Was mich zunehmend überfordert!

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Moderator: Hellmut

Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Freitag 4. Juli 2014, 18:15

Es ist gut, daß Du es versuchst. Mehr kann man nicht erwarten. Weißt Du, ich lebe in verschiedenen Formen mein ganzes Leben schon mit depressiven Menschen zusammen. Ich weiß, das bist mal so nicht Du, aber hör mich mal an.

Von diesen Depressiven, die mir alle lieb und teuer sind, höre ich immer wieder, wie schwer ihr Leben ist, wie rücksichtslos und gemein das Umfeld. Und ich glaube ihnen aufs Wort, daß es sich so anfühlt.

Aber ehrlich: Das Leben mit ihnen ist auch nicht 24 Stunden Zuckerschlecken! Man passt sich an, was geht, man nimmt Rücksicht, bis man einfach nicht mehr kann, und als "Dank" kriegt man nur zu hören, daß man sich doch gar nicht bemüht hat! Dss das alles vieeel zu wenig ist und noch vieeel mehr gemacht gehört. Und nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten kann man einfach nicht mehr. Aus.

Ich kenn ein paar Autisten. Und deren Familien bemühwn sich was geht. Trotzdem ist es immer zu wenig. UNd die haben acuh immer das Gefühl, daß ihre Familien lauter rücksichtslose Mistkerle sind, die nur dazu da sind, um sie zu quälen. Obwohl das so überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Aber ich glaub aufs Wort, daß es sich für diese Bekannten so anfühlt!

Was will ich Dir damit sagen?

Nun, kann es sein, daß Deine Eltern sich sehr wohl bemühen, Dir ein gutes Umfeld zu bieten, aber nun einfach mal MEnschen sind, auch nciht mehr die Jüngsten und einfach selbst nicht besser können? Du bist ja doch nicht mehr 20 Jahre alt, wenn ich das richitg hab, und wohnst noch bei Deinen Eltern, sie müssen Verantwortung für Dich übernehmen, ohne Aussicht das das zu ihren Lebzeiten je anders wird. Und wie wird es sein, wenn sie mal nicht mehr sind? Da machen sie sich sicherlich auch Sorgen. Kann es sein, daß auch sie einfach nicht mehr können? Daß sie Dich lieben, aber mit ihrem Latein und ihren Fähigkeiten manchmal am Ende sind?

Wir Menschen können nur so wenig tun, letztlich. Wenn ich mal nicht anders kann als auszucken, und ja, das kommt vor, dann geh ich in ein stilles Zimmer, sperr mich ein (manchmal ist das einzige verfügbare Zimmer das Klo), geh auf meine Knie und schütte meinem Himmlischen Vater mein Herz aus. ICh sag ihm nicht, was Er tun soll und wann. Das würde ich mcih nie trauen. Aber ich sag ihm, was mich bedrückt. In einfachen Worten, wie wenn ich mit einem Freund rede. Ich sag ihm, warum mich das Verhalten von jemandem schmerzt, ohne zu sagen, daß der ein böser, schlechter, gemeiner Mensch sei. Nein, ich suche im Gespräch mit Gott Gründe, warum der Mensch so handelt, sodaß ich ihm leichter verzeihen kann. Aber ich erzähle meinem Himmlischen Vater, was weh tut. Und dann bitte ich Ihn, daß er mir den Rücken stärker macht, damit ich die Last besser tragen kann, die Er mir auferlegt. Ich erkenne an, daß meine Kraft gar nichts kann, und daß ich Seine Kraft brauche. Und ich bemühe mich, bei jedem Gebet Dinge zu finden, für die ich Ihm echt dankbar bin. Das alles mach ich mit (für mich) hörbarer Stimme. Nicht, damit andere Menschen mich hören, sondern weil ich gemerkt habe, daß ich inniger bete, wenn ich hörbar bete. UNd wenn ich dann fertig bin, dann schließe ich im Namen Jesu Christi, so wie es im Neuen Testament steht. Und dann bleibe ich noch eine Weile auf den Knien, um zu hören, ob Er mir was sagen will. Ob er mir ein Gefühl ins Herz geben will, einen besonderen Gedanken, wie ich mit meinem Los fertig werde.

Und ich kann DIr sagen: Da waren viele, viele absolut unlösbare Situationen. Totale Endstationen, emotional und intellektuell. Und Er hat mir Mut gemacht. Er hat mir Kraft gegeben. Und ich konnte weitermachen. Zu Seiner Herrlichkeit. Er ist Gott, was kann Er nicht?
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Samstag 5. Juli 2014, 18:13

Ich hatte schon gehadert, dass mich Gott herausfordern will, indem er mich von meinen Problemen nicht befreit oder sie ändert zu meinen Gunsten. Ich rechne sogar damit, dass ich das Leben für mich noch umständlicher und schwerer werden wird, als einfacher.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Samstag 5. Juli 2014, 19:41

Vertraust Du Ihm oder nicht?
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Montag 14. Juli 2014, 12:30

Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Leute um mich herum vom Geist dieser Welt manipuliert werden und in ihrem Verhalten, Denken und Empfinden von ihm beherrscht werden. Man hat es ja während dieser WM wieder einmal mehr gesehen. Die Leute wollen einfach nur noch Festen, Feiern und Vergnügen haben und von Gott hingegen nichts wissen, sondern sie sind nur noch Sklaven dieser Welt, die dann den Antichristen, den Teufel in Person, ebenso freudig und huldig empfangen werden wie die Deutschen ihre Weltmeister-Elf dann zuhause. Da ist Autismus haben das bessere Schicksal, als so sein zu müssen wie die meisten anderen Lemminge, die Jesus nicht kennen wollen und dann in die Hölle zu kommen.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Montag 14. Juli 2014, 14:53

Nochmal, Roger: Vertraust Du Gott?
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 15. Juli 2014, 16:49

Ja, ich vertraue ihm, obwohl es mir manchmal nicht leicht fällt, das Positive in seinem Plan und Vorhaben mit mir zu begreifen und zu erkennen.

Zudem ist kein Ende absehbar, wann die Dinge auf dieser Welt sich grundlegend bessern oder ändern werden. Das bedrückt mich öfters am Morgen. Ich habe immer mehr den Eindruck, die Wiederkunft Jesu nicht mehr zu meinen Lebzeiten erwarten zu können. Überall auf der Welt gerät alles ins Stocken - alles pläppert Tag für Tag so dahin, ohne dass etwas Grundlegendes passiert. In Nahost, Israel und Palästina, in Syrien, in der Ukraine und Co. Nirgendwo scheint es Lösungen zu geben, das Leid der dortigen Menschen zu verbessern und dass Friede und Stabilität sich abzeichnen.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon angelika » Mittwoch 16. Juli 2014, 10:41

Hallo Live Concept,

ich kann Dich nach wie vor gut verstehen. Mir graut auch, wenn ich die Welt so anschaue, aber was willst Du tun, Du kannst es nur annehmen, und einfach sagen, ich wohne hier zwar vorrübergehend, aber meine wahre Heimat ist in den Himmeln.
Das ist nicht Gottes Reich.
Hier herrscht Satan und seine Diener, und sie werden mit großer Hingabe, Woche für Woche, die Welt noch grausamer, komplizierter, verlogener und abartiger machen, Live, es ist so, leider.
Wenn ich so hier und da mal die Medien durchgehe, da denke ich oft, mein Schwein pfeift, es werden Kinder "hergestellt" aus drei Personen, genmanipuliertes Essen als gut und zukunftsweisend dargeboten, Kinder als lebende Bomben missbraucht, diskutiert ob Vergewaltigung richtig ist, wir tollen Deutschen haben nie mehr Kriegsutensilien verkauft, die Strahlungen von Handys usw. werden als normal abgetan, als wäre diese Strahlung immer schon da gewesen usw., und dann gestern noch das Schnäppchen, die Fußballfreunde stehen da und heulen vor Glück...

HHHIIILLFFEE!!!!HHAAALLLOOO???????? Sind wir alle noch zu retten?????????

Die Menschen da draussen, bekommen eine Kost vorgesetzt, die kann nur jeden normaldenkenden Christen, nur in Wallung bringen.
Wer da noch sagt, na ja, wird schon alles werden, wieviele rosarote Brillen, hat denn ein solcher Mensch auf???
Wenn wir so weitermachen, rutschen wir direkt ins Teufels Schlafgemach.... aber die wenigsten Leute scheint es zu stören.
Hauptsache, HalliGalli, und alle werden glücklich, mit fragwürdiger Unterhaltung und Alkohol und Drogen.

Klar da wäre noch der nahe Osten und so, aber das ist ja weit weg, wen kümmert`s, wir haben ja Frieden und Sicherheit?

Mir geht da immer im Kopf rum, wenn sie sagen Frieden und Sicherheit, dann kommt das Verderben über sie....
Soviel wurde noch nie über Sicherheit geredet, einen Sicherheitsstaat wollen sie, ist nur die Frage, ob wir nicht alle noch wie die Wauwi`s, gechippt und an die Leine kommen, so soll nämlich Sicherheit aussehen, überall werden dann nur noch Menschen ohne Freiheit und nach Staatswillkür leben, beobachtet von Kameras und Sateliten....
ja, dies würde tatsächlich unsere Verderbnis werden...aber keinen scheint es zu stören.

Wir können wirklich nur bitten, dass Gott Einsicht hat, mit den Seinen....

Ja, Live Concept, es ist wirklich schlimm hier, aber das Ende ist noch nicht in Sicht, erst wenn Gott der Kragen platzt, dann heisst es:
Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen samt Satan, erst dann, wird ehrlicher Frieden und Liebe in Gottes Reich, hier auf Erden herrschen, wollen wir mal hoffen, es dauert nicht mehr allzu lange...

Bis dahin, Live, werden wir mit Gottes Hilfe ausharren, Jesus hat es auch geschafft, und hat die Hölle hier erlebt...
Nehmen wir uns ein Beispiel an ihm, weil wir wissen,
DIES IST NICHT UNSERE WELT, WIR GEHEN IN EINE ANDERE
also, siehe diese Erde nicht so ernst, hier herrscht nur Satan und seine Anhänger, sie sind nicht für uns zuständig PUNKT

Live Concept, alles Liebe
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Freitag 18. Juli 2014, 09:42

Roger,

wenn Du Ihm vertraust, dann vertraue auch darauf, daß Er es gut mit Dir meint. Kein Haar von Deinem Haupt fällt, ohne daß Er es will.

Vertraue darauf, fügsam, wie ein Kind, dass Er weiß, was gut ist, und daß Er nichts geschehen lässt, wass nicht letzten Endes gut ist. Ja, Frieden und Sicherheit, das ist nichts, was die Welt geben kann. Aber der Frieden Christi, der liegt darin, daß Er unser Steuermann ist. Und Er ist es, der dem Wind und den Wellen befiehlt, wie Er es will. Es ist keine Pax Romana, kein Römisher Friede, der mit Gewalt aufrecht erhalten wird, sondern ein Friede, den Er uns ins Herz gibt, wenn wir Ihm vertrauen. Wenn wir nicht nur an Ihn glauben, sondern wenn wir Ihm glauben.

Und wenn Er es besser weiß, wenn Er mächtig ist, alle Seine Absichten zu erreichen, wenn Er voller Sanftmut und Barmherzigkeit ist, wenn Er die Liebe ist, dann können wir seinen Verheißungen vertrauen. Dann müssen, ja dann dürfen wir uns nicht sorgen, was der morgige Tag bringt. Dann müssen wir uns nur um eines kümmern: Dass wir in Ihm bleiben.

Ob es da draußen stürmt und regnet, ob Russland über der Ukraine Flugzeuge abschießt, der Nahe Osten sich zerfleischt, während der Kongress tanzt, die Fußballfans ihre Götzen anbeten, korrupte Politiker sich bereichern, Firmen versuchen, die Menschen auszubeuten, als Kunden und als Mitarbeiter, das alles spielt keine Rolle, solange wir in Christus Jesus sind.

Und wenn wir in Ihm verbleiben, wie können wir das tun, wenn wir nicht von Seiner Liebe erfüllt sind, gerade auch für die Übeltäter, die Sünder, die Menschen um uns herum?

So jemand spricht: Ich liebe Gott!
Und haßt doch seine Brüder,
Der treibt mit Gottes Wahrheit Spott,
Und reißt sie ganz darnieder.
Gott ist die Lieb, und will, daß ich
Den Nächsten liebe, gleich als mich.
Wer dieser Erden Güter hat,
Und sieht die Brüder leiden,
Und macht den Hungrigen nicht satt,
Läßt Nackende nicht kleiden;
Der ist ein Feind der ersten Pflicht,
Und hat die Liebe Gottes nicht.

Wer seines Nächsten Ehre schmäht,
Und gern sie schmähen höret;
Sich freut, wenn sich sein Feind vergeht,
Und nichts zum Besten kehret;
Nicht dem Verleumder widerspricht;
Der liebt auch seinen Bruder nicht.

Wer zwar mit Rat, mit Trost und Schutz
Den Nächsten unterstützet,
Doch nur aus Stolz, aus Eigennutz,
Aus Weichlichkeit ihm nützet;
Nicht aus Gehorsam, nicht aus Pflicht;
Der liebt auch seinen Nächsten nicht.

Wer harret, bis ihn anzuflehn,
Ein Dürftger erst erscheinet,
Nicht eilt, dem Frommen beizustehn,
Der im Verborgnen weinet;
Nicht gütig forscht, ob’s ihm gebricht;
Der liebt auch seinen Nächsten nicht.

Wer andre, wenn er sie beschirmt,
Mit Härt und Vorwurf quälet,
Und ohne Nachsicht straft und stürmt,
So bald sein Nächster fehlet;
Wie bleibt bei seinem Ungestüm
Die Liebe Gottes wohl in ihm?

Wer für der Armen Heil und Zucht
Mit Rat und Tat nicht wachet,
Dem übel nicht zu wehren sucht,
Das oft sie dürftig machet;
Nur sorglos ihnen Gaben gibt;
Der hat sie wenig noch geliebt.

Wahr ist es, du vermagst es nicht,
Stets durch die Tat zu lieben.
Doch bist du nur geneigt, die Pflicht
Getreulich auszuüben,
Und wünschest dir die Kraft dazu,
Und sorgst dafür: so liebest du.

Ermattet dieser Trieb in dir:
So such ihn zu beleben.
Sprich oft: Gott ist die Lieb, und mir
Hat er sein Bild gegeben.
Denk oft: Gott, was ich bin, ist dein;
Sollt ich, gleich dir, nicht gütig sein?

Wir haben einen Gott und Herrn,
Sind eines Leibes Glieder;
Drum diene deinem Nächsten gern;
Denn wir sind alle Brüder.
Gott schuf die Welt nicht bloß für mich;
Mein Nächster ist sein Kind, wie ich.

Ein Heil ist unser aller Gut.
Ich sollte Brüder hassen,
Die Gott durch seines Sohnes Blut
So hoch erkaufen lassen?
Daß Gott mich schuf, und mich versühnt,
Hab ich dies mehr, als sie, verdient?

Du schenkst mir täglich so viel Schuld,
Du Herr von meinen Tagen!
Ich aber sollte nicht Geduld
Mit meinen Brüdern tragen?
Dem nicht verzeihn, dem du vergibst,
Und den nicht lieben, den du liebst?

Was ich den Frommen hier getan,
Dem Kleinsten auch von diesen,
Das sieht Er, mein Erlöser, an,
Als hätt ich’s ihm erwiesen.
Und ich, ich sollt ein Mensch noch sein,
Und Gott in Brüdern nicht erfreun?

Ein unbarmherziges Gericht
Wird über den ergehen,
Der nicht barmherzig ist, der nicht
Die rettet, die ihn flehen.
Drum gib mir, Gott! durch deinen Geist
Ein Herz, das dich durch Liebe preist.

Und wo wir auf die Liebe uns konzentrieren, da bleibt kein Platz, keine Zeit, um uns selbstsüchtig aufzuregen über all das, was schlecht läuft, sondern nur Platz und Zeit für die Dankbarkeit unserm Himmlischen Vater gegenüber, für dieses Leben, dass Er uns geschenkt hat, mit allen Freuden und Leiden. und Liebe unserem Herrn und Heiland Jesus Christus, wegen der Liebe, die Er uns erwiesen hat, daß Er für uns gelebt und gelitten hat und auferstanden ist, bevor wir auch nur eine einzige Sünde begangen haben! Das alles aber in der Kraft des Heiligen Geistes, der immer mit uns ist, wenn wir würdig vom Herrenmahl nehmen und dabei an Ihn, Jesus, denken, und uns bemühen, Seine Gebote zu halten.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon angelika » Freitag 18. Juli 2014, 18:06

Hallo Luwy,

tut mir jetzt echt sorry, aber so sehe ich das nicht. Ich glaube nicht, dass wir das ganze Geschehen dort draussen, einfach mal so stehen lassen sollen, das sähe ja gerade so aus, als ob wir Christen, das alles auch noch befürworten, nur des lieben Friedens Willen.
Mich regt es sehr auf, dass man es hinnimmt, dass die armen Drittländer die Versuchskanionchen sind, für genmanipuliertes, Essen, noch dazu Essen, das keinen Sinn macht, Z.B. Reis mit Vitamin E, dies soll einer Erblindung vorbeugen, die Menschen müssten 8 kg pro Tag essen, dass es wirken könnte, Toll!!
Mich regt es sehr wohl auf, wenn am Menschensamen herumgepfuscht wird, wer weiß, was für Mutationen da hervorkommen, mich regt es irre auf, wenn erwachsene Menschen Ihre Fußballgötter anbeten, da sie Sinn und Zweck des Lebens nicht verstanden haben!
Mich regt es auf, dass einfach alles so verniedlicht wird, ach ja, es ist hald so, dass wir überwacht werden, aber dass ein rießiger Sinn, für alle Länder dahinter steht, will keiner sehen, die Menschen DENKEN nicht mehr, es ist ihnen abgewöhnt worden, da ihnen Ihr Ipad, Fernseher und Computer die Welt erklärt, so wie es die Obrigkeit haben will.
Luwy, die nächste Generation sind meine Kinder, soll ich das hinnehmen, dass sie total verpfuscht werden????
Nein, Luwy, dass man seinen Nächsten lieben soll, richtig, schön und gut, nur glaube ich nicht, dass man ein liebender Christ ist, wenn man zu allem ja und Amen sagt, und Jesus für das Leben dankt.
Sollte man sicher auch tun, nur wir haben dieses Leben bekommen, um für den Nächsten da zu sein, nur Hilfe sehe ich in Monsanto & Co. nirgends, das Elend wird durch solche, immer größer.
Ach ja, Gott hat es so beschlossen, ich kann es nicht hören, GOTT, unser Vater gab uns einen freien WILLEN, daran wird er auch nichts ändern, bis zum Ende aller Tage.
Also, ist ALLES was hier auf Erden geschieht, in UNSERER Hand, und es ist in UNSEREM Ermessen, wie es hier auf ERDEN zugeht, Gott kommt am Ende, und macht unseren Sünden ein Ende, aber diese himmelhohen Sünden, die jeden Tag noch abartiger werden, haben WIR zu verantworten.
Ich werde deswegen mich sehrwohl aufregen, und anderen Menschen sagen, dass dies so nicht richtig ist, wie es hier auf Erden zugeht.
Diese Gleichgültigkeit weltweit, die ist ein Phänomen, man kann doch nicht zusehen, und nichts sagen, wenn die Menschheit, Dank ein paar geldgieriger "Teufelsdiener" vor die Hunde geht.
Ich wünschte mir sehr, dass es vielleicht mal solche Menschenmengen wie bei der WM gäbe, die sich einig hinstellen und sagen:
NEIN, Euer System wollen wir nicht mehr! Und streiken, vom Feinsten, bis sich was ändert.
Glaubt mir, wir hätten es in der Hand, aber uns geht es allen noch zu gut, hoffentlich wachen wir nicht erst auf, wenn es zu spät ist, weil Gott ist der letzte, der etwas gegen unseren feien Willen tut.
Wir schimpfen nur immer, wie kann Gott soetwas zulassen???
Allermeistens sind wir aber selber schuld, weil keiner mehr kürzer treten möchte, die Gier nach Geld, treibt den Menschen, nicht Gott, leider.
Also, ich für meinen Teil, bin der Meinung, dass ein Christ, in der Verpflichtung steht, es dem Nächsten zu sagen, wenn er Fehler im System entdeckt, noch dazu glaube ich nicht, dass Gott sagt:
Jawohl, schön, endlich gibt es Menschen aus 3 Menschen, und Gottes Saat ist endlich so verändert, dass die Menschheit auf Essen krank wird!!!
Hatten wir vielleicht einen DuziDuzi Jesus? Jesus platzte auch oft der Kragen, auch er erklärte die Fehler im System, auch wenn er meist scheiterte, aber er hat es versucht.
Also versuche ich bis an mein Lebensende, den Menschen zu erklären, nicht alles hinzunehmen und vorallem von vielem ABSTAND zu halten, ich glaube nämlich, das bringt ab und an mehr, die Wut zu zeigen, und den Menschen zu erklären, dass Jesus das so auch nicht hingenommen hätte, als zu sagen, na ließ mal die Bibel und danke für Dein Leben....
Luwy, so sehe ich das, aber auch nur, weil mir viel Skurilles untergekommen ist, und ich merkte, so verstehn die Menschen Glauben sehr gut, vorallem weil sie sehen, dass ich nicht geistig umnebelt bin, und am Leben teilhabe, wie sie auch...
Schöne Zeit
Angelika
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Dienstag 22. Juli 2014, 15:52

Liebe Angelika,

Ich bin voll bei Dir: Hinnehmen sollen wir nicht. Wir sollen uns bemühen, was zu ändern. Aber Christus sagt sehr deutlich:


"Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! .... Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht."

Wir müssen erkennen, was wir ändern können, und das müssen wir ändern. Und das, was wir nicht ändern können, das legen wir in Gottes Hand. Wir Mormonen haben von 1830 bis 1950 für einen jüdischen Staat in Israel gebetet. Einer unserer Apostel wurde nach Jerusalem geschickt in den 1840er Jahren, um das Land für die Rückkehr der Juden zu weihen. Viel mehr war uns als Volk nicht möglich zu tun. Wir haben es in Gottes Händ gelegt und darauf vertraut, daß ER seinen Zeitplan hat und schon machen wird. Haben regelmäßig dafür gebetet.

In den späten 1970er Jahren wurden wir dazu aufgefordert, für den Fall der Mauer in Deutschland zu beten und für die Öffnung der kommunistischen Länder, damit das Evangelium dort frei gelehrt werden kann. Ja, wir haben Kontakte zu den Regierungen geknüpft und haben verhandelt. Ja, wir haben unsere Leute dort unterstützt und die haben versucht, für Christus zu predigen, wo es gegangen ist, und ja, einige davon sind eingelocht worden. Aber wir haben uns das Herz damit nicht zugemacht, wie fürchterlich das alles ist, sondern wir haben auf Gott vertraut. Und gebetet. Jeden Tag, jedes Gebet hat diese Bitte enthalten. Und dann ist die Mauer gefallen, als es nach Gottes Plan gut war. Viel früher, als wir erwartet hätten.

Meine Worte an Roger haben sich aber gar nicht so auf das Globale und Große gerichtet, sondern auf seine tägliche persönliche Situation, mit der er kämpft und hadert. Und sie muß wirklich fürchterlich sein. Aber er kann sie nicht ändern, und seine Familie und alle Menschen um ihn herum zu hassen ist nicht der Weg Christi! Wenn Gott ihm persönlich Leid als Los zugewiesen hat, nämlich das Leid einer unheilbaren Krankheit, die jede Minute seines Tages psychisch schmerzt, und wenn er gar nichts dagegen tun kann, dann ist es besser, auf Christus zu vertrauen, auf die Liebe Gottes zu vertrauen, und dankbar und demütig anzunehmen, was ein liebender Vater ihm gibt, als immer wieder gegen dieses Los, das nicht von Menschen verschuldet ist, anzukämpfen, denn das führt zu Hass.

Ich hoffe, das war klarer veständlich.

Alles Liebe
Luwy
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon angelika » Mittwoch 23. Juli 2014, 10:17

Hallo Luwy,

nur ich bin einfach der Meinung, wir nehmen vieles nur hin, ich schließe mich gar nicht aus, nur oft, frage ich mich, welche Bemühungen, sollen wir noch ansteuern, so vieles ist einfach unwiederbringlich hinüber, nimm mal das Ozonloch, die verstrahlten Weltmeere, verunreinigtes Wasser, verstrahlter Müll irgendwo in der Erde und in Salzbergwerken usw., glaubst Du tatsächlich, wir können dieses Schiff noch ruhigen Gewissens steuern?
Ich gebe in Hinsicht, dass der Mensch noch irgendwann normal wird, die Hoffnung auf.
Wenn uns noch wer zu helfen vermag, ist es Jesus höchstpersönlich, und in meinen Augen sollten wir dafür B E T E N !!!
...und das dringend, es ist schön langsam aber sicher, überfällig...

Liebe Grüße Angelika
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Mittwoch 23. Juli 2014, 16:49

Schau mal, Christus sagt,

"Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen;"

Ja, wir wissen, daß das alles kommen wird. Wir sollen tun, was wir können, aber nicht daran verzweifeln, was wir nicht tun können.

"Nennt nicht alles Verschwörung, / was dieses Volk Verschwörung nennt. Was es fürchtet, sollt ihr nicht fürchten; / wovor es erschrickt, davor sollt ihr nicht erschrecken. Den Herrn der Heere sollt ihr heilig halten; / vor ihm sollt ihr euch fürchten, / vor ihm sollt ihr erschrecken."
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 24. Juli 2014, 17:24

Wie lange lässt unser Schöpfer diese immer gottloser werdende Welt noch gegen ihn aufbegehren? Je länger diese jetzige Gnadenzeit noch dauert, desto mehr nimmt die Gottlosigkeit und Rebellion gegen ihn zu. Die Menschen glauben immer mehr, sie könnten tun und lassen, was sie wollen und haben damit noch Erfolg. Überall brechen Konflikte und Kriege aus, oder beginnen wieder neu. Man hört nur noch negative Schlagzeilen in den Nachrichten. Man könnte deswegen schon depressiv werden.

Dass die Entrückung schon bald folgen wird, bezweifle ich jedoch, obwohl es jederzeit stattfinden könnte. Die Ereignisse weltweit machen einfach keine Fortschritte - alles schein festgefahren zu sein. Man könnte schläfrig werden.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Christusträger » Donnerstag 24. Juli 2014, 19:21

Lieber Roger,

ich verstehe Dich gut, harre ich ja auch und warte auf unsere Erlösung. Gott hat sicherlich seine Gründe warum das nicht schon länst erfolgt ist. Bis dami trösten mich Worte wie:
1.Tim 6
11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut!
und
Röm 11,25
Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung[A] ist Israel zum Teil widerfahren[a], bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird

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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Freitag 25. Juli 2014, 20:26

Ich könnte nicht damit leben, wenn mein Bruder zwei oder drei Kinder hätte, da ich hohe und plötzliche Laute sehr störend empfinde, selbst wenn es nicht einmal in meiner unmittelbaren Nähe ist. Auch stört es mich, wenn Kinder nur schon umherrennen und toben. Es sei denn, wenn er die Kinder dann tagsüber in eine Stätte bringen würde, während er und seine zukünftige Frau am Tag arbeiten. Sonst wird das mit mir nicht lange funktionieren, denn Kinderlärm ist etwas vom Schlimmsten was es gibt für meine Ohren. Diesen Umstand dann tagtäglich erdulden zu müssen, das würde mich restlos überfordern. Ich hoffe, dass mir das Gott nicht zumutet, der mich ja am besten kennt mit all meinen Empfindungen, Gedanken und Gefühlen.
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