Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

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Moderator: Hellmut

Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon Sola » Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:04

Es tut mir leid, lieber Patek, aber du sprichst für mich echt in Rätseln - bitte entschuldige meine naiv-beschränkte Auffassungsgabe.

Also einerseits verstehe ich deine Worte als Aufforderung, unsere Gemeinden zu prüfen und wenn wir etwas finden, was wir nicht ganz mit der Bibel in Einklang bringen können (zB Säuglingstaufe, Weihnachtsfest oder Sonntagsgottesdienst), sie zu verlassen.
Habe ich dich so weit richtig verstanden oder was hast du anders gemeint?

Auf der anderen Seite sagst du aber, dass es sowieso keine perfekte Gemeinde gibt und dass es nicht um uns und unsere Bedürfnisse gehen soll - also können wir doch in unseren unperfekten Gemeinden bleiben, weil jede andere eben auch nur "anders" ist, aber nicht perfekter.
Habe ich dich in diesem Punkt richtig verstanden?

Wenn ja, dann sehe ich nicht, wie ich das mit dem oben genannten unter einen Hut bringen soll.

Und - wie Angelika auch schon fragte - mich würde wirklich auch interessieren, welcher Gemeinde du selbst angehörst.
Warum machst du so ein Geheimnis daraus und sprichst nur in Andeutungen und wetterst gegen andere? Schämst du dich für deine Gemeinde, weil sie auch nicht perfekter ist als andere?
Wenn ich deine dunken Andeutungen zusammenfasse, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass du vermutlich zu den STA gehörst oder aber zu gar keiner "irdischen Gemeinschaft".
Habe ich das richtig interpretiert oder willst du das lieber weiterhin geheim lassen, um selbst nicht angreifbar zu sein?
Sola
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon angelika » Mittwoch 25. Dezember 2013, 15:24

Hallo Patek,
bitte sei mir nicht böse, ich kann Dir geistig nicht folgen....
Weisst Du, ich habe nicht die Zeit, mir die Bibelstelle zu suchen, die Du dann, mit der perfekten Gemeinde verbindest.
Ich habe soviel, noch auf Erden zu erledigen, an guten Taten, erst heute Morgen, bin ich z.B. sehr früh aufgestanden, und bin zu einen alten Mann und dessen behinderten Sohn gefahren, wir haben Frühstück gemacht und 2 Stunden geratscht, über Gott und die Welt, weisst Du Patek das war einfach schön, so sollte Gottes Tagwerk beginnen und nicht anders.
Sicher ich hätte mich hinhocken können, und die Bibelstelle suchen, wäre auch nett für mich gewesen, aber so waren 3 Menschen glücklich, und nicht nur ich.
Also Patek, wie wäre es, ich mache jetzt dann gleich Essen für mehrere Leute, die sich alle darauf freuen, und Du bist jetzt einfach auch mal so uneigennützig wie ich, und scheibst mir wenigstens die Bibelstellen, die ich lesen könnte, um die perfekte Gemeinde zu finden, oder Du wirst ein Held, und schreibst mir was für eine Gemeinde perfekt ist, der Du vielleicht angehörst...
Patek, und ich habe nie gesagt, dass in der Bibel steht, DASS MAN KEIN FLEISCH ESSEN DARF, das ist mein eigener hl. Geist, dem ich folge, weil es für MICH richtig ist, ich würde diesbezüglich niemals missionieren, jeder soll essen was er will.
Also Patek, ich flehe Dich an, verrate mir das Rätsel, das ich nicht lösen kann, aber Du die Antwort kennst, dies wäre sehr christlich von Dir.
Danke schön, Angelika
angelika
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon patek » Mittwoch 25. Dezember 2013, 16:34

Abgesehen davon, dass ich es hier schon ein paar mal geschrieben habe, tue ichs noch ein mal, so gut ich eben kann. Auf das Risiko hin, dass ich wieder in der Luft zerissen werde.

In der Offenbarung sind die letzten Erreignisse dieser Welt beschrieben. Unter anderem steht die Definition der Gemeinde Gottes und womit sich die "Heiligen", also die, die am Ende übrig bleiben - für das Reich Gottes - auszeichnen werden.

Schon nach dem Sündenfall wird die Gemeinde Gottes als Frau genannt. Gegen die wird der Teufel die ganze Geschichte, bis zur Wiedekunf Jesu kämpfen, sie versuchen zu vernichten.

1Mo 3,15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Diese Gemeinde wird in der Offenbahrung mit folgenden Merkmalen definiert:

Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.
Offb 19,10 ......... das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

Welche Kirche befolgt ALLE 10 Gebote und welche hat gleichzeitig das Zeugnis Jesu? Resp: welche Kirchen haben eines oder beides nicht?

Off 14,12 Hier ist das Ausharren (Geduld) der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren.

Die Gebote scheinen hier also als etwas undiskutabel wichtiges zu sein, genauso,wie der Charakter Jesu, sein Glaube.

Man kann hier nicht die halbe Bibel zitieren, aber diese Texte sind zumindest eine Definition. Es geht um die ganze Geschichte, wie ist die Lüge, bzw. das Heidentum in die Kirchen rein gekommen, wie ist Babylon gefallen, welche Macht hat es heute in der Welt. Welche Masken trägt satan, um unerkannt zu bleiben? etc pp.

Es gibt keine perfekten Menschen, aber es gibt die perfekte Gemeinde Gottes. Denn es ist SEIN Stall, SEINE Hürde, SEIN Volk. SEIN Volk kann man in der Ganzen Glaubenswelt durch SEIN Zeichen erkennen und durch die o. gesagten Merkmale.
Gott hat zu jeder Epoche SEIN Volk auf erden, die Repräsentanten Gottes waren. Anfänglich waren es nur Familien, dann ganze Sippen, später ein Volk, heute ist es auch ein Volk, der auf er Ganzen Erde zu erkennen ist. Anfangs war es Adam und seine Familie, dann gings über Henoch, Noah, Abraham, Isaak, die Israeliten, dann kamen die bekehrten Heiden dazu... es ist der Wille Gottes, dass alle die Wahrheit erkennen und sich seiner Hürde anschließen.

Sucht euch, wenn ihr es ernst meint, eine solche Gemeinde. Es gibt mehrere mit unterschiedlichen Namen. Der Name ist rel. gesehen nicht so wichtig. Sondern der Inhalt. Ich vertrete diese Merkmale aus Off. auch, so gut ich unter Fürhung Gottes kann, bezeichne mich als "modern Orthodox".

Wie gesagt, man darf niemals eine Gemeinde nach den Menschen beurteilen, sondern immer nach der Lehre und nach der Definition Gottes in der Bibel. Die einzige Prüfschnur ist die Bibel, nichts anderes. Die Ideologie Gottes, die Wahrheit Gottes ist nicht dafür veratwortlich, was die Menschen daraus machen.

:blessyou:
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Donnerstag 26. Dezember 2013, 23:33

patek hat geschrieben:Ich kann aus der Bibel nicht einmal im Ansatz erkennen, dass Fleischessen eine (große) Sünde ist. Vielleicht kannst du deshalb keine Gemeinde finden, denn so eine Ansicht habe ich noch nicht gehört gehabt.
Ich kenne nur einen Heiligen Geist, das ist der Geist der Wahrheit, der von Gott kommt, nicht von Menschen. Er widerspricht sich nicht. Der kann also nicht DIR sagen, Fleischessen ist Sünde, dem anderen aber, es ist keine.
lg


Das sehe ich mal wieder anders. In 1Kor 8 wird durchaus über das Fleischessen gesprochen.Das, was für mich dabei herauskommt ist, daß es Menschen geben kann, für die etwas Sünde ist, während es für einen anderen nicht Sünde ist - entgegen Deiner Meinung, daß alles immer gleich geschalten sein muß. Interessant ist auch, daß meine Freiheit niemals dazu führen soll, daß jemand anders verletzt wird! Paulus schließt mit den Worten:

Wenn darum eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, will ich überhaupt kein Fleisch mehr essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben.


Aber wie gesagt, Fleisch ja oder nein ist nicht mein Kernthema hier, sondern daß Gott dem einen so und dem anderen so sagen kann. Er ist Gott! Wer sind wir, ihm vorzuschreiben, was er nicht kann?
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon patek » Freitag 27. Dezember 2013, 11:05

Luwy, wieder etwas daneben. Die Erkennetnis wächst, die gibt der HG. Die, für die das Fleischessen Sünde war, die haben es nicht vom HG, sondern von der Menschlichen Lehre, gegen die auch Paulus gepredigt hat. Der HG hat sie noch nicht dort hingebracht, wo die Apostel längs schon waren. Der Wachstum in Erkenntnis der Wahrheit ist die Arbeit des HGs, nicht der Zustand viele Gläubigen generell. Noch mal: der Heilige Geist widerspricht sich nicht!!! Dieser Glaubenschaos, den wir heute in den Christenwelt haben, ist ganz sicher keine Frucht des HGs. Im Gegenteil, der Geist Gottes führt zur Einheit. Auch daran können wir erkennen, wie ernsthaft wichtig es sist, Geister zu unterscheiden, denn es gibt so viele falsche Geister.
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Freitag 27. Dezember 2013, 11:10

Patek,

Ja, Einheit ist wesentlich für das Volk Gottes. Aber diese Einheit ist keine Gleichschaltung, sondern eine Einheit in Liebe. Nehmen wir ein anderes Beispiel, wo das, was ich meine, vielleicht klarer wird.

Stell Dir vor, ein schwerer Alkoholiker wird Christ. Nun, die Schrift sagt mehrfach, daß wir keine Säufer sein sollen. Kann der Heilige Geist diesem Menschen sagen: "Für Dich ist jeder Tropfen Alkohol Sünde"? Und kann der Heilige Geist einem anderen sagen, der kein Alkoholiker ist: "Trink ein Wenig Wein, mit Wasser vermischt, weil Deine schwache Gesundheit das braucht"? Und kann der Heilige Geist nicht auch dem Zweiten sagen: "Und wenn Du mit dem trockenen Alkoholiker zusammenkommst, dann trink keinen Wein, damit Deine Freiheit ihm nicht zur Sünde wird"? Ich denke schon. Die Einheit ist hier in der Liebe, die Vielfalt in den Notwendigkeiten der Einzelnen. Und da Gott durch den Heiligen Geist zu den Einzelnen spricht, ist hier Vielfalt möglich.

Und mein ursprünglicher Punkt bleibt bestehen: Die Schrift sagt, daß Fleisch zu essen Sünde sein kann (nämlich dann, wenn mein Fleischessen, meine Freiheit, dazu führt, daß ein Anderer sündigt). Dagegen sagtest Du:

Ich kann aus der Bibel nicht einmal im Ansatz erkennen, dass Fleischessen eine (große) Sünde ist.


Nun, zumindest ein deutlicher Ansatz ist ganz klar und unübersehbar da.
Zuletzt geändert von luwy am Freitag 27. Dezember 2013, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Freitag 27. Dezember 2013, 11:16

Life Concept hat geschrieben:Das Buch Mormon wurde von einem gewissen Herr Smith verfasst und das war ein Mensch.


Ich kann ehrlich kaum glauben, Life, daß Du als denkender Mensch so ein unsinniges Argument formulierst.

Die einzige Schrift, die Gott selbst verfasst hat, sind die Steintafeln, auf die Gottes Finger die Gebote geschrieben hat - und die hat Moses zerdeppert, als das Volk Gottes das Goldene Kalb anbetete.

Daher wurde die ganz Bibel von Menschen verfasst.

Jedes Buch des Neuen Testamentes ist darüber hinaus noch dem (angeblichen) Verfassen zugeordnet, wie zum Beispiel "Evangelium nach Matthäus" oder "Offenbarung des Johannes".

Das sagt aber nichts darüber aus, ob diese Bücher Wort Gottes sind oder nicht.

Genau so, wie Johannes es in seiner Offenbarung behauptet, so behauptet Joseph Smith, daß das Buch Mormon durch die Gabe Gottes und in Gottes Auftrag geschrieben wurde.

Ja, diese Behauptung muß man überprüfen, die darf man nicht so einfach akzeptieren.

Aber Dein Argument, Life, ist wirklich lächerlich.
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon angelika » Freitag 27. Dezember 2013, 11:27

Hallo Patek,
also wenn der Geist Gottes zur Einheit führt, Patek, (fände ich ja super), dann müsste ich Fleisch essen, das wäre eine Katastrophe für mich, ich sehe Tiere als meine Freunde an, die auch Gefühle und eine Seele haben, und beseelte Freunde isst man nicht, in meinen Augen, könnte ich ja gleich Kannibale werden, und mein Bauch soll einfach nicht die Grabstätte für Tiere sein, so sehe ich das, kann auch menschlich sein mein Denken, nur glaube ich, die meisten Menschen, würden kein Tier essen wenn sie es selbst schlachten müssten... Könntest Du es?
Wenn man aber den Anfang der Bibel nimmt, sagt Gott:
Die grünen Pflanzen essen Tiere, Samen und samenhaltige Früchte für uns Menschen, so sollt ihr essen, meinte doch Gott, soweit es mir bekannt ist. Er sprach nicht schlachtet Tiere und esset sie, das erlaubte er uns erst, nachdem er erkannte, dass wir, uns nicht unter Kontrolle halten können, was das Töten anbetrifft.
Du kannst mir erzählen was Du willst, ich kann nicht mal eine Mücke erschlagen, und ist die Wahrheit, ich könnte niemals mehr Fleisch essen, für mich wäre es eine Verseuchung meines ganzen Körpers.
Schüttle ruhig den Kopf, das tun die meisten.
LG Angelika
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Freitag 27. Dezember 2013, 11:59

patek hat geschrieben:Welche Kirche befolgt ALLE 10 Gebote


So weit ich es verstehe, gibt es über nur ein einziges der 10 Gebote unter Christen eine Diskussion, wie es zu halten sei: Das Sabbatgebot.

Während der Großteil des Christentums hier eine Heiligung jedes siebenten Tages glaubt, wobei hier vom Auferstehungstag Jesu gerechnet wird (das heißt Sonntag), glauben einige, daß der jüdische Sabbat zu halten ist, also der Samstag.

Ist dies, worauf Du anspielst?

und welche hat gleichzeitig das Zeugnis Jesu? Resp: welche Kirchen haben eines oder beides nicht?


Sprich: welche Kirche glaubt an lebende Propheten?

Sucht euch, wenn ihr es ernst meint, eine solche Gemeinde. Es gibt mehrere mit unterschiedlichen Namen. Der Name ist rel. gesehen nicht so wichtig. Sondern der Inhalt.


Und in welche Gemeinde gehst Du am Samstag zur Anbetung, zum Gottesdienst und zur Belehrung? Wie heißt die?

Ich vertrete diese Merkmale aus Off. auch, so gut ich unter Fürhung Gottes kann


Heißt das, daß Du Deine eigene Gemeinde, Deinen eigenen Hauskreis oder was auch immer hast, den Du selbst unter der Führung Gottes nach den von Dir genannten Merkmalen gegründet hast? Wie viele Mitglieder hat diese Gemeinschaft (falls ich Dich richtig verstanden habe)?

bezeichne mich als "modern Orthodox".


"Orthodox" mit großem O gibt mir den Eindruck, daß es sich um eine griechisch/orientalische Richtung handelt. Von dem, was Du sonst schreibst, vorallem zum Thema Tradition, hätte ich jedoch das Gefühl, daß Du nicht "Orthodox" bist, sondern Dich als "orthodox" (im Sinne von rechtgläubig, nicht im Sinne der Zugehörigkeit zu einer der alten Orthodoxen Kirchen) siehst. Ist das richtig?

Oder gehen wir die Sache mal anders an. Diese Site hat eine Glaubensgrundlage, und Jesusfreak wollte, daß dies eine Plattform für die ist, die diese Glaubensgrundlage teilen. Aus dieser Sicht bin ich hier nur am Rand Zielgruppe, weil ich nicht in allem diese GLaubensgrundlage teile. Es wäre interessant, wie Du zu dieser Glaubensgrundlage stehst, als da wäre:

Wir wollen falschen Propheten, Irrlehrern und solchen die über die Bibel herziehen keine Plattform bieten, sondern neue Glaubensgeschwister im Glauben stärken, Unklarheiten aus dem Weg räumen und Tipps geben für authentisches, aktives und befreites Christsein.

Kritik oder Unglaube ist Sache jedes einzelnen. Aber wir dulden keine Irrlehren die zwar "nett" und "christlich" klingen, aber die Wahrheit verfälschen.

Wir werden Beiträge, die unserem Glaubensbekenntnis widersprechen, mit oder ohne Kommentar löschen und die Autoren verwarnen/löschen.

Nachfolgend liegt eine Beschreibung unseres Bekenntnisses vor: (Ev. Allianz)

Wir bekennen uns:

* Zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes In Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung.


Dem stimme ich zu. Die Formulierung macht deutlich, daß nicht nur der Vater Gott ist, sondern auch der Sohn und der Heilige Geist. Stimmst Du diesem Bekenntnis zu?

* Zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen
Zuverläßigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.


Dem stimme ich nicht vollständig zu. Ja, die Schrift ist inspiriert und ist Autorität und zuverlässig in Fragen des Glaubens und der Lebensführung, doch die höchste Autorität, das ist für mich Gott allein, zu dem die Schrift mich führt. Außerdem ist mein Verständnis davon, was Heilige Schrift ist, nicht das Gleiche, wie von Jesusfreak. Ich bin Mormone, und für mich ist alles Heilige Schrift, was Gott offenbart hat, jetzt offenbart oder offenbaren wird. Jesusfreak ist evangelisch, und für ihn ist daher die Bibel, und zwar nur die 66-Bücher-Variante mit dem AT aus dem Masoretischen Text die Heilige Schrift. Für Katholiken ist es die 72-Buch Variante mit dem AT aus dem Septuaginta-Text. Für Orthodoxe gibt es bis zu 74 Bücher, ebenso nur aus dem Septuaginta-Text. Wie siehst Du das?

* Zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen.


Klingt für mich nach völliger Verdorbenheit des menschlichen Willens und Erbschuldlehre, und beidem kann ich nicht zustimmen. Ja, durch den Fall Adams wurde der Mensch teuflisch, fleischlich und sinnlich, ein Feind Gottes. Aber das bedeutet nicht, daß wir nicht vom Guten, von Gottes Liebe angezogen werden können und aktiv uns Gott nahen können. Außerdem ist in Christus für alle, nicht nur die Gläubigen, die Erbschuld aufgehoben. Damit wird jeder letztlich nur für seine eigenen Sünden gerichtet, wenn er nicht Glauben hat. Wo stehst Du in dieser Sache?

* Zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes, als
einziger und allgenügsamer Erlösung von Schuld und der Macht der Sünde und ihren Folgen.

Ja und amen zum Sühnopfer. Ja auch dazu, daß im Sühnopfer alle Schuld weggenommen ist. Nein, die Macht der Sünde ist nicht allgemein gebrochen, sondern nur für diejenigen, die Glauben an Christus haben. Ohne tätigen Glauben an Christus verbleibt man unter der Macht der Sünde, verspielt das Geschenk Christi. Was meinst Du?

* Zur Rechtfertigung des Sünders, allein durch die Gnade Gottes, aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist.


Wenn damit gemeint ist, daß durch die Gnade Gottes aufgrund Glaubens der Mensch der Verdammnis entkommt, ja, das glaube ich. Ansonsten müßte man präzisieren, was mit "Rechtfertigung" gemeint sei. Wie siehst Du das?

* Zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen (Christen) wohnt und ihn zur Heiligung befähigt.

Amen. Was sagst Du?

* Zum Priestertum aller Gläubigen (Christen) welche die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung in aller Welt verpflichtet ist.


Eingeschränkt. ja, es gibt ein Priestertum aller Gläubigen, so wie das ganze Volk Israel als Volk von Priestern berufen war (in der Petrus-Stelle, auf die jesufreak und Lydie anspielen, wird eine entsprechende Stelle im Pentateuch zitiert), aber dennoch gab es besondere Priester, die Leviten, und darunter noch besonders ausgewählte, die Kohanim, und über ihnen allen stand der Hohepriester. Diese alle wurden berufen, ordiniert und eingesetzt. So glaube ich, daß alle Christen ein allgemeines Priestertum haben, aber es gibt darüber hinaus diejenigen, die besonders berufen, ordiniert und eingesetzt sind. Wo stehst Du?

* Zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit, zum Fortleben, der von Gott gegebenen Personalität des Menschen, zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.


Amen. Und Du?

Ich habe also von 7 Themen bei 3 uneingeschränkt zugestimmt, bei 3 eingeschränkt und bei 1 nicht. Das macht mich nicht zu jemandem, der hier "zuhause" ist, sondern ich bin vom Goodwill der Moderatoren abhängig, ob sie meine Postings akzeptieren oder nicht.

Was ist Deine Glaubensgrundlage?
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Freitag 27. Dezember 2013, 17:00

patek hat geschrieben:@Angelika, @Sola, und alle anderen,

woran macht ihr eine richtige Gemeinde fest? Wie ist die Definition der richtigen Gemeinde (Kirche)?



Ich möchte da unterscheiden.

Das Erste ist: Es mag jemand wahrer Christ sein, der Teil einer falschen, unchristlichen Gemeinde ist, und es kann jemand ganz weit weg von Christus sein, der in der besten aller denkbaren Gemeinden so tut als ob.

Daher stimme ich Dir zu, nach den Leuten zu beurteilen ist nicht richtig. Dennoch kann ein schlechter Baum keine guten Früchte hervorbringen. Wenn also eine Gemeinde überdurchschnittlich viele gute Früchte hat, dann ist sie wohl besser als eine, deren Früchte überdurchschnittlich schlecht sind. Es nutzt mir auch nicht, in der besten aller Gemeinden zu leiden, wenn die Gemeindemitglieder unchristliche, egoistische Schafsköpfe sind. Andererseits würde ich mich auch nicht in einer Gemeinde wohlfühlen können, wo die Mitglieder wahre Engel sind, die Lehre aber meinem Verständnis völlig widerspricht.

Was die Gemeinde selbst angeht, so frage ich mich: Wie hat die Gemeinde ausgeschaut, die ein Petrus besucht hat, oder ein Paulus? In solch einer Gemeinde ist aufs Erste Jesus Christus, dann aber die Propheten und Apostel, Bischöfe, Evangelisten, Älteste, Lehrer und Diakone. In der Gemeinde wird das Wort Gottes gelesen, es wird aber auch in aller ordnung prophezeit, das Wort der Weisheit gelehrt, Erkenntnis weitergegeben.

Sie ist ausgerichtet auf Jesus Christus, die Mitglieder werden zur Umkehr gerufen, nicht, um das Gesetz zu erfüllen, sondern um Christus ähnlicher zu werden.

Die Schrift wird regelmäßig und gründlich studiert.

Man bemüht sich, dass es keine Armen gibt, daß man einander in christlicher Liebe zugetan ist, denn Jesus hat gesagt, daß daran seine Jünger zu erkennen seien.

Weil es Propheten und Apostel gibt, die zur Einheit in Christo beitragen, ist es eine Kirche, die recht direkt von Gott geführt wird. Offenbarung und das Zeugnis von Christus finden sich nicht nur in der Heiligen Schrift, sondern im täglichen Leben. Jedes Mitglied trägt mit den Gaben des Geistes zum Gesamten bei, die ihm von Gott gegeben sind. Jedes Mitglied aber trachtet nach der Gabe der Prophezeihung für den eigenen Rahmen.

Niemand nimmt sich Ämter selbst, sondern man wird berufen, wie Aaron (oder wie Paulus und Silas), also durch Offenbarung.

Die (für mich) optimale Gemeinde ist aber nicht nur nach innen ausgerichtet, sondern sie will, dass so viele Menschen wie möglich errettet werden. Deshalb ist sie missionarisch ausgerichtet.

In Kürze: Die optimale Gemeinde wird durch laufende Offenbarung von Gott geführt, hat die gleichen Ämter, wie die Kirche im Neuen Testament, orientiert sich am Wort Gottes, das eifrig studiert wird, ist missionarisch und wohltätig und arbeitet an der Errettung der Menschenkinder aktiv mit.
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon Life Concept » Freitag 21. März 2014, 07:54

Hallo an alle

Bitte lässt die Finger vom Buch Mormon, denn der Herr hat gesagt, man solle von seinem Wort nichts wegnehmen oder etwas hinzufügen.
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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon Christusträger » Freitag 9. Januar 2015, 18:26

Lieber Roger,

danke Du meinst es sicher gut, aber da schießt Du etwas über das Ziel hinaus. Meines Wissens steht sowas in der Offenbarung, aber ist nicht in der restlichen Bibel zu finden. Wenn Gott es damals für richtig gehalten hat den Mormonen etwas mitzuteilen, dann haben wir das zu aktzeptieren oder warst Du dabei und kannst das beurteiien? Wenn Du glaubst, dass in der Bibel alles steht dann ist das gut für Dich, aber es muss nicht alles für andere sein. Bisschen Toleranz wäre hier angebracht. Die Mormonen sind unsere Brüder! Denn sie glauben an das Opfer Jesu...

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Re: Das Buch Mormon ist nicht Gottes Wort!

Beitragvon luwy » Dienstag 13. Januar 2015, 17:50

Lieber Roger,

als im 1. Jahrhundert die Offenbarung des Johannes geschrieben wurde, da war weder das Johannesevangelium, noch die Johannesbriefe geschrieben, wenn man die späteste mögliche Datierung nimmt.

Es war die Zeit bevor der Codex (flacher Stapel von Papyrus oder Pergament, die gebunden waren, der Vorläufer unseres Buches) sich durchsetzte (das war erst Ende des 2. Jahrhundert).

Davor hatte man die Buchrolle. Die Juden nannte sie "Megilla", bei den Römern war es ein "Rotulus", die Griechen sagten "Biblos", Mehrzahl: Biblia.

In den meisten Fällen war eine Megilla nur ein Buch des Alten Testamentes. Nur für die Tora (die 5 Bücher Moses) war es auch üblich, diese in einer Rolle zusammenzufassen, und das war ziemlich unhandlich.

Da es sich bei der Gesamtheit der christlichen Heiligen Schriften um viele Einzel-Rollen handelte, nannte man sie "Biblia". Niemals wurde dafür die Einzahl "Biblos" verwendet. Und von Biblia kommt unser heutiger Name: Bibel.

Die Bücher des Neuen Testamentes wurden ebenso als Einzelrollen gehandelt, bis man gegen Ende des 2. Jahrhunderts auf Codices umstellte.

Der älteste erhaltene Codex von Büchern des Neuen Testamentes ist Pergament 46. Und es handelt sich dabei ausschließlich um eine Sammlung von Paulusbriefen. Keine Evangelien, keine Pastoralbriefe, keine Johannesoffenbarung.

Es ist daher absolut falsch, zu behaupten, daß das Biblos, von dem Johannes spricht, eine Gesamtrolle des Alten und Neuen Testamentes sei.

Darüber hinaus sei noch gesagt, daß die Johannesoffenbarung bis zum Jahr 397 nChr. vielen Christen als Fälschung galt. Sie durfte nicht im Gottesdienst gelesen werden - im Gegensatz zu allen anderen Büchern der Bibel.

Martin Luther sagte, dieses Buch enthalte nichts vom Heiligen Geist, sei eine Fälschung und nicht von einem Christen geschrieben. Er hätte die Offenbarung daher gerne aus der Bibel geworfen, seine Meinung fand aber nicht genug Anklang bei den Reformatoren.

Und auch heute noch darf in den Orthodoxen Kirchen die Offenbarung nicht im Gottesdienst gelesen werden, weil sie dem Rest nicht gleichwertig ist.

Als letzter Punkt sei noch erwähnt, daß in folgenden Schriften ebenfalls davor gewarnt wird, etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen: Deuteronomium 4:2, Deuteronomium 13:1 und Sprichwörter 30:6

Wollte man das genau so (falsch) verstehen, wie Du die Offenbarung des Johannes verstehst, heißt das, dass jedes Buch das nach Deuteronomium (5. Moses) geschrieben wurde, automatisch falsch ist.
luwy
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