Der allmächtige Alltag hat uns wieder

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Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Montag 6. Januar 2014, 17:05

Ich habe den Eindruck, dass nichts enden oder sich ändern will um mich herum und alles mich ein Leben lang begleiten wird. Aber die Umwelt fordert frech und unverhohlen von mir dagegen, dass ich mich ihr anpassen soll und alles akzeptieren muss wie es ist, und das möglichst ohne Murren oder Hassgefühle. Die Dinge um mich herum leben mein Leben und regieren autoritär über mich und haben die Vollmacht, dass sie immer so bleiben werden und ich nirgends und zu keiner Zeit vor ihnen sicher bin, bis ich von dieser trostlosen Welt gehen darf.

Alles scheint ewig so weiterzugehen ohne an irgendein Ende zu kommen. Die Dinge, die der Mensch geschaffen hat und schafft prägen nur noch unser Dasein, sie sind zu einem wahren Gott-Ersatz geworden, weil sie seit Generationen zum Teil schon bestehen und immer und überall sind sie selbstverständlich. Bäume werden immer noch mit den nerventötenden Benzinkettensägen gefällt, Auto muss man auch immer noch selber fahren und die fahren immer noch überwiegend mit fossilen Energieträgern. Der Raubbau an der Schöpfung geht immer noch weiter und das Kapital, Geld und Konsum und Leistung bestimmen immer noch unser Leben. Das ist der Grund, warum ein neues Jahr feiern die grösste Zeitverblödung ist und zum Absurdesten überhaupt gehört, was ein Mensch tun kann. Wenn alles im gewohnten Gang weitergeht wie immer, dann muss man auch keine Glückwünsche senden oder ein gutes Neues wünschen.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Montag 6. Januar 2014, 19:04

Life Concept hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass nichts enden oder sich ändern will um mich herum und alles mich ein Leben lang begleiten wird. Aber die Umwelt fordert frech und unverhohlen von mir dagegen, dass ich mich ihr anpassen soll und alles akzeptieren muss wie es ist, und das möglichst ohne Murren oder Hassgefühle. Die Dinge um mich herum leben mein Leben und regieren autoritär über mich und haben die Vollmacht, dass sie immer so bleiben werden und ich nirgends und zu keiner Zeit vor ihnen sicher bin, bis ich von dieser trostlosen Welt gehen darf.


Life, wenn Du bedrängt bist, dann freue Dich doch in Christus, der noch viel mehr gelitten hat. Sei froh, daß Du um Christi willen leidest, daß Du also Anteil hast an Christi Leiden. Dein Murren geht sonst nicht gegen Menschen, sondern gegen Gott!

Und Hassgefühle sind immer falsch, sind immer gegen Gottes Willen. Life, wenn Du so in Unfrieden mit Deiner Umwelt lebst, daß Du Hass entwickelst, dann bist Du noch nicht ausreichend zu Christus und der Liebe bekehrt. Dann ist es Zeit, umzukehren.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Sola » Montag 6. Januar 2014, 21:57

Liebe(r) Life Concept
Warum grämst du dich so?
Paulus hatte es gewiss viiiiel schwerer, dennoch schrieb er:

Röm 8,18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung;
21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.
23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.
24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?
25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.
26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.
27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.
28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.
34 Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
36 Wie geschrieben steht (Psalm 44,23): »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.«
37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.


Neh 13,2 weil sie den Israeliten nicht mit Brot und Wasser entgegenkamen, und gegen sie Bileam dingten, damit er sie verfluche; aber unser Gott wandte den Fluch in Segen.

Gott liebt diese eigensinnige, fehlgeleitete Welt so sehr, dass er "seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben" - und sogar noch mehr: "wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"

Meinst du, er ist glücklich darüber, wenn wir uns darüber ärgern?

"19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung;
21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet."


Bis dahin bleibt uns die Hoffnung und "Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf."
Und das gibt uns die grosse Freude, die aus Paulus' Worten spricht - ebenso wie die Gewissheit, dass uns alles zum besten dient und dass Gott auch Fluch in Segen verwandeln kann.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon hope » Montag 6. Januar 2014, 23:25

Mit welchem Recht, liebe Sola, entscheidest oder urteilst DU, dass Paulus es doch viieel schwerer hatte als life concept?? Ich lese grosse innere Not aus seinen Worten, die dich anscheinend in keiner Weise erreicht! Denkst du, dass deine Worte hilfreich oder tröstend sind?
Mich erschrecken sie, zeigen sie mir doch, dass da keinerlei Empathie für die innere Not anderer Menschen bei dir vorhanden ist. Das finde ich richtig richtig schlimm...und das konnte ich jetzt nicht runterschlucken.

Dir lieber life concept, kann ich nur sagen, ich verstehe deine Not und es tut mir sehr leid, dass du so in dir gefangen bist durch deine Erkrankung. Wut ist ein menschliches Gefühl und wir sind Menschen! Geh mit deiner Wut zu Jesus, du darfst wütend sein und ihm das sagen. Es gibt kein menschliches Gefühl, das falsch ist, geh zu IHM damit und lasse dich trösten. Sag Jesus, dass du jetzt seine Liebe brauchst und seine Hilfe!

Und lasse dir nicht einreden, dass du nicht genug glaubst! Mehr sage ich dazu besser nicht...
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon patek » Dienstag 7. Januar 2014, 00:14

Danke, liebe Hope, ich stimme Dir vollkommen zu.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier im Forum oder ein richtig gläubiger Mensch hier auf dieser Welt freude haben kann. Das ist alles substanzlose Scheinheiligkeit und an der Realität vorbei. Selbst die Natur schreit nach Erlösung -

Röm 8, 20.. dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.

Ich bin mir nicht sicher, ob Paulus es schwerer hatte, ich wage sogar zu sagen, dass nicht ein mal Jesus als Mensch so sehr gelitten hat, wie manche Menschen, die ich persönlich kenne.... die lange Jahre, oft ihr Leben lang Tag und Nacht unter Schmerzen leiden und sich nur nach dem Tod sehnen, da sie unmenschliches ertragen müssen. (Jesus möge mir vergeben, wenn ich mich täusche, aber ER selber hat seinen Jüngern gesagt, dass sie noch viel größere Wunder tun werden, als ER sie tat..... warum also nicht mehr leiden können, als ER? Ich will seine Leiden nicht schmälern, allein Sein Opfer, seine herrliche Position im Himmel abzugeben, dann als Sohn Gottes Spott und Mißhandlung ertragen zu müssen.)

Es ist schon ein Ding, wenn man einem anderen den Grad der Heiligkeit attestiert, wie hier schon so oft geschehen ist. Gesetzlichkeit ist das, nichts anderes, oder wie die Schulmedizin es macht: Tabellenlesen: diese Symptome -> diese Diagnose -> diese Medikamente..... diese Äusserungen -> solcher Seelenzustand -> diese Ermahnun (Urteil).
Nein, nein und nein. Life Concept, ich fühle mit Dir und möchte Dir Mut zusprechen. Diese Welt wird nicht mehr besser, sie zerfällt und degeneriert jeden Tag etwas mehr. Nur Jesus macht diesem Desaster ein Ende, wenn ER wiederkommt.

Aber wir dürfen uns aus der Hoffnung , die ER uns gegeben hat, nähren. Er hat versprochen, ER kommt wieder, um die Hölle für immer zu beenden.

Deshalb sollten wir nicht auf der Stelle trampeln, sondern jeden Tag etwas neues lernen im Bezug auf unseren Charakter, auf die Ewigkeit. Im letzten Gottesdienst sagte der Prediger, der voll über die Hoffnung gesprochen hat, - dass unsere Gegenwart so aussieht, wie unsere Zukunft (es tut). Wenn wir also jeden Tag in Gedanken viel Hoffnung auf eine Paradiesische Zukunft haben, so können wir in der Gegenwart alles Leid und Traurigkeit etwas besser überstehen oder meistern, oft führt es uns doch noch zur Freude.
Es ist so, als wenn man im Terminkalender, der jede Woche voll mit Aufgaben und Terminen beschrieben ist und nichts als Stress bedeutet, irgendwann am Ende des Jahres URLAUB drin steht. So freut man sich die ganze Zeit auf den Urlaub, kann ihn nicht erwarten... dann bewegt man sich 1 Meter über dem Stress. Dann 1 Woche vor´m Urlaub können einem alle Probleme gestohlen bleiben.

Gott hat uns mit der Bibel genauso einen Terminkalender gegeben, in welchem am Ende URLAUB steht. Lies Off. 22

.....Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!
Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! (Off 22,20-21)

Grüße
Patek
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Sola » Dienstag 7. Januar 2014, 00:53

Es tut mir sehr leid, dass mein Beitrag, der als Zuspruch und Aufzeigen einer positiven Perspektive gemeint war, von euch als Angriff verstanden wird und euch in eurer Verbitterung noch verstärkt.

Ich habe auch mein Päckchen zu tragen, glaubt mir, und mir fehlt es bestimmt nicht an Gründen und Anlässen zum verzweifeln, ich wusste oft genug nicht, wie es weiter gehen soll - und gerade jetzt, zur Zeit gibt es fast nur sehr Düsteres, wenn ich auf meine Situation schaue....

Dennoch lasse ich mich davon nicht gefangen nehmen und sehe auf den, der meine Freude ist - und nicht auf die "Welt" mit all ihren Problemen. Ich kann diese Welt nicht ändern und das Leben in ihr ist jeden Tag ein bisschen mehr sterben, aber auch jeden Tag ein bisschen mehr davon befreit werden, durch den, der diese Welt überwunden hat.
Deshalb lasse ich mich gerne mit den Philippern von dem in Fesseln im Gefängnis liegenden Paulus auffordern:

Phil 4,4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
8 Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht!
9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.


Denn es ist nicht unsere Bestimmung zu jammern und zu verbittern, sondern wie Gott uns verheissen hat, will er uns segnen und wir sollen ein Segen für andere sein und unser Licht leuchten lassen in einer dunklen Welt.

Es ist an euch, euren Blick auszurichten - auf das "irdisches Jammertal" oder auf Jesus, der die Welt überwunden hat und der uns trotzdem in diesem Jammertal lässt - mit einem Auftrag.
Hebr 12,12 Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie.

Aber es ist natürlich eure Entscheidung....

Ich gehöre ganz meinem Herrn und gebe der Verzagtheit und Verbitterung in mir keinen Raum, dafür bin ich zu teuer erkauft, als dass ich solche negativen Gefühle über mich herrschen lasse.
Und das ist nicht meine Stärke, die mich dazu befähigt, sondern der, der zu Paulus gesagt hat:

2Kor 12,9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.

lg
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Dienstag 7. Januar 2014, 00:56

patek hat geschrieben:Danke, liebe Hope, ich stimme Dir vollkommen zu.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier im Forum oder ein richtig gläubiger Mensch hier auf dieser Welt freude haben kann. Das ist alles substanzlose Scheinheiligkeit und an der Realität vorbei. Selbst die Natur schreit nach Erlösung -


Nonsense. Das Evangelium ist die Frohe Botschaft! Wenn sich wahre Christen nicht freuen, dann haben sie denn Sinn des Sühnopfers Jesu nicht verstanden.

Lk 2,9 Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,
Lk 2,10 der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Lk 2,11 Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.

Diese große Freude, die gibt es auch heute noch: Der Messias ist nicht nur geboren, er ist auch für uns gestorben, damit wir mit Gott vereint sein können. Welche größere Freude kann es geben? Wo ist noch Platz für Trauer?


Philipper 4:4 Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!

Die Liebe Gottes zu fühlen, das ist die größte Freude. Wer sie erlebt, der trauert um die Menschen, die sich verblenden lassen, aber sein Herz ist voll Freude, weil er das Großartigste fühlt, was man nur fühlen kann.

Wenn Du diese Freude nicht empfindest, wenn Dir nicht ist, als könntest Du das Lied der erlösenden Liebe Christi jubelnd singen, dann hast Du Christus vielleicht nicht erfasst.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon hope » Dienstag 7. Januar 2014, 02:19

Matth.26,39
Hebr.5,7
Matth.23,13

Mit diesen Bibelstellen verabschiede ich mich jetzt endgültig!
Dir lieber life concept wünsche ich von ganzem Herzen Gottes Segen, möge er dir die Kraft und die Geduld geben, deine Krankheit zu tragen und nicht zu verzagen. Egal was du fühlst, geh zu Jesus damit, ER versteht ALLE deine Gefuehle. ER kennt sie ALLE selbst...Lass dich nicht beirren durch den ein oder anderen Menschen...manche von ihnen, wissen leider nicht, was sie mit Worten anrichten koennen.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Sorriso » Dienstag 7. Januar 2014, 02:34

Jetzt muss ich doch auch noch etwas dazu sagen. Ich bin echt entsetzt über den Umgang mit Menschen, die in einer Krise sind.
Sola hat geschrieben:Liebe(r) Life Concept
Warum grämst du dich so?
Paulus hatte es gewiss viiiiel schwerer...


Life Concept ist aber nicht Paulus!!! Er ist der, der er ist und das ist gut so. Keiner ist wie Paulus. Jeder Mensch ist einmalig, keiner ist wie der andere.
Genauso gehen wir alle verschieden mit Sorgen, Freuden, Ängsten, Gefühlen... um. Und auch das ist gut so!
Wären wir alle wie Paulus, wie langweilig wäre dann das Leben! Sehr farblos und eintönig!

luwy hat geschrieben:
Life, wenn Du bedrängt bist, dann freue Dich doch in Christus, der noch viel mehr gelitten hat. Sei froh, daß Du um Christi willen leidest, daß Du also Anteil hast an Christi Leiden. Dein Murren geht sonst nicht gegen Menschen, sondern gegen Gott! .


Das ist echt der Gipfel! Jemandem in einer Krise eine solche Antwort zu geben, ist wie ein Dolchstoss direkt ins Herz eines leidenden Menschen, der mit Problemen nicht gleich umgehen kann und auch nicht können muss, wie andere Menschen. Mitgefühl (Merke: NICHT Mitleid) wäre hier wohl angebrachter!

luwy hat geschrieben: Und Hassgefühle sind immer falsch, sind immer gegen Gottes Willen. Life, wenn Du so in Unfrieden mit Deiner Umwelt lebst, daß Du Hass entwickelst, dann bist Du noch nicht ausreichend zu Christus und der Liebe bekehrt. Dann ist es Zeit, umzukehren.


Ja, Hassgefühle sind gegen Gottes Willen. Trotzdem gibt es Menschen, die so viel Schlechtes, so viel Leid und Schmerz erlebt haben, dass Hassgefühle entstehen können. Gefühle sind eine Gabe Gottes. Dazu gehören auch Hass, Wut, Zorn, Trauer, Angst... Wie sonst sollen wir mit all den Dingen umgehen, die uns das Leben schwer machen? Negative Gefühle müssen doch auch ausgedrückt werden können.
Ich bin überzeugt davon, dass Gott mit unseren negativen Gefühlen besser umgehen kann, als viele Christen! SEINE Liebe und Barmherzigkeit machen es sogar möglich, dass diese negativen Gefühle vergeben werden.

Sogar Jesus wurde wütend im Tempel und auch ER hat über sein Volk geweint ( = Trauer)

Jemandem zu unterstellen, dass er oder sie nicht ausreichend zu Christus und der Liebe bekehrt ist, zeugt von Arroganz und Lieblosigkeit.

Jesus würde Life Concept in die Arme nehmen, ihn seinen Schmerz ausdrücken lassen, ER würde ihm zuhören, mit ihm trauern und weinen, ER würde ihn trösten, auf erbauen, stärken, ihn SEINE Liebe spüren lassen und ihn dann liebevoll und mit Geduld belehren, ihm helfen zu vergeben und ihm helfen, den Weg zu gehen.

Ich habe viel gelitten in meinem Leben ich war tief verletzt, voller Wut und Trauer. Dann bin ich vor 22 Jahren zum Glauben gekommen und habe diverse Gemeinden besucht. Das hatte damit zu tun, dass ich damals während meiner Ausbildung alle 3-6 Monate den Ausbildungsort wechseln musste.

Anstatt mir jungem Ding damals zu helfen, hat man mir gepredigt, dass ich täglich "stille Zeit" machen soll, dass ich vertrauen muss, dass ich glauben muss, dass ich vergeben muss, dass ich immer SEIN Erlösungswerk im Auge haben soll und dass ich einfach nur loben und preisen soll, dann würden die Probleme von selber verschwinden.
Friede - Freude - Eierkuchen- Christentum!
Weiter hiess es: Ein Christ muss dies, er muss das, er tut dies nicht und das nicht...

10 Jahre lang habe ich gekämpft wie ein Tier, ich habe alles befolgt... Wie befohlen. Sogar nach dem Nachtdienst hat man mich statt im Bett im Gottesdienst angetroffen. Denn: Der HERR ist wichtiger als schlafen... was hat ER nicht alles für mich getan (was ja wirklich wahr ist) und den Sonntag soll man auch heiligen...

Meine Probleme wurden nicht weniger. Nein! Im Gegenteil! Es wurden immer mehr! Klar: ich war nicht richtig bekehrt, habe zu wenig geglaubt, kein JA zu meinem Leiden gehabt...

All die frommen Sprüche, die gesetzlichen Vorschriften haben mich fast in den Selbstmord getrieben.
Ich hatte ja alles falsch gemacht. Nie ist etwas Positives in meinem Leben passiert. Nur die anderen haben immer von Wunder geredet (heute frage ich mich, ob viele sich nicht einfach Dinge eingebildet hatten oder sogar gelogen haben, um dazu zu gehören). Ich konnte Gott nicht genügen, somit konnte ER mich nicht lieben oder eben nicht so, wie die andern. Ich habe eine echte Angst vor Gott entwickelt.

Was ich da alles erlebt hatte, nenne ich heute geistlichen Missbrauch!
Heute habe ich eine lebendige und gesunde Beziehung zu Jesus. Und ja, ich habe wirklich auch schon Wunder erlebt! ER ist das Wichtigste in meinem Leben. ER hat den ersten Platz! Aber ich gehe in keine Gemeinde mehr. Einmal pro Woche treffe ich mich mit Christen, die Ähnliches wie ich erlebt haben. Es sind viele. Zu viele.

Wenn ihr, ehrlich glücklich und fröhlich für Jesus leiden könnt, Eure Sorgen und Nöte mit Lobpreis wegblasen könnt, dann habe ich grosse Hochachtung vor Euch.
Habt aber bitte Gnade, Erbarmen und Trost, für die Menschen, die noch nicht da sind, wo ihr zu sein scheint, die mit Zerbruch, Leid, Sorgen und Ängsten nicht so gut umgehen können wie ihr! Ermutigt sie und betet für sie!
Man kann mit Friede-Freude-Eierkuchen-Sprüchen viel Leid anrichten und viele Wunden eitern lassen.

So, das musste ich jetzt einfach los werden.
Liebe Grüsse
Sorriso
Zuletzt geändert von Sorriso am Dienstag 7. Januar 2014, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon angelika » Dienstag 7. Januar 2014, 08:44

Liebe Sorriso,
das ist doch mal ein Beitrag. Danke, er spricht mir aus der Seele.
Ich glaube auch immer, nicht gut genug zu sein. Aber dann wiederrum denke ich oft, braucht Gott wirklich Menschen,
die stur nach Ritualen, der Bibel oder sonst was leben, aber den Nächsten nicht kennen, oder runtermachen, nur weil
sie Gott anders sehen und leben.
Ich bin der Meinung, wenn man anderen Menschen ehrlich zuhört oder hilft, dass das, den Kirchgang komplett ersetzt, oder
auch jede Bibelstunde oder sonst was, was bringt Gott, ein Mensch, der zwar die Theorie beherrscht, aber von der Praxis
keine Ahnung hat. So denke ich eigentlich.
Aber wenn ich dann, so Gelehrte höre, denke ich schnell anders, weil ich mir so klein und dumm vorkomme, weil ich die Bibelsätze nicht auswendig kann usw. usf....
Das ist ein Teufelskreis, der einen wirklich unsicher macht, ob man richtig gehandelt hat.
Sehen werden wir es erst am Ende unseres Weges, wenn Jesus das Urteil über uns fällt...
Liebe Grüße Angelika
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Sola » Dienstag 7. Januar 2014, 10:59

Ihr Lieben, ich bin doch sehr erstaunt, dass ihr so sehr Ärger und Anstoss nehmt an dem, was in der besten Absicht, eine Perpektive der Hoffnung aufzuzeigen, gesagt wurde, dass ihr Scheinheiligkeit und Gefühllosigkeit unterstellt und herauslest, ich würde jemanden damit verurteilen wollen...

Ich habe hier eine Passage aus dem Wort Gottes wiedergegeben, die mir in schweren Stunden Hilfe, Kraft und neuen Mut gegeben hat und mir geholfen hat, meinen Blick vom Negativen loszureissen und mich nicht davon niederdrücken zu lassen.
Wenn das für euch nur leere Worthülsen sind, dann müsst ihr euren Trost halt anderswo finden. Ich kann nur das weitergeben , was mir an Hilfe geschenkt wurde.

Und wenn euch das nicht gut genug ist und ihr mich dafür beschimpfen und verurteilen wollt und mir böse Absichten unterstellt, dürft ihr das gerne tun; auch dadurch werde ich meine Gefühle nicht vergiften und meine Gedanken beherrschen und runterziehen lassen, denn der, der in mir lebt ist stärker. Und ich konzentriere mich lieber auf seine Liebe als auf Hassgefühle, die mir entgegenschlagen.
lg
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon patek » Dienstag 7. Januar 2014, 11:49

der Titel dieses Freds und der Einganspost geht über die Trauer, er ist ein Entsetzen über die Zustände auf dieser Welt, im Alltag, über den eigenen Schmerz. Nicht jeder ist so stark, dass er Leid und Schmerz nur so im FF weg steckt. Ich glaube nicht, dass Luwy beim Zahnarzt vor Freude singt, oder laut jubelt, wenn er evtl. mal mit Bauchkrämpfen aufm Klo sitzt. Schaust du keine Nachrichten? Kriegst du den Ehestreit nicht mit? Hörst du die Hilferufe der Kinder nicht? Ich bin überzeugt davon, dass wer für sowas keine Augen, Ohren, Gefühl hat.... DER hat Jesus noch nicht erfasst. Grade der ist es, der Jesus nicht kennt, obwohl er behauptet, "Wunder und Taten" in seinem Namen zu tun. (Mt 7,23)

Freude haben wir von der frohen Botschaft, von der Hoffnung auf bessere Zeiten (ZUKÜNFTIG), aber JETZT:

Joh 16,33 Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Es ist NORMAL, dass man hier, in dieser Welt ANGST hat, Trauer, Schmerz...... "aber seid getrost......". Trost heißt umarmen, fest halten, nicht Bierflaschen auf den Kopf werfen - du bist noch nicht so weit, du hast Jesus noch nicht genug erkannt, du bist auf dem falschen Weg, wenn dir das lieber ist, dann tut es mir für dich leid,..... etc.

Röm 12,15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.

Geschweige denn, dass Jesus selber Beladene, Traurige, Abgekämpfte, anspricht und zu sich lädt. Weil Jesus menschlich gewesen ist, nicht religiös. Er ruft die KRANKEN zu sich, nicht dir GESUNDEN. Heißt also, dass Er am besten weiß, dass DAS das Leben ausmacht: Kampf, Trauer, Schmerz, Ungeduld, Depressionen,...

..auf Hoffnung hin, ......... Jesus betet: Joh 17,15 Ich bitte dich (Vater) nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.

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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Dienstag 7. Januar 2014, 12:44

Patek,
Ich freue mich bei allem Übel nicht *über* das Übel, sondern meine Freude in Christus ist einfach größer, als das Leid um mich. Und wo ich kann, helfe ich. Wo ich nichts beitragen kann, da bete ich. Und wo sich auch durch's Gebet nichts ändert, da freue ich mich in Christus, weil ich weiß, da gibt es einen, der hat einen Plan, alles geschieht für Seine weise Absicht, und Er wird jede Träne trocknen, jede Trauer lindern, jede Ungerechtigkeit hundertmal wieder gut machen.

Und deswegen fixiere ich mich nicht auf das, was schlecht ist.

Schau, Du hast den Zahnarzt aufgebracht. Ich kenn jemanden, die hat schlechte Zähne, weil sich ihre Eltern nie drum gekümmert haben und auch nicht bemerkt haben, daß jedes Mal, wenn sie vom Zahnarzt kommt (jedes halbe Jahr!) wieder drei Plomben "nötig" waren. Mit 17 hat sie geheiratet. Und Zahnarzt gewechselt. Seither (jetzt ist sie über 40) waren quasi keine Plomben mehr nötig.

Seit Jahren grämt sie sich bei jedem Zähneputzen darüber, daß sie von ihren Eltern vernachlässigt wurde (die Zähne sind nur ein Zeichen dafür) und daß sie nie wieder in diesem Leben gute, natürliche, unverletzte Zähne haben wird. Sie ist auf dieses tatsächliche Übel fixiert, wird damit nicht fertig, kann nicht vergeben, kann sich nicht davon lösen.

Andere in einer vergleichbaren Situation, die ich kenne, haben auch getrauert. Und sich irgendwann damit getröstet, daß durch Christus und die Auferstehung sie irgendwann perfekte Zähne haben können. Daß sie zwar von irdischen Eltern vernachlässigt wurden und sie deswegen auch psychische Probleme haben, aber daß Gott sie so sehr geliebt hat, daß Er Seinen einzigen Sohn gegeben hat, damit sie ewiges Leben haben können. Daß ihre Eltern nicht gemeine Schweine sind, die hoffentlich bitte für ihre Sünden für ewig in der Hölle schmoren, sondern vielleicht nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben, aber selbst traumatisiert waren. Sie haben vergeben, sie haben die Freude an Christus als Schutzschild gegen die Widrigkeiten des Lebens und dieser Welt. Sie haben nicht Freude wegen den Widrigkeiten, sondern Freude, den Widrigkeiten zum Trotz. Weil sie mehr auf Christus schauen, als auf die Sünden der Welt. Weil sie darauf vertrauen, daß Christus unendlich viel mehr kann, als dieser kleine, unwichtige Satan, der glaubt, er könne Gott herausfordern. Weil selbst das Schlechte in Gottes Plan bedacht ist und einem größeren, besseren Ziel dient. Nämlich dem, was Gott damit macht, der es schon gewußt hat, bevor Satan es sich ausgedacht hat, und der schon davor Maßnahmen getroffen hat, wie das Leid nicht sinnlos, nicht herzlos, nicht einfach nur böse ist. Wie Er das Böse für gute Zwecke nutzen kann. Weil er einfach viel genialer ist, als wir es uns vorstellen können.

Aber wenn wir dauernd nur auf das Schlechte starren und ja doch nichts daran ändern, dann packt uns die Angst. Dann verzweifeln wir. Dann kommt das Gegenteil von Glaube, und das ist Angst. So, wie Petrus, der Glauben genug hatte, um drei Schritte auf dem Wasser zu gehen. Ich schaff nicht einen einzigen! Wow! Drei Schritte. Und dann kriegt er Angst und geht unter. Aber er weiß, an wen er sich wendet: "Jesus, hilf!" Nicht: "Jesus, mach das Wasser weg, damit ich nicht absauf!" Was für ein Glaube! Und der HERR zieht ihn aus dem Wasser. Der HERR rettet. Es gibt keinen abseits von Ihm, der rettet.

Und das meine ich. Wenn über Jahre weg meine Angst, meine Verzweiflung mehr wird, dann ist was falsch. Eventuell handelt es sich um psychische Erkrankung. Die braucht Behandlung, wo es geht. Man braucht, daß man sich in Christus fallen lässt und auf Gott vertraut, anstatt daß man die Welt verteufelt und darauf hofft, daß sie bald endlich in Flammen aufgeht und all die !@x! endlich ihre ewige Strafe kriegen! Daß man seine Aggression loslässt und nicht nur die Worte aufnimmt sondern sich um die Liebe zu allen Menschen bemüht. Man wird's vielleicht nie ganz schaffen, aber allein der Versuch ist hilfreich und heilsam.

Und nur das habe ich gemeint.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Sola » Dienstag 7. Januar 2014, 18:54

Das hast du sehr schön gesagt, Luwy, da kann ich nur zustimmen.

luwy hat geschrieben:
Aber wenn wir dauernd nur auf das Schlechte starren und ja doch nichts daran ändern, dann packt uns die Angst. Dann verzweifeln wir. Dann kommt das Gegenteil von Glaube, und das ist Angst. So, wie Petrus, der Glauben genug hatte, um drei Schritte auf dem Wasser zu gehen. Ich schaff nicht einen einzigen! Wow! Drei Schritte. Und dann kriegt er Angst und geht unter. Aber er weiß, an wen er sich wendet: "Jesus, hilf!" Nicht: "Jesus, mach das Wasser weg, damit ich nicht absauf!" Was für ein Glaube! Und der HERR zieht ihn aus dem Wasser. Der HERR rettet. Es gibt keinen abseits von Ihm, der rettet.



Ja, es ist nicht unsere Stärke, die wir aufbringen müssen, um den Blick auf das Negative zu überwinden, nicht einmal unser starker Glaube. Wenn es uns an Glauben fehlt, dürfen wir bitten wie Thomas oder wie der Vater des besessenen Knaben:

Mk 9,24 Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!


Das Einzige, das wir mitbringen müssen, ist die Bereitschaft, uns helfen zu lassen....
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon patek » Dienstag 7. Januar 2014, 21:44

@luwy uns @sola,
aus einem Beitrag macht ihr "immer, ständig, andauernd, ohne Ende, das ganze Leben, Sucht,..." das ist fast schon unerträglich. Der arme LifeConcept, wollte in paar Gedanken in Worte fassen, und wird analysiert, inspiziert, die Seele diagnostiziert, der Heiligenschein abgesprochen, ....

Alles hat seine Zeit
Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:

Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte ausreißen hat seine Zeit;

Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Zerstören hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit;

Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit;

Steine schleudern hat seine Zeit, und Steine sammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit;

Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit;

Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;

Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit.
(Prediger)
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