Ist der Antichrist identifiziert?

In den Offenbarungen stehen eindrucksvolle Prophezeihungen.

Moderator: Hellmut

Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon Friedrich57 » Montag 28. Juni 2010, 17:52

Lieber Jesusfreak

Ich habe dein Link (pdf) gelesen,kennst Du auch den Autor dieses Schreibens? Ich wünschte mir von Herzen,sein Verständnis/Voraussagen bezüglich der Entrückung würde genau so eintreffen wie beschrieben!

Doch auf den ersten Blick würde ich sagen;der Schreiber dieses Artikels kämpft für eine Stellungnahme,die meiner Meinung nach,nur einen einseitigen,und nicht gründlich dokumentierten Beweis liefert.

Aber letztendlich ist nicht entscheidend wann,sondern ob wir bereit sind.
Jesus selbst sagt uns:
"Darum wacht jederzeit und bittet,dass ihr gewürdigt werdet,diesem allem zu entfliehen,was geschehen soll,und vor dem Sohn des Menschen zu stehen".Lk 21,36

Liebe Grüße Friedrich
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege".Ps.119,105.
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Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon ustoetzel » Montag 5. Juli 2010, 09:09

Hallo liebe Forumsteilnehmer,

Jesusfreak hat am 26. Juni folgenden Link angegeben:

http://www.endzeitzeichen.org/9%20Gruen%20...%20eckung.pdf

In diesem Dokument hat er 9 Gründe angeführt, die seiner Ansicht nach beweisen, dass die Entrückung der Gemeinde vor dem Beginn der in der Offenbarung und in anderen prophetischen Texten angegebenen Zeitspanne von 7 Jahren stattfinden muss. Diese Zeitspanne nennt er "die Drangsal", ich würde lieber von der "7-jährigen Gerichtszeit" oder von der "apokalyptischen Phase" sprechen, weil in diesen 7 Jahren die Ereignisse ablaufen, die im Buch "Offenbarung" ab Kapitel 6 beschrieben werden.

Ich habe zu diesen 9 Argumenten Anmerkungen verfasst, die ich nachfolgend beifüge. Leider kann ich das nicht genauso tun wie Jesusfreak mit einem Link oder einem Dateianhang. Daher hier der komplette Text:

Anmerkungen zu „9 Gründe für die Vorentrückung“

Zu 1.) Die Imminenz der Entrückung

- Die angegebenen Texte aus Matth. 24 haben m.E. keinen direkten Bezug zu dem Ereignis der Entrückung. Der Herr spricht hier von seinem „Kommen“. Und das bedeutet m.E. stets sein Erscheinen, um sein Volk aus der Not zu erlösen und sein Reich aufzurichten. Der ganze Textabschnitt spricht ja von der Drangsalszeit, von der Verführung durch den Antichristen und dementsprechende Warnungen zur Wachsamkeit – und in diesen Texten besonders zu Standhaftigkeit, weil der wahre Christus überraschend kommen würde. Also auch sein Erscheinen in diesem Sinn ist nicht auf den Tag genau vorhersagbar! Die Berechnungen erlauben allenfalls die Angabe eines Zeitraumes.

Allerdings: Wenn das für sein Erscheinen in Macht und Herrlichkeit gilt, dann gilt es wohl auch für die Entrückung.

- In Dan. 9,27 ist m.E. und nach Aussage einiger Ausleger (z.B. Scofield, siehe die Anmerkungen z.B. in der Scofield-Bibel mit revidiertem Elberfelder Text, 4. Auflage 1997) NICHT der Antichristus (der m.E. zwingend ein Jude, ein Nachkomme Davids sein muss), sondern der letzte Herrscher des wiedererstandenen Römischen Reiches, das „kleine Horn“ aus Dan. 7,8, das wieder identisch ist mit dem ersten Tier in Off. 13, das auch in 17,12+13 genannt wird (Paralleltext zu Dan. 7,8). Der Antichristus ist m.E. identisch mit dem zweiten Tier in Off. 13. Das erste Tier ist also ein Römischer Kaiser. D.h. das wiedererstandene Römische Reich wird mit „den Vielen“, also mit Israel, genau diesen Bund von 7 Jahren schließen.

- 2. Thess. 2,4 spricht auch m.E. tatsächlich von dem ersten Tier aus Off. 13, das auch häufig „das“ Tier genannt wird. Dieser „Mensch der Sünde“ und „Sohn des Verderbens“ (vgl. Off. 17,11) wird sich über jede Autorität erheben und sich selbst als Gott proklamieren. Er wird sich selbst in den Tempel Gottes setzen, d.h. ein „Bild“ von sich selbst. Das ist offenbar der „Greuel der Verwüstung“ aus Matth. 24,15 und Dan. 12,11.

Soviel zunächst, um einige Begriffe zu klären.

Was die Argumentation betrifft, dass die Entrückung vor Beginn der 7-jährigen Endzeit stattfinden müsste:

- Nein, andere prophetische Ereignisse müssen nicht zwingend vorher stattfinden. Aber es gibt eines, das auf jeden Fall erst nach der Entrückung stattfinden kann: dass der „Mensch der Sünde“ und der Antichristus (das 2. Tier aus Off. 13, der falsche Prophet) sich als solche offenbaren. Das ist m.E. genau der Zeitpunkt, wenn ersterer sich in den Tempel Gottes setzt. Ich glaube nicht, dass sein gesamtes Auftreten vom ersten Tag an erst erfolgen kann, wenn der Heilige Geist mit der Gemeinde von der Erde weggegangen ist. Wahrscheinlich sind zu diesem Zeitpunkt beide Personen schon einige Zeit in ihrer Position. Nur weiß das niemand mit letzter Sicherheit. Es könnte m.E. also durchaus so sein, dass wir noch miterleben, wie der Bund der EU mit Israel geschlossen wird. Wir wissen dann, dass die 7 Jahre begonnen haben. Aber wir wissen dann trotzdem noch nicht, wann die Entrückung genau geschehen wird. Wir wissen lediglich, wann sie spätestens erfolgt, nämlich unmittelbar vor dem Ereignis genau in der Mitte dieser 7 Jahre, die vorgenannte Offenbarung des Tieres.

- Im selben Sinn auch das Argument, dass wir auf Christus achten sollen. Ja sicher! Denn auch das Auftreten des Römischen Herrschers sagt uns ja noch nicht, wann Christus uns zu sich holen wird. Alles in allem wahrt auch meine Argumentation durchaus die Immanenz der Entrückung!

Zu 2. Die Drangsal ist nicht für die Gemeinde bestimmt

- Ja, uneingeschränkt: Die Drangsal ist für „Jakob“, d.h. Israel, nicht für die Gemeinde.

- Bei dem Argument bzgl. der Gemeinde muss man m.E. aber aufpassen. In der gebotenen Argumentation wird von der Gemeinde aus Gottes Sicht ausgegangen als Leibeseinheit der wahrhaft gläubigen, von neuem geborenen Menschen, wovon Christus das schon im Himmel verherrlichte Haupt ist. Das auf der Erde sichtbare Bild der Gemeinde ist jedoch ein Gemisch aus echten Gläubigen und unechten Bekennern. Und wiederum aus solchen, die Christus nahe sind („Gefäße zur Ehre“, s. 2. Tim. 2,20) und solchen, die irgendwelchen falschen Lehren anhängen („Gefäße zur Unehre“), worunter auch verführte Gläubige sind. Deshalb: Nur der Herr kennt, die sein sind. Für uns ist das nicht mit letzter Sicherheit erkennbar, weil wir nur die 2. Seite beurteilen könne, nämlich ob jemand entsprechend seines Bekenntnisses lebt (2. Tim 2,19). Diesbezüglich findet schon seit fast 2000 Jahren ein ununterbrochener Reinigungsprozess statt (V. 21+22). Bei der Entrückung wird die Gemeinde nun endgültig „gereinigt“, indem die echten Gläubigen von den unechten getrennt werden. Das hat aber nichts mit der Drangsal für Jakob zu tun. Allenfalls kann man sagen, dass die falsche Kirche, die falsche Braut Christi, zur selben Zeit ebenfalls gerichtet wird (siehe der Fall „Babylons, der großen Hure“ in Off. 18).

Zu 3. Gottes Zorn während der Drangsal

- Hier muss man aufpassen, dass man die verschiedenen Zeiten nicht miteinander vermischt. Gottes Zorn offenbart sich Ungläubigen gegenüber ja nicht nur während der Drangsalszeit – das erleben dann ja nur diejenigen, die dann leben – , sondern vor allem im ewigen Gericht der Hölle. Die Toten, die nicht „in Christus“ sind, werden ja vor dem Friedensreich Christi nicht lebendig, sondern erst nachher. Somit kann also in Bezug auf jeden einzelnen Menschen bei Gottes Zorn eigentlich nur an die ewige Strafe nach dem großen Endgericht gedacht werden.

- Der Text aus Off. 3.10 ist ein starkes Argument für die Entrückung der Gemeinde vor der „Stunde der Versuchung“. Nur, was meint dieser Ausdruck? Ich halte es für am wahrscheinlichsten, dass damit wieder das Offenbarwerden des Antichristen bzw. der beiden Tiere aus Off. 13 gemeint ist, weil damit eine ungeheure Verführungskraft verbunden ist, der man nur standhalten kann, wenn man fest in Christus gegründet ist. Und das geschieht m.E. wie gesagt genau in der Mitte der 7 Jahre. Es wird gottseidank viele Tausend Menschen geben, die standhalten, aber das ist – da stimme ich zu – nicht die Gemeinde.

Zu 4. Das Buch der Offenbarung [viell. Besser: Die Struktur des Buches der Offenbarung]

- Das ist nun m.E. ein starkes Argument für Deine Auffassung. Ich habe kaum etwas entgegenzusetzen. Ich sage ja nicht, dass meine Auffassung die letztendlich richtige ist. Ich warne nur vor zu viel (Selbst-)Sicherheit! Was ist, wenn Du feststellen musst, dass Du Dich doch geirrt hast? Ich finde es einfach schwierig, bei diesem Thema alle biblischen Fakten genau zu berücksichtigen. Vielfach kennen wir sie ja gar nicht. Oder wir machen bei der Kombination Fehler, ordnen Begriffe falsch zu, z.B. weil sie in Gottes Wort nicht immer dieselbe Bedeutung haben, usw. Daher bin ich hier eher ein Freund von etwas mehr Zurückhaltung, auch in der Ausdrucksweise.

Zu 5. Beispiele aus dem Alten Testament

- Das Problem mit diesen Beispielen ist, dass man daraus nichts in Bezug auf den Zeitpunkt ableiten kann. Denn wann bzw. ab welchem Leidensgrad ist von „dem Zorn Gottes“ die Rede? M.E. ist es wiederum so, dass Sein Zorn erst so richtig entbrennt als Reaktion auf den „Greuel der Verwüstung“. Dadurch wird nämlich Seine Eifersucht in höchstem Maße gereizt! Die Ereignisse vorher sind auch schon sehr heftig, aber vielleicht doch noch nicht „der Zorn Gottes“.

Zu 6. Die jüdische Hochzeitstradition

- Das scheint mir auch ein gutes und obendrein sehr schönes Argument zu sein. Aber ein Beweis ist es m.E. doch nicht. Es spricht vieles dafür, dass das so ablaufen könnte. Aber wer sagt, dass es genau so geschieht? Die Gemeinde wird nicht mit typisch jüdischen Maßstäben gemessen! Einleuchtend und zudem sehr rührend finde ich aber die Auslegung, dass das Hochzeitsmahl am Ende der 7 Jahre stattfinden wird. Wann auch immer die Gemeinde entrückt wird, es muss jedenfalls vorher sein. Und nebenbei bemerkt, das Hochzeitsessen könnte genauso gut auf der Erde stattfinden und mit der Etablierung des Friedensreiches zusammenfallen. Die geladenen Gäste wären dann die Gläubigen, die aus der Drangsal kommend in dieses Reich hineingehen. Die Gemeinde selbst ist ja die Braut! Dieser Gedanke gefällt mir außerordentlich, muss ich sagen …

Zu 7. Die Zusicherung durch Paulus

Diese Argumentation finde ich aus folgenden Gründen schwierig:

- Der Begriff „Drangsal“ wird in der Argumentation auch in den vorigen Punkten synonym für die 7 Jahre benutzt. Die Frage ist, ob das so stimmt, oder ob mit diesem Begriff doch wieder insbesondere die zweite Hälfte gemeint ist.

- Paulus argumentiert, dass der Tag Christi nicht kommen kann, bevor der „Abfall“ gekommen ist, was direkt mit dem Offenbarwerden des „Menschen der Sünde“ zusammenhängt. Der Abfall beinhaltet aber auch den endgültigen Abfall der falschen Gemeinde, der falschen Braut, also des unechten Teiles der heutigen Gemeinde, wie sie sich auf der Erde darstellt (also nicht gemäß der Sicht Gottes; siehe meine Erläuterung zu 2.). Das legt für mich wiederum nahe, dass das mit dem Zeitpunkt der Entrückung zusammenfällt oder sehr bald danach geschieht. Wie bald, kann ich natürlich nicht sagen. Es kann schon sein, dass die ersten 3,5 Jahre dabei ins Land gehen, aber ich sehe in dieser Argumentation keinen letztlich schlüssigen Beweis dafür.

Zu 8. Das Auftreten des Antichristen

- Wie gesagt, ich denke, dass hier in erster Linie von dem kommenden Römischen Herrscher die Rede ist. Der Antichrist ist m.E. identisch mit dem 2. Tier aus Off. 13. Aber das ist für die Diskussion um den Zeitpunkt vielleicht nicht so entscheidend.

- Sonst stimme ich der Argumentation zu, dass der Heilige Geist es ist, der das öffentliche Auftreten dieses „Menschen der Sünde“ zurückhält. Der Text der Elberfelder Bibel legt den Gedanken sogar nahe, dass die Formulierung „das, was zurückhält“ auf die Gemeinde hinweist. Aber das ist nur eine Feinheit, und Du hast ja auch in diesem Sinne argumentiert.

Zu 9. Keine Macht kann die Gemeinde überwinden

- Sicher, die Gemeinde aus Gottes Sicht, die wahren Gläubigen insgesamt gesehen, nicht. Denn sie haben den Heiligen Geist in sich wohnend, und der ist letztlich stärker als jede Verführungskraft.

- Doch die Frage ist, was in Off. 13,7 mit „überwinden“ gemeint ist. Wenn ich den Text lese, denke ich eher an die Art von Überwindung, die schon seit Tausenden von Jahren immer wieder geschieht, auch heutzutage millionenfach, wenn Gläubige bis zum Tod verfolgt werden und für Christus ihr Leben lassen. Dass das kein eigentlicher Sieg Satans über die Gläubigen und die Gemeinde ist, wissen wir, aber ich habe den Eindruck, dass genau das an dieser Stelle mit „überwinden“ gemeint ist. Es wird eine rigorose Verfolgung einsetzen gegen alle, die doch an den wahren Christus glauben und sich den beiden „Tieren“ widersetzen, indem sie z.B. das Bild dieses mächtigen Herrschers nicht anbeten (Off. 13,15).

Soweit meine Anmerkungen. Ich sehe also Argumente für beide Standpunkte, die stärksten aber nach wie vor für meine bisher schon geäußerte Ansicht, dass ich mich nicht darauf festlegen möchte, dass die Gemeinde auf jeden Fall vor Beginn der 7-jährigen Gerichtsperiode entrückt wird. Es wird m.E. spätestens zur Mitte geschehen, weil sonst der Antichristus und der Römische Kaiser nicht als solche offenbar werden können. Aber für einen früheren Zeitpunkt fehlen mir schlüssige Beweise.


Soweit meine Anmerkungen. Ich beanspruche allerdings keineswegs, in allen Punkten richtig zu liegen. Aber genau darum geht es mir auch. Ich fürchte, wenn wir in diesen Fragen bis auf die Detailebene uns zu sicher wiegen in unserer Argumentation, dann laufen wir Gefahr, Schiffbruch zu erleiden, wenn sich herausstellt, dass wir doch von der einen oder anderen falsche Grundannahme ausgegangen sind oder den einen oder anderen falschen Schluss gezogen haben. Besondere Vorsicht scheint mir geboten, solche Argumentationen auf moderne Übersetzungen aufzubauen, die eher volkstümlich gehalten sind. Man muss hier schon für Bibelstudium geeignete Übersetzungen zu Rate ziehen, wenn man selbst nicht über ausreichende Kenntnis der Sprachen des Grundtextes verfügt.

Viele liebe Grüße
Uwe
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Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon Life Concept » Freitag 9. Juli 2010, 20:52

Der Antichrist ist noch nicht identifiziert, aber er ist mit seinen Helfern hinter den Kulissen des alltäglichen Weltgeschehens fleissig am Werk, die Welt für sein Auftreten vorzubereiten und gefügig zu machen. Das nehmen wir als Globalisierung wahr - die Unterwerfung aller Religionen und Kulturen, beseitigen von Geboten und Grenzen, die uns vorher noch Schutz geboten haben. Er wird eine Sprache über alle anderen Sprachen setzen, um mit der ganzen Welt kommunizieren zu können. Das sieht man ja schon bei der immer stärkeren Dominanz des Englischen. Zu meiner Schulzeit lernte man Französisch noch als erste Fremdsprache. Doch heute ist es wie in den meisten Ländern der Welt Englisch - und oft bleibt es nur bei dieser Fremdsprache. Wenn aber der Antichrist dann nach den 3.5 Jahren Frieden mit Israel dann sich als Teufel in Person offenbart, dann wird er Hitler und Stalin weit in den Schatten stellen. Sein Gesetz ist die Gesetzlosigkeit, er ist der Messias Satans, denn er wird alles, was aus Gott ist, von Gott kommt und durch Gott bewirkt wird, lästern, ablehnen und zerstören. Doch letztendlich, das ist die gute Nachricht, wird er und sein Geist (Falsche Prophet) und seine Heerscharen, die sein Zeichen angenommen haben, von demjenigen mit nur einem Hauch geschlagen werden, auf dessen Seite wir stehen und zu dessen Streitheer wir schon jetzt eingerückt sind. Gott ist stärker als noch sein ärgster Gegner und Feind - nur er alleine ist allmächtig. Das gibt mir Kraft schon in den jetzigen Tagen, wo schon die Dämmerung anbricht für die letzte Stunde.
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Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon Drafi » Donnerstag 6. März 2014, 15:15

Jesusfreak hat geschrieben:Ist es nicht interessant das der Papsttitel "VICARIUS FILII DEI" (= Stellvertreter des Gottesohnes) die Zahl 666 ergiebt? Die Umrechnungstabelle sieht man z.B. auf Wikipedia oder Youtube.

Jesusfreak! Bevor du irgendeiner Verschwörungstheorie aus Youtube glaubst, solltest du sie überprüfen. Denn erstens ist das ein krasser Vorwurf, zweitens subjektiv und drittens leicht überprüfbar. Sei ehrlich: Hast du das denn nachgerechnet? Ich schon, und es kommt nur 650 heraus. Wenn du glauben willst, dass die Erde flach ist, gib halt in Youtube "flat earth" ein. Zur Wahrheit hilft das aber nicht . . .
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Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon Jesusfreak » Sonntag 9. März 2014, 01:04

Hallo Drafi

Willkommen bei uns. Ich glaube keinen Verschwörungstheorien aus Youtube. Aber ich wollte mit dem Beitrag eine Diskussionsgrundlage schaffen, da diese Theorie im Internet grosse Beachtung findet. Selbstvertsändlich darfst Du Deine Ansicht und Argumente mitteilen.

Liebe Grüsse Jesusfreak
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Re: Ist der Antichrist identifiziert?

Beitragvon luwy » Donnerstag 13. März 2014, 13:07

Ja, die Sache mit der Papst-Tiara ist typisch protestantische Kampfrhethorik aus dem 18. Jahrhundert, als sich Katholiken und Protestanten noch gegenseitig abschlachteten. Heute sollte man das nicht mehr zu ernst nehmen, vorallem weil der Nachweis dazu ziemlich dürftig ist. Es passt auch überhaupt nicht zu dem Tempel-mystischen Bild, das Johannes zeichnet. Es wäre wirklich gut, von solchen Hassparolen Abstand zu halten.

Gerade auch die letzten drei Päpste halte ich als Nichtkatholik für Männer, die sich wirklich aufrichtig bemüht haben und bemühen, den Willen Gottes so zu tun, wie sie es verstehen. Satanisches sehe ich da nicht.
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