie ist auch in der Arbeit umgekippt.

Auch wenn Sie es gesagt hat das SAie keine Gefühle mehr hat und es ihr momentan gut geht, was denkt ihr wie meine Chancen stehen Sie zurückzugewinnen?

Danke...
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Beitragvon Odin » Mittwoch 10. September 2008, 14:32

Ich wünsche dir auch das es noch klappt.
Ein versuch ist es Wert um sie zu Kämpfen.
Doch wenn du merkst das sie nicht will.
Solltest du es sein lassen.
Es ist dann leichter für beide.
Die Wege von Gott sind unergründlich.
Alles ist leichter gesagt als getan.
Ich kann es nachvollziehen habe ähnliches erlebt wie viele andere auch.
Wie auch immer Gott wird bei dir sein.
Odin
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Beitragvon Suchender » Mittwoch 10. September 2008, 19:26

Hallo jesus_walks_with_me,

Auch von mir ein herzliches Willkommen.

Zu Deiner Frage eine kurze Antwort: Liebe bedeutet auch, loslassen zu können. Kannst Du loslassen?
Weist Du, ich kann das mit dem „nichts mehr empfinden“ noch ganz gut nachvollziehen und muss sagen, dass in Beziehungen, in denen solche Argumente für eine Trennung herangeführt werden, nach meiner Meinung, die Liebe eher platonischer Natur war und ist. Ich kann mich natürlich irren aber ich schätze das so ein, dass Eure Liebe wie ein Strohfeuer war, das lichterloh brannte und dessen Substanz nun verbraucht ist. Solche Feuer lassen sich nur schwer von neuem entfachen, denn wahre Liebe glimmt zuerst langsam und brennt dann immer mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich täusche und wenn Du mir das Gegenteil schreiben würdest.
Auch wenn ich Lydie ganz toll mag, habe ich hier eine andere Meinung.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Suchender » Donnerstag 11. September 2008, 16:37

Hallo jesus_walks_with_me,

interessant ist natürlich auch zu wissen, was der jeweilige Partner unter Liebe versteht und wie Liebe im Allgemeinen entsteht.
Betrachtet man z.B. das Entstehen einer Liebe, so spielen in einer Vielzahl der Beziehungen Umweltreize und Umwelteinflüsse, wie z.B. audiovisuelle Reize eine ganz wichtige Rolle. Solche Reize sind es, die vielfach dafür verantwortlich gemacht werden können, dass Hormone ausgeschüttet werden, die im Weiteren ganz speziellen Botenstoffe an unser Gehirn senden. Im gewissen Maße sind dann diese Botenstoffe für unser Handel aber auch für unser Verliebtsein verantwortlich. Menschen die lieben, benehmen sich häufig anders als unverliebte. Diese Botenstoffe sind es aber auch, die uns über gewisse Eigenschaften unseres Gegenübers hinwegsehen lassen. Man redet hierbei gern davon, dass doch die Liebe blind mache und in der Tat ist es so, dass bei Beziehungen, die auseinander gehen, häufig als Begründung Dinge angeführt werden, die doch zu Beginn der Beziehung genau so Bestand hatten.
Das Andocken gewisser Rezeptoren solcher Botenstoffe an unser Gehirn ist natürlich nicht von Dauer sonder schwächt sich im Laufe der Zeit ab. Plötzlich bemerkt man am Gegenüber Dinge, die zwar in den meisten Fällen schon da waren aber die man nun plötzlich als störend erachtet. Das kann dann sogar soweit gehen, dass aus anfänglicher Sympathie ganz plötzlich Antipathie entsteht. Das sind dann die „Strohfeuerlieben“, die in der Regel nicht lange halten.
Aber es gibt auch andere Lieben, die ich als wahrhaftige Lieben bezeichnen will und auf die ich im Weiteren eingehen werde. Solche Lieben können ähnlich der Lieben, von denen ich gerade berichtet habe, entstehen. Man entdeckt aber plötzlich an dem Gegenüber Dinge und Eigenschaften, über die unser anfängliches Verliebtsein uns einfach hinwegsehen lies und die uns plötzlich wichtig, ja sogar manchmal wichtiger erscheinen. Solche Dinge, wie Aussehen, Charisma, Stand in der Gesellschaft etc. verlieren immer mehr an Bedeutung und wir beginnen den Menschen, der sich hinter der äußeren Hülle verbirgt, zu entdecken. Und an dieser Stelle fängt nach meiner Meinung der Prozess der wahren Liebe an. Wahres Verliebtsein setzt daher nicht (so sehr) auf Äußerlichkeiten sondern mehr auf den Kontext unseres Partners. Nach meiner Erfahrung sind es aber gerade solche Beziehungen, die lange, vielfach sogar ein Leben lang halten. So ist es auch zu erklären, dass gerade bei Christen das Verliebtsein und die Beziehung zu Jesus ewig und meist ein ganzes Leben andauern. Bei solch einer Liebe interessiert weder das Äußere noch das, was uns über diese Person gesagt wird. Meist entsteht hier eine Liebe, deren Fundament immer stärker wird und eine Liebe, die auf solch einem Fundament gebaut ist, hat Raum zum wachsen. Die Mechanismen der Liebe sind im Wesentlichen allgemeingültiger Natur und treffen auf alle Menschen mehr oder weniger ähnlich zu. Es gibt natürlich noch weitaus mehrere aber auf die will ich aus Platzgründen nicht weiter eingehen.
Es liegt nun an Dir selbst und an Deiner Partnerin zu ergründen, warum sich Eure Beziehung auseinander entwickelt hat. Gibt es Gemeinsamkeiten, auf die sich eine neue („wahre“) Liebe begründen ließe oder gibt es wirklich gar nichts mehr, dass Euch gegenseitig verbindet? Könnte nicht vielleicht Euer beider Glaube eine solche Gemeinsamkeit sein?




Liebe Grüße
Joachim
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