Der allmächtige Alltag hat uns wieder

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Moderator: Hellmut

Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon angelika » Freitag 24. Januar 2014, 08:57

Hallo Luwy,
GRAZIE, Danke, für Deine ausführlichen Erklärungen, das war sehr hilfreich für mich.

Hallo Christof,
Natürlich bleibe ich in meinem Kinderglauben, ich verstehe Jesus anders nicht wirklich, obwohl ich es immer sehr interessant finde, wenn andere Menschen, so nicht glauben können, obwohl es die einfachste Sache der Welt ist.
Aber wiederrum, finde ich es auch toll, dass andere Menschen soviel über Glauben wissen, über die Bibel wissen, was ich nicht verstehe, für mich ist es ein Buch, das nett ist zu lesen, aber ich kann damit keinen Bezug aufbauen, so wie andere.
Jeder muss so glauben, wie es für ihn richtig ist, jeder hat da seine eigene Art und Weise.
Ja, Christof, der hl. Geist, ist sehr wichtig im Leben, an ihm sollte man niemals zweifeln, er ist in meinem Leben immer ein großer Leitfaden gewesen, das waren oftmals, dann auch Wege, die meine Umwelt so gar nicht verstand, aber letzten Endes führte es meist zu einer großen Erkenntnis...

Behüt Euch Gott.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 17. April 2014, 10:21

Ich habe auch den Frust über alltägliche Dinge und unangenehme Kleinigkeiten allmählich verloren, weil die Freude und Frieden im Herrn wieder zurückgekehrt sind. Diese Dinge sind zwar noch da, aber sie nehmen mich nicht mehr so gefangen und bedrücken mich keineswegs mehr so wie noch Anfang Jahr, als ich diesen Bericht verfasst habe.

Den hartnäckigen Tick mit den weissen Zähnen, den ich seit fast zwei Jahren mit wenigen Unterbrechungen hatte, ist auch verflogen, und zwar dauerhaft. Ich wurde diesen Tick nicht mehr los, ich war wie gefangen davon. Immer war mein Denken und Empfinden auf weisse Zähne ohne Plomben und perfekter Stellung fixiert. Das belastete auch zunehmend im Job die Mitarbeiter, da ich ihnen auch Mails schrieb, ob sie rauchten oder Füllungen hätten usw. Ich spielte sogar schon mit den Gedanken, jemandem mit weissen Zähnen mit meiner Hand in den Mund zu langen und dann daranmzu riechen. Auch schreibe ich nichts mehr dem Teufel zu, wie z. b. Wenn das Wetter nicht so ist, wie es sich für die Jahreszeit gehört - der vergangene Winter war für mich und meine Mitmenschen der Horror, weil es kaum Schnee gab und immer nur föhnig und mild war, regte ich mich fast täglich auf darüber. Auch bei anderen Dingen und Widerlichkeiten, die mir Mühe bereiten oder mich aufregen, habe ich es aufgegeben, sie einfach dem Teufel zuzuschreiben - sie sind nicht wegen mir da, um mir das Leben schwer zu machen, sondern auch sie haben einen Zweck und Sinn, auch wenn ich es noch nicht erkennen kann.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Dienstag 26. August 2014, 23:43

Vermutlich wird auch 2015 und 16 usw. nur eine Fortsetzung diesen Jahres und der vergangenen Jahre im Grossen und Ganzen. Auch 2015 wird alles weiter bestehen bleiben, womit ich Mühe Habe und was mich stört in meiner Umwelt. Die Jahreszahlen sind dazu da, damit man sich orientieren kann, denn sonst würde man die Jahre gar nicht gross auseinanderhalten können. Jedes Jahr ist nur eine neue Seriennummer eines von Routine und Gewohnheiten diktierten und geprägten Lebens, wo wir nicht mehr Menschen sondern nur noch Zahnrädchen eines gottlosen und menschenverachtenden Systems sind, wo man sich dafür schämen muss, wenn man arm, arbeitslos, behindert oder sonst schwach ist. Man darf nicht der sein, der man ist, eine einmalige Persönlichkeit und Geschöpf Gottes. Die Chancen stehen nur vier Monate vor dem Jahreswechsel 2014/15 dafür ziemlich gut, dass mich die Dinge, die mich stören, auch nächstes Jahr überdauern werden und auch noch das nächste usw. Von diesen Dingen werde ich erst dann befreit, wenn unsere Entrückung und Vollendung sein wird, wenn ich dann noch lebe.
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Der Alltag wurde zum Gott gemacht

Beitragvon Life Concept » Samstag 30. August 2014, 09:27

Seit Ende der Sechzigerjahre befindet sich unsere Gesellschaft in einem nie noch nie da gewesenen moralischen Verfall. Hier im Westen, im sogenannten Abendland war die Botschaft von Jesus bekannt, aber wegen dem Kommunismus im Ostblock sagten sich viele Menschen, die das Bekenntnis zu Jesus einmal hatten, von ihm los unter Zwang, aber im westlichen kapitalistischen Europa entfernten sich immer mehr Menschen freiwillig von ihm. Der grosse Abfall hat bereits stattgefunden, also wir stehen vor der siebenjährigen Drangsalzeit.

Bei uns in der westlichen Welt wo wir materiell im Überfluss leben wurde das Geld und das, was der Mensch leistet und erschaffen hat und erschafft, zu Göttern gemacht. Gott wurde aus dem Alltag verbannt und dafür wird der Alltag und alles was dazu gehört, zu Gott gemacht. Die heutigen Heiligen sind diejenigen, die reich, schön und erfolgreich sind und diejenigen, die aber vor Gott Heilige sind, die erscheinen nie oder verschwindend selten in der Presse oder im TV.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Montag 1. September 2014, 11:18

>Seit Ende der Sechzigerjahre befindet sich unsere Gesellschaft in einem nie noch nie da gewesenen moralischen Verfall

Das, lieber Roger, ist Blödsinn.

Im Alten Griechenland aß man von Tellern, auf denen homosexueller Analverkehr dargestellt wurde, weil das die höchste Form der geschlechtlichen Liebe war. Jeder erwachsene Mann war dazu verpflichtet, mit einem noch nicht volljährigen Knaben, dessen Mentor er war, Analverkehr zu haben, wobei der Erwachsene immer "hinten" zu sein hatte.

Im Alten Rom war jede sexuelle Praxis erlaubt, nur nicht Oralverkehr. Und Homosexualität war angesehen. Eheliche Treue hatte was mit Geld zu tun, nicht damit, daß man nicht mit jemandem schlief, mit dem man nicht auch verheiratet war.

Das Familienoberhaupt hatte das Recht, zu bestimmen, welcher Sklave, welche Frau und welcher freie Mann unter 30 Jahren leben durfte, und wer nicht. In Zeiten der Hungersnot wurde daher vom Familienoberhaupt angeordnet, wer hingerichtet wurde, damit den anderen mehr zum Essen blieb. Bei jedem Neugeborenen konnte er entscheiden, ob es leben durfte oder ausgesetzt wurde.

In wirtschaftlichen Belangen ging es schon immer darum, den eigenen Gewinn zu maximieren und sich nicht erwischen zu lassen.

Lies doch mal im Alten Testament nach, wie es die Abtrünnigen im Haus Gottes getrieben haben! Wie sie falschen Göttern nachgelaufen sind, wie sie zu Prostituierten gegangen sind, wie die Propheten gegen Unzucht und sogar Inzucht haben predigen müssen, wie die Reichen die Armen ausgebeutet haben und "Haus an Haus gereiht haben, sodaß im Land kein Platz ist" und so weiter.

Beschäftige Dich mal mit der Zeit rund um den "Heiligen Franziskus"! Wie war das da mit der Moral und dem Anstand?

Oder was ist mit der Zeit der Reformation, wo sich die Huren in einer Stadt aufgeregt haben, als ein neues Kloster gebaut wurde, weil dieses Kloster geschäftsschädigend war: Im Kloster kriegt man gratis, wofür man im Hurenhaus zahlen muß....

Geh in die 1920er, und Du siehst Spekulation, Betrug, sexuelle Unmoral in Saus und Braus.

Wie sagt Kohelet im Alten Testament so richtig? "Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Alles ist Windhauch".
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 11. September 2014, 18:21

Ich weiss, dass auch ich mit den Widerigkeiten und Einflüssen des heutigen Alltags fertig werden muss wie auch die Ungläubigen und verlorenen Menschen auch. Aber ich habe ihnen etwas voraus, nämlich den inneren Frieden, Freude und Lebendige Hoffnung, die selbst den irdischen leiblichen Tod überdauert, der nicht von Drogen, Alkohol, Parties und Joga oder Esoterik herkommt, sondern von Gottes Kraft des Heiligen Geistes, mit dem ich unwiderruflich versiegelt wurde und neu getauft wurde auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Ich weiss, dass ich im Buche des Lebens verzeichnet bin und nicht in das schreckliche Gericht kommen muss, das wohl leider die meisten meiner Bekanntschaft erwarten wird. Sterben ist nicht ein Garant für Erlösung, wie es sich viele Alte und Kranke vorstellen, das ist ein fataler, satanischer Fehlinterpretationismus, der für uns nur absurd sein kann. Sterben ist nur für diejenigen ein Gewinn, die das Leben in Christus gewonnen haben durch seinen stellvertretenden Leidensweg und Tod am Kreuz für uns, der sündlos, vollkommen und unschuldig war.

Meine innere grosse Not, mit der ich noch Anfang Jahr hier diesen Beitrag begonnen habe, weicht jetzt immer mehr der hoffnungsvollen Erwartung im Licht unserer Verheissungen, die wir nicht nach Wartezeit und Ungeduld bemessen sollten, sondern jeden Tag in Erwartung unseres Bräutigam des Himmels gestalten und ausrichten sollten. Wir müssen immer genügend Öl dabei haben, um unsere Lampen zu erhellen, damit wir den Bräutigam erwarten können im Dunkel der Nacht, auch wenn es bereits nach der angekündigten Mitternacht sein sollte.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Freitag 12. September 2014, 16:13

Das, Roger, ist richtig. Gut, daß Du das jetzt so sehen kannst.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Montag 17. November 2014, 18:32

Die Zeit bis zur Entrückung ist wie der Blick ins Weltall, es scheint einfach unendlich lange bzw. groß zu sein, bis es soweit ist. Ich bezweifle daher manchmal, ob die Entrückung noch zu unseren Lebzeiten stattfinden wird. Es könnten noch größere Probleme auf mich zukommen bis dahin, besser als jetzt wird es wohl kaum jemals werden, eher schlimmer. Aber wir müssen Festhalten an dem, was wir haben und bis zum Ende durchhalten, komme was wolle!
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Freitag 28. November 2014, 21:44

:welcome: Ich denke heute, es ist besser, wenn alles so bleibt wie es ist, als dass wir von einem Schicksalsschlag getroffen werden, der uns in arge Nöte aller Art bringt, sei dies Krankheit, Behinderung, Tod eines Nahestehenden, Unfall oder sonstiges. Ich wünsche, dass wir uns auch zu 2016 und 17 usw. alle hier immer noch froh und munter unter einander austauschen können. Ich sehe das Ganze heute zunehmend anders als nach zu Beginn diesen Jahres, als ich diesen Beitrag verfasst habe. Die große innere Not von damals ist heute Optimismus und Hoffnung gewichen.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Dienstag 2. Dezember 2014, 19:43

Ich weiss, dass es nicht ewig so mit dieser darbenden und seufzenden Schöpfung weitergehen wird. Irgendwann wird Gott seine Ernte einfahren, seine verstorbenen und lebenden Gläubigen, die zur wahren Kirche, Gemeinde und Leib Christi zählen, mit einem Nu verwandeln mit perfekten, sündlosen Körpern, die keine Gebrechen, Missbildungen und unschönen Mäkeln befleckt sein werden, die nie mehr altern, schwächeln und krank werden. Dann wird niemand mehr einen anderen beneiden müssen, weil er schönere Zähne, eine schönere Haut oder schönere Haare hat. Wir werden so schön und vollkommen sein, dass niemand mehr eine Schönheitsoperation oder sonstiges veranlassen werden wird müssen.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Montag 8. Dezember 2014, 00:34

Ich muss eingestehen, dass ich dieses Leben und diese Welt nicht liebe, weil es soviel Leid, Krankheit, Not und anderes gibt, und das wenigste davon kann man verbessern oder verhindern, das ist noch zusätzlich deprimierend. In den Nachrichten hört und liest man nur noch schlechte Dinge. Es kann durchaus sein, dass diese Dinge uns alle noch überdauern werden, bis wir dann in den Himmel entrückt werden. Ich denke wir werden noch einige Weihnachten und Jahreswechsel auf dieser immer finsterer werdenden Welt erleben.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon luwy » Dienstag 9. Dezember 2014, 12:22

Ich schlage vor, Nachrichten zu meiden. Die tun Dir offensichtlich nicht gut. Tu Gutes, wo Du kannst, und den Rest überlasse der Hand Gottes.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Freitag 2. Januar 2015, 22:12

Als ich zu Beginn des vergangenen Jahres diesen Thread gepostet habe, war ich an einem Tiefpunkt innerlich angelangt, denn ich aber mittlerweile überwunden habe. Ich begreife immer mehr, warum Gott gewisse Änderungen, die ich mir wünsche, nicht zulässt und andere, die ich nicht wünsche, schon. Es muss einen Zweck und ein Plan hinter alldem stehen, auch wenn ich jetzt noch damit Mühe habe. Wenn Gott mich in diese jetzige Zeit und diese nur noch materialistisch geprägte Gesellschaft, dann kann er mich auch wieder davon befreien, denn er hat für alles seine Zeit festgesetzt, auch wenn es für mich ewig lange erscheint. Ewig werden diese Umwelteinflüsse und widrigen Lebensumstände nicht währen, denn wenn ich in den Himmel entrückt werde, werde ich auch von meinen Unzulänglichkeiten und Handycaps befreit werden. Wenn ich dann mit Jesus hier auf Erden im 1000jährigen Friedensreich herrschen darf, dann werden mich auch lärmende Kinder nicht mehr stören. Dann werde ich Kinder nicht mehr als Störfaktor erleben müssen. Ich freue mich schon darauf, diese Überempfindlichkeit dann nicht mehr haben zu müssen.
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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Christusträger » Freitag 2. Januar 2015, 22:31

Lieber Roger,

soll ich für Dich beten?

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Re: Der allmächtige Alltag hat uns wieder

Beitragvon Life Concept » Samstag 3. Januar 2015, 10:15

Ja, das wäre schön
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