Israel ist nicht der Feigenbaum

In den Offenbarungen stehen eindrucksvolle Prophezeihungen.

Moderator: Hellmut

Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Dienstag 12. April 2011, 14:47

Habe es eingesehen und der Beitrag oben ist nur noch ganz kurz.

Vielleicht findest du den Faden wieder...
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Samstag 9. März 2013, 22:44

Lieber Georg,

Das mit dem Olivenbaum, dass er als Bild für das Volk Israel gebraucht ist, dann die ausgebrochenen Zweige und die eingepfropften der Heiden, - das ist mir aus der Schrift klar. Für die Juden, bzw. die Menschen des Südreiches Juda (Juda und Benjamin) waren die Samariter (die 10 Stämme des Nordreiches Israel) Heiden.

Deine diesbezüglichen Ausführungen haben dennoch was in sich, denn für Jesus gehört das ganze Israel zum Volk, dem zuerst die Verheissungen galten. Später einmal, wenn die 144'000 offenbar sind als Haus Gottes, wird Ägypten Sohn Gottes genannt und Assur Volk Gottes. Daraus lässt sich schliessen, dass Israel in den 144'000 gerettet ist. Ein Überrest nur, wie auch nur ein Überrest aus allen Völkern, Nationen und Sprachen.

Gott verwendet diese Bilder der Bäume m. E. nicht so 'exklusiv', dass jetzt Israel immer ein Olivenbaum und nichts anderes in einer bildlichen Beschreibung wäre. Das gilt auch für den Feigenbaum. Da habe ich jedenfalls Bibelstellen gefunden, wo das Bild des Feigenbaums für Israel gebraucht ist.
Hosea 9, 10 Wie Trauben in der Wüste, so fand ich Israel; wie eine frühreife Frucht am jungen Feigenbaum erblickte ich eure Väter; als sie aber zum Baal-Peor kamen, weihten sie sich der Schande und wurden zum Greuel gleich dem, welchen sie liebten.

Hosea 13, 10 Wie Trauben in der Wüste, so fand ich Israel; wie eine frühreife Frucht am jungen Feigenbaum erblickte ich eure Väter; als sie aber zum Baal-Peor kamen, weihten sie sich der Schande und wurden zum Greuel gleich dem, welchen sie liebten.


...also Trauben in der Wüste... die kommen von einem Weinstock... dann wieder frühreife Frucht am jungen Feigenbaum...

Jer. 6,9 Also spricht der HERR der Heerscharen: Am Überrest Israels wird man Nachlese halten wie am Weinstock. Strecke nochmals wie ein Weinleser deine Hand aus über die Ranken!


In Ezechiel 17 ist nebst dem Weinstock noch von der Zeder (Assur)die Rede, deren Grösse auch der Pharao vergleichbar ist.

Sicher ist, dass die Völker bildlich gesprochen unter dem Einfluss von solchen 'Bäumen' sind .

Es muss sich daher auch bei den Bäumen im Garten Eden um Herrscher von Völkern handeln, denn Bäume stellen jedenfalls auch Herrscher, bzw. Fürsten dar (Ezechiel 31). Völker stehen ja immer unter dem Einfluss ihrer Fürsten. Sind diese gottlos, wird es auch das Volk sein.

Folgerungen aus Ezechiel 31: Assur war wie ein Zedernbaum... jedoch war er nicht einer der Zedernbäume im Garten Gottes...

Auch Zypressen sind vorhanden (bildlich gesprochen) sowie Platanen, etc.

Alle Bäume Edens wurden in die Tiefen der Erde hinabgestossen.... Es handelt sich hier in dieser Beschreibung um den Engelfall. Die Engel sind ja eben immer die (geistigen) Führer, es sind Fürsten. Die Menschenkinder stehen unter deren Einfluss.

Ezekiel 31:4 Das Wasser machte ihn groß, und die Flut machte ihn hoch; ihre Ströme umspülten seine Pflanzung, und ihre Kanäle erstreckten sich zu allen Bäumen des Feldes.


Was im obigen Zitat in Deusch mit 'die Flut' übersetzt ist, heisst in Hebräisch 'tehowm' und das bedeutet 'die Tiefe', 'Unterwelt'.

Weil diese 'Bäume' durch die 'Wasser', also die 'Ein-Flüsse' der Tiefe so gross geworden waren, darum landeten sie letztendlich auch dort, im Totenreich, wie das Ende des Kapitels zeigt.

Im Schöpfungsbericht ist uns gezeigt, dass Finsternis auf der Tiefe lag... dort ist dasselbe Hebräische Wort gebraucht.
Auch hier:
Psalm 107:26 daß sie emporfuhren gen Himmel und hinabfuhren zur Tiefe und ihre Seele vor Angst verging;


Die Wasser wurden im Schöpfungsbericht nicht von Gott erschaffen, - sie waren schon da. Das weist wieder auf eine frühere Schöpfung hin, die sich zu Grunde gerichtet hatte, im Abfall von Gott, weshalb die Finsternis auf der Tiefe der Erde lag.

Finsternis bezeichnet den Zustand der Sterblichkeit.

Nach dem Untergang der vorherigen Schöpfung, aus der Finsternis und dem Durcheinander 'Tohuwabohu' das von ihr übrigblieb, hat Gott die gegenwärtige Schöpfung erschaffen. Der Leib ist von der Erde genommen, darum den gefallenen Engelmöchten unterworfen. Den Geist hat aber Gott eingehaucht.

Auf diese Weise scheidet nun Gott seither die Einflüsse, die Wasser. Der ganze Schöpfungsbericht ist ein solcher Scheidungsprozess. Wir, die jetzige Schöpfung, sind in Verbindung mit der vorherigen Schöpfung, mit den gefallenen Engeln. Die vorherige Schöpfung wurde nur umgewandelt, in die jetzige. Im Menschen soll nun die Auseinandersetzung die Entscheidung bringen und in Jesus Christus ist der Sieg über die Todesmächte für die ganze Schöpfung errungen.

Der erste Mensch, der diesen Sieg erlangt hatte, jedoch nur für sich allein, war Henoch. In Jesus ist die GANZE Schöpfung wieder zu Gott zurückgebracht. Satan ist also nur ein Besetzer, der seine Niederlage noch verheimlichen kann, solange die Menschen die Tatsachen nicht sehen und darum auch nicht glauben können. Er selbst war auch ein solcher Baum, ein Herrscher, ein Fürst. Er war der Ursprung des Abfalls und unter seinem Einfluss sind auch die anderen 'Bäume' abgefallen. Er ist in Ezechiel 28 im Bild des Fürsten von Tyrus gezeigt und beschrieben. Er hatte den Morgenstern, das heisst übersetzt ins Lateinische 'Luzifer'. Nun hat aber Jesus den Morgenstern, bzw. der GANZE CHRISTUS, Haupt und Glieder. Das ist die Herrschaft über alle Fürstentümer und Gewalten. Es ist die Stellung des 'Lichtbringers'. Das LICHT ist das LEBEN. Am Tag des Herrn wird dieses unvergängliche, unverwesliche Leben an Jesus und den Gliedern seines Leibes offenbar.
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