Was mich zunehmend überfordert!

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Moderator: Hellmut

Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Sola » Sonntag 27. Juli 2014, 11:26

Lieber Life Concept
Ich kenne das auch, dass ich meine, eine bestimmte Situation überfordert mich so, dass ich es nicht mehr ertragen kann - besonders dann, wenn es eine Situation grosser Ungewissheit ist, die sich auf absehbare einfach nicht klären lässt und ich jederzeit mit einer "Katastrophe" zu rechnen habe....das ist für mich äusserst schwer zu ertragen und dabei nicht die Gelassenheit und den Mut zu verlieren, trotzdem Freude und inneren Frieden zu behalten.

In solchen Situationen habe ich es so empfunden, als ob mir Gott dadurch eine Frage stellt - die "Vertrauensfrage", so ähnlich wie Luwy es auch beschrieben hat.
Als ob Gott mich fragt:
"Glaubst du mir, dass ich dich liebe und dass ich dir nicht mehr zumute als das, was du auch ertragen kannst?
Vertraust du mir genug, um zu glauben, dass alles, was ich dir zumute, nur zu deinem Besten sein kann, weil ich alles in der Hand habe?
Oder glaubst du deiner eigenen Einschätzung der Situation mehr als meinen Zusagen?
Meinst du nicht, wenn ich dir etwas sehr Schweres zumute, ich dir dann auch genug Kraft dafür schenken kann, es durchzustehen?
Siehst du nicht meine ausgestreckte Hand, mit der ich dich durchtragen will - schlag ein, wir gehen Schrittchen für Schrittchen da gemeinsam durch. Sieh nicht auf die Probleme, sondern auf mich - ich bin deine Hilfe und deine Stärke!
Wie willst du mir denn auf dem Weg durch den Tod in ein neues Leben vertrauen können, wenn dein Vertrauen nicht einmal gross genug ist für eine schwierige Situation in diesem Leben?"

Und wenn ich dann gewagt habe, zu vertrauen, meine Sorgen und Bedenken loszulassen und alles von Gott erwartet habe, wurde ich reich beschenkt.
Diese Erfahrung wünsche ich dir auch, lieber Life Concept. Vertrauen können, auch wenn alles unerträglich scheint und keine Lösung in Sicht ist - dann trotdzem die ausgestreckte Hand Gottes ergreifen und im Vertrauen ganz kleine Schrittchen wagen.
Es ist nicht wichtig, dass wir die Situation beherrschen und "im Griff" haben - unser "Griff" muss nur an Gottes Hand sein, dann kann alles nur "optimal" werden!
Gruss und alles Gute und Gottes Segen
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Sonntag 10. August 2014, 18:10

Ich habe den Verdacht, dass die Umstände und Einflüsse, die mich stören und einschränken durch Dämonen aufrecht erhalten werden und sie sich deswegen nicht ändern und sogar noch schlimmer werden.

Der Alltag wird von Dämonen immer mehr bestimmt und gelenkt, deren Handlanger die Eliten dieser Welt, sprich, die Konzerne, Banken und Reichen und gewisse Beamten und Mitglieder von Regierungen sind. Sie fordern einem immer mehr Leistung für immer weniger Geld ab, kontrollieren und überwachen uns immer mehr. Die NWO kommt bald einmal und mit ihr der Antichrist. Die Masse wird durch Medien manipuliert, sodass sie nicht mitbekommen, was wirklich geschieht hinter ihren Rücken.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Montag 11. August 2014, 16:58

Der Zusammenbruch meiner Mutter im Restaurant La Forchetta beschäftigt mich immer noch ab und zu auch über ein Jahr danach. Und das obwohl ich das Ereignis einige Monat detailgetreu zuvor schon geträumt habe. Ich glaube, dass Gott mich zuvor mit diesem Traum davor gewarnt hat und dass er nicht alles auf mich zukommen lässt ohne mein Vorwissen.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Christusträger » Dienstag 12. August 2014, 00:48

Ich glaube, dass Gott mich zuvor mit diesem Traum davor gewarnt hat und dass er nicht alles auf mich zukommen lässt ohne mein Vorwissen.

Na siehst Du, lieber Roger, Gott bereitet Dich auf solche Ereignisse vor. Er läßt keinen von uns im Stich - nur Mut für die Zukunft.

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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 12. August 2014, 09:20

Was bei mir Neid, Frust und Unzufriedenheit auslöst:

- alle anderen haben Kollegen, Einen Freund oder Freundin und können gemeinsam viel unternehmen, sie können überall hin und kommen mit jeder Situation klar, ohne ausfällig zu werden oder zu überreagieren wie ich

- sie stört es nicht, wenn Kinder lärmen oder herumtollen, das löst einen Hass und eine Ablehnung all denjenigen gegenüber aus, weil das mich stört und die anderen nicht. Ich verstehe es nicht, warum die meisten heiraten und Kinder haben wollen.

- Sie erreichen mehr in ihrem Leben und das mit weniger Mühe und Aufwand als ich. Sie alle scheinen schneller und einfacher zu lernen als ich und leistungsfähiger zu sein.

Darum hoffe ich auf eine baldige Erlösung aus diesen Umständen. Ich bin froh, dass ich nicht ewig damit Leben muss.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Mittwoch 13. August 2014, 12:41

Roger,

ich verstehe, warum das alles negative Emotionen auslöst. Denke aber vielleicht auch daran: Es gibt wohl auch Dinge, die Dir leichter fallen als anderen. Vielleicht ist es, unübliche Sprachen zu lernen. Vielleicht ist es was anderes. Ich weiß es nicht.

Aber allen ist nicht jede Gabe gegeben. So steht es schon in der Schrift. Gott hat in der Gemeinde jedem seine eigenen Gaben gegeben, damit sie alle einander erbauen, und damit jeder den anderen braucht. (1Kor 12:8-29)

Und was einem leicht fällt, das ist für den anderen untragbar schwer. Und umgekehrt. Jeder hat seine Stärken.

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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Mittwoch 20. August 2014, 06:59

Wenn mein Bruder das erste Kind erwartet, das wäre der Anfang vom Ende hier zu wohnen. Denn täglich mich an lärmenden Kindern im oder ums eigene Haus herum, wo ich grossgezogen wurde, aufregen zu müssen, das würde ich und auch meine Eltern nicht verkraften.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Sola » Mittwoch 20. August 2014, 11:13

Lieber Life Concept
Du darfst dir sicher sein, dass Gott dich nicht überfordern wird.
Er mutet niemandem etwas zu, ohne auch genügend Kraft dazu zu schenken.

Das gilt für die Versuchung:

1Kor 10,13 Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.

wie auch alle anderen Notlagen:

Phil 4, 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden;
13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht
.

Darum wird in der Bibel so oft gesagt:

Jos 1,9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Der Blick auf unser eigenes Unvermögen schürt Angst und lässt verzweifeln, lähmt.
Da können wir nur rauskommen, wenn wir auf den sehen, der stärker ist, der uns Kraft genug gibt, dass wir "mit meinem Gott über Mauern springen" (Ps 18, 30) können. Er wird niemanden in der Überforderung untergehen lassen, der sich an ihn hält und ihm vertraut.
Ich wünsche dir, dass du dich an seine Kraft halten kannst und erlebst, wie sie dich durchträgt.
Alles Gute und ich werde für dich beten, wenn du einverstanden bist.
Gruss
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Mittwoch 20. August 2014, 12:04

Life Concept hat geschrieben:Wenn mein Bruder das erste Kind erwartet, das wäre der Anfang vom Ende hier zu wohnen. Denn täglich mich an lärmenden Kindern im oder ums eigene Haus herum, wo ich grossgezogen wurde, aufregen zu müssen, das würde ich und auch meine Eltern nicht verkraften.


Vielleicht denken sich Deine Eltern aber auch, daß sie nicht mehr ewig leben warden, und dann wirst Du trotzdem nicht alleine wohnen können, sondern jemanden brauchen, der das, was sie jetzt tun, auch für Dich tut. Vielleicht sind sie um Deine Zukunft und Betreuung besorgt? Vielleicht ist das ein Grund, warum sie zustimmen, daß Dein Bruder und seine Frau einziehen?
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Freitag 22. August 2014, 19:34

Ich habe Videovorträge von Roger Liebi angesehen, die mir Mut machen, durchzuhalten und alles anzunehmen, was noch kommen soll. Wir sind fast am Ziel, unserer Vereinigung mit Jesus im Himmel, der Hochzeit des Lammes. Ich bin bereit meinen Bräutigam zu empfangen, den Höchsten aller Höchsten, dem König aller Könige. Ich bin froh, dass ich jetzt lebe, der Zeit des Endes, der Vollendung aller Dinge und das kommende Reich Gottes zuerst auf dieser alten Erde für 1000 Jahre. Danach wird Gott die jetzige Erde und Himmel auflösen in Feuer und eine neue Erde und neuer Himmel erschaffen ohne Satan, Sünde und Tod. Das stimmt mich immer zuversichtlicher und glücklicher, während die Welt um mich herum immer finsterer und gottloser wird. Gott lebt in mir, ich bin der Tempel des Heiligen Geistes und versuche so gut wie möglich, nach den zehn Geboten zu Leben. Es dauert nicht mehr lange.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Samstag 23. August 2014, 16:13

Mich stört es nicht, wenn geheiratet wird, sondern nur wenn das die meisten so machen, dann löst das in mir Wut aus, weil,ich ein Einzelgänger sein muss und keine Kollegen oder Freundin haben kann. Gott selbst sagt ja, dass es nicht gut sei, wenn der Mensch alleine ist. Die Ehe ist nur dann eine gute Sache, wenn sie ein Leben lang hält. Ich hasse Scheidungen, Betrügereien, Fremdgehen, Affären usw.

Mich macht es masslos wütend, wenn ich höre, wie soviele, die zehn Jahre jünger sind als ich, schon mehr erreicht haben als ich und ihnen der steigende Leistungsdruck nichts ausmacht und sich deshalb auch mehr leisten können und eine Freundin haben und unabhängig von ihren Eltern leben können und schon überall in der Welt herumreisen können, weil sie nicht so Lärmempfindlich sind und Kollegen und Freunde oder Freundin haben.

Ich hasse Kinder nicht als Geschöpfe Gottes, sondern nur ihr Lärm den sie mit ihren Mundwerken verführen, wenn sie zürnen, wütend, sich freuen, lachen oder Spielen und raufen. Mich macht es wütend, wenn heute alle jungen Erwachsenen Kinder haben wollen, weil ihnen der Lärm nichts auszumachen scheint und mich dagegen das stört.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Montag 25. August 2014, 17:04

So ist es eigentlich Neid, der Dein Problem ist: Du gönnst den Anderen die Gabe nicht, die Gott ihnen gegeben hat.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Sonntag 16. November 2014, 18:41

Heute wären meine Aggressionen gegenüber tobenden und kreischenden Kindern beinahe in Gewalt eskaliert, wenn da nicht ein hoher Maschendrahtzaun gewesen wäre, ich glaube, ich würde morgen in den Zeitungen stehen - heute war ich kurz davor. Ich hätte ihnen persönlich am liebsten den Hals drei oder vierfach umgedreht, so ein Zorn hatte ich. Diese Kinder könnten heute bestimmt nicht mehr herumtollen oder herum kreischen vor Vergnügen. Heute Nachmittag gingen meine Eltern und ich zur Weihnachtsausstellung zum Pflanzencenter Bücher. Just als ich zum Auto ausgestiegen bin, startet die Schar von kleinen Kindern, welche bei der Speilhütte des Centers hinter dem Zaun tobten und spielten, ein Kreischkonzert. Warum konfrontiert mich der Herr immer wieder mit diesen ungeliebten und störenden Einflüssen von außen? Wieso befreit er mich nicht davon - wieso muss alles immer und überall da sein oder möglich sein, was mich stört und hingegen anderes, was ich liebe, nur kurz oder nur von kurzer Dauer sein darf? Lässt es Gott etwa darauf ankommen, bis ich irgendwann etwas Unüberlegtes tue, so dass Menschen zu Schaden kommen? Langsam ist es mir definitiv leid, immer wieder von denselben Umständen um mich herum geplagt und überrascht zu werden, ohne Rücksicht und Skrupel auf mich, ehrlich!

Ich hasse nicht Kinder als Geschöpfe, sondern ihr Gekreische, Gegröhle usw. vor allem wenn ich nicht darauf gefasst bin. Ich hoffe, wenn ich meinen neuen verherrlichten und vollkommenen Körper haben werde, dass ich diese gestörte Wahrnehmung nicht mehr haben muss.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon luwy » Donnerstag 20. November 2014, 14:48

Roger,

es tut mir Leid, zu hören, dass es Dir so schlecht geht. Aber ich freue mich an der Umsicht des Herrn, dass er einen Zaun hat sein lassen, zwischen unschuldigen Kindern und Dir.

Gottes Segen wünsche ich Dir, dass Du Deine Überforderung und Deine Angst opfern kannst an Seinem Altar, dass Du Deine Leiden Ihm weihst und Dich freust über jedes einzelne Mal, wo Du richtig reagierst.
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Re: Was mich zunehmend überfordert!

Beitragvon Life Concept » Dienstag 25. November 2014, 17:08

Es herrschen immer undemokratischere Zustände in der angeblich immer so heilen und paradiesisch geredeten Schweiz, habe ich das Gefühl. Ich komme mir manchmal vor, immer und überall beobachtet zu werden und dass ich ja nicht und nirgends anecke oder auffalle. Da bin ich heute Nachmittag an einem weißen Briefkasten vorbeigelaufen und habe mit meiner Hand nur dessen weiß lackierte Stütze berührt und schon ist mir die Hauseigentümerin nachgefahren mit dem Auto, ist ausgestiegen und hat mich zur Rede gestellt, was ich da gemacht habe am Briefkasten. Da habe ich ihr in Ruhe erklärt, dass ich nur die Stütze mit meiner Hand berührt habe, weil diese so glänzend und glatt war. Dann hat sie gesagt, heute wisse man nicht, was die Leute so Vorhaben und dann ist sie wieder zurückgekehrt. Dass sie nicht noch die Polizei gerufen hat, war gerade noch alles, gewundert hätte es mich jedoch nicht, das wäre für die heutige Zeit leider normal. Die Leute ertragen heute nichts mehr und schon wird es als böswillig beabsichtigtes Vorhaben aufgefasst.
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