Was mich zunehmend überfordert!

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Moderator: Hellmut

Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 11. Februar 2014, 18:39

Ich empfinde das Anderssein der meisten anderen Menschen um mich herum laufend als eine latente Bedrohung. Das belastet mich, der nicht so ist wie die anderen und anders denkt, empfindet und wahrnimmt, immer mehr. Alle Sinneseindrücke prasseln ungefiltert und unzensiert auf mich herein, ich kann nicht unterteilen, was wichtig und was nicht wichtig ist. Den anderen macht es nichts aus, wenn es plötzlich lärmig wird und sie lieben es sogar, wenn Rambazamba herrscht und etwas läuft. Sie beherrschen mein Leben, aber ich kann auf ihres kaum Einfluss nehmen, weil ihr Verhalten und Empfinden für mich undurchschaubar und unberechenbar erscheint. Ich empfinde es als Bedrohung, wenn sie alle heiraten, eine eigene Wohnung oder gar ein eigenes Haus haben und dann noch im Minimum zwei Kinder. Alle diese und deren Eltern macht es nichts aus, wenn die Kinder oder Enkel laut sind und toben. Kinder sind für mich eine Bedrohung, denn sie können urplötzlich laut werden - und Dinge, die ich nicht ändern kann und die immer und überall mein Leben bestimmen können, belasten mich sehr. So ist es auch mit diesem Winter, der schon öfters Zornausbrüche hervorgerufen hat und mein Umfeld geärgert und strapaziert hat. Es war schon so, dass mich sogar das Laufen mit den beiden Hündinnen angeschissen hat, weil das Wetter einfach nicht winterlich war. Ich liebe Schnee, Eis und Kälte im Winter und wenn es immer nur Plusgrade hat und keine Schneeflocke gibt und nirgends Eis hat, macht mich das frustriert, unzufrieden und zornig.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Mittwoch 12. Februar 2014, 13:34

Life,

ich fühle mit Dir. Mit Depression oder Burnout ist es ähnlich. Da wird auf einmal jeder zusätzlich Reiz zu viel, man kann nicht mehr ausblenden, man urteilt schneller und härter, und man explodiert sehr leicht.

Bei vielen ist Depression oder Burnout nur eine vorübergehende Phase, Dein Autismus ist jedoch Dein ständiger Begleiter. Das tut weh, das ist mühsam und das macht Dich reizbar, übellaunig und explosiv.

Wichtig aber ist auch hier: Nicht das ganze Umfeld ist einfach nur absolut schlecht, sondern es ist kein für Dich geeignetes Umfeld, genau so, wie ein Depressiver sich klar werden muß, daß nicht alles um ihn böse ist und auf Katastrophen hinsteuert, sondern seine Wahrnehmung ist gestört. Also vom objektiv Absoluten weg hin zum subjektiven Empfinden. Und dann kann man schauen, welche Anpassungen an der Umwelt und den Lebensumständen vorzunehmen sind, damit das Leben lebbar wird.

Dein Gleichgewicht, Deine innere Ruhe, die kann ich Dir nicht finden und nicht geben. Aber daß es leichter wird für Dich, darauf hoffe ich.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Montag 31. März 2014, 10:53

Gestern ging ich mit dem Hund spazieren und hatte gerade kein Säcklein dabei, um den Hundekot aufzunehmen, da schnauzte mich ein alter Mann an, obwohl es nicht sein Grundeigentum war, dass er mir das nächste Mal eine an den Grind geben werde. Ich leide sehr unter dem hier in Widnau vorherrschenden rauen Ton, auch meine Eltern fluchen viel, wegen jeder Kleinigkeit. Am Samstagabend vor einer Woche kam es soweit, dass ich in mein Zimmer rannte und die Tür zuhielt, weil mich meine Mutter so anschrie, und mich sogar ein Arachloch nannte, weil ich mich wieder einmal darüber beschwert hatte, dass Englisch so dominierend ist heute. Mein Vater rief, dass er die Polizei rufen werde, wenn ich die Tür nicht aufmachte. Dann rief der Vater nur noch, dass ich verschwinden solle, auch bei der regnerischen Nacht, es sei ihm gleich. Da sagte ich wütend, wenn man mir keine Wohnung geben würde und bezahlen würde, dann würde ich das Geld stehlen gehen. Dann kam mein Vater wütend in mein Zimmer und holte mit den Händen aus, ich glaube, wenn er mich zusammengeschlagen hätte, dann hätte ich zugestochen. Denn schon in meiner Primarschulzeit und im Kindergarten musste ich wegen meinem Anderssein Schläge und Beschimpfungen einstecken und falsche Beurteilungen und Beschuldigungen. Wenn ich in der Schule eine Aufgabe nicht verstanden hatte und erst auf das zweite Mal richtig gelöst hatte, hiess es nur, ich sei faul.
Zuletzt geändert von Life Concept am Freitag 25. Juli 2014, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 29. April 2014, 09:29

Wenn ich höre, wenn andere, die zehn oder noch mehr Jahre jünger sind als ich und schon in der Welt herumreisen können, macht mich das sehr zornig und ich immer zuhause hocken muss, weil ich keine Kollegen und Freunde habe. Ich habe dann so eine unsagbare Wut in mir, dass ich dem Betroffenen am liebsten augenblicklich die Kehle aufschlitzen würde und alle, denen es besser geht als mir und besser und erfolgreicher ihr Leben meistern und mit ihrer Umwelt keine Probleme haben ins KZ schicken und vergasen lassen - natürlich mit Ausnahme der Gläubigen und denen, welche noch zum Glauben kommen werden. Kein Mensch ausser mir, so habe ich oft den Eindruck, ist so wie ich - ich fühle mich wie ein Alien auf einem fremden Planeten. Überall, wo ich hinkomme, sind alle Menschen gleich, denken gleich, empfinden gleich und handeln gleich - es ist zum heulen, wirklich. Darum kotzt mich das Alltägliche auch immer mehr an, so dass ich schon am Morgen oftmals deprimiert bis frustriert schon aufstehe, weil sich einfach nichts zu meinen Gunsten ändern oder verbessern will, so dass die Konflikte mit meinen Eltern, meinem Bruder manchmal usw. wegen meinem anderen Empfinden, Wahrnehmen, Denken und Handeln weichen würden. Ich habe manchmal das Gefühl, dass den anderen alles geschenkt wird und alles nach ihren Plänen läuft. Sie erreichen alles und können alles lernen, wozu sie Lust haben und schaffen alles auf Anhieb ohne zu Versagen und meistens noch mit Bestnoten. Ich dagegen, der den heutigen Anforderungen der Arbeitswelt nicht genügen kann, weil ich einen fixen und klar strukturierten Arbeitsablauf brauche und nicht in hohem Tempo und dazu auch noch fehlerfrei und immer konzentriert arbeiten kann und so flexibel bin, muss mich mit einem mikrigen Lohn von etwas über 700 Franken im Monat brutto plus IV- Rente von 2300 Franken begnügen. Jetzt wo meine Eltern noch sind, kann ich so günstig leben. Aber was dann, wenn sie nicht mehr sind? Ich habe manchmal Angst, dass ich dann auf mich alleine gestellt sein werde und kaum überleben kann mit dem, was an Geld hereinkommt. Selbst meine Eltern klagen, wie teuer das Leben ist, was man schon nur für Versicherungen, Steuern und Krankenkasse aufwenden muss.

Aber ich tröste mich mit den Worten, dass die meisten von denen, welche jetzt ein angenehmeres und besseres Leben zu haben scheinen, als ich, der auf dem schmalen Weg geht, einmal für immer in der Hölle sein werden, dort nützt alle Reue nichts mehr, dass man das so einfach zu erwerbende Geschenk des ewigen Lebens, welches alles, was du auf Erden erreichen kannst, weit übertrifft, verpasst oder abgelehnt hat.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Dienstag 29. April 2014, 12:08

Lieber Roger,

Du störst Dich daran, daß Deine Eltern und Deine Mitbürger so oft wütend sind, daß sie so viel schimpfen, und doch schreist Du selbst, knallst Türen und tröstest Dich damit, daß andere ewig in der Hölle leiden werden?

Deine Aggression ist nicht besser als ihre.

Du bekommst im Monat 3.000 Franken? Das sind also rund 2.450 EUR, und mußt damit nicht mal Deine Miete zahlen? Mein Sohn ist verheiratet, hat eigene Wohnung, studiert und geht arbeiten. Er und seine Frau bekommen zusammen 1.300 EUR (also rund 1.700 Franken) im Monat, inklusive Familienbeihilfe. Als ich meine Familie gründete, da hatten wir zusammen 900 EUR, und 300 EUR kostete die Wohnung kalt ohne Licht.

Roger, finanziell geht es Dir wesentlich besser, als den Meisten anderen. Ja, Autismus ist ein hartes Los, aber das hindert Dich nicht daran, auch ein Wenig Realismus für Deine eigene Situation zu entwickeln. Und wenn Dein Job Dir nicht taugt, dann kannst Du Dir zwar nicht irgendeinen anderen suchen, weil Dein Zustand Dich einschränkt, aber Du bist ein heller Kopf, es gibt besser bezahlte Jobs, die auch ein Autist machen kann. Du bist sprachenbegeistert. Schon mal daran gedacht, von zuhause aus zu übersetzen? Gerade bei nicht üblichen Sprachen gibt es da schon einen Markt und gute Bezahlung. Wenn Du die Sprachen doch noch nicht so gut beherrscht, dann übe und lerne. Verwende Teile Deines Geldes für Fernkurse, wenn der Kontakt zu Menschen und ungewohnte Umgebung (Uni) Dich stressen. Nimm Dein Leben in die Hand, dazu hat Gott es Dir gegeben.

Aber vorallem: Der Schutz gegen Verletzung, der Schutz gegen die Aggression der Anderen ist nicht mehr Aggression und der Wunsch, die Schweine mögen doch alle in der Hölle brutzeln. Der Schutz ist, sie zu lieben, wie Christus sie liebt.

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Wenn ich prophetisch reden könnte
und alle Geheimnisse wüßte
und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Die Liebe macht uns stark, wo Aggression, Hass, und der Wunsch, die Anderen bestraft zu sehen, uns hart und verletzlich machen.
Die Liebe hört niemals auf.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 29. April 2014, 15:22

Habe mich mittlerweile wieder gefangen und die Wut und Neid sind wieder verflogen. Das ist meistens so. Habe im Englisch Sprachkurs jemanden kennengelernt, bei dem es klappen könnte, ihn für Christus zu gewinnen. Schon als er nur schon den Sperrbildschirm meines Handys gesehen hat, wo ich ein Jesusbild gestellt habe, hat er gesagt, dass es ihn interessieren würde. Mal gespannt, wie es weitergeht.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Dienstag 29. April 2014, 16:23

Das ist gut zu hören.

Alles Gute und Gottes Segen.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Drafi » Mittwoch 28. Mai 2014, 15:23

Life Concept hat geschrieben:Kein Mensch ausser mir, so habe ich oft den Eindruck, ist so wie ich - ich fühle mich wie ein Alien auf einem fremden Planeten. Überall, wo ich hinkomme, sind alle Menschen gleich, denken gleich, empfinden gleich und handeln gleich - es ist zum heulen, wirklich.

Ich als Christ fühle mich auch wie ein Alien in der Welt: Jesus hat die Welt besiegt, auf der ich meinen Feldzug halte. Ich nehme es positiv, dass ich ein Alien auf einem fremden Planeten (= Welt) bin. Du fühlst dich anders . . . Alle Christen sind anders gegenüber der Welt! Ich weiß nicht, ob du wiedergeboren bist. Aber schau mal, ich fühle mich auf der Welt versklavt (Schule, Hausaufgaben, Strafarbeiten . . .) - aber ich bin ein freier Sklave Christi. Ich fühle mich von der Welt tot - aber mein Leib ist tot und meine Seele lebt! Ich weiß wie schwierig es ist, sich anders, versklavt oder tot zu fühlen - aber ich nehm es christlich!
:ilovejesus:
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Montag 2. Juni 2014, 15:39

Ende Juni wird mein fünf Jahre jüngerer Bruder bei uns oben einziehen. Er hat eine eigene Wohnung auf unser bestehendes Haus aufgebaut. Zudem wird er Mitte September auch noch heiraten, und da kann man absehen, was danach kommen dürfte, Kinder. Er hat mir auch schon vor einem Jahr gesagt, dass er eine Familie gründen werde, fix sei. Ich habe ein mulmiges Gefühl, dass ich damit nicht klar kommen würde, wenn er zwei oder drei Kinder hat, und diese dann bei uns unten bei mir und meinen Eltern sein werden tagsüber, wenn mein Bruder und seine Frau arbeiten gehen, denn heute reicht ein Verdienst in der Regel nicht mehr aus, um eine Familie zu ernähren. Kinder machen ja bekanntlich Krach, wenn sie spielen und das schrille und durchdringende Quieken und Kreischen ist etwas vom Schlimmsten, was ich hören kann. Ich habe Angst, dass bei mir eines Tages die Sicherungen durchbrennen könnten, wenn ich tagtäglich dem ausgesetzt sein müsste und nichts dagegen tun könnte.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 3. Juni 2014, 09:29

Ich vergleiche das Leben immer mehr mit dem Werbespot der Sanitas Krankenversicherung, bei dem einer immer mit einer Dose Ravioli herumläuft und wo es am Ende schön heisst "weil kaum jemand ein Leben lang das Gleiche will". Nur, der Alltag hat eigene Gesetze, nachdem er automatisch funktioniert und seine bisher noch dankbar wirkenden Opfer, die grosse Masse, funktioniert einfach ohne Murren und Kritik und scheint sich dennoch immer noch gesund und glücklich zu fühlen, was ich jedoch nicht nachvollziehen kann. Wie kann man ein Leben als lebenswert empfinden, wenn immer mehr von einem abverlangt wird, sei es Betreff Arbeitsleistung, Bildungsstand, auf sozialer Ebene, als Erscheinungsbild usw. In einer Gesellschaft, in der man immer mehr wie ein Roboter funktionieren muss und ja nie und nirgends aus der Reihe Tanzen darf, weder nach oben noch nach unten, sonst wird man schon dumm angeschaut oder hinterrücks ausgelacht und diskriminiert - wo man als ein Zahnrad eines unmenschlicher und gottloser werdenden Systems angesehen wird, das immer mehr nur noch einen Geldwert hat und keinen Wert mehr als menschliches Geschöpf mit all seinen Problemen, Schwächen und Stärken usw. In einer Gesellschaft wie diese Leben zu müssen, wo nur noch Leistung zählt, um den Profit einiger weniger zu erhöhen, aber man selbst kaum Ruhm, Anerkennung und Lob bekommt, für das, was man erarbeitet und leistet. Ich hoffe sehr, dass Gott nicht noch Jahrzehnte lang unserem immer frecher und unverhohlen werdenden Handeln, Denken und Missachten ihm gegenüber, tatenlos zuschauen wird! In unserer Gesellschaft werden immer mehr nur noch Götzen verehrt, sei es Sport, Besitztümer, Hobbys usw. Ich glaube, dass bei der Entrückung die meisten Menschen hier zurückgelassen werden und wenn diese danach noch die Möglichkeit Haben sollten, zum Glauben zu kommen, mit ihrem Leben bezahlen werden müssen und das auf grausame Art und Weise.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon angelika » Dienstag 3. Juni 2014, 13:22

Hallo Live Concept,
ich habe gerade sehr geschmunzelt über Deine Zeilen.
Ich habe die Werbung zwar nicht gesehen, aber ich kann sie mir vorstellen, ja so funktionieren, wir die modernen Sklaven.
Live Concept, es wird hier auf Erden, nicht mehr besser, und ich weiß, dass die meisten Menschen, wie ferngesteuerte Roboter herumlaufen, um dem Alltag gerecht zu werden, vollgepumpt mit Aufputschmitteln, Alkohol usw.
Jene, die dieses System hinterfragen, die haben entweder schon alle einen Burnout oder sich ein rießiges LMAA Gefühl zugelegt, um mit dem Riesenblödsinn, hier auf Erden zurecht zukommen.
Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich habe neulich mit einer Bekannten, so ein wenig DISKUTIERT, sie meinte, wir alle jammern doch auf hohem Niveau, wir haben doch alles... sie verdient aber, halbtags soviel, wie andere in 2 Monaten Vollzeitarbeit, diese Menschen haben null Ahnung von der Realität, dass heute viele Mütter, Vollzeit arbeiten müssen, für ein paar müde Teuros im Monat.
Dann krieg ich zur Antwort, ja dann hätten sie hald studiert, dann würden sie auch gut verdienen, ich frage mich, wer eigentlich dann, unser Brot bäckt u.s.w., wenn ab sofort nur noch Studierte hier auf Erden sind.
Das wird eine Welt werden, dann kriegt man wahrscheinlich, einen genmanipulierten Brotlaib, aus dem Drucker....????
Ja, Live Concept, ich kann Dich sehr gut verstehen, die Welt steht Kopf, und jeder versucht diesen Schmarrn noch schönzureden, das kann nicht wahr sein...
und doch, für die Menschen, die nicht an Jesus glauben und Trost bei ihm finden, ist es die alltägliche Wahrheit...
Ich hoffe, Du kannst wie ich, Trost bei Jesus finden, Jesus ist unsere Erlösung, und das musst Du Dir immer, gut vor Augen halten, Live Concept, ärgere Dich nicht mehr, Du weisst doch, wir haben mit dieser Welt nichts zu tun, wir gehen in eine andere...
Sei ganz lieb gegrüßt
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 17. Juni 2014, 09:40

Mein Vater sagt:"Wenn du dich nicht anpassen kannst, dann bleibt dir nur der Alltag, sonst kannst du nicht viel unternehmen, wenn du dich nicht den Gegebenheiten fügen kannst, ohne auszurasten! Dann bist du selbst Schuld, wenn dein Leben langweilig und eintönig ist."
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Mittwoch 25. Juni 2014, 16:35

Warum lässt Gott zu, dass die mich störenden Umstände sich einfach nicht ändern oder beseitigen lassen? Sie heften wie ein juckendes Ekzem an mir und ich werde es einfach nicht los. Es gibt einfach kein Medikament dagegen, ich bin allem einflusslos und wehrlos ausgeliefert, kann nirgends mitwirken oder mitentscheiden. Diese widrigen Kleinigkeiten würden sogar noch, wenn ich ihretwegen einmal krank werde, sich nicht ändern. Aber diese feindliche Umwelt um mich herum hat scheinbar das Recht, von wem, weiss ich auch nicht, nur von mir zu Verlangen und zu Fordern, dass ich mich ihr anpassen soll und sie sich dagegen nicht einen Strich ändern oder nur ein Zuck Rücksicht auf meine Probleme und Empfindungen nehmen muss, sondern sich als perfekt und gottgleich ansieht. Aber diese Widrigkeiten sind nicht Gott, niemals, auch wenn sie das mir gegenüber noch so meinen und mein Leben terrorisieren (schreiende und spielende Kinder, hektischer und eintöniger Lebenslauf, Geld, Konsum, Materialismus, Verschwendung, Ausbeutung usw). Gott ist stärker als diese Dinge und irgendwann wird er mich von ihnen befreien.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Donnerstag 3. Juli 2014, 11:01

Jesus hat noch viel mehr Störendes und Verstörendes erlebt als Du. Bist Du den größer als Er, das der Himmlische Vater Dir Deine Schwierigkeiten aus dem Weg räumen soll, wenn Er es seinem einziggezeugten nicht getan hat?

Wenn Er das gewollt hätte, dann hätte er Dich doch gleich ohne Autismus auf die Welt kommen lassen können. Hat Er aber nicht getan. Also ist es Gottes Absicht, daß Du Dich in diesen Umständen befindest. Und da wir wissen, daß Gott ein liebender Vater ist, muß es eine gute, eine liebevolle Absicht sein. Meinst Du denn, Du weißt besser Bescheid, als Gott, was gut für Dich ist?

Von Dir wird erwartet, daß Du fügsam wie ein Kind alles annimmst, was Gott Dir zuweist. Daß Du Ihm dankbar bist. Auch in Deinen Leiden.

Denk doch an Hiob: Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen, gepriesen sei der HERR. Das ist, was einen Nachfolger des wahren Gottes auszeichnet, nicht ewiges Gejammere, warum Gott es für gut befindet, uns Schwierigkeiten im Leben zu geben.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Freitag 4. Juli 2014, 16:11

Ich versuche es ja, aber es gelingt mir nicht immer. Wenn etwas Unvorhergesehenes auf mich zu kommt, bringt mich das oft in Rage.
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