was sagt ihr dazu

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Moderator: Hellmut

Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Donnerstag 14. Februar 2013, 12:23

Aha, danke.
Zuletzt geändert von messenger am Donnerstag 14. Februar 2013, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon Christusträger » Donnerstag 14. Februar 2013, 14:18

Post verschoben
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Donnerstag 14. Februar 2013, 16:49

Ja dann, wenn die Kürze der Posts wichtiger ist als der Inhalt...

Lest unbedingt den verschobenen Post, denn er gehört absolut zu dem, was hier unter diesem Thema bisher geschrieben wurde und beantwortet die entsprechenden, m. E. doch sehr wichtigen Fragen und ist genau so kurz und so lang, wie es dazu nötig ist und durch den Geist Gottes von einem Knecht Gottes, einem Gesalbten, geschrieben worden, wie es aus dem Inhalt auch leicht ersichtlich ist!
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon Christusträger » Donnerstag 14. Februar 2013, 17:43

messenger hat geschrieben:Ja dann, wenn die Kürze der Posts wichtiger ist als der Inhalt...


Lieber Messenger,

Ich überlasse es auch dem Leser, ob Dein verschobener Beitrag wirklich hier um Thread passt. Und, anstatt ständig hier die Schriften von Herrn Keller zu posten, wäre es viel besser, seine Aussagen zusammenzufassen, so dass der Post so etwa 2-3 Bildschirmseiten umfasst. Inhalt und Form müssen zusammenpassen. Es kann nicht sein, dass Du deine langen Zitate hier dem Leser aufzwingst. Versuchs mit Deinen eigenen Worten ...

Ich erkläre Dir nochmal die Regel: Keine langen Zitate (länger als 3 Bildschirmseiten) inmitten von Threads, die nicht von Dir eröffnet wurden. Stattdessen steht es Dir frei einen neuen Thread zu eröffnen - Dort kannst Du posten was immer Du willst,

Schreib mir bitte, ob Du diese Regel verstanden hast.

In Liebe
Christof
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon luwy » Donnerstag 14. Februar 2013, 18:42

Interessant, dass du Mormone(in) bist. Einfach Neugierig wie ich bin: Welche Teil (HLT, etc.)?


Ich bin HLT

Ich selber habe keinerlei Beziehung zu einer Gemeinde im üblichen Sinn. Als reformierter Zwinglianer aufgewachsen. Habe aber nie Gott gespürt, in der Kirche. Weswegen ich aus der Hure ausgetreten bin. Für mich gibt es nur einen Glauben, Gott. Kirchliche Mysterien-irr-lehren (Jungfrauengeburt, Maria-Verehrung, Trinität, etc.) lassen mich erstarren vor Furcht.


Dem kann ich sehr viel abgewinnen. Auch ich hab's nicht mit Dogmen und Glaubensbekenntnissen. Das ist alles Menschenphilosophie, mit Schriftstellen durchsetzt.

Was Gott offenbart, das ist Wahrheit. Die tätiger Glaube, die Heilige Schrift und der Geist Gottes bringen mich in eine Lage, persönliche Offenbarung Gottes zu empfangen.

Betreffend Sonntag gebe ich dir soweit recht, dass die Anhänger Jesu bei den Juden nicht gerne gesehen waren, und sich abzugrenzen begannen. Der Sabbat als Ruhetag wurde ja auch nicht abgeschafft. Am ersten Tag der Woche wurde gearbeitet, und am Abend wurden Versammlungen abgehalten um der Auferstehung Jesu zu gedenken.
Das ist was ich weiss und verstehe.

Das Arbeitsverbot am Sonntag wurde dann 321 von Konstantin gesetzlich. Kurz darauf entstand dann sogar noch das Sabbatverbot beim Konzil von Laodizea. Ebenso unter dem Deckmäntelchen der Missionierung der Heiden für das Christentums begann die Vermischung der heidnischen Kulten und Feste um die Menschen vom wirklichen Glauben abzubringen.
Nur um das Christentum zu vergrössern. Was aber nichts mit der Verkündigung des Evangeliums zu tun hatte, sondern weltliche Ziele verfolgte.
Immer wieder höre ich, dass heidnische Feste absorbiert wurden und ihnen ein NEUER christlicher Hintergrund gegeben wird und somit nicht mehr heidnisch sind.


Ich verstehe, was Du sagst, sehe es aber doch ein Wenig kritisch. Als Israel unter den Feurigen Schlangen litt, befahl Gott dem Moses, den Nehuschtan zu machen. Eine Schlange aus Metall, die sich um einen Holzstab wand. Wer zu diesem Zeichen aufblickte, wurde gesund, die anderen starben.

Eine Schlange, die sich einen Stab hinaufwindet, das ist aber auch das Zeichen des griechischen Gottes Asklepios.

Als Paulus dann den Kornthern schreibt, macht er den Nehuschtan zu einem Sinnbild für Christus. Den Korinthern ist aber wohl dieses Symbol eher als Asklepios-Symbol denn als jüdisches Symbol bekannt gewesen. Das hat Paulus aber nicht abgehalten. Genau so hat er die Athener für die Verehrung des "Unbekannten Gottes" gelobt. Aber ich weiß, Du magst den Paulus nicht, also will ich ihn nicht weiter als Beweis zitieren.

Das Alte Isreal jedoch war toll darin, sich andere Dinge einzuverleiben, und das nicht als abgefallenes Volk, sondern durch die Propheten selbst.

Moses wird zum Beispiel ein detaillierter Plan für das Offenbarungszelt gegeben. Man stellt aber fest, daß dieses Heiligtum im Aufbau den meisten kanaanäischen Heiligtümern glich. Es war jedoch YHWH geweiht und nicht den Baalim, und es gab darin keine Tempelprostitution (was auch nicht in allen nicht-israelitischen Tempeln war).

Jesus zitiert desöfteren Hillel, Johannes und Paulus verwenden Redewendungen und Bilder, die aus den griechischen Mysterienreligionen stammen.

Wer könnte Interesse daran haben, dass die Menschen sowas glauben? Wer will, dass wir vom richtigen Glauben abweichen? Wer freut sich über jeden Zweifler, der nicht mehr weiss was von Gott kommt? Wer will die Heiligen versuchen?


Ja, das ist eine Möglichkeit. Andererseits ist ein Symbol, ein Fest, durch den definiert, der es benutzt oder feiert. Hat das "Weihnachtsfest", das viele Menschen feiern, heute irgendwas mit Christus zu tun? Oder ist es eigentlich dem Mammon geweiht? Ich und mein Haus, wir gedenken an Weihnachten in besonderer Weise Jesu Christi. Er ist das Zentrum dieser Feier, auch wenn uns klar ist, daß Er nicht am 24. Dezember geboren ist. Ich finde es aber positiv, das Licht der Welt in der dunkelsten Zeit des Jahres zu feiern. Ihn, der die Auferstehung und das Leben ist, dann zu betonen, wenn die Natur um uns im winterlichen Todesschlaf liegt und beginnt erneut für den Frühling aufzuerstehen (Bitte nicht falsch verstehen: ich glaube nicht an Widergeburt, sondern an EIN Leben, EINEN Tod und EINE Auferstehung).

Hinsichtlich der Gesetze, so weiss ich auch nicht, was von Paulus, seinen Schreibern kommt. Er hat ja nicht alle Schreiben selbst geschrieben, zumindest konnte dies nicht verifiziert werden bis heute.

In Römer 2 heisste es ja:

11 Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person; 12 alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben bedeutet, Gottes Gebote und Lebensordnungen zu mißachten und zu übertreten. [schließen], werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz[6]»Gesetz« meint hier das Bundesgesetz vom Sinai, unter dem Israel stand. [schließen]gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden 13 – denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden. 14 Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, 15 da sie ja beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen



Was für mich bedeutet, dass die Gesetze nicht aufgehoben sind, sondern auch für nicht Isrealiten gelten.



Ja, aber welche? Was ist mit den rituellen Waschungen, den rituellen Speisegeboten, den Opfergeboten? Was ist mit der Beschneidung? Hältst Du das auch?

Liebe Grüsse

Rene
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Freitag 15. Februar 2013, 02:02

Ach Christoph, kann man hier jemanden zwingen etwas zu lesen? Jeder hat die Scroll Funktion und es kann kein Fluss im Thread gestört werden denn was einem zu lang erscheint oder man nicht lesen will, kann wer will einfach wegscrollen.

So lass ich mich auch nicht hier zwingen etwas so und so darzustellen oder zu posten. Wenn es so wie ich es mache für Dich nicht ok ist, dann stellt sich mir die Frage, wie das der Administrator hier sieht oder ob Du hier Gott bist. Wenn der Administrator mit Dir gleicher Meinung ist, dann poste ich hier nur noch unter eigenen Themen. Wenn das dann auch unerwünscht ist, ziehe ich mich ganz einfach zurück und stelle vielleicht eine eigene Seite ins Netz. Ich mag mich jedenfalls hier nicht andauernd wie ein Goof schulmeistern lassen betreffend Joh. E. Keller Beiträgen. Dazu sind diese zu aussagekräftig und bereits sehr kompakt. Wenn sie Dir nicht passen, dann erkennst Du deren Wichtigkeit nicht. Und wo ist da der Unterschied, ob ich meine Texte oder die Kellers poste, mit dem ich völlig übereinstimme. Zusammenfassungen sind nicht möglich ohne Qualitätseinbusse. Gott ist gross und angesichts der Tatsache, wie wenig wir von ihm erfasst haben, sind diese Häppchen von Erkenntnisvermittlung in der Beleuchtung des Wortes Gottes doch jeweils sehr klein, auch wenn eine solche Predigt einige Seiten umfasst, na und? Der Glaube kommt aus der Predigt und es darf gesagt werden, dass Du um den ganzen Erdball suchen kannst, bis Du derart gehaltvolle Predigten findest, und wenn, dann sind sie wieder von Joh. E. Keller, weil er schlicht und einfach der Wegbereiter und Gesalbte für die jetzige Zeit ist. Gott hat zu jeder Zeit seine Gesalbten, aber nicht viele gleichzeitig!

Also bitte, wir sind doch nicht im Kindergarten. Kann hier jeder darin respektiert werden, dass er weiss wie er es macht? Den Rest kannst Du doch Gott überlassen, und jedem, der hier im Forum sich beteiligt. Du überlegst Dir nicht mal, ob die jeweiligen Predigten vielleicht jemandem etwas bringen, dass er sonst nicht hätte und worüber er froh ist.

Also worum geht es nun, um die Form oder um den Inhalt? Was ist Sinn und Zweck des Austausches und von Text in einem Forum des Namens JESUSONLINE? Ist es Unterhaltung, Small Talk, Twittern, Zeitvertreib? Wenn hier keine Predigten eines Gesalbten Gottes mehr im Forum stehen, mein lieber Christoph, dann könnt ihr das Forum hier JESUSOFFLINE nennen, denn Jesus ist nicht Austausch von Meinungen und Vorstellungen die man von Gott und Jesus hat! Jesus als Weg, Wahrheit und Leben ist ein Weg der Wahrheit mit dem Ziel das ewige Leben zu erlangen, ganz praktisch in der persönlichen Erfahrung und das nicht nach dem Tod sondern anstatt dem Tod, der ja als letzter Feind besiegt werden soll, durch den Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Jesus ist für uns gestorben und wir sind in ihm mitgestorben erklärt. Für wen oder was oder warum müsste dann der Mensch, wenn er das wirklich glaubt, noch sterben? Um zur Auferstehung zu gelangen? Gott kann auch leben und übrigbleiben lassen, bis dass ER kommt IN UNS und unseren sterblichen (nicht den toten) Leib umwandelt. So steht es geschrieben, oder? Das ist aber ein Entwicklungsprozess von Stufe zu Stufe, der nur zum Ziel führt, wenn der Weg auch auf der ganzen Strecke gezeigt und beleuchtet wird, sonst tappen wir im Dunkeln. Was ist daneben die Wichtigkeit von Formen und Regeln eines Forum-Moderators? Sorry, ich will Dich nicht beleidigen, aber es gilt doch, Edles und Gemeines zu unterscheiden, Gott die Ehre zu geben und sein Werk in Jesus Christus für uns vollbracht als seinen Willen zu unserem Willen zu machen. Sein Werk, das nun schon zweitausend Jahre lang noch kaum Durchbruch gefunden hat, wegen der Rückständigkeit der Gemeinde, - wegen Abirren von der Wahrheit, Machtsystemen, Formen, ...! Doch Gott lässt es alles zu, bleibt treu, trotz unserer Untreue, gibt Raum zur Busse, d.h. zur Umkehr. Er bewies in dieser langen Zeit seine Geduld und seinen Langmut. Doch einmal ist sein Tag da! Sein Tag wird nicht immer noch weiter und weiter verschoben. Was er sich vorgenommen hat, was er verheissen hat, das ist er auch mächtig zu tun! Einmal kommt der Tag, und die Stunde! Sind wir bereit? Haben wir Freudigkeit an seinem Tage oder Grund uns zu schämen, für unseren Unglauben?

HEUTE, WENN IHR SEINE STIMME HÖRET, SO VERSTOCKET EURE HERZEN NICHT...
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon Marcel » Freitag 15. Februar 2013, 12:48

Hallo Rene



Ja, aber welche? Was ist mit den rituellen Waschungen, den rituellen Speisegeboten, den Opfergeboten? Was ist mit der Beschneidung? Hältst Du das auch?


Nun ich bin nicht jüdisch aufgewachsen und bin auch nur ein Mensch mit seinen Fehlern.

Sicher sind die Noachidischen Gesetze, resp. die 10 Gebote massgebend.

Opfergebote, da habe ich meine Zweifel, ob die nicht rabbinischem Ursprung sind. Existieren ja heute auch nicht mehr (Gottgewollt). Auch den Firlefanz mit der Trennung von Milch und Fleisch, ist rabbinischem Ursprung und wurde nie von Gott gefordert.

Bei den Speisegeboten sehe ich dies anders. Wer ist schon GERNE z.B. Schweinefleich? Obwohl ich heute sagen muss, lieber ein BIO-Schwein auf dem Teller als ein Antibiotika-Huhn im Magen.
Spass beiseite. Die Speisegesetze habe ja auch einen Sinn. Ich versuche mich eh so viel wie möglich vegetarisch (sagen wir fast kein Fleisch) zu ernähren. Und wichtig ist mir auch, dass ich Essen aus der Region beziehe und darauf achte, keine Massenware zu kaufen. Mir zuliebe, der Umwelt zuliebe und im weiteren will ich ja die zerstörerische Kraft von Multis ja nicht fördern.



Und ob die Beschneidung ein Gebot ist, darüber lässt sich streiten. Ist aus meiner Sicht ein Zeichen des Bundes, aber kein Gebot.


Liebe Grüsse

Marcel
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon luwy » Freitag 15. Februar 2013, 15:21

Ich respektiere Deine Meinung natürlich, Marcel, aber ich möchte hier schon auch an Jakobus erinnern, der meint, wenn man auch nur EIN Gebot des Gesetzes bricht, ist man des ganzen Gesetzes schuldig.

Insoferne: Wenn man sagt, daß die Gesetze nicht aufgehoben sind, dann müßte man sie doch alle halten, oder?

Natürlich gibt es im Judentum auch die Idee, daß Nicht-Israeliten die 7 Gebote des Noah zu halten hätten, um als Gerechte bezeichnet zu werden, aber ich wüßte nicht, daß die irgendwo in der Schrift stehen. Wenn man sie jedoch anlegt, dann stellt man fest, daß da eben die Sabbat-Heiligung nicht Teil der 7 Gebote des Noah ist.

Und in Ex 31:12-17 und 35:2 wird der Sabbat außerdem ein Zeichen genannt.

Spannend ist, daß manche Wissenschafter gar meinen, die Sabbat-Arbeitsruhe (unterschieden von der Sabbatheiligung) sei auf die Babylonier zurückzuführen, für die der 7. Tag als Unglückstag galt, sie arbeiteten da nicht, weil sie Unglück fürchteten. Und erst für das nachexilische Israel ist die Sabbatruhe nachgewiesen.

Vielleicht noch ein historisches Detail: Schon im Jahr 135 verbot Kaiser Hadrian, den Samstag heilig zu halten. Auch das ist also nicht auf Konstantin zurückzuführen (der "nur" jeden ANDEREN Tag als den Sonntag verbat).

Worauf will ich hinaus? Ich glaube nicht, daß man durch Textanalyse und historische Forschung allein eine brauchbare Antwort auf die Frage findet, ob nun der Samstag oder der Sonntag als Sabbat von einem Christen gehalten werden kann und muß.
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Samstag 16. Februar 2013, 10:59

Was ist denn nun Sünde?

Das Wort 'Sünde' bedeutet 'das Ziel verfehlen', 'das Ziel verpassen'.

Jesus selbst, der die Sünde weggenommen hat spricht hier vom 'Geist der Wahrheit', den er wenn er aufgefahren ist zum Vater, als Beistand senden werde und wozu:

Johannes 16, 7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.

8 Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht;

9 von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;

10 von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht mehr sehet;

11 von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.


12 Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.
13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Derselbe wird mich verherrlichen; denn von dem Meinigen wird er es nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, daß er es von dem Meinigen nehmen und euch verkündigen wird.


Er war gekommen, um die Sünde wegzunehmen, indem er den Leib der Sünde, das ist der Menschenleib, jedes Menschen Leib ist darin eingeschlossen, in den Tod gab. Es gibt den unter die Sünde verkauften Menschenleib vor Gott nicht mehr, er kommt nicht mehr in Betracht. Jeder Mensch darf sich IN IHM mitgestorben, mitbegraben, mitauferstanden, mitversetzt ins Himmlische wissen, in IHM, der zur Rechten Gottes sitzt und uns vor ihm gegen alle Anklagen Satans vertritt.

Die einzige Sünde zum Tode, also die einzige Art wie wir das uns von Gott gesetzte Ziel, nämlich seines unvergänglichen Lebens teilhaftig zu werden, noch verpassen können, ist die Sünde des Unglaubens. Die Sünde das für alle Zeiten und alle Sünden vollgültige, von Gott gegebene Opfer Jesu Christi zu verachten und nicht für sich anzunehmen!

1 Corinthians 10:1 Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht lasset, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer hindurch gegangen sind. 2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer, 3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; 4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.

5 Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt. 6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat. 7 Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.» 8 Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend. 9 Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. 10 Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden. 11 Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.

12 Darum, wer sich dünkt, er stehe, der sehe wohl zu, daß er nicht falle! 13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; der wird euch nicht über euer Vermögen versucht werden lassen, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, daß ihr sie ertragen könnt. 14 Darum, meine Geliebten, fliehet vor dem Götzendienst!
15 Ich rede mit Verständigen; beurteilet ihr, was ich sage:

16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?
17 Denn ein Brot ist es, so sind wir, die vielen, ein Leib; denn wir sind alle des einen Brotes teilhaftig.

18 Sehet an das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Opferaltar?
19 Was sage ich nun? Daß das Götzenopfer etwas sei, oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein, aber daß sie das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft der Dämonen geratet. 21 Ihr könnet nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnet nicht am Tische des Herrn teilhaben und am Tische der Dämonen! 22 Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir stärker als er?

23 Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles!

24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern.

25 Alles, was auf dem Fleischmarkt feil ist, das esset, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; 26 denn

«die Erde ist des Herrn und was sie erfüllt».

27 Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einladet und ihr hingehen wollt, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, und forschet nicht nach um des Gewissens willen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Götzenopferfleisch! so esset es nicht, um deswillen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen.

29 Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern; denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines andern gerichtet werden? 30 Wenn ich es dankbar genieße, warum sollte ich gelästert werden über dem, wofür ich danke?

31 Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre!
32 Seid unanstößig den Juden und Griechen und der Gemeinde Gottes, 33 gleichwie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht suche, was mir, sondern was vielen frommt, damit sie gerettet werden.
Zuletzt geändert von messenger am Samstag 16. Februar 2013, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Samstag 16. Februar 2013, 12:33

Das Wort ‚Sünde‘ bedeutet: ‚das Ziel verfehlen‘ / ‚das Ziel verpassen‘
Satan war ja ein schützender Cherub. Vor seinem Fall war er vollkommen, bis Missetat an ihm gefunden wurde. Siehe Hesekiel bzw. Ezechiel 28 Er hatte die Weisheit (Wahrheit) verderbt und war zum Vater der Lüge geworden. Er hat einen grossen Anhang, einen grossen Teil der Engel durch seine Lüge mitgerissen, so dass sie ihm dienen. Es heisst in Hiob 4, 18 und 15, 15, dass Gott sogar bei seinen eigenen Dienern, seinen eigenen Engeln Irrtum wahrnimmt.
Das Wort ‚Luzifer‘ bedeutet: ‚Morgenstern‘. (Was die ‚Morgensternstellung‘ ist und bedeutet und wer sie jetzt hat, erörtere ich unter dem Thema ‚Luzifer‘ ein andermal, der Beitrag wird hier sonst zu lang.)
Jesus kam als für alle Zeiten vollgültiges Opfer für alle Sünder und alle Sünden, um die Sünde, den Sündenzustand, wegzunehmen, indem er den ‚unter die Sünde verkauften -‘, ‚unter die Macht der gefallenen Engel geborenen Menschenleib‘ am Kreuz in den Tod gab.
Jedes Menschen Leib ist IN dem Leib Jesu mitgestorben, mitbegraben, mitauferweckt, mitauferstanden und mitversetzt ins Himmlische, weil Jesus für ALLE gestorben ist, so sind sie ALLE gestorben… DAS IST FACT!
Damit ist ‚der Leib der Sünde‘, ‚die Schuldschrift‘ beseitigt!

Alle im alten Menschenleib begangenen Sünden sind damit weg, ein für allemal! Mehr noch, der im alten Adam herrschende ‚Sündenzustand‘ ist beseitigt, weil in dem Auferstandenen alles NEU geworden ist und der Neue Mensch nicht mehr dem Fürsten dieser Welt, Satan, unterstellt ist, sondern dem Fürsten des Lebens, Jesus Christus, angehört.
Wir haben alle ein und denselben von Adam ererbten Menschenleib getragen, ganz egal welcher Hautfarbe wir sind!

IN JESUS CHRISTUS SIND WIR EINE NEUE KREATUR!

Der Auferstandene, der aus den Toten auferweckte Neue Mensch steht nicht mehr unter dem Fluch wie der alte Adam, für den es hiess: ‚Des Tages ihr vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen esset, müsst ihr unbedingt sterben‘,
JESUS CHRISTUS IST DER BAUM DES LEBENS
Wer angefangen hat, vom Baum des Lebens zu essen, der hat aufgehört, vom Baum der Erkenntnis des Guten UND des Bösen zu essen!
Es isst von diesem tödlichen Gemisch nicht mehr! Er atmet in einer ‚anderen Luft‘! (Epheser 2,2; 1. Thess. 4, 17)
Der Auferstehungsleib steht nicht mehr unter der Macht der (gefallenen) Engel. Darum kann Satan jeden der das glaubt nicht mehr vor Gott verklagen, obwohl niemand durch diese Erkenntnis und den Glauben von einem Tag auf den anderen fehlerfrei wird!
Es gibt nur noch eine Möglichkeit das göttliche Ziel zu verfehlen, also nur eine ‚Sünde‘ die noch zum Tode führen muss!
Diese einzige Sünde zum Tode bzw. Todsünde ist die Sünde des Unglaubens!

Johannes 16, 5 Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat, und niemand unter euch fragt mich: Wohin gehst du? 6 Sondern weil ich euch solches gesagt habe, ist euer Herz voll Trauer.
7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
8 Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht;

9 von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;

10 von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht mehr sehet;

11 von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.


12 Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Derselbe wird mich verherrlichen; denn von dem Meinigen wird er es nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, daß er es von dem Meinigen nehmen und euch verkündigen wird.


Wenn wir die Gnade und Liebe Gottes in seinem in Jesus Christus für uns vollbrachten Erlösungswerk verachten und mit Füssen treten, wer oder was soll uns dann noch retten können? Wie sollten wir dann das uns von Gott gesetzte Ziel erreichen, dass wir an seiner Herrlichkeit der Unsterblichkeit Anteil bekommen sollen, als zum Bilde Gottes Geschaffene?
Kolosser 1, 16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, und alles besteht in ihm.
18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.
19 Denn es gefiel Gott, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte
20 und ALLES durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist.

21 Und euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt waret in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt in dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, 22 um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht, 23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibet und euch nicht abbringen lasset von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, welches in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt wird, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.


Das Wort ‚fromm‘ ist ein altes Wort für ‚nützlich‘.
1. Korinther 10, 23 Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles!
24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern.

25 Alles, was auf dem Fleischmarkt feil ist, das esset, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; 26 denn «die Erde ist des Herrn und was sie erfüllt». 27 Wenn aber jemand von den Ungläubigen euch einladet und ihr hingehen wollt, so esset alles, was euch vorgesetzt wird, und forschet nicht nach um des Gewissens willen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Götzenopferfleisch! so esset es nicht, um deswillen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen.

29 Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern; denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines andern gerichtet werden?

30 Wenn ich es dankbar genieße, warum sollte ich gelästert werden über dem, wofür ich danke? 31 Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre! 32 Seid unanstößig den Juden und Griechen und der Gemeinde Gottes, 33 gleichwie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht suche, was mir, sondern was vielen frommt, damit sie gerettet werden.
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Samstag 16. Februar 2013, 22:53

Meine beiden letzten Einträge hier sind sehr ähnlich.

Das ist so passiert:

Als ich die erste Antwort geschrieben hatte und absenden wollte, bekam ich eine 'error' Meldung. Ich kam nicht mehr zu meinem Text und glaubte, er sei verloren.

Ich schrieb die Antwort also noch einmal neu. Beim Absenden bekam ich wieder eine 'error'-Meldung und dieser Beitrag war auch weg, verschwunden.

So dachte ich es seien beide verloren gegangen und mochte auch nicht noch länger am Compi sitzen, ich gab auf.

Ich nahm mir jedoch vor, künftig nicht mehr direkt, sondern zuerst in Word zu schreiben und es dann rüber zu kopieren. Aus Fehlern sollte man ja doch lernen.

Heute morgen stellte ich fest, dass diese Beiträge doch noch rübergekommen waren, ja beide. Voila. Ich lasse sie jetzt stehen, sind ja doch nicht genau gleich und können der Vertiefung dienen.
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon Marcel » Freitag 1. März 2013, 16:46

Hallo Luwy


Ich glaube nicht, daß man durch Textanalyse und historische Forschung allein eine brauchbare Antwort auf die Frage findet, ob nun der Samstag oder der Sonntag als Sabbat von einem Christen gehalten werden kann und muß.


Denke da braucht es keine Forschung. 'Heilige den Sabbat' ist schlicht und einfach Gottes Wort. Alles andere ist menschlich.
War auch für mich ein 'Schock', dass ich jahrelang verführt und geblendet worden bin und es nicht gemerkt habe.


Liebe Grüsse

Marcel
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Freitag 1. März 2013, 18:25

Niemand wird dem wiederhergestellten Volk Gottes verbieten, den Sabbat zu halten. Es ist eine göttliche Ordnung im Wort Gottes, wie Du es sagst Marcel. Das Volk Gottes wird alle Gesetze freudig halten, zur Zeit wenn das Allerheiligste in seiner Mitte ist, die Hütte Gottes bei den Menschen.

Für diejenigen die die Hütte Gottes darstellen, die mit Jesus in der Herrlichkeit der Unsterblichkeit offenbar werden am Tag des Herrn, wenn er wiederkommt, am siebenten Schöpfungstag, der keinen Abend mehr hat, für diese hört dieser Tag nie mehr auf, es ist für sie immer Sabbat und er ist heilig, weil Gott von seinen Werken ruht und sie sind in seine Ruhe eingegangen und haben das Verheissene erlangt, den Tod überwunden. Sie tragen den unsterblichen Menschenleib wie Jesus.

Das übrige Volk, eine grosse Schar, ist dann auch noch da, und die auferstandenen Martyrer der früheren und der letzten Zeit, die als Priesterkönige regieren werden. Im Volk Gottes ist aber das Bestimmende dann das Heiligtum, das obere, geistige Jerusalem, die Hütte Gottes bei den Menschen, das Haus Gottes als der Tempel, die Wohnstätte des Geistes Gottes, die Gemeinde Gottes, der Leib Christi. Das sind Bezeichnungen für ein und dasselbe.

So gilt nicht für alle zu allen Zeiten dasselbe.

Der Leib Christi, die 144'000 versiegelten Menschen die dieses Haus mit dem Haupt Jesus Christus als seine Gemeinde sind, die sind ER, sie stellen den GANZEN CHRISTUS dar. Und für ihn wie für sie gilt, was er in seinen Erdentagen gesagt hat:

Lukas 6:1 Es begab sich aber, daß er am zweiten Sabbat durch die Saat ging; und seine Jünger streiften Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie. 2 Da sagten etliche von den Pharisäern zu ihnen: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht erlaubt ist? 3 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr das nie gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote nahm und aß und auch seinen Gefährten davon gab; welche doch niemand essen darf, als nur die Priester? 5 Und er sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist auch Herr des Sabbats.


Für diejenigen IN CHRISTO kommt es also nicht auf den Buchstaben an, sondern auf das, was des Herzens Gesinnung ist, sie sind frei und wissen was recht ist. Sie sind, da Jesus nach der Ordnung Melkisedeks Hohepriester ist in Ewigkeit, IN IHM als sein Leib an diesem hohepriesterlichen Dienst mitbeteiligt. Sie üben die Gerechtigkeit Gottes, hohepriesterlich vor Gott, IN IHM.

Markus 2, 23 Und es begab sich, daß er am Sabbat durch die Saatfelder wandelte. Und seine Jünger fingen an, auf dem Wege die Ähren abzustreifen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte, 26 wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote aß, die niemand essen darf als nur die Priester, und wie er auch denen davon gab, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen:
Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 Also ist des Menschen Sohn auch Herr des Sabbats.


Kol.2, 8 Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus. 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; 10 und ihr habt alles völlig in ihm, welcher das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist.11 In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die ohne Hände geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung Christi, 12 indem ihr mit ihm begraben seid in der Taufe, in welchem ihr auch mitauferstanden seid durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat. 13 Auch euch, die ihr tot waret durch die Übertretungen und den unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, hat er mit ihm lebendig gemacht, da er euch alle Übertretungen vergab, 14 dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. 15 Als er so die Herrschaften und Gewalten auszog, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben. 16 So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats, 17 welche Dinge doch nur ein Schatten derer sind, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat. 18 Niemand soll euch um den Kampfpreis bringen, indem er sich in Demut und Engelsdienst gefällt und sich in Sachen einläßt, die er nicht gesehen hat, ohne Grund aufgeblasen ist von seinem fleischlichen Sinn, 19 wobei er sich nicht an das Haupt hält, aus welchem der ganze Leib, vermittels der Gelenke und Sehnen unterstützt und zusammengehalten, zu der von Gott bestimmten Größe heranwächst. 20 Wenn ihr mit Christus den Grundsätzen der Welt abgestorben seid, was lasset ihr euch Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt? 21 zum Beispiel: «Rühre das nicht an, koste jenes nicht, befasse dich nicht mit dem!» 22 was alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt. 23 Es sind nur Gebote und Lehren von Menschen, haben freilich einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst und Leibeskasteiung, sind jedoch wertlos und dienen zur Befriedigung des Fleisches.


Mit 'des Menschen Sohn' ist Jesus gemeint. Was für Jesus gilt, gilt auch für alle Glieder seines Leibes. Das sind jedoch nicht alle Menschen, sondern die, welche den gleich wertvollen Glauben haben gemäss der Lehre und Grundlage der Apostel und Propheten und darin ausreifen bis zur Vollendung.

Petrus redet im folgenden Zitat auch nicht alle Menschen an, sondern die mit dem entsprechenden Glauben:
2 Peter 1:1 Symeon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi,
an die, welche einen gleich wertvollen Glauben erlangt haben wie wir an die Gerechtigkeit unsres Gottes und Retters Jesus Christus:
2 Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr in der Erkenntnis Gottes und unsres Herrn Jesus! 3 Nachdem seine göttliche Kraft uns alles, was zum Leben und zur Gottseligkeit dient, geschenkt hat, durch die Erkenntnis dessen, der uns kraft seiner Herrlichkeit und Tugend berufen hat, 4 durch welche uns die teuersten und größten Verheißungen geschenkt sind, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem in der Welt durch die Lust herrschenden Verderben entflohen seid, 5 so setzet nun all euren Fleiß zu dem hinzu und ...
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon Marcel » Freitag 1. März 2013, 21:09

Danke Messenger

Du bestätigst ja mich.

Liebe grüsse
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Re: was sagt ihr dazu

Beitragvon messenger » Samstag 2. März 2013, 14:57

Ja, - es kommt alles aus der Freiheit IN JESU CHRISTO heraus. Aufzwingen lässt sich nichts, das haben die letzten 2000 Jahre bewiesen und wird sich immer beweisen. Gott hat selbst Mittel genung, uns zu leiten und auch wenn nötig durch Leiden zu erziehen, dass wir zu IHM aufschauen und lernen, auf IHN und nicht auf uns selbst zu vertrauen. Wenn wir nicht wollen, kann er sich aus 'Steinen' Kinder Gottes erziehen. Damit sind ev. Menschen mit einem versteinerten, harten Herzen gemeint, von welchen man nicht mehr annehmen würde, dass aus ihnen noch Kinder Gottes werden würden.

Was uns unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.



Romans 14:1 Des Schwachen im Glauben nehmet euch an, doch nicht um über Meinungen zu streiten. 2 Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, ißt Gemüse. 3 Wer ißt, verachte den nicht, der nicht ißt; und wer nicht ißt, richte den nicht, der ißt; denn Gott hat ihn angenommen. 4 Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufgerichtet werden; denn der Herr vermag ihn aufzurichten. 5 Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich; ein jeglicher sei seiner Meinung gewiß! 6 Wer auf den Tag schaut, schaut darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag schaut, schaut nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt für den Herrn; denn er dankt Gott, und wer nicht ißt, der ißt nicht für den Herrn und dankt Gott. 7 Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. 8 Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, so sind wir des Herrn. 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei. 10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen; 11 denn es steht geschrieben: «So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich beugen jedes Knie, und jede Zunge wird Gott bekennen.»
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