Sind Mann und Frau füreinander bestimmt

Themen rund um den hohen Wert der Ehe, Singel-Dasein und Sexualität.

Moderator: Hellmut

Beitragvon pillango » Freitag 12. September 2008, 18:22

Wie ist das dann mit zwei Menschen (Mann und Frau), können die füreinander bestimmt sein?
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Beitragvon Suchender » Samstag 13. September 2008, 08:22

Man hört ja oft den Satz: Ich warte, bis der/die Richtige kommt. Das setzt voraus, dass die meisten Menschen eher nicht die richtigen für mich sind – doch wer ist eigentlich dann der/die Richtige? Menschen ohne Fehl und Tadel gibt es so glaube ich nicht und den Märchenprinz oder die Märchenprinzessin (die auch ihre ganz speziellen Charaktereigenschaften besitzen) finden nur die wenigsten. Ich glaube auch bei unseren Beziehungen nicht an Vorherbestimmung. Es obliegt uns, mit wem wir eine Ehe eingehen. Was wir aus dieser Ehe machen – dafür sind wir dann selbst verantwortlich. Es gibt in jeder Ehe auch Spannungen – manchmal eben auch schlechte Zeiten. Man kann es sich dann einfach machen und behaupten, dass die Ehe zerbricht, weil der Partner daran schuld sei oder man kann sich die Frage stellen, ob man denn nicht auch eine gewisse Eigenschuld trägt. Ich denke die Beziehungen, in der die Schuld zuerst bei sich selbst gesucht wird, haben eher die Chance auf Bestand.
Natürlich liebe Pillango werden wir nicht leichtfertig eine Beziehung eingehen. Nach ganz gewissen Kriterien sortieren wir schon von vornherein aus und wenn dann derjenige oder diejenige kommen, die in unser gesuchtes Profil passen, dann sind wir geneigt, eine Beziehung einzugehen. Ähnlich machen das übrigens auch Ehevermittlungsagenturen aber auch, wenn die Profile zu 100% zueinander passen sollten, ist das noch lange kein Garant für eine glückliche Beziehung. Du siehst also, dass es den oder die Richtige(n) nicht gibt. Wer wäre denn der oder die Richtige? Jemand, der alle Wünsche und Träume erfüllt, immer für einen da ist, nie Fehler macht etc.? Ich glaube so jemanden sucht man auf der Erde vergebens. Kennst Du das Lied „It ain´t me Babe“ von Bob Dylan? Ich glaube, er bringt das von mir gesagte besser zum Ausdruck, als ich das kann.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Lydie » Samstag 13. September 2008, 09:52

Liebe Pillango,

ICH GLAUBE an das Füreinander-bestimmt-sein von GOTT! Ich habe es bei mir und meinem Mann ganz praktisch erlebt. Bei uns Christen sollte es so sein, dass wir es zulassen, dass GOTT Menschen zusammenführt und er uns den richtigen Partner in den Weg stellt.

Wenn Du mehr davon wissen möchtest, schreibe ich Dir mal unsere persönliche Liebesgeschichte.

Liebe Grüsse
Lydie
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Beitragvon Suchender » Samstag 13. September 2008, 11:23

und bei Nichtchristen?
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Beitragvon Lydie » Samstag 13. September 2008, 12:12

Ja, die Nichtchristen, haben Gottes Führung nicht.

Sie wählen selbst spontan und brechen auch eine Beziehung sofort ab, wenn es ihnen aus irgendeinem Grund nicht mehr passt. Jedenfalls beobachtet man das bei jungen Menschen heute leider so. Sicher gibt es Ausnahmen....
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Beitragvon Ralph » Samstag 13. September 2008, 13:57

Ihr Lieben,

Der Song „It ain´t me Babe“ bringt es eben nicht zum Ausdruck.Was bringt dieser Mann dann zum Ausdruck?Wahrscheinlich seine Gefühle die dieser Mann hatte bei der Entstehung dieses Songs.Dieser Song vermittelt etwas das leider zu Wehmut oder Herzschmerz führen kann.Wenn er umgelenkt hätte zur frohen Botschaft von Jesus Christus zu Jesus Christus,
hätte er mehr Segen gebracht.Meine Meinung.-
Die Frage:Wer wäre denn der oder die Richtige?
Als ich noch nicht verheiratet war,war mein Motto:Wenn Gott eine Frau für mich hat,sei diese auf dem Nordpol und ich auf dem Südpol,so wird Gott uns zusammen bringen.Auch Gott weiß was ich benötige und brauche,da war der Genesistext für mich damals Richtschnur.Da brauchte ich mich nur in Geduld zu üben.Geduld haben ist auch eine Kunst die man in dieser Sache vom Herrn erbitten sollte.-
Menschen die sich nach Gott ausrichten setzen andere Kriterien an als Menschen die ohne Gott ihr Leben ausrichten.Da ist die Feststellung von Lydie schon richtig,denn solche Menschen haben Gottes Führung nicht.-
Die Frage muss sich jeder selbst stellen:Was habe ich für Kriterien betreff
Partnersuche?Die Kriterien können sich im Laufe der Zeit ändern und auch die Strategien können sich ändern.Mann und Frau die ihr Leben auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus ausrichten wissen das sie zusammengehören.Mann und Frau die das nicht tun,wissen es eben nicht.
Gottes Wirken ist so groß und unbegreiflich.Wir Menschen staunen darüber und uns bleibt nichts anderes übrig als IHN anzubeten.Menschen die das nicht tun und Gott verwerfen in ihrem Leben,verpassen in ihrem Leben den
Segen Gottes.Gottlose Ehepaare können sich Gott hinwenden und ihn finden,oder nur ein Partner findet Gott,durch diesen einen Partner aber will Gott die ganze Familie segnen und wirken,und und und....
In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen Gottes Führung
in ihrem Leben und Gottes Liebe in ihrem Herzen.

Liebe Grüsse
Ralph
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Beitragvon pillango » Samstag 13. September 2008, 14:49

Lieber Suchender, liebe Lydie und lieber Ralph!

Zu deinem Beitrag, lieber Joachim:
So wie du es beschreibst, heißt das quasi, dass man mit jeder Frau/jedem Mann auf dieser Welt glücklich werden könnte, wenn diejenige Person nur Christ ist! Aber so ist das denke ich überhaupt nicht!!
Natürlich gibt es keinen Menschen ohne Fehl und Tadel... denn in unseren Schwächen wird Gott verherrlicht!! Aber zwei Menschen können sich ergänzen... zwar werden sie niemals perfekt sein, aber das ist ja auch nicht so wichtig, denn Gott verbindet diese Menschen auf ewig in seiner Liebe!

Liebe Lydie, danke für deinen Beitrag! Ich bin interessiert an eurer Geschichte! :D

Lieber Ralph, danke auch für deinen Beitrag! Hat mir viel gegeben!

LG Barbara
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Beitragvon Suchender » Samstag 13. September 2008, 23:45

Hallo Barbara, hallo Ralph,

ich meinte eben nicht (nur) die christlichen Beziehungen sondern die Beziehungen im Allgemeinen. Auch Bob Dylan spricht hier nicht von Jesus sondern von einer Beziehung ganz allgemein. Neben den Christen gibt es noch andere Menschen, die Beziehungen eingehen und diese sollten uns doch nicht gleichgültig sein. Wenn wir daher wissen, was der Kontext ihrer Beziehungen ist, dann können wir sie besser verstehen und ihnen vielleicht auch Unterschiede erläutern. Sehe ich mir aber die progressiven Scheidungs- oder Trennungsraten auch in christlichen Ehen an, dann befürchte ich, dass es manchmal sogar umgekehrt ist.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Lydie » Sonntag 14. September 2008, 11:47

Lieber Joachim, es ist schon möglich, dass auch Nichtchristen eine gute Ehe führen können. Oder auch Ehen gelingen können, in denen nur ein Partner Christ ist. Manchmal kommt ja ein Ehepartner erst in der Ehe zum Glauben.
Die Basis ist die gegenseitige Achtung und Vergebung bei Fehlverhalten.

Leider, leider beobachte ich auch, dass bei gläubigen Christen Scheidungen zunehmen. ABER, das ist NIE Gottes Wille!!!! Da stimmt dann irgendetwas in der Beziehung zu Jesus nicht!!!

In unserer langjährigen Ehe habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, den Ehepartner mit all seinen Macken anzunehmen und zu lieben. Immer wieder das Gespräch bei Mißverständnissen zu suchen und von Herzen einander die Sünden zu vergeben und sie gemeinsam bei Gott abzugeben.
Auf einer solchen gereinigten Basis wächst dann immer wieder neu Liebe und Vertrauen.

Liebe Grüsse
Lydie
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Beitragvon Lydie » Sonntag 14. September 2008, 14:12

Ihr Lieben,

Habe die Beiträge von dem Thread Tiere, die Menschen betreffen hierher verschoben. :)

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Beitragvon Ralph » Montag 15. September 2008, 11:40

Liebe Lydie,

Schön das Du wieder hier bist.Freue mich schon über den gesegneten Austausch mit Dir.Hoffe,dass Du Dich gut erholt hast.

Liebe Grüsse
Ralph
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Beitragvon Lydie » Montag 15. September 2008, 12:07

Danke, lieber Ralph, für Deine herzliche Begrüßung!!

Ja, ich denke, dass ich mich gut erholt habe. Hellmut und ich hatten eine sehr schöne Zeit!

Ich bete, dass der Herr mir wieder gute Gedanken für das Forum schenkt!

Liebe Grüsse an Dich und Rosemarie

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Beitragvon pillango » Montag 15. September 2008, 15:36

Das Problem bei unchristlichen (Ehe-) Paaren ist, dass sie kein Ziel und keinen Bezugspunkt haben, sie verkopfen sich völlig aufeinander, ohne ihre Liebe auf Jesus zurückzuführen und ihn als dritte Person in ihre Liebesbeziehung zu sehen! Das ist auch der Grund der vielen Trennungen... Ich meine, ich kann nicht von einer Person verlangen, dass sie mich mein Leben lang glücklich macht, das geht einfach nicht. Daher rührt auch die Enttäuschung an der letztendlich die Beziehung zerbricht!

Nur christliche Paare lernen, trotz Streit immer wieder zueinander zurückzukehren, weil sie wissen, dass Gott alles richten wird, und dass ihre Liebe an allen Probleme wachsen wird!
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Beitragvon Suchender » Montag 15. September 2008, 17:00

Niedliches Word „verkopfen“. Kenne ich nicht und hab es auch in Wiki nicht gefunden.

Liebe Grüße
Joachim
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Beitragvon Suchender » Montag 15. September 2008, 17:03

Ich denke, man sollte hier nicht verallgemeinern, denn sonst könnte der Schluss entstehen, dass die Religion mit den wenigsten Trennungen die rechte wäre.

Liebe Grüße
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