Wie ich mein Leben sehe

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Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 13. November 2014, 16:12

Ich habe den Eindruck, dass jemand mit den für mich störenden und belastenden Einflüssen und Umständen um mich herum - mich bis aufs Äußerste reizen und zermürben will - er will, dass ich aufgebe und mich vom Glauben abwende, darum ändert sich von alldem, was mich stört und belastet, nichts und wird sich auch in Zukunft nichts ändern, sondern es wird eher noch mehr werden.
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Life Concept » Montag 17. November 2014, 18:26

Ich empfinde zunehmend Hass und Ablehnung denen gegenüber, welche nicht diese Probleme mit ihrer Umwelt haben, die ich habe.

Alle, die heiraten und Kinder haben oder noch haben wollen oder werden

Alle, die mit einer Partnerin und oder Partner selbständig in einer eigenen (Miet)Wohnung oder schon Einfamilienhaus leben und unabhängig vom Elternhaus ihre Angelegenheiten selbst besorgen können

Alle, die in der Welt herumreisen können, weil sie keine Einzelgänger wie ich sein müssen und Kollegen und Freunde, Freundinnen und Kolleginnen haben

Alle, denen alltäglicher Lärm nicht weiter stört oder überhaupt nicht stört

Alle, welche im Berufsleben mehr erreichen und leichter lernen als ich und mit den Anforderungen stets mühelos mithalten können
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Christusträger » Mittwoch 19. November 2014, 22:32

Lieber Roger,

mit Hass und Ablehnung kommst Du aber doch auch nicht weiter und das hassen wird Gott gar nicht gefallen, also bitte lassen - auch wenn es Dir schwerfällt.

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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon luwy » Donnerstag 20. November 2014, 14:46

Roger,

jeder von uns hat in seinem Leben mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die allermeisten von uns müssen erleben, dass es Leute gibt, denen es im Job leichter fällt, Karriere zu machen. Manche davon verdienen die Karriere vielleicht viel weniger, als wir selbst.

Jeder von uns erlebt, dass andere Probleme nicht haben, die wir haben.

Jeder von uns erlebt, dass Dinge passieren, die wir nur schwer oder nicht ertragen können.

In diesem Grundsätzlichen, Roger, bist Du nicht allein.

Ja, Deine Ausprägung ist aufgrund Deiner Krankheit schwerer, als bei manchem anderen. Aber das Grundsätzliche ist für uns alle gleich.

Mir gibt in dieser Sache das Buch Hiob Trost. Der Hiob ist ein guter Kerl. Er bemüht sich aufrichtig, das Richtige zu tun und Gott zu verehren, wie es Gott selbst gefällt.

Und ohne, daß Hiob selbst daran Schuld wäre, gestattet Gott, daß dem Hiob schlimme Dinge passieren.

Wie reagiert nun dieser Hiob? Wird er von Hass erfüllt? Lässt er Neid und Eifersucht sein Gemüt trüben? Verflucht er andere, oder tut er gar, was seine Frau ihm rät: "Fluche Gott und stirb"?

Nein, Hiob sagt: "Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gepriesen sei der Herr."

Roger, als Christ bist Du zur Liebe berufen. Bist berufen, fügsam wie ein Kind alles anzunehmen, was Gott, Dein Vater Dir zugedacht hat. Bist berufen, das Schöne zu sehen und nicht auf Dein Leiden, auf Deinen Mangel zu starren. Die Frohe Botschaft soll Dir das Herz erweichen und erwärmen, daß Du das Lied der erlösenden Liebe Christi singen kannst. Versuche mal, dem Herrn für alles zu danken, Seine Hand in allem anzuerkennen, auch in dem, was Du nicht gut findest. Denn selbst wenn Menschen aus freien Stücken Böses tun: Es ist Gott, der sie gewähren lässt. Es ist Gott, der Dich dies erleben lässt. Es ist Gott, der Dich liebt und Dir daher diese Situation gegeben hat.

Bitte verzeih, wenn ich hier Joseph Smith, den ich als Propheten wie Paulus oder Jeremia sehe, zitiere. Er verbrachte ein halbes Jahr im Gefängnis in Liberty (welch Ironie). In einer zugigen, kalten, feuchten Zelle, die so nieder war, daß er nicht stehen konnte. Die Gefängniswärter prahlten damit, was sie mit den Mormonenfrauen alles anstellen würden, denn das seien doch eh alles "Huren". Und in dieser Umgebung schreit Joseph:

"O Gott, wo bist du? Und wo ist das Gezelt, das dein Versteck bedeckt?

Wie lange noch wird deine Hand sich zurückhalten und dein Auge, ja, dein reines Auge, von den ewigen Himmeln her das Unrecht ansehen, das deinem Volk und deinen Knechten widerfährt, und dein Ohr von ihrem Schreien durchdrungen werden?

Ja, o Herr, wie lange noch sollen sie dieses Unrecht und diese gesetzwidrige Unterdrückung erleiden, ehe dein Herz sich für sie erweichen und dein Inneres von Mitleid mit ihnen bewegt sein wird?"

Und als Antwort bekommt er, unter anderem:

"Wenn von dir gefordert wird, Drangsal durchzumachen, wenn du unter falschen Brüdern in Gefahr bist, wenn du unter Räubern in Gefahr bist, wenn du auf dem Land oder Meer in Gefahr bist, wenn du mit falschen Beschuldigungen aller Art beschuldigt wirst, wenn deine Feinde über dich herfallen, wenn sie dich aus der Gesellschaft deines Vaters und deiner Mutter und deiner Brüder und Schwestern wegreißen und wenn deine Feinde dich mit gezücktem Schwert vom Herzen deiner Frau und deiner Kinder wegreißen und dein ältester Sohn, obwohl erst sechs Jahre alt, sich an deine Kleider klammert und sagt: Mein Vater, mein Vater, warum kannst du nicht bei uns bleiben? O mein Vater, was werden die Männer mit dir tun?, und wenn er dann mit dem Schwert von dir weggestoßen wird und du ins Gefängnis geschleppt wirst und deine Feinde dich umschleichen wie Wölfe, die auf das Blut des Lammes aus sind, und wenn du in die Grube geworfen werden oder Mördern in die Hände fallen solltest und das Todesurteil über dich gesprochen werden sollte, wenn du in die Tiefe gestürzt wirst, wenn die brausende See sich gegen dich verschwört, wenn wütende Winde deine Feinde werden, wenn sich am Himmel Finsternis zusammenzieht und alle Elemente sich verbünden, um den Weg zu versperren, und, vor allem, wenn die Hölle selbst ihren Rachen weit aufreißt nach dir, dann wisse, mein Sohn, dass dies alles dir Erfahrung bringen und dir zum Guten dienen wird.

Des Menschen Sohn ist unter das alles hinabgefahren. Bist du größer als er?"

Ich erwarte nicht von Dir, dass Du, wie ich, die Stimme Gottes in dieser Antwort hörst. Aber lies mal genau. All das ist auch tatsächlich passiert. Jesus ist unter das alles gegangen. Er hat mehr gelitten als das. Viel mehr. Wir wollen ihm ähnlich werden, uns heiligen, wie Er heilig ist. Wir wollen ihm nachfolgen. Aber sind wir auch bereit, den Preis zu zahlen? Sind wir bereit, wie Er zu sagen: "Aber nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe"? Sind wir bereit anzuerkennen, dass unser liebender, Himmlischer Vater uns zutraut, mit diesen Problemen umzugehen und siegreich und in Herrlichkeit daraus hervorzukommen? Vertrauen wir darauf, dass Er uns helfen will und kann, dass Er uns den Rücken stark machen kann, sodass wir die Last tragen können, die Er uns auferlegt? Sind wir in unseren Bedrängnissen dankbar?
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Life Concept » Dienstag 25. November 2014, 16:55

Ich denke, es war Gottes Absicht, dass ich anders sein muss als die große Mehrheit um mich herum. Denn es ist besser als Autist zum Glauben zu kommen und errettet zu sein als normal wie die meisten anderen, die Jesus nicht kennen oder gar nicht erst kennen wollen und so für immer verloren zu gehen.
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Christusträger » Dienstag 25. November 2014, 17:05

Da sprichst Du wohl ein wahres Wort, lieber Roger.

Sei gesegnet und Gott weiter mit Dir
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon luwy » Dienstag 25. November 2014, 19:08

Mit Sicherheit war es Gottes Absicht. Und so wie Hiob kannst Du sagen: "Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gepriesen sei der Herr."
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Life Concept » Donnerstag 27. November 2014, 18:15

Ich strenge mich an, ein gottgefälliges Leben zu führen. Und es scheint mir immer besser zu gelingen, mich zu ändern und Dinge zu lassen, die nicht gut sind oder mir und meinen Mitmenschen Schaden oder ärgern.

In diesem Monat habe ich weder Zuhause noch unterwegs Alkohol getrunken, ohne dass es mein Vater oder Mutter wussten. Mein Vater bewilligt mir ab und zu ein Bierchen, ohne dass Mama es weiß. Ich habe auch nicht mehr getrunken, als abgemacht.

Meine letzte Bestellung im Internet ohne Wissen meiner Eltern habe ich so Mitte April diesen Jahres abgeholt.

Nach zwei Monaten Gelegenheitsrauchen ist ab 1. Dezember auch damit Schluss sowie mit mich selbst zu befriedigen.

Damit hat sich in diesem Jahr einiges an mir zum Besseren geändert.
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Re: Wie ich mein Leben sehe

Beitragvon Life Concept » Dienstag 2. Dezember 2014, 19:35

Gott lässt nichts geschehen, was er nicht will - er lässt keinen Zahn schmerzen und kein Haar grau werden oder Falte ins Gesicht setzen, ohne dass er es so will. Gott lässt Krankheit und Gebrechen und Unfälle nicht zu, wenn er es nicht will. Hinter allem steht ein Plan und eine Absicht, auch wenn wir den Sinn und Zweck jetzt noch nicht begreifen und verstehen können. Ich weiss, dass er uns nichts schickt, was wir nicht ertragen können und er hat für alles eine Zeit festgesetzt. Ewig dauert keine Behinderung, Krankheit usw. Eine Krankheit kann zwar unseren sterblichen Leib besiegen, aber nicht unsere Beziehung zu Gott. Wer sie hat, der wird alle Verheissungen erhalten, die er seinen Kindern zugesagt hat. Auf Gottes Wort können wir voll und ganz zählen, denn das alles, was in der Bibel steht wird sich ausnahmslos alles so erfüllen wie sich alles bisher genau und präzise erfüllt hat. Da müssen wir nicht verzweifeln und können voll auf seine Versprechen zählen. Gottes Wort lügt nicht, denn Gott ist die Wahrheit und hält sein Wort zu 100 Prozent immer.
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