Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

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Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Montag 14. April 2014, 17:26

Ich habe heute einen Beitrag gelesen, der mich stark aufgewühlt und verunsichert hat, dass wenn man mutwillig sündige, auch die Gnade verlöre, weil es dann quasi fortan kein weiteres Sündopfer mehr gäbe. Jetzt bin ich beunruhigt, ob ich auch schon mutwillig gesündigt habe oder ob es nur Schwäche und unwillentlich war. Ich neige dazu, Dinge heimlich im Internet zu bestellen, wenn sie mich faszinieren. Es kam schon oft vor, dass mich meine Eltern stellten, dass ich heimlich getrunken habe und dann sagte ich drei oder viermal nein. Es ist schon vorgekommen, dass ich meiner Mutter versprochen hatte, nichts zu trinken, obwohl mir mein Vater, der diesbezüglich grosszügiger ist, etwas bewilligt hatte zuvor. Ich befriedige mich noch gelegentlich selbst, aber nicht mehr so oft wie noch vor einigen Monaten. Jetzt frage ich mich, ob ich auch abtrünnig geworden bin oder nicht, ob ich jetzt von Jesus getrennt bin und nicht mehr begnadigt bin.

Es kam schon öfters vor, als mir meine Eltern mit dem Rausschmiss drohten, wenn ich getrunken hatte und dummes Zeug in meinem Zorn gesagt hatte, dass ich dann Stehlen gehen würde wenn man mich im Stich lassen und kein Geld und Wohnung geben würde oder die Nachbarn oder andere töten würde - Amoklauf. Nach solchen Vorkommnissen hatte ich danach ein schlechtes Gewissen und Reue und Schuldgefühle plagten mich. Das Böse, Aggressionen, Hass, Missgunst, Zorn schon wegen kleinsten Unwichtigkeiten, Neid und böse und unreine Gedanken und die Sünde nahmen in meinem Herzen immer mehr Überhand - zudem war ich sehr gereizt und schon das Reden über eine Tatsache, die mir nicht passte, reichte schon aus, dass ich aggressiv und zornig wurde und meine Zunge nicht mehr im Zaum halten konnte. Ich verlor auch zunehmend die Freude an Jesus und seinem Wort - ich las die täglichen Andachten kaum mehr. Und heute kann ich sie gut verstehen, nach meiner Umkehr und Busse zurück zum Herrn. Das wäre ein Sturm von Gott gewesen, wenn die Eltern mit mir gebrochen hätten, denn mit meinem Kleinverdienst plus Rente hätte ich mir keine Wohnung und all die Kosten bezahlen können, geschweige denn, alle Angelegenheiten selbst zu besorgen, denn ich bin sehr unselbständig. Oder aber es hätte mich auch eine schlimme Krankheit treffen können wegen alkoholbedingter Schäden, die man oft erst dann bemerkt, wenn es zu spät ist.
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Christusträger » Dienstag 15. April 2014, 07:25

Nach solchen Vorkommnissen hatte ich danach ein schlechtes Gewissen und Reue und Schuldgefühle plagten mich.


Lieber Roger,

man wird nicht von Gott abgelehnt, wenn man sich mal daneben benimmt. Gott ist bereit Dir zu vergeben solange Du diese Dinge mit Ihm besprichst und Reue zeigst. Versuch es eben dann in Zukunft besser zu machen ...

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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Dienstag 15. April 2014, 09:22

Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen, so beschäftigt hat mich das. Ich habe wirklich von Herzen Jesus um Vergebung all meiner Verfehlungen in letzter Zeit gebeten und auch noch ein Vater unser gebetet. Ich spürte, dass die Beziehung zu Jesus wie gekappt war und da spürte ich einen kleinen Vorgeschmack von dem, welche verloren gehen, wie hoffnungslos ihr Zustand sein muss, wenn ihnen klar wird, was sie falsch gemacht haben und es sie reut und jetzt um Vergebung bitten und um die Liebe und Gnade Gottes wussten, doch es ist zu spät. Denn ich spürte, dass ich mich in letzter Zeit immer mehr vom Herrn entfernt hatte und im Glauben träge und lau geworden bin. Sonst spreche ich eigentlich nie Gebete, sondern höre die Bibel oder lies täglich am Morgen eine Andacht. Jetzt aber spüre ich wieder innere Ruhe und Frieden und weiss, dass mir vergeben wurde und ich wieder im Herrn bin und er mich wieder ganz angenommen hat. Zudem hat mich aber eine Aussage von einer Predigt, die ich gestern abend zum Hebräerbrief gehört habe, auch etwas beruhigt, dass wenn sich jemand fürchtet, dass er eine Sünde begangen habe, die nicht vergeben würde, gerade ein Zeichen dafür ist, dass er nicht abgefallen ist. Das hat mir einen Ruck gegeben, so dass ich gewillt bin, alle meine sündhaften und bösen Lüste, Eigenschaften, Gedanken, Worte und Taten, abzulegen und dem Herrn Jesus immer ähnlicher zu werden - dieses Ziel ist jetzt mein grösstes, was ich vor Augen habe.
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Christusträger » Dienstag 15. April 2014, 09:29

Ziele sind dazu da, dass man sie erreicht, lieber Roger. Ja und solange Du Dir Gedanken machst, ob Du eine unvergebbare Sünde begangen hast, bist Du noch dabei und nicht abgefallen. Gott gibt uns auch in solchen schwierigen Situationen Anhaltspunkte und Trost - so wie bei Dir das mit dem Hebräerbrief. Sei also getrost ... Gott ist bei uns.

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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon angelika » Dienstag 15. April 2014, 09:34

Lieber Live Concept,
weisst Du, ich bin schon so leicht geschockt, über Deine Gedanken, auch wenn Du es nicht tun willst, z.B. Amoklaufen, aber es sind Deine Gedanken und Deine Reden, auch wenn Du Dich ärgerst, es gibt Dir kein Recht, so mit Deinen Eltern umzugehen.
DU SOLLST MUTTER UND VATER EHREN! VERGISS DAS NICHT!
Also, ich Live Concept, kann Dir nur raten, die Füße still zu halten, Du lebst in einer Gemeinschaft, die Dir sicher nichts Böses will, und ALKOHOL kann Gott, ganz ehrlich, auch nicht leiden, vorallem glaube ich, ein bisschen lügen, ist auch lügen, auch wenn es aus der Not raus passiert, Ehrlichkeit währt einfach am Längsten!
Vorallem, Life Concept, regt es Dich nicht auf, wenn Du dann ewig ein schlechtes Gewissen hast, und jetzt auch noch Angst, dass Du, aufgrund Deiner eigenen Schuld, Dir Gedanken machst, von Jesus nicht mehr geliebt und verstossen zu sein.
Live Concept, BITTE, versuche einfach, zu Dir und Deiner Umwelt, nett und ehrlich zu sein, das bringt Dir Gottes Heil und Frieden, was bringt Dir das Bier, wenn Du dann nur Probleme hast?
Ich weiss, ich kann da nicht mitreden, da ich noch nie Alkohol trank, aber ich kann mir vorstellen, dass man sich auch umstellen kann, und eine schöne heisse Schokolade oder einen Latte trinken kann, vorausgesetzt man ist kein Alkoholiker.
Möchtest Du, tatsächlich mal auf der Straße landen, wenn Du so weiter machst? Da wird es höchst wahrscheinlich, nur mit Bier und Schnaps gemütlich, also:
Live Concept, überlege gut, bevor Du was tust...
Weisst Du und an Deiner Stelle, würde ich trotzdem Buße tun, ich weiss ehrlich nicht, wann Gottes Gnade anfängt, geschweige denn, wann Gottes Gnade aufhört...
Ich denke zwar, wenn man Jesus vom ganzem Herzen liebt, und aufrichtig um Verzeihung bittet, dass er dann schon mal beide Augen zudrückt, die Frage ist nur, wie oft?
Aber, noch schlimmer, stell Dir mal vor, Du führst Dich so auf, wie Du beschrieben hast, und 2 Minuten später wäre die Entrückung, von dem man einfach immer ausgehen muss..... ich würde nicht mit dem Risiko leben mögen...
Nimm es mir nicht für krumm, dass ich immer so forsch gegen Dich gehe, aber ich habe das Gefühl, man sollte es Dir genau so sagen, auch wenn Du Autist bist, LIVE CONCEPT, Du weisst sehr genau was GUT oder BÖSE ist, also bitte, halte Dich danach, wenn Du Gottes Heil erhalten willst.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, und werde Dich in meine Nachtgebete einschließen.
Alles Gute, Angelika
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Timmy » Dienstag 15. April 2014, 11:04

Eine Auslegung des Chrysostomos zur vorsätzlichen Sünde, die ich selbst sehr gut finde: https://www.unifr.ch/bkv/kapitel3272.htm

26. 27. Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntniß der Wahrheit erlangt haben, so ist kein Opfer für Sünden mehr übrig; sondern es wartet unser ein schreckliches Gericht und eiferndes Feuer, das die Widerspenstigen verzehren wird.

Alle die Bäume, welche von der Hand des Landmannes gepflanzt und aller sonstiger Sorgfalt theilhaftig wurden, aber die auf sie verwendete Arbeit nicht lohnen, werden mit der Wurzel herausgeschafft und in’s Feuer geworfen. Ähnlich verhält es sich auch in Bezug auf die Erleuchtung (Taufe). Denn wenn unser Leben, da uns Christus gepflanzt hat und wir die geistige Befruchtung empfangen haben, darnach sich unfruchtbar erweist: so erwartet uns das Feuer der Hölle und eine unauslöschliche Flamme. Nachdem sie daher Paulus zur Liebe und zu einem an guten Werken fruchtbaren Wandel ermahnt, und sie dazu im Hinblick auf die größern Vortheile ermuntert hatte, (welche sind aber diese? Daß wir Zutritt haben zum Heiligthume, wohin er <s 303> selbst uns einen neuen Weg bereitet hat), so thut er Dasselbe wiederum, indem er sich in mehr ernsten Worten ausspricht. Denn nachdem er gesagt hatte: „indem wir nicht verlassen unsere Versammlung, wie Einige die Gewohnheit haben, sondern einander aufmuntern, und Das um so mehr, je mehr ihr sehet, daß der Tag herannahet (worin ein hinreichender Trost liegt): fügt er hinzu: „Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntniß der Wahrheit erlangt haben.“ Nothwendig, will er sagen, sind gute Werke, ja sehr notwendig sind sie: „Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntniß der Wahrheit erlangt haben, so ist kein Opfer für Sünden mehr übrig.“ Er will aber damit Folgendes sagen: Du bist rein und frei von Vergehen, du bist Sohn geworden. Wenn du daher zu dem früher Ausgespieenen zurückkehrest, dann wird Verwerfung und Feuer, und was sonst der Art ist, dein Loos sein; denn es gibt kein zweites Opfer. Hier erheben sich wieder Diejenigen gegen uns, welche die Buße aufheben, und Alle, welche zögern, zur Taufe zu kommen. Diese sagen, es sei nicht sicher für sie, zur Taufe zukommen, da keine zweite Nachlassung stattfinde; Jene aber, es sei nicht sicher, Diejenigen an den Geheimnissen theilnehmen zu lassen, welche gesündiget haben, da es ja keine zweite Nachlassung gebe. Was werden wir also Beiden antworten? Daß er hier nicht in einer solchen Absicht spricht; daß er also weder die Buße aufhebt noch die durch die Buße bewirkte Versöhnung, noch auch den Gefallenen verstößt und durch Verzweiflung niederschmettert; denn ein solcher Feind unseres Heiles ist er nicht. Sondern was? Daß er die zweite Taufe verwirft. Denn er sagt nicht: es gibt keine Buße mehr; auch nicht: es ist keine Nachlassung mehr, sondern: es ist kein Opfer mehr, d. h. es gibt kein <s 304> zweites Kreuz; denn dieses nennt er Opfer: „Denn mit einem Opfer,“ sagt er, hat er auf ewig die Geheiligten zur Vollendung gebracht.“ Es war nicht wie die jüdischen (Opfer), noch fand es oft statt. Denn darum ist über das Opfer so viel hin und her gesprochen worden, daß es Eines und nur Eines sei, weil er nicht Dieses allein zeigen wollte, daß es hiedurch von den jüdischen verschieden sei, sondern um ihnen auch eine größere Gewißheit beizubringen, so daß sie nicht mehr ein anderes Opfer erwarteten, das dem jüdischen Gesetze gemäß wäre: „Denn wenn wir vorsätzlich sündigen,“ sagt er. Siehst du, wie er zum Verzeihen geneigt ist? „Denn wenn wir,“ sagt er, „vorsätzlich sündigen,“ so daß also Denen, die ohne Vorsatz sündigen, Verzeihung zu Theil wird. - „Nachdem wir die Erkenntniß der Wahrheit erlangt haben.“ Entweder meint er die Erkenntniß Christi, oder die aller Heilslehren. „So ist kein Opfer für Sünden mehr übrig.“ Sondern was? „Sondern es wartet unser ein schreckliches Gericht und eiferndes Feuer, das die Widerspenstigen verzehren wird.“ „Widerspenstige“ (Feinde) nennt er nicht nur die Ungläubigen, sondern auch die Tugendfeinde, oder er will sagen, daß dasselbe Feuer ebenso die Hausgenossen wie die Feinde ergreifen wird. Dann hat er, um den verzehrenden Charakter desselben zu verdeutlichen, demselben gleichsam Leben gegeben, indem er sagt: „eiferndes Feuer, das die Widerspenstigen verzehren wird.“ Denn wie ein gereiztes wildes Thier in seiner Wuth und Wildheit nicht ruht, bis es irgend Jemanden erfaßt und verzehrt hat: so läßt auch jenes Feuer, wie wenn Einer von Eifer gespornt wird, Diejenigen, die es ergriffen, nicht fahren, sondern zerreißt und frißt sie. Dann fügt er auch den Grund der Drohung bei, daß nämlich Solches natürlich und gerecht sei. Denn <s 305> Das trägt zur Überzeugung bei, wenn wir beweisen, daß Etwas auf eine gerechte Weise geschieht.



Was bleibt also zu sagen: Jede Sünde trennt von Gott und damit auch von Christus, jede Sünde führt auf kleinen Schritten zurück in die Verdammnis. Daher müssen wir unsere Sünden bekennen und zur ehrlichen Buße gehört es den Sünden, bei denen wir den Kampf noch nicht gewonnen haben, tagtäglich aufs neue abzusagen.


Gottes reichen Segen wünsche ich
Timmy
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Christusträger » Dienstag 15. April 2014, 11:51

Lieber Timmy,

die Auslegung des Chrysostomos verstehe ich anders und habe zur Sicherheit nochmal bei Fruchtenbaums Auslegung nachgeschlagen. Er schreibt, dass der Ausdruck "wenn wir sündigen" ein konditionales Adverbialpartizip (welch Wort) ist und eine fortlaufende Handlung beschreibt. Es ist also nicht eine einzelne Tatsünde gemeint, sondern im Fall des Hebräerbriefs die Rückkehr zum Judaismus. Wenn also ein Judenchrist absichtlich, in voller Erkenntnis der Wahrheit in Christus, sich vom Glauben abwendet...

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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Dienstag 15. April 2014, 17:29

Gestern war das wie eine Warnung zur Umkehr - ich hatte schon vorher länger das Gefühl, dass ich mich von meinem Herrn entferne, aber ich machte mir lange keine Sorgen oder Gedanken darüber. Im Laufe des Vormittags gestern jedoch verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, über Abfall und mutwilliges Sündigen im Internet zu recherchieren. Durch das Lesen darüber war ich so erschrocken und aufgewühlt, dass ich mich sofort an Jesus wandte, aber er antwortete lange nicht auf mein Bitten um Vergebung und so wurde ich immer nervöser und unruhiger, weil ich nicht die Gewissheit hatte, dass mein Herz wieder rein war und hatte mir schon eingeredet, jetzt bist du abgefallen, nun bist du für immer verloren. Auch habe ich die halbe Nacht nicht geschlafen und sogar ein Vater unser gebetet, weil ich einfach den inneren Frieden und Freiheit von Christus nicht mehr hatte, den ich einmal kannte, als ich dem Herrn noch nahe war. Doch im Verlauf des heutigen Tages kamen die Heilsgewissheit, das Vertrauen und der Friede wieder zurück und der Ansporn, der Sünde ganz zu widerstehen oder sie ganz zu lassen.
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon angelika » Dienstag 15. April 2014, 18:04

Lieber Live Concept,
habe Dir vorhin, gerade geschrieben, ich hoffe jetzt so sehr, auf Dein aktuelles Schreiben, dass Du wirklich einen
göttlichen Schub hast, und Du somit, auf die richigen göttlichen Wege geleitet wirst.
Weisst Du, mich würde es wirklich freuen, wenn es Dir gelingen würde, umzudenken, weil ich in Dir einen Menschen sehe, der zwar oft mal auf der Leitung sitzt, aber sonst bemüht bist, Gott zu finden, und das können heute nicht mehr so viele Leute nachweisen.
Bitte um Gottes Gnade, Du schaffst das schon, ich weiss es!
Wenn Du Probleme hast, kannst Du gerne schreiben, ich versuche zumindest Dir zuzuhören, ob ich dann helfen kann, ist dahingestellt!
Liebe Grüße Angelika
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Mittwoch 16. April 2014, 06:52

Ich glaube, wenn Jesus am Sonntag oder Montag gekommen wäre, ich wäre wahrscheinlich noch hier zurückgelassen worden, weil mein Herz von sovielen bösen Worten, Taten und Gedanken voll gewesen ist, ich hätte nicht vor Jesus stehen können, glaube ich, ich hätte mich vor ihm am liebsten im Boden vergraben können, wenn er dann gekommen wäre.

Aber jetzt habe ich Jesus versprochen, dass ich nicht mehr heimlich zuhause oder unterwegs trinke, die Eltern mit heimlichen Käufen im Internet nicht mehr hintergehen werde, mich nicht mehr selbst befriedigen, nicht mehr lügen werde, nicht mehr neidisch auf andere sein, weil sie Kollegen, mehr Erfolg haben, in der Welt herumreisen können und besser durchs Leben kommen als ich und keinerlei Drohungen mehr aussprechen werde. Seit gestern spüre ich, dass mein Gewissen wieder befreit ist von jeglicher Schuld und Gottes Liebe und Friede wieder in meinem Herzen zurück sind und ich möchte, dass es so bleibt und versuche, möglichst Gottes Willen zu wählen und nicht mehr den bequemeren Weg gegen seinen Willen, nur weil ich etwas durchsetzen will.
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon angelika » Mittwoch 16. April 2014, 07:28

Hallo Live Concept.
es ist wirklich schön, zu lesen, dass Du im Begriff bist, die Kurve zu kratzen.
Weisst Du, es ist sicher nicht leicht, wenn man sich anderen Menschen gegenüber, minderwertig vorkommt, aber ich kann Dir sagen, ganz ehrlich, auch mir, und ich bin kein Autist, geht es oft so, dass ich mir minderwertig vorkomme.
Das kommt aber nur daher, weil viele Menschen damit prahlen, was sie sich alles leisten können, Urlaube, Autos usw., ob sie dann dafür einen Kredit aufgenommen haben, und verschuldet sind, sei dahingestellt, und auch die Medien, erklären Dir nur noch was Du brauchst, um toll und erfolgreich zu sein, Live Concept, das ist nur eine Masche, um die Leute, vom Wesentlichen und in meinen Augen, vom Wichtigsten abzubringen, nämlich Gott und Glauben, das möchte der Teufel keineswegs haben.
Aber wir, die die nicht viel haben und gut sind im Herzen, dürfen zu Gott, Jesus war nur für Arme und Aussenseiter da, weil er wusste, die Reichen, verstehen nicht was er zu sagen hat.
Es ist tausend mal wichtiger, Du bist ein gutes Gotteskind, und kein Weltreisender oder Porschefahrer, sei einfach nur gut im Herzen, und Du wirst sehen, dass Du am Ende gewonnen hast, und dieser Sieg, Gottes Reich, kann Dir keine Bank auszahlen, kein Urlaubsland wie jemals so schön sein und vorallem Du musst nicht Gottes Zornesschalen miterleben, ich glaube diese werden, das Schlimmste, was die Menschheit, jemals erlebt hat oder erleben wird.
Also Live Concept, sei frohen Mutes, es wird nicht mehr ewig dauern, bis wir den Flug in den Himmel bekommen.
Alles Liebe Angelika
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Mittwoch 16. April 2014, 10:30

Der Neid auf andere ist verflogen, was mich oft unzufrieden und verbittert bis hin zu frustriert gemacht hat. Auch die Zwangsstörung mit den weissen Zähnen ist verflogen. Ich hatte keine Freude mehr am Alltag, alles hat mich zunehmend angeschissen. Meine Gedanken sind jetzt wieder frei und der Hass, Frust, Unzufriedenheit, Bitterkeit sind Liebe, Hoffnung und Friede gewichen. Die bösen Gedanken, die vorher immer mehr ÜBerhand nahmen und was man auch durch die Drohungen und so erkennen könnte, sind nicht mehr da und beherrschen mich. Ich habe schon an Jesus geglaubt vorher und seine Errettung angenommen, aber ich habe nie wirklich konsequent nach seinem Wort gelebt und der Sünde zuviel Raum gelassen anstatt sie abzulegen und entschieden gegen sie zu treten, so dass ich meinen Mitmenschen Freude bereiten konnte. Die Konsequenzen meiner in der Vergangenheit immer wieder erfolgten Rückfälle in die Sünde sind, dass meine Eltern immer noch Angst haben, aus dem Haus zu gehen, ich würde wieder trinken hinter ihrem Rücken und vor allem meine Mutter ermahnt mich heute noch, dass ich direkt heimkommen solle nach der Arbeit. Die Strafe habe ich bereits empfangen dafür, dass ich meine Eltern immer wieder belogen und hintergangen habe, das Misstrauen, darunter leide ich, weil sie einfach nicht die Vergangenheit häufiger negativer Erfahrungen mit mir nicht abschliessen und vergessen können. Ich hoffe, dass ihr Misstrauen weicht, wenn sie sehen, dass ich mich geändert habe und gewillt bin, etwas an meinem Leben zu ändern, um Gott immer gefälliger zu werden.

Ich war ein Schaf, das sich oft unbemerkt und unbewusst vom guten Hirten Jesus entfernt hat, weil ich noch zu wenig seinen Worten Folge und Gehorsam leistete. Jesus lässt seine Schafe nicht einfach ins Verderben rennen, sondern jedes Schaf, das merkt, dass es sich von seiner Herde und Hirten durch den Rückfall in sündige Verhaltensmuster immer mehr entfernt hat und das Rufen um Umkehr und Busse noch erhört im Herzen und Ernst nimmt, kann immer wieder umkehren. Doch es gibt einen Punkt wo sich ein Schaf so weit entfernt von der Herde und dem Herrn, dass sein Herz durch die Sünde verhärtet, dass keine Worte des Hirten mehr erhört oder zu ihm vordringen können. Ein solches Schaf kann die Klippe hinunter in den Tod stürzen, wenn es sich bewusst wieder der Sünde zuwendet und sich damit dauerhaft von der Gnade ausschliesst. So jemand war ein Wolf im Schafspelz, der nie ein wahrer Gläubiger war. Bei ihm haben alle Rufe des Hirten nichts gebracht zur Umkehr, Reue und Busse. Das war ein Nachfolger, bei dem der gute Samen auf einen der drei schlechten Böden gefallen war. Wahre Gläubige fallen nicht ab oder sagen sich bewusst von Jesus los. Sie sind der gute Boden, auf den das Wort Gottes, der Samen gefallen war. Um Frucht zu bringen braucht es gute Erde und ein gutes Wurzelwerk und Wasser und Nährstoffe.
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Re: Rettung für einen Abtrünnigen möglich?

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 17. April 2014, 07:02

Im Internet hat Gott eine Abtrünnige mit dem Namen Jennifer Perez durch ein Nahtod-Erlebnis zur Umkehr gewarnt. Sie wurde in die Hölle geführt und sie konnte Jesus nicht in die Augen blicken, denn sie fühlte sich schmutzig. Der Engel sagte ihr, dass sie in die Hölle kommen wird, aber der Herr würde ihr nochmals eine Chance geben und noch während ihrem Nahtod-Erlebnis bereute sie ihre Schuld vor Jesus und der Friede kehrte wieder in ihr Herz zurück. Sie war eine, deren Eltern wahre Gläubige gewesen waren und auch sie hatte den Herrn als Erretter angenommen, doch dann verliess sie den Weg des Herrn nach zwei Jahren, begann gegen ihre Eltern zu rebellieren im Drogenrausch und schwänzte für ihre Drogensucht immer häufiger auch die Schule usw. - Nachzulesen im Internet unter den Stichworten Hölle - Real - Jennifer Perez.
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