Die Gemeinde hört auf; was bleibt?

In den Offenbarungen stehen eindrucksvolle Prophezeihungen.

Moderator: Hellmut

Die Gemeinde hört auf; was bleibt?

Beitragvon messenger » Dienstag 5. März 2013, 14:20

Joh. E. Keller den 13. Juli 1930
Bibliothek Nr. 5857

Epheser 4,1-16

Inhalt:
Die Gemeinde hört auf; das Haus Gottes und der Leib Christi bleiben bestehen.
Das Haus Gottes entspricht der Stiftshütte und ist erst fertig, wenn jedes Kind Gottes, das dazu gehört, ganz von Gott erfüllt ist.
Jedes Kind Gottes muß sich darüber klar werden, ob es lebt oder tot ist.
Das Wachstum des Leibes Christi durch den würdigen Wandel der Berufung.



Jesus hat in seinem Gebet in Joh.17,11 gesagt:
„ … ich bin nicht mehr in der Welt, sie aber sind in der Welt“

und dann wieder:
„Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.“
(Joh.17,16)
Damit bringt der Herr zweierlei zum Ausdruck. Der Herr ist nicht in der Welt, aber die Kinder Gottes sind in der Welt, darum stehen sie auf einem anderen Boden als er selbst. Sie sind aber nicht von der Welt, wie er auch nicht von der Welt ist. Darin stehen sie mit ihm auf demselben Boden, weil er sie aus der Welt heraus erwählt hat, weil sie Berufene sind. Darum fordert Paulus, daß sie ihrer Berufung in der Zeit, wo sie noch in der Welt sind, würdig wandeln. Was das bedeutet, worin dieser würdige Wandel der Berufung besteht, führt Paulus in diesem Abschnitt an die Epheser aus:
„. . . ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eueres Berufes; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der über allen, durch alle und in allen ist.“
(Eph.4,4-6)

Das Kind Gottes ist somit berufen dazu, ein Glied an diesem einen Leibe zu sein. Von diesem Leibe hören wir nachher noch im 12. Kap. des 1. Korintherbriefes Vers 12-14:
„Denn gleichwie der Leib eins ist und doch viele Glieder hat, alle die Glieder des Leibes aber, wiewohl ihrer viele sind, doch nur einen Leib bilden; also auch Christus. Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt. Denn der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.“


Das ist also die Ordnung, die dem Kinde Gottes gilt. Wir kennen ja die Bezeichnungen, wir können sie uns immer wieder vergegenwärtigen, wir sollten uns auch klar wenigstens die Hauptstellen im Wort merken, mit denen wir es jederzeit zeigen und beweisen können, wie diese Ordnung Gottes uns im Wort bezeugt ist. In Epheser 1,22 heißt es:
„Und wobei er alles unter seine Füße tat und ihn gab der Gemeinde zum Haupt über alles, welche da ist sein Leib, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllet.“

Damit ist von Paulus bezeugt, daß die Gemeinde, von der Jesus das Haupt ist, zugleich sein Leib ist. Ein weiteres Zeugnis haben wir in 1. Timotheus 3,14-16:
„Solches schreibe ich dir, obwohl ich hoffe, bald zu dir zu kommen; damit du aber, falls ich verzöge, wissest, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit.“

In einer Stelle nennt Paulus die Gemeinde den Leib Christi, in der anderen Stelle nennt er diese Gemeinde das Haus Gottes. Darum führt auch Paulus in Epheser 2,19-22 aus:
„Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbauet auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein ist, in welchem der ganze Bau zusammengefüget, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr miterbauet werdet zu einer Behausung Gottes im Geiste.“


So haben wir im Brief an die Epheser beides zusammen dargestellt, das Haus Gottes und den Leib Christi, und die beiden sind die Gemeinde, von der Jesus das Haupt genannt ist. Wenn es uns klar wird, was Gottes Wort für die Stellung des Kindes Gottes als Ordnung bezeugt, so ist es einzig möglich, die im Wort gegebenen Ermahnungen auch recht zu verstehen und sich klar zu machen, was uns damit gesagt ist.

Es wird uns nicht recht eindrucksvoll sein, daß wir der Berufung würdig wandeln sollen, wenn wir die Berufung nicht kennen, wenn wir den Zweck dieser Berufung nicht verstehen, wenn wir - vielleicht trotz langjähriger Gotteskindschaft - unsere Berufung noch nicht kennen.

Wenn Paulus an die Korinther von dem einen Leib schreibt, so sagt er:
„Darum tue ich euch kund, daß niemand sagt: Verflucht sei Jesus! der im Geiste Gottes redet; es kann aber auch niemand sagen: ’Herr Jesus!’ als nur im heiligen Geist.“
(1.Kor.12,3)
Wie ein Leib ist, so ist auch ein Geist. Der eine Leib existiert nur durch den einen Geist.

Drei Bezeichnungen hält uns das Wort vor, eine ist die Gemeinde Gottes, eine ist das Haus Gottes, und eine ist der Leib Christi.
Die Gemeinde bleibt nicht bestehen, sie hört auf.
Das Haus Gottes bleibt bestehen, der Leib Christi bleibt auch bestehen.
Das Haus Gottes hat Ewigkeitsbedeutung, ebenso der Leib Christi.
Das Haus Gottes muß gebaut werden.
Es besteht nach der Schrift aus einzelnen Steinen, genau so wie von Moses die Stiftshütte aus einzelnen Teilen - nachdem jedes einzelne Teil bis ins kleinste Teilchen hinein fertig war - außerhalb des Lagers zusammengestellt wurde. Aus den einzelnen Teilen entstand eine Hütte genau nach dem Vorbild, wie Moses diese auf dem Berge gesehen hatte. Genau nach diesem Bild mußte die Stiftshütte hergestellt werden, und als alle die Einzelteile von Moses zusammengestellt waren, war die Hütte Gottes, die Wohnung Gottes fertig, die zuletzt als Offenbarungsstätte Gottes da, wo er sich aufhielt, vorhanden war, um Verkehr in dieser Hütte mit seinem Volk zu pflegen. Genau so muß nach diesem Muster das für die Ewigkeit bestehende Haus Gottes gebaut werden. So wie durch das Vorbild der Stiftshütte gezeigt wurde, daß Gott an einem bestimmten Ort wohnen will, an dem sein Volk mit ihm Umgang pflegen kann und muß, wenn sie in der rechten Stellung zu Gott sein wollen, genau so ist uns Gottes Wille und Ordnung durch dieses Vorbild erklärt.

So, wie jedes einzelne Teilchen zur Hütte gehört, damit eine solche zustande kommen konnte, so gehört jedes Kind Gottes als Stein, als einzelnes Teilchen zum Hause Gottes. Es ist der Ort, an dem Gott in Ewigkeit wohnt. Was in der Stiftshütte vorgeschattet ist, muß sich im Tempel, im Haus Gottes verwirklichen. Das Haus als Wohnung für Gott bedeutet eine Stätte, wo Gott wohnt, d.h. es sind Menschen, in denen Gott wohnt, nicht in dem Sinn, wie wir das Wohnen Christi im Herzen für die Kinder Gottes bezeugt finden, nicht in dem Sinn, daß der Geist Gottes im Menschen wirkt, im Herzen wohnt, das alles ist nur Vorbereitung auf das hin, was zustande kommen muß.

Das Haus Gottes sind Menschen, die ganz von Gott erfüllt sind. Das ist der Zweck des Hauses Gottes. Es ist eine Wohnung, die sich Gott zubereitet, um in dieser Wohnung zu wohnen. Wenn er diese Wohnung fertig hat, wenn jeder Stein zu dieser Wohnung hinzugefügt ist, der dazu gehört, daß das ganze Haus fertig ist, so daß der Vater und der Sohn darin wohnen, dann sind das Menschen, die ganz von Gott erfüllt sind.
Was das bedeutet, verstehen wir nicht, solange wir nicht aufrichtig sind, um uns über alles praktisch Rechenschaft zu geben in unseren Alltagserfahrungen, was Machtwirkungen bei uns sind, die nicht von Gott sind. Wir verstehen das, was uns die Schrift sagt, immer am besten durch die rechte Erkenntnis der Gegenseite. So wird es uns am leichtesten verständlich, was es heißt, ganz von Gott erfüllt zu sein, wenn wir alles recht beachten, was in uns widergöttlich ist. Wir brauchen uns nur vorzustellen, was für eine Stellung es wohl wäre, wenn wir uns vollkommen frei von allem Widergöttlichen wüßten, wenn alles, was in unserer Erfahrung sich zeitweise immer als widergöttlich auswirkt, weg wäre, sich nie mehr aufs Neue durchwirken würde.

So geschieht so manches im Leben, das uns nicht fremd ist, es sind altbekannte Erinnerungen und Kennzeichen. Wir können uns selbst frei von dem, wie wir uns kennen, vielleicht gar nicht vorstellen, sonst kämen wir uns wohl vor, als gehörten wir in den Himmel und nicht auf die Erde, wenn so manches, was unsere Eigenart ist, nicht mehr wäre. Und doch sind wir jedesmal, wenn sich dies und das aus- und durchwirkt, überzeugt, daß es nicht von Gott ist, daß es nicht das Gute ist, was sich in uns auswirken und durchwirken würde, wenn es Wirkungen von Gott wären. Wir wissen, daß es vom Satan, vom Teufel ist, daß es menschlich, irdisch ist, daß es fleischliche Gesinnung ist, nicht darum, weil wir die Schlimmsten der Schlimmen, die Schlechtesten der Schlechten sind. Daß wir uns immer noch für etwas Besseres halten, ist uns natürlich bekannt und wollen wir auch gar nicht streitig machen, daß wir doch durch die Aufrichtigkeit, die uns eigen ist, wenn sie auch noch nicht vollkommen ist, Göttliches und Satanisches voneinander unterscheiden müssen. Bei manchem, was man tatsächlich nicht als schlimm und am schlimmsten ansieht, aber doch nicht als klare Auswirkung von Gott ansehen kann, müßte man sich ohne weiteres bei einer Schriftbezeichnung „Ganz von Gott erfüllt zu sein“ sagen, dann müßte es bei dir in jeder Beziehung anders sein!

Wir können darum gut verstehen, was es heißt, ganz von Gott erfüllt zu sein, wenn wir die mannigfaltigen Machtwirkungen, die wir als widergöttlich kennzeichnen müssen, als solche wirklich auch aufrichtig und wahrheitsgemäß sehen. Wir wüßten, wenn wir ganz von Gott erfüllt wären, so wäre es eben in jeder Beziehung anders.
Wir brauchen nicht anfangen aufzuzählen. Paulus weist hier nur auf Demut, Sanftmut, Geduld, Liebe und Einheit hin. Man kann alles besitzen und üben, - Demut, Sanftmut, Geduld, Liebe, Einheit, - Frieden und doch dabei überzeugt sein, daß es in keinem Fall die ganze Gottesfülle sei, daß sich in nichts, auch im Besten dessen, was sich auswirkt, die ganze Gottesfülle durchwirken könne.

Darum ist von einem Maß der Gabe Christi die Rede. Das Haus Gottes hat es aber nicht mit dem Maß der Gabe Christi zu tun. Das Haus Gottes hat es nicht mit Stufen der Entwicklung zu tun. Das Haus Gottes wird so lange gebaut, bis es fertig ist. Und wenn es fertig ist, dann ist es das Haus Gottes und dient seiner Bestimmung und ist dann ganz von Gott erfüllt. Und bis dahin ist es eben das Haus Gottes nicht. Bis dahin ist es nur ein Bau, der ein Haus für Gott werden soll. Wir können das Haus nicht als solches ansehen, das seiner Bestimmung dient, solange es im Bau begriffen ist. Das Haus ist erst fertig, wenn jeder einzelne Teil wie bei Moses fertig ist, als er sie alle zusammennahm und zusammenstellte und dann die Stiftshütte als Wohnung Gottes so lange existierte, wie sie dem Zweck im Volke Gottes, zu dem Gott sie bestimmt hatte, dienen mußte. In der ganzen Zeit war diese Stiftshütte eben fertig, und sicher durfte niemals auch nur das geringste Teilchen von ihr fehlen. Sie durfte nicht schadhaft werden, nachdem sie einmal fertig war. So ist es mit dem Haus Gottes. Fertig ist das Haus Gottes erst, wenn jeder Teil, der dazu gehört, jedes Kind Gottes als Stein an diesem Hause hinzugefügt ist und das Ganze vollkommen hergestellt und fertig ist. Dann dient das Haus seiner göttlichen Bestimmung. Dann ist aber jedes Kind Gottes, das zu diesem Haus Gottes gehört, von Gott erfüllt.

Bis dahin kommt zum Haus Gottes noch der biblische Begriff „Leib Christi“ und „Gemeinde Gottes“. Der Leib zeigt uns, wie er wächst, wie er sich entwickeln, entfalten muß, bis er zum vollkommenen Mann, zu dem Maße der vollen Größe Christi herangewachsen ist. Darum zeigt uns der Leib Christi die Seite des Wachstums, die Seite der Entfaltung, während uns das Haus Gottes auf die Bestimmung des Kindes Gottes hinweist, Haus zu sein, um von Gott erfüllt zu werden. Der Leib Christi zeigt dem Kind Gottes beständig seine Berufung. Die Gemeinde Gottes ist der Bauplatz, sie ist der Boden, wo der Leib Christi wächst, sich entwickelt und entfaltet, wo man beständig sehen kann, wie das Wachsen, wie die Entwicklung vom kleinsten Anfang, von der Zeugung durch Wachsen und Entfalten sich mehr und mehr verwirklicht, bis eine reife Frucht vorhanden ist, bis endlich ein Haus vollkommen fertig ist. Die Gemeinde ist der Boden, wo sich das Kind Gottes beständig seiner Berufung bewußt werden muß, bewußt sein muß.

Die Stellung, die das Kind Gottes zur Gemeinde Gottes hat, ist der Wandel, den es seiner Berufung entsprechend würdig oder weniger würdig führt. Wenn wir nach einer Berufung würdig wandeln sollen, so setzt das voraus, daß wir von Gott Berufene sind. Das Haupt der Gemeinde, das Haupt des Leibes, der Eckstein seines Hauses ist nicht in der Welt. Seine Hausgenossen, die Glieder seines Leibes sind in der Welt. Aber nicht die Welt sind Hausgenossen Gottes, nicht alle Kinder Gottes sind Glieder Christi. Alle sind berufen, alle haben eine Berufung. Es ist ein Leib und ein Geist. Ein Leib ohne Geist ist ein toter Leib, aber kein lebendiger.

In Hesekiel 37 ist das Haus Israel im Bild der Totengebeine gezeigt. Wenn Gott die Wiederherstellung vollzieht, dann fangen diese Totengebeine, die umherliegen, zuerst an zu leben, sich zu bewegen, sie fangen an, sich zu nähern, in Verbindung miteinander zu kommen, es gibt Sehnen, die sich erst als Verbindemittel der einzelnen Gebeine bilden, die zuerst die einzelnen Gebeine dann zusammenhalten, und dann bildet sich Fleisch darüber und zuletzt eine Haut, „Aber der Geist ist noch nicht darin“, (vgl.Vers 8 ) muß der Prophet ganz besonders noch zum Ausdruck bringen. Und es braucht noch eine besondere Weissagung, daß dieses von Gott aufgerichtete Gebilde aus den früher getrennt umherliegenden Totengebeinen den Geist bekommt (V.9).

Der Leib Christi ist nur Leib durch den Geist Christi. Der Geist Christi ist für den Leib Christi das Leben des Leibes. Es ist darum alles Vorbereitung, es sind die sich nähernden Totengebeine, die sich bildenden Sehnen, das wachsende Fleisch, die Haut, mit der alles überzogen wird solange Kinder Gottes versiegelt sind mit dem Geist der Verheißung, solange sie den Geist der Weisheit und Offenbarung erlangen und dadurch Erkenntnis dessen haben, was Christus vollbracht hat, aber der Geist, der den Leib mit jedem einzelnen Glied zum Leib Christi macht, muß sie erst als der Geist Christi erfüllen und durchdringen.

Wir müssen darum unterscheiden, wie Johannes darauf hinweist, zwischen dem Geist der Wahrheit und dem Geist des Irrtums. Man kann den Geist der Wahrheit, das ist den Geist Christi haben, man kann aber auch den Geist des Irrtums bekommen. Man kann aber auch Kind Gottes sein in einer Zeit, in der man weder den Geist der Wahrheit noch den Geist des Irrtums hat, in der man dem Leibe gegenüber noch als ein Kind Gottes ohne Geist, als Kind Gottes, das tot ist, gegenübersteht. Darum auch das Zeugnis in der Offenbarung Kap.3,1:
„Du hast den Namen, daß du lebest und bist tot.“


Was sind Kennzeichen des Lebens? Was sind Kennzeichen dafür, daß man ein lebendiges Glied am Leibe Christi ist? Lege dir die Frage vor, ob du zum Leibe Christi gehörst, weiter gar nichts. Gib dich nicht mit Philosophie, väterlicher Überlieferung, Menschensatzungen ab, mit allen möglichen Fragen und Problemen, wenn du über das eine Klarheit haben willst, ob du lebst oder tot bist! Frage nicht: ‘Bin ich ein Kind Gottes, oder bin ich keins?’, denn die Frage entscheidet Leben und Tod nicht, weil es ja nicht nur lebendige Kinder Gottes gibt, es gibt auch tote. Folglich kann man nie mit der klärenden Frage, ob man Kind Gottes sei, darüber Klarheit erlangen, ob man lebt oder tot sei. Natürlich gibt es Ansichten. Sicher würden viele behaupten, das sei Irrtum; ein Kind Gottes könne man nur sein, wenn man lebe; wer tot sei, sei eben kein Kind Gottes. Nun, dann hätte Jesus in Offb.3 bei dem Engel der Sardesgemeinde das hinzufügen müssen, wenn er sagt, daß er den Namen habe, daß er lebe und doch tot sei. Man muß dann erst den Beweis erbringen, daß dieser Engel der Gemeinde kein Kind Gottes mehr sei, wenn man beweisen will, daß man kein Kind Gottes sein könne, wenn man tot sei. Er bekommt sogar den Auftrag:
„Stärke das Übrige, was sterben will, denn ich habe deine Werke nicht vollkommen erfunden vor meinem Gott.“
(Offb.3,2)

Hat der Herr ihn als Kind Gottes und die Übrigen, die sterben wollen, als Kinder Gottes behandelt, oder als Welt? Er hat in den sieben Sendschreiben an die sieben Gemeinden mit keinem einzigen Wort die Welt erwähnt. Höchstens damit, daß er im Pergamussendschreiben darauf hinweist, daß der Engel da wohnt, wo der Satan wohnt, und damit die Welt andeutet, könnten wir das so verstehen. Sonst schreibt er nur an die sieben Engel der sieben Gemeinden, und wer Ohren hat, der soll hören, was der Geist den Gemeinden sagt. Also haben wir nur ein Zeugnis von Jesus an die Gemeinden Gottes, und in diesem Zeugnis ist sogar von einem der sieben Engel der Gemeinden gesagt, daß er nur den Namen habe, daß er scheine, zu leben, während solches gar nicht vorhanden sei, sondern er in Wirklichkeit tot sei. Und auch andere seien im Sterben begriffen und könnten so tot werden, wie er selbst gestorben ist und tot ist und doch Kinder Gottes sein. Wenn man darum in seiner Kurzsichtigkeit behaupten will, daß mit der Stellung als Kind Gottes alles gesagt sei, wenn man nur wissen könne, daß man Kind Gottes sei, daß man sich darauf verlassen könne, daß Jesus Schuldopfer sei für die Sünden, daß man um des Schuldopfers willen Vergebung der Sünden erlange, so sei es gut, so habe man als Kind Gottes alles, was in der Schrift gefordert werde.

Wer so redet, der redet falsch. Wer sich so einstellt, steht falsch. Wer solche Hoffnung hegt, wird enttäuscht. Auf diese Weise werden den Kindern Gottes Ruhekissen gemacht, daß sie in ihrer Gleichgültigkeit, Lauheit und Oberflächlichkeit und Rückständigkeit sich zufrieden geben sollen, damit der Satan sie um so sicherer in seine Netze einfangen kann, damit sie um so sicherer von dem Weg, auf dem sie Gott zu seinem Ziel führen will, abgezogen werden, und Gottes Werk, das er zustande bringen will, sein Haus, das er bauen will, dadurch in der Entwicklung gestört wird.
Nicht diese Frage entscheidet, Kind Gottes! Wenn du wissen willst, ob du lebst oder tot bist, dann entscheidet nur eins: Gehörst du zur Gemeinde Gottes? Du sagst: Nun freilich gehöre ich zur Gemeinde Gottes. Gehörst du zum Hause Gottes? Ja, wenn die Gemeinde Gottes Haus ist; ich gehöre doch zur Gemeinde, dann muß ich doch auch zum Haus Gottes gehören. Selbstverständlich bin ich noch nicht ganz von Gott erfüllt. - Das ist auch noch nicht das Kennzeichen des Lebens. Gehörst du zum Leibe Christi?

Die Zugehörigkeit zur Gemeinde stellt es vielleicht noch nicht genügend klar, was man für eine Stellung zu Jesus hat. Selbst durch den Hinweis auf das Haus Gottes wird man sich vielleicht nicht genügend klar; denn man kann nicht genügend klar unterscheiden zwischen dem fertigen Haus Gottes und dem Stand, den das Haus gegenwärtig hat. Aber betrachte den Leib Christi, so wie er wächst, so wie er sich entfaltet, so wie er zunimmt, vom Kind zum Jüngling, zum Mann wird, frage dich, wie deine Stellung zum Leibe Christi sei!

Was ist Leben? Zugehörigkeitsbewußtsein! Kannst du sein, wo du willst? Kannst du hingehen, wohin du willst? Kannst du bleiben, wo du willst? Kannst du tun, was du willst? Kannst du dich beschäftigen, womit du willst? Kannst du irgendwo sein, irgend etwas tun, was sich nicht auf den Leib Christi bezieht, was nicht mit dem Leib Christi in Verbindung steht? Bleiben wir nur stehen, haben wir es gar nicht so eilig, ob wir heute viel sagen oder weniger, die Stunde geht doch vorüber, es kommt nicht darauf an, wieviel wir sagen, sondern es kommt jetzt nur darauf an, daß wir mal ruhig, klar nachdenken können, um uns klar werden zu können, was es heißt, dem Leibe Christi anzugehören. Etwas anderes brauchen wir jetzt gar nicht zu bedenken, gar nicht zu überlegen; wir brauchen uns mit gar nichts weiter zu beschäftigen.

Ist mein Leben Wirkung des Leibes Christi? Oder ist mein Leben Wirkung von etwas, was nicht Leib Christi ist? Darauf kommt es einzig nur an, damit haben wir uns einzig nur auseinanderzusetzen. Es kommt jetzt nicht darauf an, was für Erkenntnis wir haben; es kommt nicht darauf an, wie weit wir im Glauben entwickelt sind; es kommt nicht auf Richtungen an, wie sie so mannigfaltig vorhanden sind; es kommt auf nichts Derartiges an, es kommt einfach nur darauf an, hier ist ein Leib, von diesem Leibe ist Christus das Haupt, und an diesem Leibe gilt es Glied zu sein, und hier gilt es, Glied zu bleiben, und dieser Leib wächst. Und wo Wachstum dieses Leibes ist, wo das Bewußtsein, wo die Überzeugung der Zugehörigkeit zu diesem wachsenden, sich entfaltenden Leib Christi ist, da ist Leben. Und wo es im Leben des Kindes Gottes etwas gibt, es ist ganz gleich was, eigene Interessen, eigenes Suchen, eigenes Streben, Wünschen, Begehren, auf irgendwelchen Gebieten, was dem Leib Christi entgegen ist, was sich mit dem Leib Christi nicht vereinbaren läßt, dann ist das Beweis, daß das Leben nicht da ist. Das Leben ist nicht da, wenn ich mich nur zur Gemeinde Gottes, zum Hause Christi, zum Leib Christi zugehörig halte, aber nicht von der Zugehörigkeit so erfüllt und durchdrungen bin, daß ich für diesen Leib, für diesen Organismus da sein muß. Und was es heißt, für etwas da zu sein, das sagt uns doch jede Alltagserfahrung.

Wenn man einen Platz hat, muß man eben an dem Platz sein. Wenn man seinen Platz im Beruf, im Geschäft hat, muß man da sein, und wenn man nicht ganz da ist und seinen Platz ausfüllt, wird es bald heißen: Wo sind Sie in der Zwischenzeit, ist das Ihr ganzes Interesse? Wir finden andere Kräfte, Sie können gehen. - Wenn zwei sich zusammengefunden haben, um in der Ehe zusammen zu sein und sie sich beständig beobachten und entdecken daß alles Sinnen und Denken auf etwas anderes, als auf ihre gegenseitige Zusammengehörigkeit hinzielt, dann wird eins oder das andere auf den Gedanken kommen, es ist ja schließlich nicht nötig in der heutigen Zeit, wenn man verheiratet ist, daß man verheiratet bleiben muß; man kann sich ja auch wieder scheiden. Und so geht es auf allen Gebieten. Pflanzt ein Samenkorn in die Erde, und es wächst. Nehmt es aus der Erde weg und stellt es in eine andere Umgebung, wo es die Lebensbedingungen zum Wachsen nicht mehr hat, und es geht ein. So lange es wächst, steht es an dem Platz, entfaltet sich an dem Platz und strebt nirgends anders hin.

Wenn Gott ein Bild von seinem Volk geben wollte, das ihm entgegen war, dann zeigt er, wie er sie als Schosse genommen hat und in ein gutes Erdreich gepflanzt hatte und wässerte, daß sie sich entwickeln konnten, und dann haben sie nach einem fremden Boden verlangt und begehrt.
„Niemand kann zwei Herren dienen; niemand kann Gott dienen und dem Mammon“,
(vgl.Matth.6,24)
hat Jesus gesagt. Der Leib Christi bringt das ohne Worte im Wesen zum Ausdruck. Das, was nicht mit dem Leib verbunden ist, was nicht an dem Leib wachstümlich steht und seinen Platz nie verändern kann, gehört nicht zum Leibe. Es kann zwar zur Gemeinde Gottes, zum Haus Gottes gehören, denn zur Gemeinde Gottes gehörten ja viele; zum Haus Gottes gehören ja Gold, Silber, edle Steine, Heu, Stroh und Stoppeln. Wenn das Haus Gottes aus dem Gerichtsfeuer kommt, wenn die letzte Scheidung und Läuterung über das Haus Gottes ergangen ist, dann steht das Haus Gottes fertig da, um von Gott erfüllt zu werden. Dann ist aber nichts mehr von dem beim Hause Gottes, was vordem Heu, Stroh und Stoppeln, allerlei Material war, das sich im Feuer nicht bewährte. Aber zum Leib Christi kann sich niemand als lebendiges Glied zählen, das seiner Berufung nicht würdig wandelt.

Es gehört zum würdigen Wandel der Berufung, daß man sich berufen weiß, zugehörig zum Leib Christi, daß man weiß, hier ist ein Leib. Ich rede nicht von Zugehörigkeit zur Gemeinde auf Grund der Besuche der Versammlungen, auf Grund von irgend etwas, was man als Kind Gottes in seiner Person zur Darstellung bringt. Ich rede nur, wenn du Klarheit haben willst über das Leben, von einem Leib und von einem Geist. Hält dich dieser Leib, so wie zwei, Mann und Weib, gehalten sind, die in der göttlichen Ordnung wissen, daß sie ein Fleisch sind, so wie solche zwei Menschen im Irdischen zusammengehalten sind, bei denen nicht Zeitordnungen nach den obrigkeitlichen Zuständen bestehen, durch die Scheidungsmöglichkeiten gegeben sind? Wenn ein Mann und ein Weib nach der göttlichen Ordnung vorhanden sind, so sind ihnen auch solche zeitlich bestehenden obrigkeitlichen Ordnungen null und nichtig. Für sie ist es gleich, ob die da sind oder nicht, ihnen gelten sie nicht; sie wissen, daß Gott einen Mann und ein Weib gesetzt hat und daß die zwei auf dem Boden der Ehe ein Fleisch sind, das ist ihre Stellung. So weiß jedes Geschöpf an seinem Platz, wo es hingehört, und wer das nicht weiß, wo er hingehört, der gehört nicht dahin. Wer irgendwo hingehört, der weiß es, wo er hingehört.

Es braucht über den würdigen Wandel der Berufung gar nicht viel gesagt zu werden, es brauchten gar nicht viel Worte darüber gemacht zu werden. So vieles, wie man gern über das Alltagsleben des Kindes Gottes sagt, so viel, wie auch die Schrift diesbezüglich an Ermahnungen, an Vorschriften dafür enthält, so wenig braucht auf diesem Boden beachtet zu werden, wenn es sich um das Leben des Kindes Gottes handelt. Denn nichts auf diesem Boden ist Beweis für oder gegen das Leben. Da ist die größte Tugendhaftigkeit, Tadellosigkeit im Erstreben eines Wandels nach bestimmten Worten Gottes kein Beweis, daß ein solches Menschenkind Leben hat, so wenig, wie allerlei Unebenheiten in seinem Leben Beweis dafür sind, daß es kein Leben hat. Das Kind Gottes in der größten Selbstgerechtigkeit kann tot sein, weil es an dem im Opfer offenbar gewordenen Leben vorübergeht, und das im praktischen Leben schwache und schwächste Glied des Leibes kann die ernsteste Stellung zum Opfer Jesu gerade um seiner Schwachheiten willen haben und kann Lebensoffenbarungen haben und empfangen, die ihm jedermann abspricht.

Darum weist Paulus, wenn er von dem würdigen Wandel der Berufung redet, nur auf alle Demut, Sanftmut und Geduld hin, einander in Liebe ertragend und fleißig zu sein, die Einheit des Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren. Das Kind Gottes weiß, daß ein Leib, ein Geist die Merkzeichen der Stellung sind, die es als Glied zu diesem Leibe offenbart. Wenn es einen Leib gibt, so gibt es für das Glied des Leibes eben nichts anderes als diesen Leib. Dann ist für die Zeit, wo das Kind Gottes in der Welt ist, und für die ganze Ewigkeit sein Dasein geklärt! Seine Existenzfrage ist gelöst. Und daß Kinder Gottes Existenzfragen haben und in Verbindung damit viele Nöte, viele Schwierigkeiten und viele Unruhen in ihrem Leben, das beweist nur, daß sie über die eine wahre Existenz, die in ihrer Berufung liegt, noch im Unklaren sind.

Wer hier Klarheit erlangt hat, wem seine Berufung so klar ist, daß er gar nichts anderes mehr tun muß, als einzig nur dieselbe festzumachen, dessen Leben ist geklärt, dessen Leben ist geordnet. Wenn man zuerst nach dem Reich Gottes trachtet und nach seiner Gerechtigkeit, wird alles andere beigegeben. Was ist denn die Stellung in dem Alltagsgetriebe der Welt, wenn man darum sorgen muß, sich da quälen und grämen muß und in ewiger Unruhe lebt, was ist denn das für ein Beweis? Ist es wirklich ein Beweis, daß man nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit trachtet und alles andere zufällt? Ist das der Beweis davon, daß man weiß, man hat eine Berufung, man gehört zum Leib Christi und kann gar nichts anderes tun, als zum Wachstum dieses Leibes beizutragen? Ist damit für das Kind Gottes nicht die ganze Existenzfrage gelöst? Ja ich muß doch essen und trinken. Nein, du mußt Glied am Leibe Christi sein. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein; er lebt von jedem Worte Gottes, das aus seinem Munde kommt. Zuerst mußt du Wort Gottes essen und dann das alltägliche Brot.

Laß dich da einfügen, wo Gott dich haben will, werde da Glied, wo immer noch eins fehlt, wo er dich zum Wachstum des Leibes benötigt; dann fragst du nicht zuerst nach der Magenspeise, dann ist dir die Hauptsache die Speise des Leibes Christi, und die bist du selbst. Du mußt selbst den Leib Christi durch deine Zugehörigkeit zu dem Leib speisen. Den Kindern Gottes sagt Paulus, daß sie tüchtig werden müssen zum Beruf, zur Erbauung des Leibes Christi. Du mußt das Deine zur Erbauung des Leibes Christi beitragen. Wie kann man da zuerst für sich sorgen wollen und an seine natürlichen Lebensbedürfnisse denken, wenn man sich zum Leib Christi zugehörig weiß. Das wäre gerade so, wie wenn eine Mutter, die ihre Familie zu versorgen hat, auf den Markt einkaufen gehen würde und sie würde sich hinsetzen und alles aufessen. Wer eine Aufgabe zu erfüllen hat, ob es die Mutter oder der Mann in der Familie, oder der Arbeiter an seinem Platz ist, wer eine Aufgabe zu erfüllen hat, der wird nicht zuerst an sich denken, an sein Gehalt, an seinen Lohn; er wird immer zuerst daran denken: Diese Aufgabe habe ich zu erfüllen, dafür bin ich da. Und wenn das nicht seine Stellung ist, ist die Stellung, in der er steht, faul.

Das ist die Grundordnung des Kindes Gottes, wo der Geist Christi ist, ein Leib - ein Geist. Ein Leib und der Leib ist Christi Leib, ein Geist, und der Geist ist Christi Geist. Und Leib und Geist gehören zusammen; wo der Leib ist, da ist der Geist und wirkt. Und wo der Geist nicht ist, da gehört man nicht zum Leib Christi. Man kann zur Gemeinde gehören, in der noch so viel Material ist, das noch nicht seinen Platz gefunden hat, entweder am Hause Gottes, am Leib Christi, lebendig, als Gold, Silber, Edelstein, oder im Abfall als Heu, Stroh, Stoppeln. In der Gemeinde ist viel Material, am Hause Gottes ist viel Material. Aber der Leib Christi verträgt Krankheitsstoffe nicht. Kein Leib, in dem Krankheitsstoffe angesammelt vorhanden sind, kann auf die Dauer existieren. Wenn er leben soll, muß er die Krankheitsstoffe ausscheiden, oder er wird krank; es gibt Krisen, und er geht zugrunde. Der Leib Christi muß die Krankheitsstoffe ausscheiden, die in ihm sind.
„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“
(Joh.15,1)
Die Schosse, die keine Frucht bringen, schneidet er weg, die fruchtbaren reinigt er, damit sie mehr Frucht bringen. Der Leib Christi wird vom Vater selbst gepflegt, der Vater selbst sorgt für gesundes Wachstum des Leibes Christi, daß er zustande kommt.

Bilde dir nicht ein, Kind Gottes, daß es nach dir, nach deinem Wunsch und Willen, nach deiner Ordnung gehe! Bilde dir nicht ein, den Dirigentenstab im Hause Gottes führen zu können. Bilde dir nichts Derartiges ein. Das Haus ist Gottes und der Leib ist Christi. Und der alles wirkende Geist ist Gottes Geist, der durch Christus wirkt. Wer dazugehört, wer in diese Gemeinschaft und Verbindung kommt, der ist unter dem Walten des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Und wer unter diesem dreimal heiligen Walten nicht ist, der ist eben nebenan. Zu jeder Zeit kann er näher kommen; zu jeder Zeit kann er von diesem Wehen des Windes erfaßt werden, zu jeder Zeit kann er von diesem Wirken des Geistes erfaßt werden. Er kann es bekommen, er kann es ja jederzeit erfahren, bis der letzte Stein am Hause Gottes zugefügt ist, bis der Leib in seinem Wachstum das Mannesalter erreicht hat und es einmal heißt, die aufgeschlossene Tür, die er selbst aufgeschlossen hatte, daß sie niemand zuschließen konnte, ist nun von ihm selbst zugeschlossen worden, daß sie auch niemand mehr aufschließen kann. Dann ist Schluß. Bis dahin gibt es beständige Möglichkeit, in dieses Leben Gottes hineinzukommen, gibt es aber auch beständige Möglichkeit, aus diesem Leben Gottes ausgeschieden zu werden. Bis dahin ist beständiges Wirken Gottes, beständiger Wechsel - Stoffwechsel nennt man es im Irdischen, Stoffwechsel an dem heiligen Leib Christi - bis der Wechsel endlich das Vollkommene geschaffen hat.

Darin liegt unsere Berufung. Darin liegt die Auswirkung unserer Stellung, in aller Demut und Sanftmut und Geduld zu beweisen, daß man diese alles tragende Liebe, wenn man sie nicht hat, doch erstrebt. Denn wer sie nicht hat und auch nicht erstreben will, erbringt nicht den Beweis, daß zur Einheit des Leibes die Einheit im Geiste gehört, in dem Geiste Christi, bei dem alle Demut, Sanftmut, Geduld die Kennzeichen der tragenden Liebe sind, bei dem sich alles in dem Band des Friedens in Einheit zusammenschließen muß. Wo das nicht gesehen und erstrebt wird, Kind Gottes, da stimmt es mit der Überzeugung, daß man zum Leibe Christi gehört, nicht. Da müssen wir unsere Berufung prüfen. Da werden wir uns klar, da nehmen wir Gottes Wort zur Hand und werden uns klar, was das Wort Gottes uns sagt. Es wird unser ganzes Leben regeln und ordnen und bestimmen, sobald wir uns klar werden darüber, daß wir Glieder am Leibe Christi sind.
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Re: Die Gemeinde hört auf; was bleibt?

Beitragvon namibia » Dienstag 24. September 2013, 09:21

wow! Amen
namibia
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