Israel ist nicht der Feigenbaum

In den Offenbarungen stehen eindrucksvolle Prophezeihungen.

Moderator: Hellmut

Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Georg » Sonntag 20. März 2011, 21:55

Israel ist der Ölbaum der Feigenbaum ist Juda.Da wird jetzt der eine oder andere sagen ist doch egal es handelt auf jeden Fall
von Israel.Wenn aber die Bibel einen Unterschied macht dann steckt mehr dahinter und sollte uns zum Aufmerken bringen.
In Jeremia 11 Vers 16 und 17 nennt Gott Gesamtisrael;einen immergrünen Ölbaum im Schmuck herrlicher Früchte,so hat der Herr dich einst genannt;aber wegen seines gewaltig lauten Rauschens legt er jetzt Feuer an ihn,und es brechen seine Zweige.
Vers 17 dazu lesen.Deshalb sind wir in Römer 11 Vers 17 und 18 geistlich gesehen nicht in den Feigenbaum eingepfropft
sondern in den Ölbaum.
In Lukas 13 Vers 6 sagt Jesus:Jemand hatte einen Feigenbaum in seinem Weinberg stehen,und er kam und suchte Frucht an
ihm,fand jedoch keine.
Jesaja 5 Vers 7 denn der Weinberg des Herrn ist das Haus Israel,und die Männer von Juda ist die Pflanzung ,an der sein
Herz hängt.
Das ganze Dilemma mit Gesamtisrael fing an wegen des Götzendienstes des Königs Salomo 1.Könige 11 Vers 1-13
Die Folge war Gesamtisrael wurde in zwei Reiche geteilt in ein Nordreich das den Namen Israel behielt(auch machmal
Ephraim oder Haus Josef hieß). Das Südreich bekam den Namen Juda .Diese Reichsteilung besteht bis auf den heutigen Tag,unsere Generation wird allerdings die Wiedervereinigung der beiden Reiche noch erleben.
Nach Salomo läuft nun Gesamtisraels paralell .
Einige Bibelstellen ,derer sind etliche.
Jeremia 31 vers 31
Wisset wohl es kommt die Zeit da will ich mit dem Hause Israel(Ephraim,Haus Josef)und mit dem Hause Juda(Feigenbaum)
einen neuen Bund schließen,diesen neuen Bund hat Jesus geschlossen
Sacharja 10 Vers 6
Und ich will das Haus Juda(Feigenbaum)heldenstark machen(was seit 1948 nachvollziehbar ist)und auch dem Hause Josef
(Ephraim, Israel )Hilfe gewähren und sie wiederherstellen.
Sacharja 10 Vers 8-10 Rückkehr Haus Josef nach Gilead und Libanon.
Hesekiel 37 Vers 15-22 bitte lesen.Wiedervereinigung der beiden Reiche auf den Bergen Israels.
Es sind noch eine Fülle von Gedanken und Bibelstellen da aber vielleicht gelingt ein Austausch im Forum
Nur noch so viel gesagt :Im Lande Israel befindet sich jetzt nur das Südreich Juda das andere Reich sind auf jeden Fall mehr
Georg
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Ralph » Dienstag 22. März 2011, 14:54

Hallo Georg,

Habe Deinen Beitrag gelesen und ist sehr interessant.Ist das das Ende von Deinem Beitrag oder fehlt noch was?

Liebe Grüsse
Ralph
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Wag es mit Jesus,ER macht uns frei.Wo JESUS ist,ist Herrlichkeit...
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Georg » Dienstag 22. März 2011, 15:25

Hallo Ralph,
es fehlt schon noch manches,aber ich möchte zum forschen dieser vernachlässigten Wahrheit anregen und die Forums-teilnemer zum gegenseitigen Austausch anregen.
MfG Georg
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Georg » Samstag 9. April 2011, 13:33

Fortsetzung vom 20.März 2011

Hallo,der Kernpunkt auf was ich hinauswill ist zu zeigen,daß Gesamtisrael bis heute in zwei Reichen besteht.In ein
bereits sichtbares Reich,das heutige Israel,das nur das Südreich Juda darstellt und in ein noch nicht sichtbares Reich
das sehr wichtig ist für uns als Christen.
Und dieses noch nicht sichtbare Reich versuche ich sichtbar zu machen.
Nach der Reichsteilung ca 920 Jahre vor Christus lebten diese beiden Reiche ca 200 Jahre nebeneinander,führten Kriege
gegeneinander und auch zusammen Kriege gegen andere.Danach ca 720 vor Christus hat Gott das Nordreich Israel (Ephraim
Haus Josef) wegen ihres Götzendienstes verworfen und sich von ihnen getrennt indem er ihnen den Scheidebrief gab
Jeremia 3 Vers 8.Sie mußten in die assyrische Gefangenschaft und sind seitdem verschwunden oder nicht mehr
sichtbar bis auf den heutigen Tag.Man spricht auch von den verlorenen Stämmen.
Im Gegensatz dazu bekam das Südreich Juda nicht den Scheidebrief,deshalb ist das Reich Juda,oder die Juden nie
verschwunden oder verlorengegangen.

Wo war das verschwundene Reich zur Zeit Jesu.

Matth.15 Vers 24
Er aber antwortete:Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel(Gesamtisrael).
Das sprach Jesu im Zusammenhang mit einer kanaäischen Frau die nicht zu den verlorenen Schafen gehörte.
Matth.15 Vers 25
sie kam aber und warf sich vor ihm nieder und bat Herr hilf mir.
Matth.15 Vers 26
doch er erwiderte:Es ist nicht recht den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hündlein hinzuwerfen.
Die Frau ließ nicht nach und ihr Glaube fand Erbarmen bei Jesu.
Johannes 10 Vers 16
Ich habe auch noch andere Schafe,die nicht zu dieser Hürde gehören(Juda) auch diese muß ich führen,und sie werden
auf meinen Ruf hören und es wird eine Herde und ein Hirt sein.
Diese anderen Schafe können niemals die Heidenvölker sein,oder Teil eines eingeschobenen Gemeindezeitalters.
Jesus nennt in Matth.15 Vers 26 jemand der wirklich aus dem Heidentum kam,Hündlein.
Jesus würde sich ja widersprechen,wenn jetzt in Joh 10 Vers 16 diese Hündlein plötzlich Schafe genannt werden.
Lukas 21 Vers 29
Er sagte ihnen ein Gleichnis:
Seht den Feigenbaum und alle andern Bäume an,sobald sie ausschlagen,erkennt ihr,wenn ihr es seht,von selbst,daß der Sommer nahe ist.
Wer sind nun die anderen Bäume;ist das die wiedererlangte Staatlichkeit von irgendwelchen Kolonialvölkern
die Jesus damit meint,das kann nicht sein,denn in Jeremia 30 Vers 11 sagt Gott:
Denn ich bin mit dir,so lautet der Ausspruch des Herrn,um dir zu helfen.Denn über alle Völker,unter die ich dich
zerstreut habe,will ich völlige Vernichtung bringen,dich allein will ich nicht völlig vernichten.......
In Jeremia 46 Vers 28 steht es ebenso.
Joh.11 Vers 51 und 52
Dies sagte er aber nicht von sich selbst aus,sondern als Hohepriester jenes Jahres weissagte er,daß Jesus für das
Volk sterben würde,und zwar nicht nur für das jüdische Volk allein,sondern auch,damit er die unter den Völkern
zerstreuten Gotteskinder zu einem einheitlichen Ganzen vereinigte.
In allen diesen angeführten Stellen weist Jesus auf das verschwundene oder zerstreute Reich hin.

Wo war das verschwundene oder zerstreute Reich zur Zeit der Apostel.

Apostelgeschicht 15 das Apostelkonzil
Dieses Apostelkonzil wurde einberufen,weil Gläubige aus dem Judentum Gläubige aus dem Nichtjudentum zur
Beschneidung und zum halten des ganzen Gesetzes lehrten,sonst könnten sie nicht gerettet werden.
Als die Sitzung zu Ende war stand der Apostel Jakobus auf.
Apt.15 Vers 13-16
Als sie mit der Aussprache zu Ende waren,nahm Jakobus das Wort zu folgender Ansprache:Werte Brüder hört
mich an!Petrus hat berichtet,wie Gott selbst zuerst darauf bedacht gewesen ist,ein Volk aus den Heiden für seinen
Namen zu gewinnen.Und damit stimmen die Worte des Propheten überein,denn es steht geschrieben Amos 9 Vers
11 und 12:Hierauf will ich umkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen,ich will ihre Trümmer
wieder aufrichten und sie selbst neu erstehen lassen.
Dieser Text sagt aus,diese Gläubigen aus dem Nichtjudentum waren nicht irgendwelche Heiden,sondern Teil vom
verschwundenen Reich,wo die Prophezeihungen des Propheten Amos anfingen sich zu erfüllen.Amos war im
Nordreich Israel tätig.
Der selbe Apostel Jakobus ,der das bezeugt ,schreibt nun in seinem Brief
Jak.1 Vers 1
Ich Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus sende den zwölf in der Zerstreuung lebenden
Stämmen meinen Gruß.
Jakobus wußte wo das verschwundene Reich ,oder die zerstreuten Stämme sind.

Auch Paulus wußte wo das verschwundene Reich sich befand.
In Römer 9 Vers 24-26 Schreibt Paulus.
Als solche hat er auch uns berufen,und zwar nicht nur aus den Juden,sondern auch aus den Heiden,wie er auch
bei dem Propheten Hosea sagt:(Hos 2 Vers 25)Ich werde das,was nicht mein Volk ist,mein Volk nennen und der
Ungeliebten den Namen Geliebte beilegen,und (Hos 2 Vers 1),es wird geschehen an dem Orte wo zu ihnen gesagt
worden ist:Ihr seit nicht mein Volk,dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.
Hier bezeugt Paulus,die Gläubigen Römer aus dem Nichtjudentum waren Erfüllungen des Propheten Hosea.
Wie der Prophet Amos so war auch Hosea im Nordreich Israel tätig.

Auch Petrus wußte von dem verschwundenen Reich, oder den zerstreuten Stämmen.
1.Petrus 1 Vers 1
Ich Petrus,ein Apostel Jesus Christus,entbiete meinen Gruß den Fremdlingen,die in Pontus,Galatien,Kappadozien,
Asien und Bithynien in der Zerstreuung leben.
In 1.Petrus 2 Vers 9 und 10 bezieht sich auch Petrus auf den Propheten Hosea.Hiermit waren auch diese Gläubigen
aus dem Nichtjudentum Nachkommen aus dem Nordreich Israel(Ephraim,Haus Josef)

Wie damals,zur Zeit Jesu und der Apostel die meisten Gläubigen aus dem Nichtjudentum Nachkommen des
verschwundenen Nordreiches Israel(Ephraim,Haus Josef)waren.So befindet sich auch heute unter den Christen
das verschwundene Nordreich Israel.
Heute gibt es weltweit ca 15 Millionen Juden,davon 5,5 bis 6 Millionen im heutigen Israel.
Wie schon im Text erwähnt bekam das Nordreich von Gott den Scheidebrief Jeremia 3 Vers 8
In Jesaja Kapitel 54
spricht die Bibel über dieses Weib das nun einsam ist und keinen Mann mehr hat ,daß deren Kinder zahlreicher sein
wird als die Kinder der Verehelichten.
Das Südreich Juda bekam nicht den Scheidebrief,deshalb blieb sie die Verehelichte.
Das heißt,die Nachkommen des verschwundenen Reiches sind zahlreicher.
Wann fängt bei uns zahlreicher an ,bei 2 mal soviel oder 3 mal ,ich denke mehr.
Deshalb kann man auch die Endzeit im bezug auf Israel ,wenn man das Südreich Juda als das Gesamtisrael sieht
nicht verstehen.
Ich ziehe folgende Schlüsse daraus:
1.Ein dazwischenschieben eines Gemeindezeitalters,weil Israel angeblich auf die Seite gesetzt wurde,obwohl in Römer
11 Vers 17 und 25 steht nur einige Zweige ausgerissen und zum Teil verstockt,ist nicht möglich.
2.Eine Vorentrückung ist ebenso nicht möglich,sie findet bei der 7.Posaune statt.
3.Die Rückkehr des Nordreiches Israel(Christen) findet nach der 6.Posaune statt,die 6.Posaune beschreibt einen
gewaltigen Krieg im Nahen Osten.
4.Wer kehrt von dem Nordreich(Christen) zurück.
Wie schon damals zur Zeit der Rückkehr des Südreiches Juda aus der babylonischen Gefangenschaft,allen denen
Gott ins Herz gab kehrten zurück,so steht es geschrieben.
Zum Abschluß noch Galater 3 Vers 15 und 16 und folgende
Alle Segensverheißungen die Gott Abraham gegeben hat gehören durch Christus auch uns.

MfG Georg
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Knuddel » Samstag 9. April 2011, 22:54

Lieber Georg, das ist ein wunderbar ausgearbeiteter Beitrag und vor allen Dingen dein Gedankenansatz gefällt mir.
Ich mache mir auch Gedanken darüber wer die je 12.000 von den 144.000 sein werden, da sie explizit je aus einem Stamm Israels kommen werden und nur 12.000 aus Juda (den heutigen Israelis) .
Auch ich habe mich schon mit Völkerwanderungen (-ansiedelungen) beschäftigt, das viele Europäische Völker möglicherweise Einwanderer sind die als Volksstämme aus der assyrischen Gefangenschaft herausgekommen sind und sich dann in europäischen Gebieten niedergelassen haben und damit heutige Staaten gebildet haben. Irgendwo her sind Völker wie die Kelten, Gothen, Slaven, Sachsen gekommen. Weil die Archäologie sie aber noch nicht in die richtige Schublade Stecken kann werden sie als Indo-Germanisch bezeichnet. Zeitlich gesehen wandern diese Völker alle nach der Assyrischen Herrschaft irgendwann nach Europa ein.

Deine 4 Punkte sind auch genial.
zu 1. Beim studieren der Offenbarung bin ich zu dem Schluß gekommen das es ein Großer Fehler ist das die Christenheit die Texte der Offenbarung voll auf sich bezieht, die Juden ja verworfen sein sollen und nun die Gemeinde Jesu an ihre Stelle tritt.
zu 2. Genau meine Zeitbestimmung der Entrückung, sie findet bei den Ereignissen der siebenten Posaune statt, für mich nach den ersten 3 1/2Jahren (die zwei Zeugen werden predigen, der Tempel wird gebaut werden, der Antichrist wird öffendlich auftreten und die zwei Zeugen töten, die zwei Zeugen werden lebendig werden und ihr aufsteigen in den Himmel wird die siebente Posaune und damit auch gleichzeitig unsere Entrückung sein).
zu 3. 6.Posaune ein gewaltiger Krieg im Nahen Osten, seh ich auch so.
zu 4. Ja wird so sein (hab mich jetzt nicht weiter damit beschäftigt)
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Sonntag 10. April 2011, 03:12

Das Nordreich Israel sind die zehn Stämme, auch Samaria.

Ich sehe es auch so, dass es die Stämme der Völkerwanderungen sind.

Das Nordreich heisst Ephraim, weil Ephraim unter ihnen die Vorherrschaft hatte (England?)

Unter den zehn Stämmen ist Dan (-mark). Von ihm sind keine unter den Heiligen des Allerheiligsten, also unter den 144'000, weil aus diesem Stamm der falsche Prophet stammt, der die falsche Lehre zum Gericht über seine Brüder entworfen hat (Tieranbetung Of. 19-20).
Ephraim ist auch nicht genannt im Allerheiligsten, - jedoch Joseph als Stamm und auch Manasse. Da diese Stämme in Ägypten ihren Anfang hatten, sind es auch später vermutlich Staaten, die in dieser Richtung wohl als erste (Afrika) Kolonien gründeten (Ephraim und Manasse sind Josephs Söhne, sie sind in Ägypten geboren).

Das Südreich Juda sind die zwei Stämme, Juda und Benjamin, wobei Juda die Vorherrschaft hatte.
weg-zur-wahrheit.net
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Sonntag 10. April 2011, 03:26

Joh. E. Keller
Bibliothek
Nr. 198 Winterthur, 22.1.1931 (!)

Offenbarung 7, 8 und 9

Inhalt: Der Einfluß der Geistgewalten am Ende unseres Zeitalters.
_____________________________________________________________________
Offenbarung 7. „1. Darnach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, daß kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgend einen Baum. 2. Und ich sah einen andern Engel von Sonnenaufgang heraufsteigen, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln, welchen Macht gegeben war, die Erde und das Meer zu beschädigen 3. und sprach: Beschädiget die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes auf ihren Stirnen versiegelt haben! 4. Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: Hundert und vier und vierzig tausend Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israels. 5. Aus dem Stamm Juda zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Ruben zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Gad zwölftausend Versiegelte; 6. aus dem Stamm Asser zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Naphtali zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Manasse zwölftausend Versiegelte; 7. aus dem Stamm Simeon zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Levi zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Isaschar zwölftausend Versiegelte; 8. aus dem Stamm Sebulon zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Joseph zwölftausend Versiegelte; aus dem Stamm Benjamin zwölftausend Versiegelte.
9. Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen, die standen vor dem Throne und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen. 10. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil sei unserem Gott, der auf dem Throne sitzt und dem Lamm! 11. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Throne auf ihr Angesicht und beteten Gott an 12. und sprachen: Amen! Lobpreisung und Ruhm und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke sei unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
13. Und es hob einer von den Ältesten an und sprach zu mir: Wer sind diese, mit weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen? 14. Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und helle gemacht im Blute des Lammes. 15. Darum sind sie vor dem Throne Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Throne sitzt, wird über ihnen wohnen. 16. Und sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne noch irgend eine Hitze; 17. denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“
8. „1. Und als es das siebente Siegel öffnete, ward eine Stille im Himmel bei einer halben Stunde. 2. Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben. 3. Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, der hatte ein goldenes Rauchfaß; und es wurde ihm viel Räuchwerk gegeben, daß er es für die Gebete aller Heiligen auf den goldenen Altar bringe, der vor dem Throne ist. 4. Und der Rauch des Räuchwerkes stieg für die Gebete der Heiligen auf, aus der Hand des Engels, vor Gott. 5. Und der Engel nahm das Rauchfaß und füllte es mit Feuer vom Altare und warf es auf die Erde; und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und Erdbeben. 6. Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, bereiteten sich, daß sie posaunten.
7. Und der erste Engel posaunte, und es entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und er wurde auf die Erde geworfen, und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. 8. Und der zweite Engel posaunte, und es ward wie ein großer feuerspeiender Berg ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde Blut, 9. und es starb der dritte Teil der Geschöpfe im Meere, welche Seelen haben, und der dritte Teil der Schiffe ging zu Grunde. 10. Und der dritte Engel posaunte, und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Flüsse und auf die Wasserquellen; 11. und der Name des Sternes heißt Wermut; und es ward der dritte Teil der Gewässer zu Wermut, und viele der Menschen starben an dem Wasser, weil es bitter geworden war. 12. Und der vierte Engel posaunte, und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, auf daß der dritte Teil derselben verfinstert würde, und der dritte Teil des Tages kein Licht hätte und die Nacht in gleicher Weise.
13. Und ich sah und hörte einen Adler, der in der Mitte des Himmels flog und mit lauter Stimme rief: Wehe, wehe, wehe denen, die auf Erden wohnen, vor den an-den Posaunen-Stimmen der drei Engel, die noch posaunen sollen!“
9. „1. Und der fünfte Engel posaunte; und ich sah einen Stern vom Himmel auf die Erde fallen, und ihm ward der Schlüssel zu dem Brunnen des Abgrundes gegeben. 2. Und er öffnete den Brunnen des Abgrunds, und es stieg ein Rauch empor aus dem Brunnen, wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden verfinstert von dem Rauche des Brunnens. 3. Und aus dem Rauche kamen Heuschrecken heraus auf die Erde; und es ward ihnen Macht gegeben, wie die Skorpionen der Erde Macht haben. 4. Und es wurde ihnen gesagt, daß sie nicht das Gras der Erde beschädigen sollten, noch irgend etwas Grünes, noch irgend einen Baum, sondern nur die Menschen, welche das Siegel Gottes nicht auf ihren Stirnen haben. 5. Und ihnen ward gegeben, sie nicht zu töten, sondern zu quälen fünf Monate lang. Und ihre Qual war wie die Qual eines Skorpions, wenn er einen Menschen sticht. 6. Und in denselben Tagen werden die Menschen den Tod suchen und ihn nicht finden; sie werden begehren zu sterben und der Tod wird von ihnen fliehen. 7. Und die Gestalt der Heuschrecken war gleich Pferden, zum Streite gerüstet, und auf ihren Köpfen trugen sie etwas wie goldene Kronen und ihre Angesichter waren wie menschliche Angesichter. 8. Und sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie Löwenzähne. 9. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln vieler Wagen und Rosse, welche zum Streite laufen. 10. Und sie hatten Schwänze wie Skorpionen und Stacheln, und in ihren Schwänzen lag ihre Macht, die Menschen zu schädigen fünf Monate lang. 11. Und sie haben über sich zum Könige den Engel des Abgrundes, sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon (Verderber).
12. Das erste Wehe ist vorüber, siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesem.
13. Und der sechste Engel posaunte, und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht, 14. die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind am großen Strome Euphrat! 15. Und es wurden gelöst die vier Engel, die bereit standen auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, daß sie den dritten Teil der Menschen töteten. 16. Und die Zahl des Reiterheeres war zweimal zehntausendmal zehntausend; ich hörte ihre Zahl. 17. Und also sah ich die Pferde in dem Gesicht, und die darauf saßen, die hatten feurige und dunkelrote und schwefelgelbe Panzer, und die Köpfe der Pferde waren wie Löwenköpfe; und aus ihrem Munde geht Feuer und Rauch und Schwefel. 18. Durch diese drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet, durch das Feuer und den Rauch und den Schwefel, die aus ihrem Munde gingen. 19. Denn die Macht der Pferde ist in ihrem Munde und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze sind gleich Schlangen und sie haben Köpfe, und mit diesen schädigen sie. 20. Aber die Übrigen der Menschen, die nicht getötet wurden durch diese Plagen, taten nicht Buße von den Werken ihrer Hände, daß sie nicht mehr anbeteten die Dämonen und die Götzen von Gold und Silber und Erz und Stein und Holz, die weder sehen, noch hören, noch wandeln können; 21. und taten nicht Buße von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebereien.“
_____________________________________________________________________
Es ist uns im 6. Kapitel gezeigt, wie durch das Lamm das siebenmal versiegelte Buch geöffnet wird und Johannes sieht, was in Erscheinung tritt. Die Bilder, beim Öffnen der Siegel gezeigt, sind zu vergleichen mit dem, was durch die sieben Posaunen entsteht. Es sind nur zwei Seiten: die geistige Vorbereitung und die praktische Erfüllung. Es geschieht nichts von sich aus; hinter allem stehen Geistgewalten. Die Erscheinungsform, was wir wahrnehmen, was uns umgibt, was die praktischen Verhältnisse darstellen, sind ein Zusammenwirken der Geistgewalten. Wir sind Objekte, wir werden nur gebraucht; wir sind nicht bestimmend. Wir meinen zu schieben, aber wir werden geschoben. Das Ergebnis dessen, was wir machen, ist in Wirklichkeit nicht unser Werk. Wir sind nur Gebrauchsartikel, mit denen experimentiert wird. Aber wenn wir uns auch dagegen wehren, nützt es uns nichts; es sind Auswirkungen der Mächte. Das sehen wir am besten an Hiobs Erfahrungen. Solange er mit Gütern gesegnet war, stand er zu Gott. Der Satan sagte zu Gott: ‚Der Mann ist von dir gesegnet, niemand kann ihm etwas anhaben.’ Anders aber wurde das Verhältnis, als ihm erlaubt wurde, Hiob anzutasten. Hiob mußte den Raub aller seiner Güter und Kinder erleiden und wurde zudem von der Fußsohle bis zum Scheitel mit Geschwüren geschlagen. Und das alles war nur das Ergebnis dessen, was Gott und Satan über Hiob verhandelten. Es mußte offenbar werden, wer recht behielt, Gott oder Satan. Satan hatte recht, daß der Mensch nur seinen Vorteil sucht, und wenn er ihn nicht findet, dann sagt er Gott ab. Aber zuletzt zeigte es sich doch, daß Gott mit seinem Knecht Hiob zurechtkam. Gott konnte Hiob von seiner Unkenntnis überzeugen. Hiob mußte zur Einsicht kommen, daß er Gottes Ratschluß mit seinem Unverstand verdunkelt hatte, und nun konnte Gott seinen Ratschluß ausführen. Hiob mußte das göttliche Instrument sein, bis Gott es gebrauchen konnte, und es muß Anschauungsunterricht sein für Satan und die Menschen. Es ging um die Auseinandersetzung der Geistgewalten.
Bei dieser Auseinandersetzung der Geistgewalten müssen wir etwas beachten. Zum Beispiel in Sach.3, wo Josua vor dem Engel des Herrn steht und Satan ihn anklagt, nach Offb.12,7-10 wird Satan durch den Engel Michael gestürzt, nach Offb,20,1-3 wird Satan gebunden. Satan ist vor Gott, und Jesus ist vor Gott und vertritt uns gegen die Anklagen Satans. Satan ist der Fürst dieser Welt. Gott zeigt die Freiheit der Wesen, Gott knechtet nicht die Geschöpfe; er läßt sie sich frei entfalten. Die Knechtung kommt von Satans Seite. Gott hätte das Böse aufheben können; das machte er aber nicht. Das sehen wir bei Hiob. Er läßt Satan sogar den Hiob krank machen. Wie ist der Mensch von aller Knechtschaft verfolgt! Man muß nur wieder einmal hinter die Kulissen sehen.
Alles Sichtbare stellt nur Erscheinungsformen dar, woran wir studieren können. In unserem Leben wirkt sich das aus, was in der Geistwelt vor sich geht. Das Unsichtbare ist noch zu wenig faßlich, darum gab uns Gott das Sichtbare. Wir sind das Ergebnis dessen, was andere aus uns machen. Der Mittelpunkt alles Geschehens ist das Wort Gottes. Durch das Wort ist die Schöpfung entstanden. Wenn Gott die Schöpfung erschaffen hat und in der Schöpfung das Böse hat entstehen lassen, so liegt im Wort Gottes die Erlösung, die Wiederherstellung. Alles Gute und Böse ist da. Gott läßt alles geschehen. Durch das Sichtbare kann Gott kennengelernt werden.
Was sich im Geistigen auswirkt, ist das Hauptgebiet, wo der Mensch belogen und betrogen wird, die sogenannten Christen, das ist hunderttausendmal bedeutungsvoller als alles andere äußere Geschehen. Die Geistgewalten, die gegeneinander sind, sind ganz gewaltige Heerlager. Aus dem Grunde ergibt sich eine Scheidung. Scheidung ist Entscheidung. Die Entscheidung muß jedes Kind Gottes, jedes Geschöpf selbst treffen. Darin liegt das göttliche Walten, daß jedes Geschöpf sich entscheiden kann. Jedes Geschöpf muß Stellung nehmen. Man muß beständig Stellung nehmen. Und wir nehmen Stellung, so wie wir können, jeden Augenblick. Die Fähigkeit, Stellung zu nehmen, ist das Ergebnis der Einflüsse. Die Tatsachen der wirklichen Einflüsse sind eben da. Die Offenbarung zeigt uns, wie wir uns zu den Tatsachen einstellen sollen.
Offb.6 zeigt, wie zu der Zeit die Einflüsse sind. Vier Lebewesen befehlen, eines ruft mit Donnerstimme: „Komm!“ Das weiße Pferd und der darauf sitzt, kommt auf die Donnerstimme, sie befiehlt den Sieg. Offb.6,1 ist Gottes Befehl. Der Reiter muß zum Gericht kommen. Der erste Reiter bringt Krieg, der zweite Reiter bringt Hunger, der dritte Reiter bringt Tod und der vierte Reiter den Geisteinfluß dieser Zeit.
Offb.8,13 und Offb.10,7 sind Stimmen und Posaunen, welche das bewirken, was sich zur bestimmten Zeit auswirken muß. Die sieben Posaunenengel und die sieben Zornschalen-Engel sind Menschen. Die vier Lebewesen um den Thron sind Engel. Die vier Reiter sind Engel Satans, d.h. der erste und der letzte ist Satan selbst. Es sind vier satanische Vertreter der vier Weltreiche. Der erste und der letzte Reiter sind derselbe, die Reiche Babel und Rom. Die vier Weltreiche, die die Welt beherrscht haben, werden gerichtet, und ihre Macht wird zertrümmert und das Volk Israel in die herrschende Machtstellung gebracht. Wenn sich das Gericht auswirkt, geht die Gegenmacht Gottes ihrem Ende entgegen. Das wirkt sich alles im Zwölfstämmereich, dem Volk Israel, aus.
Der Mittelpunkt von allem ist das Wort Gottes, sein Königreich. Bis jetzt hat man das Wort Gottes noch nie als König in einer bestehenden Form anerkannt. Das Wort hat die Erlösung geschaffen, und das muß anerkannt und geglaubt werden. Was sich jetzt vorbereitet, ist das Königreich Gottes, und dann wird Satan, der König und Fürst dieser Welt, entthront. Und wenn Gott der König ist, so ist ein Wesen da, in dem Gott und Jesus wohnen.
Wenn die vier Reiter aufsteigen, ist das die Vorbereitung in der geistigen Welt. Wenn die sieben Posaunen posaunen, so tritt alles in Wirksamkeit. Erde ist das Volk Israel. Meer ist das Völkermeer. Bäume sind die Lehrer der Christenheit. Grünes Gras ist Volk, Christenvolk; sie werden zum dritten Teil verbrannt, d.h. ihr Geistleben erlischt (Offb.8,7). Meer bedeutet Völkermeer. Blut bedeutet Tod, d.h. Krieg (Offb.8,8). Der große Stern von Offb.8,11 ist ein großer Lehrer, der anstatt Lebenswasser Wermut spendet. Gewässer bedeutet geistiges Leben. Was ist nicht alles durch den letzten Krieg ausgewirkt worden! Wir stehen jetzt mitten in diesen Auswirkungen. Es ist eben Gericht. Jes.24,16-23 steht:
„16. Wir haben Lobgesänge vernommen vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Ich aber sprach: Verderben über mir! Verderben über mir! Wehe mir, Räuber rauben, ja Räuber rauben Raub! 17. Grauen, Grube und Garn kommen über dich, Bewohner der Erde! 18. Und es wird geschehen, wer vor der grauenerregenden Stimme flieht, der wird in die Grube fallen; wer aber aus der Grube heraufsteigt, der wird im Garn gefangen werden. Denn die Schleußen der Höhe werden sich öffnen und die Grundfesten der Erde erbeben. 19. Die Erde wird laut krachen, die Erde wird reißen und bersten, die Erde wird bedenklich wanken. 20. Die Erde wird schwanken wie ein Betrunkener und schaukeln wie eine Hängematte; ihre Missetat liegt schwer auf ihr, sie fällt und steht nicht wieder auf!
21. An jenem Tage wird der Herr bestrafen das Heer der Höhe in der Höhe und die Könige der Erde auf Erden; 22. die werden gesammelt und als Gefangene eingesteckt in die Grube und im Kerker verschlossen und nach vielen Tagen heimgesucht werden. 23. Und der Mond wird erröten und die Sonne schamrot werden. Denn der Herr der Heerscharen wird alsdann auf dem Berge Zion und zu Jerusalem König sein, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.“
Die alte Art und Weise der bis jetzt geübten Evangeliumsverkündigung wird bersten, bricht in den Grundfesten zusammen. Ein neuer Himmel, eine gottgewollte Ordnung wird erstehen, bis das Zwölfstämmevolk Israel zur Herrschaft kommt. Es ist Gericht Gottes, jetzt wirkt es sich aus. Das sind alles die Anfänge der vier Siegel. Die drei letzten Siegel bringen die Vollendung. Beim fünften Siegel hören wir die Seelen unter dem Altar rufen. Die nach Offb.6,10 auf Erden wohnen, sind die, die das Göttliche immer nur irdisch pflegen, z.B. Kain im Gegensatz zu Abel. Es wird durch alles hindurch offenbar, wie man Stellung nimmt. Abel neigt dem Himmel zu, Gottes Wort anerkennend. Kain zur Erde neigend, erkennt Gottes Wort nicht an. Die Erde als das Fleisch fällt dem Gericht anheim. Die Märtyrer rufen:
„Wie lange, o Herr, du Heiliger und du Wahrhaftiger, richtest und rächest du nicht unser Blut an denen, die auf Erden wohnen?“ (Offb.6,10)
Jetzt gestalten sich die Strömungen, daß in den nächsten Jahren Märtyrerblut fließen wird. Wenn die Erde das Blut der Märtyrer getrunken hat, so erfüllt sich Jes.24,16.
„16. Wir haben Lobgesänge vernommen vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Ich aber sprach: Verderben über mir! Verderben über mir! Wehe mir, Räuber rauben, ja Räuber rauben Raub!“
Dan.12,6-9:
„6. Und er sprach zu dem Mann in den leinenen Kleidern, welcher oberhalb der Wasser des Stromes stand: Wie lange werden diese unerhörten Zustände dauern? 7. Da hörte ich den in Linnen gekleideten Mann, oberhalb der Wasser des Stromes: seine Rechte und seine Linke erhob er zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: ‘Eine Frist, zwei Fristen und eine halbe; und wenn die Zerstreuung der Macht des heiligen Volkes vollendet ist, dann wird das alles zu Ende gehen!’ 8. Das hörte ich, verstand es aber nicht. Darum fragte ich: Was wird, o Herr, das Ende von diesem sein? 9. Er sprach: Gehe hin, Daniel! Denn diese Worte sind verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.“
Die Zeit kommt. Gott hat lange Zeit, aber Gottes Abrechnung kommt unter allen Umständen und Verhältnissen, wo sich alles regelt, weil man sich nicht zu dem Tod, der am Kreuz erfolgte, stellt und noch auf das Fleisch sieht. Wenn wir wissen und anerkennen, daß die Sünde aufgehoben ist, so müssen wir nicht sterben; wenn wir das nicht können, so müssen wir um der Sünde willen sterben, damit wir auf diese Weise zur Ersten Auferstehung kommen. Offb.9,6-11 steht:
„6. Und in denselben Tagen werden die Menschen den Tod suchen und ihn nicht finden; sie werden begehren zu sterben und der Tod wird von ihnen fliehen. 7. Und die Gestalt der Heuschrecken war gleich Pferden, zum Streite gerüstet, und auf ihren Köpfen trugen sie etwas wie goldene Kronen und ihre Angesichter waren wie menschliche Angesichter. 8. Und sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie Löwenzähne. 9. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln vieler Wagen und Rosse, welche zum Streite laufen. 10. Und sie hatten Schwänze wie Skorpionen und Stacheln, und in ihren Schwänzen lag ihre Macht, die Menschen zu schädigen fünf Monate lang. 11. Und sie haben über sich zum Könige den Engel des Abgrundes, sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon (Verderber).“
Es ist die Zeit, wenn die Märtyrer unter dem Altar rufen, die Zeit, wo die Menschen, welche nicht das Siegel Gottes auf ihren Stirnen haben, fünf Monate lang gequält werden, den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren, zu sterben, und der Tod wird vor ihnen fliehen. Die Menschen möchten lieber sterben, den geistigen Tod erfahren, als solchermaßen angefochten sein.
Die Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend geht dieser Zeit voraus.
Beim ersten Wehe wird das Los der Kinder Gottes schwerer. Beim sechsten Siegel ist ein großes Erdbeben, eine gewaltige Erschütterung aller geistigen, politischen und religiösen Richtungen, die Erschütterung aller Ordnungen der bestehenden regierenden Einrichtungen. Was übrig ist in dieser Zeit, sind die Hundertvierundvierzigtausend, und die übrigen Kinder Gottes haben das Leben lassen müssen.
Alles gestaltet sich so, wie es für jedes Geschöpf nötig ist, und gleichzeitig werden auch die Engel gerichtet. Das Gericht umfaßt Himmel und Erde in solchem Ausmaß.
¸¸¸¸¸¸¸

(Stichwortartige Mitschrift)
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Christusträger » Sonntag 10. April 2011, 11:13

Lieber Messenger,

wieder so ein Megapost, das meist aus zitierten Bibelstellen besteht. Ich kann auch nicht erkennen, das Du auf die Aussage von @Georg eingehst. Welche Sinn haben solche Posts?

Christof
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Ralph » Sonntag 10. April 2011, 15:09

Lieber Messenger,

Schließe mich Christof an.Welchen Sinn haben solche Posts?

Liebe Grüsse
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Sonntag 10. April 2011, 21:47

Sacharja1, 15 und bin sehr erzürnt überdie gleichgültigen Nationen; denn als ich nur ein wenig erzürnt war, halfen sie zum Unglück!


Sind diese gleichgültigen Nationen nicht die zehn Stämme des Nordens?

Israel, das ganze Israel der zwölf Stämme ist die 'Erde', das 'Erdenvolk'.

Das Tier aus der Erde muss Amerika sein.

'Die Erde' als 'der Lehm' in Gottes Hand, mit dem Gott durch sein Wort den Menschen sich zum Bilde formt und schafft. Das ist im Sichtbaren ein bis zur Vollendung fortlaufender Entwicklungsprozess.

Auf der Ebene des Himmels, im Geiste, ist alles schon vollendet, im göttlichen Heilsplan, Grundlegung der Welt beschlossen.

Im Wort, durchs Wort und zum Wort ist alles geschaffen.

(Habe den Beitrag massiv verkürzt 12.04.2011)
Zuletzt geändert von messenger am Dienstag 12. April 2011, 13:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Sonntag 10. April 2011, 21:50

Wem die Posts zu lang sind, der muss sie ja nicht lesen!

Der Sinn der Posts ist der, die Menschen zu erreichen, die den Sinn der Posts erkennen.

Es gibt immer solche und solche.

Oder ist das hier zum 'twittern'?
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Christusträger » Sonntag 10. April 2011, 22:14

Lieber Messenger,

das ganze wäre vielleicht noch erträglich, wenn Deine Beiträge nicht so gnadenlos Off-Topic wären. So sind sie für mich nur Unsinn - klare Löschkandiaten. Du greifst Dir nach meinem Eindruck wahllos Texte und postest sie an unpassenden Stellen. Was soll das? Bitte unterlass sowas in Zukunft.

Christof
Zuletzt geändert von Christusträger am Sonntag 10. April 2011, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon messenger » Sonntag 10. April 2011, 22:39

Gut, - off-topic, kann sein, ist nicht einfach, da die Themen fast immer ineinandergreifend sind.

Habe es nun (12.04.2011) massiv verkürzt.
Zuletzt geändert von messenger am Dienstag 12. April 2011, 13:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Christusträger » Sonntag 10. April 2011, 22:45

Lieber Messenger,

einfach auf Foren-Übersicht->Unterforum aussuchen->dann auf "Neues Thema" - der Rest ergibt sich. :blessyou:

Und ein bisschen an "in der Kürze liegt die Würze" denken. Bibelstellen darfst Du gerne angeben, aber nicht gleich pasagenweise. Jeder von uns hat eine Bibel und kann lesen. Also möglichst nur die Hauptaussage aus der Bibel nennen. Jedem von uns ist klar, dass die Bibel im Zusammenhang gelesen werden sollte, aber so wie Du das gebracht hast ...

Ich wünsch Dir alles Gute bei Deinen neuen Posts.

Christof
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Re: Israel ist nicht der Feigenbaum

Beitragvon Knuddel » Montag 11. April 2011, 01:42

Lieber Messenger

Ich wollte auf deinen Post (von 2.26Uhr) antworten. Dachte ich scroll mal nach unten, aber es gab kein unten, tut mir leid das ich mir deinen nachfolgenden nicht mehr durchgelesen habe. In der Zwischenzeit hätt ich ja vergessen was ich eigendlich schreiben wollte.

Also: Deine Abschrift von Keller ist ja von 1931 das ist so hochgeistlich Ausgelegt. Das muß in früheren Zeiten wohl normal gewesen sein, je komplizierter man die Bilder deutet und interpretiert um so besser sollte wohl das Verständnis sein. Das ist vür mich aber etwas zu hoch. Ich lese die Bildbeschreibungen und denke mir da was ganz einfaches hinein.
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