Was machen wir hier?

Hast du offene Fragen, oder möchtest anderen Helfen, in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten?

Moderator: Hellmut

Was machen wir hier?

Beitragvon Robert » Dienstag 26. November 2013, 17:07

Hallo zusammen


Was bedeutet für Euch Leben? Was machen wir hier, was ist unsere Aufgabe in dieser Welt? Und wieso stellt uns das Leben immer wieder neue Herausforderungen?


Eure Meinung würde mich interessieren. Auch ich werde meine Ansicht hier einpflegen.


Gottes Segen
Robert
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon patek » Dienstag 26. November 2013, 18:31

Eine ergänzende Frage oder ein neues Thema wäre: was ist der Sinn des (deines) Lebens?
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon Christusträger » Mittwoch 27. November 2013, 12:10

Lieber Robert, lieber Patek,

die Frage beschäftigt die Menschheit schon lange.

Was meinem Leben Sinn gibt ist, dass ich die Liebe Gottes erfahren durfte. Obendrein gibt es noch das ewige Leben mit Ihm. Die Freude an meinem Gott erfüllt mein Leben. So gesehen ist es der Sinn Gott zu finden und zu erkennen. Ich denke weiter, dass es aus Gottes Sicht darum geht sich Söhne zu erwecken. Hier dazu folgende Bibelstelle:
Röm 8
18 Denn ich denke, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit[A] unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin,
21 daß auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit freigemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.


In Liebe
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1.Petr 5,5 Denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade"
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Mittwoch 27. November 2013, 17:32

Ich mache mich und mein Umfeld für das Kommen des Messias bereit, indem ich das Reich G-ttes aufrichte.

Dazu gehe ich Bündnisse mit G-tt ein, in denen Er mich durch Christus reinigt, salbt, kleidet, heiligt und bereit macht, in Seine Gegenwart zu treten, an der göttlichen Ratsversammlung teilzunehmen und als Sein Bote aufzutreten- in meinem persönlichen Rahmen -, um diejenigen, mit denen ich in Kontakt komme, zu heiligen und ihrerseits für diese Dinge bereit zu machen. Dazu gehört, daß ich mich bemühe, die Gebote Gottes so zu verinnerlichen, als wären sie mir ins Herz geschrieben, dh dass es gegen mein Wesen wäre, sie zu brechen. Das ist nur durch die Einwohnung Gottes, Seinen Heiligen Geist und Sein Wirken in mir letztlich möglich. Je mehr ich dieses Wirken in mir zulasse, um so mehr wird mein Handeln zum Handeln Gottes, weil ich meinen Willen dem Seinen unterwerfe.
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon envoy » Mittwoch 27. November 2013, 22:35

luwy hat geschrieben:Ich mache mich und mein Umfeld für das Kommen des Messias bereit, indem ich das Reich G-ttes aufrichte.


Jesus als Messias der Juden ist aber schon gekommen...Und hat nicht Christus gesagt, dass Sein Reich nicht von dieser Welt ist?

luwy hat geschrieben:Dazu gehört, daß ich mich bemühe, die Gebote Gottes so zu verinnerlichen, als wären sie mir ins Herz geschrieben, dh dass es gegen mein Wesen wäre, sie zu brechen.


Welches sind für Dich alles die Gebote Gottes? Meinst Du damit die 10 Gebote?
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Donnerstag 28. November 2013, 10:17

Jesus als Messias der Juden ist aber schon gekommen

Ich warte nicht auf das Erste Kommen des Messias. Das war schon da. Ich warte auf das Zweite Kommen. Und "Messias" ist er nach wie vor. Das bezeugst auch Du, indem Du vom "Christus" sprichst, was die griechische Übersetzung des hebräischen Wort "Maschiach" ist, das gräzisiert "Messias" heißt.

...Und hat nicht Christus gesagt, dass Sein Reich nicht von dieser Welt ist?

Und hat Christus nicht gesagt, daß auch wir nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt (Joh 17:11) sind? Genau so ist Sein Reich, Seine Kahal (Volksversammlung, Gemeinde, Kirche), nicht von dieser Welt aber in der Welt.

Welches sind für Dich alles die Gebote Gottes? Meinst Du damit die 10 Gebote?


Jedes Wort, das aus dem Mund Gottes kommt, ist sein Gebot. Davon soll ich leben, sagt Jesus Christus. Damit ich durch den Heiligen Geist verwandelt werde und Teilhaber werde an der göttlichen Natur. Oder wie es im Hebräerbrief heißt:

Mein Gerechter aber wird durch den Glauben leben; / doch wenn er zurückweicht, / habe ich kein Gefallen an ihm. (Hebr 10:38)
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (Gott) zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird. (Hebr 11:6)
Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet....Seht zu, dass niemand die Gnade Gottes verscherzt, dass keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden, (Hebr 12:4, 15)
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon patek » Donnerstag 28. November 2013, 12:10

luwy hat geschrieben:Ich mache mich und mein Umfeld für das Kommen des Messias bereit, indem ich das Reich G-ttes aufrichte.

Dazu gehe ich Bündnisse mit G-tt ein, in denen Er mich durch Christus reinigt, salbt, kleidet, heiligt und bereit macht, in Seine Gegenwart zu treten, an der göttlichen Ratsversammlung teilzunehmen und als Sein Bote aufzutreten- in meinem persönlichen Rahmen -, um diejenigen, mit denen ich in Kontakt komme, zu heiligen und ihrerseits für diese Dinge bereit zu machen. Dazu gehört, daß ich mich bemühe, die Gebote Gottes so zu verinnerlichen, als wären sie mir ins Herz geschrieben, dh dass es gegen mein Wesen wäre, sie zu brechen. Das ist nur durch die Einwohnung Gottes, Seinen Heiligen Geist und Sein Wirken in mir letztlich möglich. Je mehr ich dieses Wirken in mir zulasse, um so mehr wird mein Handeln zum Handeln Gottes, weil ich meinen Willen dem Seinen unterwerfe.




Entschuldige, @luwy, warum machst Du das? Du bist doch ein Beführworter der Allversöhnung. Warum muss man das alles tun, Heiligung, bereit machen für irgendwelche Dinge, Gebote Gottes verinnerlichen, sie nicht zu brechen, usw.? Warum das alles?

Alles, was aus dem Mund Gottes kommt, sind für Dich seine Gebote? OK, sind das für dich auch die 9 Moralgebote der Liebe, die auch Jesus gehalten hat?
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Donnerstag 28. November 2013, 16:44

Patek, Du hast ein Wort gefunden, von dem Du glaubst, daß es meinen Glauben beschreibt - Allversöhnung. Aber das, was Du damit verbindest, das ist nicht, was ich glaube. Deswegen macht das, was ich tue und das, was ich glaube, Sinn.

Ich glaube nicht, daß das Leiden Jesu einen Freibrief zur Sünde darstellt, ich glaube nicht, daß die Gnade dazu dient, jeden auf die gleiche Stufe zu stellen, egal wie freudig er das Wort Gottes bricht.

Ich glaube daran, daß das Ewige Leben darin besteht, den allein wahren Gott zu erkennen, und Christus, den Er gesandt hat. Diese Erkenntnis bekommt man aber letztlich nicht dadurch, daß sie einem geschenkt wird, sondern daß man gezeugter Sohn (bzw. Tochter) Gottes wird (Joh 1:12,13), daß man sich heiligt, wie Gott heilig ist (1Joh 3:3), daß man die Gnade Gottes nutzt, um ein wahrer Jünger, das heißt Nachfolger, Jesu zu werden, einer der mit den eigenen Leiden die Leiden Christi vervollständigt. Man erkennt Gott, indem man Teilhaber an der Göttlichen Natur wird (2Pet 1:4). Indem man alles überwindet (Offb 3:21). Das wird einem nicht geschenkt, wenn man nicht auch darum bemüht ist. Es bleibt aber ein Gnadengeschenk, auch wenn wir durch unser Tun es annehmen müssen.


Etwas detaillierter führe ich das hier aus:
Gnade - ein Wort ohne Bedeutung?


Alles, was aus dem Mund Gottes kommt, sind für Dich seine Gebote? OK, sind das für dich auch die 9 Moralgebote der Liebe, die auch Jesus gehalten hat?

Patek, kann es sein, daß Du mich hier mit Robert verwechselst? Robert ist liberaler Jude. Ich bin mormonischer Christ. Natürlich gilt für mich, was Jesus gesagt hat! Was für eine Frage?
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon patek » Donnerstag 28. November 2013, 17:12

Oh, luwy, ich glaube nicht, dass ich Dich verwechsle. Im Thread über die Hölle bist Du doch auch des Glaubens an ein Leben nach dem Tod, in dem man sich noch bekehren kann. Das habe ich gemeint. Die Frage war, wozu also, wenn es so sein sollte, müsste man die allen Dinge, die Du auch jetzt wieder beschreibst, nicht tun, sich nicht darum zu bemühen. Warum den Stress und Bemühungen, wenn zum Schluss eh alle bei Gott sein werden (nach deinem Glauben) ? Darum gings mir. (Aber soviel ich weiß, hält sich auch die Mormonen Kirche nicht an das Wort Gottes, bzw. an Seine Gebote. Sie stehen sogar fast Wortgleich im Buch Mormon drin, trotzdem werden sie nicht gehalten. Ich fragte mehrmals direkt bei der Quelle, aber keiner konnte es mir plausibel erklären. hmmm, *grübel :cry: )

Ich möchte die Gedankengänge verstehen, die dazu führen, solche Theorien aufzubauen, trotzt Widerspruch in der Bibel.

Jedenfalls ist mein Ziel in diesem Leben, das ewige Leben auf der neuen Erde. Endlich ohne Leid, ohne Schmerzen, ohne Enttäuschung, Krankheit, Abschied, ohne List, Ungerechtigkeit, Armut, Katastrophen, Hunger, Not, Angst, Behinderung, ....... uvm.
:2thumbs:
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Freitag 29. November 2013, 09:51

Oh, luwy, ich glaube nicht, dass ich Dich verwechsle.


Wenn Du mich nicht verwechselst, Patek, wie kommst Du dann darauf, daß mir Jesu Worte nicht Wort Gottes sein könnten, aus dem ich leben soll?

Die Frage war, wozu also, wenn es so sein sollte, müsste man die allen Dinge, die Du auch jetzt wieder beschreibst, nicht tun, sich nicht darum zu bemühen. Warum den Stress und Bemühungen, wenn zum Schluss eh alle bei Gott sein werden (nach deinem Glauben) ?


Liest Du eigentlich, was ich schreibe? Oder ist das, was ich schreibe so unverständlich? Du wiederholst Deine Frage wieder und wieder, ohne darauf Bezug zu nehmen, was ich sage. Wie willst Du je verstehen, was ich sage, bzw. wozu soll ich mit Dir reden, wenn Du kein Interesse hast, mich zu verstehen?

Derzeit habe ich folgenden Eindruck:
*) Du bist überzeugt, daß was Du glaubst, die Lehre der Bibel ist, und wer was anderes glaubt, glaubt der Bibel nicht.
*) Du bist überzeugt, daß Du weißt, was ich glaube, ganz ohne das überprüfen zu müssen.
*) Du bist überzeugt, daß das, was Du glaubst, daß ich glaube, falsch ist.

Wenn dieser Eindruck stimmt, dann erübrigt sich jedes Gespräch mit Dir, weil ich habe keine Chance, Deine fundamentalistischen Vorurteile aufzulockern:

Du kannst nicht eingestehen, daß das, was Du glaubst daß ich glaube, nicht das ist, was ich wirklich glaube
Du kannst nicht zulassen, daß mein Bibelverständnis einfach nur eine andere, eventuell gleichberechtigte Lesart der Bibel ist, wenn auch nicht die, die Du glaubst.
Das heißt: Du kannst nicht zulassen, daß irgendwas, was ich sage, irgendeinen Eindruck bei Dir hinterlässt.

Und damit ist das Gespräch sinnlos.
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon patek » Freitag 29. November 2013, 14:47

Wenn Du mich nicht verwechselst, Patek, wie kommst Du dann darauf, daß mir Jesu Worte nicht Wort Gottes sein könnten, aus dem ich leben soll?

Liest Du eigentlich, was ich schreibe? Oder ist das, was ich schreibe so unverständlich? Du wiederholst Deine Frage wieder und wieder, ohne darauf Bezug zu nehmen, was ich sage. Wie willst Du je verstehen, was ich sage, bzw. wozu soll ich mit Dir reden, wenn Du kein Interesse hast, mich zu verstehen?



@luwy, das stimmt nicht, woher wllst du das alles über mich wissen? kannst du mir ins Herz sehen? Ich sagte es nur deshalb, weil du auf einer Seite das Wort Gottes befolgen willst, damit du Zugang zu ihm hast, auf der anderer Seite kommen aber eh alle in die Ewigkeit, da auch die Bösen nach dem Tod die Gelegenheit haben werden sich zu bekehren. Warum also hier schon nach Gottes Wort leben, wenn man noch "die Sau raus lassen kann", und die Bekehrung machen wir dann nach dem Tod..... ?

Aber vllt. habe ich dich in der Tat mißverstanden.

Derzeit habe ich folgenden Eindruck:
*) Du bist überzeugt, daß was Du glaubst, die Lehre der Bibel ist, und wer was anderes glaubt, glaubt der Bibel nicht.
*) Du bist überzeugt, daß Du weißt, was ich glaube, ganz ohne das überprüfen zu müssen.
*) Du bist überzeugt, daß das, was Du glaubst, daß ich glaube, falsch ist.


Das ist alles tatsächlich nur dein Eindruck, den du wahrscheinlich zusätzlich durch ein Klische-Filter durchlässt. Auch hier täuschst du dich.

Wenn dieser Eindruck stimmt, dann erübrigt sich jedes Gespräch mit Dir, weil ich habe keine Chance, Deine fundamentalistischen Vorurteile aufzulockern:

Du kannst nicht eingestehen, daß das, was Du glaubst daß ich glaube, nicht das ist, was ich wirklich glaube
Du kannst nicht zulassen, daß mein Bibelverständnis einfach nur eine andere, eventuell gleichberechtigte Lesart der Bibel ist, wenn auch nicht die, die Du glaubst.
Das heißt: Du kannst nicht zulassen, daß irgendwas, was ich sage, irgendeinen Eindruck bei Dir hinterlässt.

Und damit ist das Gespräch sinnlos.



Hier bewegst du dich erneut auf der persönlchen Ebene, das ist in einem öffentlichen Forum fehl am Platz nd gehört ins PN. Dennoch sage ich dazu soviel:

- Es steht dir von Anfang an frei auf meine Posts zu antworten oder nicht. Wenn ja, wäre eine sachliche Diskussion, ohne Persönlichkeitsanalysen und Verurteilungen erwünscht.

- Wenn der "Fundamentalismus" von dir oben eine Spitze sein sollte, dann nehme ich es als Kompliment auf. Alle Propheten der Bibel haben ZURÜCK zu den alten Wahrheiten Gottes geführt. Sie brachten NIEMALS etwas neues. Zurück zum Ursprung, wie auch die Kirche DHDLT propagiert. Mit dem Unterschied, dass es sich bei der KDHDLT vorwiegend um die Organisation geht, wobei die Propheten der Bibel zurück zur Gottes Wahrheit führten, zu den Fundamenten der Wahrer Religion.

- Wenn das, was du sagst, bei mir keinen Eindruck hinterlassen würde, würde ich darauf gar nicht erst antworten. Ich diskutiere gerne und lerne gerne. Aber ich kann nicht einfach stehen lassen (des lieben Friedens willen), wenn man mir eine Mogelpackung verkaufen will, oder aber ich muss nachfragen, ob ich es richtig verstanden habe. Das habe ich getan, nichts mehr und nichts weniger.

Wie gesagt, eine sachliche Diskussion wäre mir viel lieber gewesen.

lg
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon Robert » Freitag 29. November 2013, 16:45

Hallo zusammen

Ich bin hier um Gott zu ehren und zu lieben und seine Schöpfung ebenso.

Dazu halte ich seine Gebote. Ebenso gehört natürlich dazu - ganz wichtig- Nächstenliebe und gute Dienste an allen Menschen, Freude am Leben und Demut gegenüber Gott und seiner Schöpfung.

Über die 'kommende Welt' mache ich mir nicht all zu viele Gedanken. Erstens bringt spekulieren nichts, zweitens erzeugt eine Vorstellung davon, leider haben Menschen einen solchen Hang, eine Haltung die
darauf ausgerichtet ist etwas zu erhalten. Ich denke wir wissen was Gott will, nämlich seine Gebote halten und Gutes tun.

Gott stattet uns auch aus um all die Probleme die uns das Leben, und somit er, stellt, zu lösen. Damit wir uns nicht ausruhen, sondern uns weiterentwickeln können, wenn wir wollen.
Unser Leben soll ausgerichtet sein auf das heute, und nicht auf die Zukunft. Wir müssen das Leben in Demut geniessen. Keine Askese, Selbstkasteiungen. Lebt und spürt das einmalige Geschenk das wir erhalten haben.
Unsere göttliche Seele soll den tierischen Mantel abstreifen, und offenbaren das wir die kurzfristigen fleischlichen Vergnügungen kontrollieren und uns auf unsere von Gott gegebene Natur und Aufgabe besinnen. So kann das Reich Gottes Einzug halten bei uns und auf der Erde.
Es liegt nur an uns. Wir entscheiden wann der Messias kommt. Solange wir nicht bereit sind alles aufzugeben, und uns endlich Gottes Willen, Gesetzen und Geboten unterordnen, werden wir warten müssen.


Unser Glaube UND unsere WERKE bringen seinen Willen in die Welt.


Gottes Segen

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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon patek » Freitag 29. November 2013, 19:36

Sehr schön gesagt, Robert. Es ist wirklich so, dass Gott uns als Seine Kinder auch die Verantwortung gab, ein Licht und Salz in dieser Welt zu sein.

Aber wenn man keine Hoffnung hätte auf ein ewiges Leben im Paradies, mit Jesus und allen geretteten Menschen zusammen, dann wäre das Leben hier und jetzt völlig sinnlos. Umsonst das Lernen, Arbeiten gehen, heiratan, Kinder groß ziehen, Studieren, irgendweche Gesetze einzuhalten.

So kann man zwar hier und jetzt mit Gottes Hilfe das Beste aus seinem Leben machen, und das sollen wir auch. Aber das hier ist nicht unser Zuhause. Wir sind hier nur Gäste und Fremdlinge. (1.Chr.29,15; Hebr.11,13)

Auch habe ich schon oft gehört zu sagen, gläubige Menschen wollen gar nicht ins Paradies, in die Ewigkeit. Weil sie eine total falsche Vorstellung davon haben; alle Ewigkeit auf einer Wolke schweben, mit einem Palmenzweig wedeln und ab und an Haleluja rufen. Deshalb tun sie auch keine persönliche Vorbereitung dafür.

Wir sollen unsere Charaktere in Zusammenarbeit mit Jesus veredeln, damit im Paradies keine Probleme, kein Streit oder sonst etwas böses aufkommt. Die Bibel nennt es Heiligung (Hebr.12,14). Schritt für Schritt immer weiter und höher.

Robert schrieb:
Es liegt nur an uns. Wir entscheiden wann der Messias kommt. Solange wir nicht bereit sind alles aufzugeben, und uns endlich Gottes Willen, Gesetzen und Geboten unterordnen, werden wir warten müssen.


Das glaube ich nicht. Wenn Jesus darauf warten müsste, bis die Menschen (wir) so weit sind, würde er niemals kommen können. Deshalb hat Gott einen festen Punkt gesetzt, dann wird aus dem Munde Jesu im Himmlischen Heiligtum "es ist vollbracht" erklingen, das wird das Ende. Dann kommt er mit allen seinen Engeln um die seinen von allen Himmelsrichtugen zu sich zu sammeln. Deshalb glaube ich, ist es sehr wichtig sich auf das Kommen Jesu gut vorzubereiten. Damit er für viele nicht überraschend kommt und der Hälfte sagen muss, ich kenne euch nicht, bzw. ich habe euch nie gekannt.

Gottes Segen allen und ein schönes Wochende
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Samstag 30. November 2013, 17:42

patek hat geschrieben:
Wenn Du mich nicht verwechselst, Patek, wie kommst Du dann darauf, daß mir Jesu Worte nicht Wort Gottes sein könnten, aus dem ich leben soll?

Liest Du eigentlich, was ich schreibe? Oder ist das, was ich schreibe so unverständlich? Du wiederholst Deine Frage wieder und wieder, ohne darauf Bezug zu nehmen, was ich sage. Wie willst Du je verstehen, was ich sage, bzw. wozu soll ich mit Dir reden, wenn Du kein Interesse hast, mich zu verstehen?



@luwy, das stimmt nicht, woher wllst du das alles über mich wissen? kannst du mir ins Herz sehen? Ich sagte es nur deshalb, weil du auf einer Seite das Wort Gottes befolgen willst, damit du Zugang zu ihm hast, auf der anderer Seite kommen aber eh alle in die Ewigkeit, da auch die Bösen nach dem Tod die Gelegenheit haben werden sich zu bekehren. Warum also hier schon nach Gottes Wort leben, wenn man noch "die Sau raus lassen kann", und die Bekehrung machen wir dann nach dem Tod..... ?


Ja, Du verstehst mich hier falsch. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt zum zweiten oder zum dritten Mal sage.

Hast Du meinen Vortrag über Gnade gelesen oder angehört? Wenn ja, dann sollte Dir klar sein, wo der Unterschied liegt.

Ich habe den Vortrag auch hier im Forum im Vollwortlaut gepostet (in Absprache mit den Mods und an passender Stelle), wenn Du also nicht auf einer anderen Seite lesen willst, dann kann ich Dich gerne auf das entsprechende Posting hier verweisen. Ich werde aber nicth alle möglichen Threads zumüllen, indem ich immer wieder das Gleiche wiederhole. Das wäre ziemlich unhöflich, finde ich. Und unnötig.

In ganz kurzen Worten:
Wer sich in diesem Leben dagegen entscheidet, nach bestem Wissen und Gewissen zu leben, wird nach dem Jüngsten Gericht wohl die Unsterblichkeit, nicht aber das Ewige Leben haben.

Nehmen wir ein Fallbeispiel:
Fünf Männer, nennen wir sie Mathetes, Ezra, Tychus, der Räuber Barrabas und Judas Ischariot, leben im Jahr 33 n.Chr.

Mathetes glaubt, daß Jesus der Erlöser, der Sohn Gottes, der Messias ist. Bevor er sich von Jesus taufen lassen kann, stirbt der Herr. Mathetes glaubt an Jesu Sühnopfer und Seine Auferstehung. Er hört die Pfingstpredigt des Petrus, hält Petrus aber für einen Lügen-Apostel. Deswegen lässt er sich auch nicht taufen. Er entscheidet und lebt nach bestem Wissen und Gewissen, hält sich aber von den Petrus-Christen fern. Auch mit den Paulus-Christen fängt er nichts an, denn er ist Jude und lebt täglich das Gesetz des Mose, so wie Jakobus-Christen, mit denen er aber auch nicht kann, weil viele von denen so radikal sind, daß sie nur Wasser trinken und gar kein Fleisch essen. Das ist ein Haufen gefährlicher Fanatiker, aus seiner Sicht. Er bleibt ungetauft, für sich allein. Im Jahr 55 n.Chr. stirbt unser hypothetitscher Mathetes in Korinth, wo er die letzten Jahre verbracht hat, und wo er mit Paulus-Jüngern bekannt war.

Einige Zeit nach seinem Tod erkennt Mathetes, daß er zwar nach bestem Verständnis und in gutem Gewissen gehandelt hat, aber daß er in seiner Ablehnung des Petrus, des Jakobus und auch des Paulus im Irrtum war. Die Paulusjünger in Korinth lassen sich stellvertretend für ihn taufen (1Kor 15:29). Mathetes kann entscheiden, ob er diese stellvertretende Taufe annimmt oder nicht. Mathetes nimmt an.

Jesus entscheidet beim Jüngsten Gericht, ob Mathetes wirklich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat, oder nicht. Christus entscheidet, daß Mathetes wirklich so gehandelt hat, und es wird Mathetes angerechnet, als wäre er noch zu Lebzeiten der Kirche Gottes und dem Volk Gottes beigetreten. Er wird daher König und Priester im Reich Gottes, sitzt mit Jesus und denen, die überwunden haben, in Jesu Thron, ist Teilhaber an der Göttlichen Natur, Miterbe Jesu, ist Gott gleich (1Joh 3:1-3), lebt in dauernder und vollständiger Gotteserkenntnis, ist völlig vom Heiligen Geist durchdrungen, hat wegen seines Glaubens an Christus durch Christus die Macht erhalten, Sohn Gottes zu sein. Alles, was in seinem Wesen aber ungöttlich ist, das ist gestorben.

Nehmen wir den zweiten, ebenso hypothetischen Fall. Ezra, ein Rabbi, der von Jesus belehrt wurde, weiß, daß Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, aber er will ihn nicht annehmen, weil er dann seinen Stand im Sanhedrin verlieren würde. Er ist ein ganz guter Mensch, nach menschlichem Ermessen, aber er handelt gegen seinen Glauben an Christus, gegen besseres Wissen. Er stirbt ungetauft.

Er wird mit voller Erkenntnis seiner Sünden konfrontiert, und er leidet die Qualen einer verdammten Seele: Schuldgefühle, Verzweiflung über verpasste Chancen etc. Er bekennt Christus. Stellvertretend wird jemand für ihn getauft. Er nimmt Christus als seinen Erlöser an, und er akzeptiert die stellvertretende Taufe. Deswegen werden die Sünden weggenommen, er leidet nicht mehr. Er wird nach der Auferstehung niemals sterben, lebt aber auch nicht in der dauernden Gegenwart Gottes, schaut nicht Sein Angesicht, ist nicht Teilhaber an der göttlichen Natur. Aber er lebt in einer Herrlichkeit, die noch immer alles übersteigt, was wir hier auf Erden kennen.

Der Räuber Barrabas (nicht der in der Schrift erwähnte, sondern ein hypothetisches Beispiel) hat sich immer genommen, was er wollte, hat sich um Gebote und Gesetze nicht geschert, hat nur sich selbst als Gesetz anerkannt. Ob er von Christus gewußt hat oder nicht, ist unerheblich. Auch er stirbt, und wird mit der eigenen Schuld konfrontiert. Egal, ob sich jemand für ihn taufen lässt oder nicht, er leidet bis nach dem Millennium. Dann erst darf er auferstehen, dann erst kann er von seinen Sünden Erlösung finden. Und dann, wenn er sein Knie vor Christus beugt und ihn bekennt, wird auch er eine Herrlichkeit empfangen, die alles übersteigt, was das irdische Leben zu bieten hat, aber nicht das, was der oben angeführte Ezra erhält. Es wird im Gegenteil, deutlich weniger sein. Aber er ist unsterblich, leidet nie Krankheit und hat Freude in der Gesellschaft von Seinesgleichen. Es ist besser für ihn, daß er geboren wurde und diese Stufe der Erlösung erreicht, auch wenn er weit von dem weggeblieben ist, was Christus ihm angeboten hat.

Judas Ischariot ist kein hypothetisches Beispiel. Er hat Christus erkannt. Er war Sein Apostel. Er hat Ihn verraten, und die Schrift nennt ihn einen Sohn des Verderbens. Er hat sich mit vollem Wissen gegen Jesus entschieden und gegen Jesus gekämpft. Er hat keine Erlösung von seinen Sünden und wird auch keine erfahren. Denn seine Sünde wird nicht vergeben, nicht in dieser Welt und nicht in der nächsten. Er ist einer von denen, über die die Schrift sagt, es wäre besser für ihn, wenn er nicht geboren worden wäre. Sein Platz ist das genaue Gegenteil von Ewigem Leben, also Teilhabe an der göttlichen Natur und Gotteserkenntnis. Alles, was in seinem Wesen göttliches Potential hat, stirbt. Ewiger Tod.

Außer den Söhnen des Verderbens haben alle Erlösung erfahren, und zwar in dem Maße, wie sie bereit waren, sie anzunehmen. Und selbst der Sohn des Verderbens hat so viel Erlösung erhalten, wie er bereit war anzunehmen: Da er vollständige Erkenntnis hatte und sich bewußt dagegen entschieden hat, gibt es für ihn keine Umkehr und keine weitere Wahl. Daher keine Erlösung, weil das das ist, was er wollte.Aber von den drei Erlösten hat nur einer, Mathetes, Erhöhung erhalten.
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Re: Was machen wir hier?

Beitragvon luwy » Sonntag 1. Dezember 2013, 10:52

patek hat geschrieben:- Wenn der "Fundamentalismus" von dir oben eine Spitze sein sollte, dann nehme ich es als Kompliment auf. Alle Propheten der Bibel haben ZURÜCK zu den alten Wahrheiten Gottes geführt. Sie brachten NIEMALS etwas neues. Zurück zum Ursprung, wie auch die Kirche DHDLT propagiert. Mit dem Unterschied, dass es sich bei der KDHDLT vorwiegend um die Organisation geht, wobei die Propheten der Bibel zurück zur Gottes Wahrheit führten, zu den Fundamenten der Wahrer Religion.


"Fundamentalismus" verwende ich nicht als Beleidigung oder Spitze. Es ist eine Geisteshaltung, die in "wahr" und "falsch" teilt, und dabei die eigene Meinung mit "wahr" gleichsetzt. Es ist schwarz-weiß-Denken ohne Graustufen und ohne Farben. Fundamentalismus ist nicht an und für sich gefährlich. Aber es ist ein Weltbild, das mit meinem so unvereinbar ist, daß man sich nie verstehen wird, solange nicht der Fundamentalist den Gedanken zulässt, daß dieses Weltbild, diese Geistehaltung, nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit abdeckt.

Ja, es gibt absolute Wahrheit, aber wie Paulus sagt, habe ich sie noch nicht absolut ergriffen, aber ich strecke mich danach. Und solange ich mich noch strecke, kann es sein, daß Du mit etwas, das Du sagst, richtiger liegst, als ich. Oder daß selbst in Deinem Irrtum noch Wahrheit steckt. Es gibt Graustufen. Und Menschen können den gleichen Text lesen, den gleichen Sachverhalt sehen und zu unterschiedlichen, ehrlichen gleichberechtigten Schlüssen kommen, obowhl sie gleich gebildet sind. Weil weder Texte noch Sachverhalte absolut eindeutig sein können. Dem fundamentalistischen "Es gibt wahr und falsch, und ich hab Recht!" setzt mein Weltbild entgegen: "Zwischen wahr und falsch gibt es unendlich viele Abstufungen, und ich hoffe und glaube, daß ich der absoluten Wahrheit heute näher bin als gestern."
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