Kirchenlieder

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Moderator: Hellmut

Kirchenlieder

Beitragvon Sanitas » Freitag 10. Oktober 2008, 22:41

Suche klassische Kirchenlieder, und aufzeichnungen von Kirchen.
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Beitragvon Laula » Samstag 11. Oktober 2008, 01:27

Befiehl du deine Wege
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1. Befiehl du deine Wege,
und was dein Herze kränkt,
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden,
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren musst du trauen,
wenn dir's soll wohlergehn;
Auf sein Werk musst du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
läßt Gott sich gar nichts nehmen:
Es muß erbeten sein.

3. Dein' ew'ge Treu' und
Gnade,
O Vater, weiß und sieht,
Was gut sei oder schade
Dem sterblichen Geblüt;
Und was du dann erlesen,
das treibst du, starker Held,
und bringst zum Stand und Wesen,
was deinem Rat gefällt.

4. Weg' hast du allerwegen,
an Mitteln fehlt dir's nicht;
Dein Tun ist lauter Segen,
dein Gang ist lauter Licht,
dein Werk kann niemand hindern,
dein' Arbeit darf nicht ruhn,
wenn du, was deinen Kindern
ersprießlich ist, willst tun.

5. Und ob gleich alle Teufel
hier wollten widerstehn,
so wird doch ohne Zweifel
Gott nicht zurückegehn;
Was er sich vorgenommen,
und was er haben will,
das muß doch endlich kommen
zu seinem Zweck und Ziel.

6.Hoff, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
Erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken
die Sonn' der schönsten Freud'.

7. Auf, auf, gib deinem Schmerze
und Sorgen gute Nacht!
Laß fahren, was dein Herze
betrübt und traurig macht!
Bist du doch nicht Regente
der alles führen soll;
Gott sitzt im Regimente
und führet alles wohl.

8. Ihn, ihn laß tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
daß du dich wundern wirst,
wenn er, wie ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat
die Sach' hinausgeführet,
die dich bekümmert hat.

9. Er wird zwar eine Weile
mit seinem Trost verziehn
und tun an seinem Teile,
als hätt' in seinem Sinn
Er deiner sich begeben,
und sollt'st du für und für
in Angst und Nöten schweben,
frag' er doch nichts nach dir.

10. Wird's aber sich befinden,
Dass du ihm treu verbleibst
so wird er dich entbinden,
da du's am mind'sten gläubst;
Er wird dein Herze lösen
von der so schweren Last,
die du zu keinem Bösen
bisher getragen hast.

11. Wohl dir, du Kind der Treue!
Du hast und trägst davon
mit Ruhm und Dankgeschreie
den Sieg und Ehrenkron'.
Gott gibt dir selbst die Palmen
in deine rechte Hand,
und du singst Freudenpsalmen
dem, der dein Leid gewandt.

12. Mach End', o Herr, mach Ende
an aller unsrer Not,
Stärk unsre Füss' und Hände
und lass bis in den Tod
uns allzeit deiner Pflege
und Treu' empfohlen sein,
so gehen unsre Wege
gewiss zum Himmel ein.

(Lied, Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))
Jesus Christus ist die einzige Perspektive in einer Welt ohne Hoffnung!
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Beitragvon Laula » Samstag 11. Oktober 2008, 01:34

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;
A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet's den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

Jesus ist kommen, nun springen die Bande,
Stricke des Todes, die reisen entzwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden;
er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schande;
Jesus ist kommen, nun springen die Bande.

Jesus ist kommen, der starke Erlöser,
bricht dem Gewappneten Starken ins Haus.
sprenget des Feindes befestigte Schlösser,
führt die Gefangenen siegend heraus.
Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser?
Jesus ist kommen, der starke Erlöser.

Jesus ist kommen, der König der ehren;
Himmel und Erde, rühmt seine Gewalt!
Dieser Beherrscher kann Herzen bekehren;
öffnet ihm Tore und Türen fein bald!
Denkt doch, er will euch die Krone gewähren.
Jesus ist kommen, der König der Ehren.

Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden:
Sünden der ganzen Welt träget dies Lamm.
Sündern die ewge Erlösung zu finden,
stirbt es aus Liebe am blutigen Stamm.
Abgrund der Liebe, wer kann dich ergründen?
Jesus ist kommen, ein Opfer für Sünden.

Jesus ist kommen, sagt's aller Welt
Enden;
eilet zum Gnadenpanier!
Schwöret die Treue mit Herzen und Händen,
sprechet: "Wir leben und sterben mit
dir."
Herzensfreund, gürte mit Wahrheit die
Lenden!
Jesus ist kommen, sagt's aller Welt
Enden!

Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden;
komme wen dürstet, und trinke wer will!
Holet für euren so giftigen Schaden
Gnade aus dieser unendlichen Füll!
Hier kann das Herze sich laben und baden.
Jesus ist kommen die Quelle der Gnaden.

Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
Hochgelobt sei der erbarmende Gott,
der uns den Ursprung des Segens gegeben;
dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.
Selig, die ihm sich beständig ergeben!
Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.

Text: Johann Ludwig Konrad Allendorf,
1693-1773
Melodie: Köthen 1733
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Beitragvon Laula » Samstag 11. Oktober 2008, 01:34

Wenn ich, o Schöpfer, Deine Macht,
die Weisheit Deiner Wege,
die Liebe, die für alle wacht,
anbetend überlege:
So weiß ich von Bewund'rung voll
nicht, wie ich Dich erheben soll,
mein Gott, mein Herr, mein Vater.

Mein Auge sieht, wohin es blickt,
die Wunder Deiner Werke;
der Himmel, prächtig ausgeschmückt,
preist Dich, Du Gott der Stärke,
Wer hat die Sonn' an ihm erhöht?
Wer kleidet sie mit Majestät?
Wer ruft dem Heer der Sterne?

Der Mensch, ein Leib, den Deine Hand
so wunderbar bereitet,
der Mensch, ein Geist, den sein Verstand
Dich zu erkennen leitet;
der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,
ist sich ein täglicher Beweis
von Deiner Güt' und Größe.

Erheb Ihn ewig, o mein Geist,
erhebe Seinen Namen;
Gott, unser Vater, sei gepreist,
und alle Welt sag' Amen,
und alle Welt fürcht' ihren Herrn
und hoff' auf Ihn und dien' Ihm
gern.
Wer wollte Gott nicht dienen?

Christian Fürchtegott Gellert 1757
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Beitragvon Laula » Samstag 11. Oktober 2008, 01:35

Ich weiß, woran ich glaube, ich weiß was fest
besteht,
wenn alles hier im Staube wie Sand und Staub
verweht.
Ich weiß, was ewig bleibet, wo alles wankt
und fällt,
wo Wahn die Weisen treibet und Trug die
Klugen prellt.

Ich weiß, was ewig dauert; ich weiß, was
nimmer lässt,
mit Diamanten mauert mir's Gott im
Herzen fest,
ja recht mit Edelsteinen von allerbester Art
hat Gott der Herr den Seinen des Herzens Burg
verwahrt.

Auch kenn ich wohl den Meister, der mir die
Feste baut;
er heißt der Fürst der Geister, auf den der
Himmel schaut,
vor dem die Seraphinen anbetend niederknien,
und dem die Engel dienen: Ich weiß und kenne
ihn.

Das ist das Licht der Höhe, das ist der Jesus
Christ,
der Fels auf dem ich stehe, der diamanten
ist,
der nimmermehr kann wanken, der Heiland und
der Hort,
die Leuchte der Gedanken, die leuchtet hier
und dort.

So weiß ich, was ich glaube, ich weiß, was
fest besteht
und in dem Erdenstaube nicht mit als Staub
verweht;
ich weiß, was in dem Grauen des Todes ewig
bleibt
und selbst auf Erdenauen des Himmels Blumen
treibt.

Ernst Moritz Arndt, 1769 - 186
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Beitragvon Laula » Samstag 11. Oktober 2008, 01:36

Auf Adlersflügeln getragen
übers brausende Meer der Zeit,
getragen auf Adlersflügeln
bis hinein in die Ewigkeit.
Über Berge und Täler und Gründe,
immer höher zur himmlischen Höh,
denn die Flügel sind stark, die mich
tragen,
die Flügel, auf denen ich steh'!

Und unter denselben Flügeln,
wie wunderbar ruhe ich aus!
Das ist meine Zufluchtsstätte,
mein festes, sich'res Haus.
Der Feind mag über mir kreisen,
und zielen und spähn wie er will;
die Flügel sind stark, die mich decken,
und unter den Flügeln bleibt's
still.

Ja, unter den Flügeln geborgen
und auf den Flügeln bewahrt,
das gibt ein seliges Ruhen,
das gibt eine glückliche Fahrt;
das gibt ein sicheres Wissen
bei wechselnder Pilgerschaft:
denn unter den Flügeln ist Frieden,
und auf den Flügeln ist Kraft.



Text: Annie von Wethern-Viebahn vor 1931
Melodie: Emil Janssen 1920 / Johann Courad
Unterschiedliche Vertonungen.
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Beitragvon Lydie » Samstag 11. Oktober 2008, 10:09

Was meinst Du mit Aufzeichnungen von Kirchen, liebe(r) Sanitas? Bist Du ein Mann oder eine Frau, das wäre wegen der Anrede schon wichtig zu wissen.

Übrigens herzlich Willkommen bei uns!!! :)

In dem Liederbuch "Ich will Dir danken" stehen alte und neue Kirchenlieder. Das Buch kannst Du in jeder Buchhandlung bestellen oder über einen christlichen Verlag z.B. Hänssler in Deutschland beziehen.

Liebe Grüsse
Lydie
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Beitragvon Ralph » Samstag 11. Oktober 2008, 12:57

Auch von mir ein herzliches Willkommen liebe(r) Sanitas.

Liebe Grüsse
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Beitragvon Sanitas » Samstag 11. Oktober 2008, 18:35

Mensch, ich bin ne reizende Lady. :pssst:
Gib es den' keine kirchen melodien, und' ich seh mir gern aufzeichnungen von kirchen an, weil sie soo schön gebaut sind, was ich schade finde ist das nur bilder von Kirchen gezeigt werden, man hat nicht das gefühl das man vor so ein schönes gebaude steht.

Also, videos über schöne gotteshäusern und christliche meldoien. ,)
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Beitragvon Suchender » Sonntag 12. Oktober 2008, 10:25

Hallo Sanitas,

auch ein herzliches Willkommen von mir. Was interessiert Dich den besonders an Kirchen? Welche Arten von Kirchen interessieren Dich und welche Art von Musik verbindest Du mit den Bildern von Kirchen? Es gibt hier doch unterschiedliche Ansätze.

Liebe Grüße
Joachim
Es ist immer fragwürdig, anderen das Denken zu überlassen.
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Beitragvon Sanitas » Sonntag 12. Oktober 2008, 16:20

Ich erinner mich an eine melodie, wo man glocken hört und es wird eine kathedrale gezeigt, würde mich über jedes video/musik stück freuen der in diese richtung geht.

Liebe grüße
eure Sanitas
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Beitragvon Lydie » Montag 13. Oktober 2008, 12:05

Liebe Sanitas, :)

In YouTube , das Du über Google finden kannst, wirst Du unter den Begriffen "Kirchen" und "Kirchenglocken" einiges finden. Versuche es einmal.

Liebe Grüsse
Lydie
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Re: Kirchenlieder

Beitragvon Sonnenstrahl » Dienstag 26. Mai 2009, 17:52

http://www.youtube.com/watch?v=UG1xF5SCXOg&feature=related
Dieses Lied gefällt mir sehr gut, leider weiß ich jetzt nicht, ob ich alles richtig gemacht habe.
LG Sonne :lol:
Fürbitte ist Fernwärme für frierende Freunde!Waldemar Grab
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Re: Kirchenlieder

Beitragvon Ralph » Dienstag 26. Mai 2009, 20:49

Hast alles richtig gemacht und das Lied gefällt mir auch gut.

Liebe Grüsse
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Re: Kirchenlieder

Beitragvon Sonnenstrahl » Freitag 29. Mai 2009, 17:34

Fürbitte ist Fernwärme für frierende Freunde!Waldemar Grab
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