Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

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Moderator: Hellmut

Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Samstag 10. März 2012, 22:04

Hey Leute,

Ich hab mich heute tierrisch über Gott aufgeregt... ja, ich weiß, das sollte ich nicht, aber es ging nicht mehr, ich konnte nicht mehr anders. Ich bin seit meiner Kindheit gläubig, glaubte an Jesus und Gott, unseren Himmlichen Vater, fernab von Kirche und den Falschen Lehren. Ich habe gebeichtet, meine Sünden bereut, bin zu Jesus gekehrt und wollte mich von ihm leiten lassen.

Aber immer wenn mich was bedrückt, wenn ich probleme habe. passiert nichts. Egal wie oft ich bete, sie scheinen mich nicht zu hören, scheinen mich zu ignorieren und mich in Stich zu lassen. Ich bin es gewohnt, das in meinem Leben mir die Probleme über den Kopf wachsen und trotzdem habe ich Treu zu unserem Vater gehalten. Aber mittlerweile wird mir alles zu viel, ich bin nicht der, der ich bin und meine kleineren Wünsche bzw bitten erhört er ebenso wenig. Es fällt mir alles so schwer zurzeit.

Wieso hört unser Vater mich nicht? Was mache ich falsch? Klar, ich Sünde ebenso, wie jeder andere Mensch und das ist mir durchaus bewusst und ich versuche es auch so gut es geht zu vermeiden. Ich versuche aber für jeden da zu sein, Opfere mich für jeden auf und kämpfe jeden Tag, das es mir gut geht. Ich habe meinen kleinen Freund, meinen Hund verloren, meine Tante wird vermutlich demnächst an Krebs sterben, mein Opa hat probleme mit dem Herzen wegen dem Tod vom Hund und meine Oma ist ebenso krank. Ich bin zurzeit alleine und weiß nicht, was ich tun soll, ebenso gehts mir auch recht schlecht.

Was kann ich tun, damit er mich endlich hört, damit meine Verzweifelten Rufe endlich erhört werden? Ich will von euch kein Mitleid oder MItgefühl, ich hab das nur hingeschrieben, damit ihr wisst, was los ist und es eher nachvollziehen könnt, warum ich gerade so enttäuscht von Gott und Jesus bin, warum ich so sauer bin und ich mich frage, wieso es Atheisten und Satanisten, falsch Gläubige besser geht. Ich wünsche es natürlich jedem Menschen, keiner hat es verdient, das es ihm schlecht geht, selbstverständlich.

Würde mich auf eine Antwort freuen, was ich machen könnte

lg
isabelle42414
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon Christusträger » Samstag 10. März 2012, 23:55

Röm 8,28
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Auch wenn wir es manchmal schwer erkennen können, ist Gottes Ratschluss für uns das Beste. Gott ist kein "Wunscherfüller", sondern tut das, was für uns das Beste ist.

In Liebe
Christof
1.Petr 5,5 Denn "Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade"
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Samstag 10. März 2012, 23:57

Hallo Christusträger,

erstmal danke für deine Antwort.

Wenn Gott nur das tut, was für uns am besten ist, warum lässt er mich in dieser Einsamkeit? In dieser schräglichen Stille, obwohl ich doch selbst nicht mehr klar komme? Das verstehe ich nicht, ich bitte ihn doch nur darum, mich nicht allein zu lassen, mich nicht in der Einsamkeit sitzen zu lassen, weil ich das nicht ertrage. Was sollte da für mich das beste sein?

Ich war mir immer sicher, das egal was ich mache, egal welchen Weg ich gehe, selbst wenn er am Anfang schlecht erscheint, am Ende gut ausgehen wird und alles seinen Sinn hat. Nur in der Einsamkeit, da sehe ich keinen Sinn, da sehe ich keine Logik. Würde mich auf eine Antwort freuen

Danke
isabelle42414
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon Ralph » Sonntag 11. März 2012, 00:00

Vielleicht will Gott Dich Prüfen,siehe Hiob?

Liebe Grüsse
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Sonntag 11. März 2012, 00:14

Hallo lieber Ralph,

wie meinst du das? ich weiß, das Gott uns Zeit zu Zeit alle Prüfen will, aber er stellt uns nur prüfungen, die wir auch schaffen können, obwohl sie für uns schwer sind. Aber ich bin dieser Prüfung nicht gewachsen. Kannst du das aber genauer erläutern?

lg
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon Ralph » Sonntag 11. März 2012, 00:24

Na ja,manchmal meinen wir das es zu schwer ist für uns.Nach einer Weile kommen wir gestärkt und als Sieger über den Sorgen,Ängste ect.raus.Dadurch wird unser Glaube größer und größer.So habe ich das gemeint und erlebe rs immer wieder.

Liebe Grüsse
Ralph
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon Jesusfreak » Montag 12. März 2012, 12:48

Liebe Isabelle

Manchmal stehen wir vor einem Berg und sehen nichts mehr. Aber Gott ist viel grösser und schaut aus einer anderen Perspektive. Er sieht hinter den Berg.

Es kann ein Test von Gott sein, um unser Vertrauen zu Prüfen. Es kann aber auch sein, dass wir UNS selber etwas eingebrockt haben, dass wir nun auslöffeln müssen. Ich kann mich z.B. nicht absichtlich oder fahrlässig in Schulden stürzen und dann mit einem kleinen Gebet erwarten, dass mir Geld zufliegt. Das hat nichts mit dir zutun, es war nur ein Beispiel. :)

Liebe Grüsse Jesusfreak
Nicht immer ist der Glückliche dankbar, aber der Dankbare ist immer glücklich.
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon GDK » Montag 12. März 2012, 16:24

Liebe Isabelle,

für dich Psalm 73:
1 Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind. 2 Ich aber – fast wäre ich gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Fehltritt getan! 3 Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah.

4 Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt. 5 Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen. 6 Darum ist Hochmut ihr Halsschmuck, und Gewalttat ist das Gewand, das sie umhüllt. 7 Ihr Gesicht strotzt von Fett; sie bilden sich sehr viel ein. 8 Sie höhnen und reden boshaft von Bedrückung, hochfahrend reden sie. 9 Sie reden, als käme es vom Himmel; was sie sagen, muss gelten auf Erden. 10 Darum wendet sich auch sein Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen. 11 Und sie sagen: »Wie sollte Gott es wissen? Hat denn der Höchste Kenntnis davon?« 12 Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!

13 Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen; 14 denn ich bin doch den ganzen Tag geplagt worden, und meine Züchtigung war jeden Morgen da! 15 Wenn ich gesagt hätte: »Ich will ebenso reden!« – siehe, so hätte ich treulos gehandelt am Geschlecht deiner Söhne. 16 So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es war vergebliche Mühe in meinen Augen 17 – bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende achtgab.

18 Fürwahr, du stellst sie auf schlüpfrigen Boden; du lässt sie fallen, dass sie in Trümmer sinken. 19 Wie sind sie so plötzlich verwüstet worden! Sie sind untergegangen und haben ein Ende mit Schrecken genommen. 20 Wie man einen Traum nach dem Erwachen verschmäht, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verschmähen. 21 Als mein Herz verbittert war und ich in meinen Nieren das Stechen fühlte, 22 da war ich töricht und verstand nichts; ich verhielt mich wie ein Vieh gegen dich.

23 Und dennoch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand. 24 Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf! 25 Wen habe ich im Himmel [außer dir]? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! 26 Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.

27 Denn siehe, die fern von dir sind, gehen ins Verderben; du vertilgst alle, die dir hurerisch die Treue brechen. 28 Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe GOTT, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden.

Liebe Isabelle,
Allein die Nähe zum Herrn hilft. Er ist dir näher als du denkst, er ist IN dir! Lob und Preis und Herrlichkeit und DANK, sei unserem Herrn Jesus!!

In Liebe,
Gerhard Daniel.
GDK
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Montag 12. März 2012, 23:52

Hallo Leute,

danke für eure Zahlreichen Antworten.

Wenn das eine Prüfung ist, so habe bzw werde ich sie wohl nicht bestehen :( ich bin recht schwach, kann nicht mehr richtig stehen und bin dem Vertrauen Gottes nicht gewachsen, das er mich so hart prüft. Ich habe mit ihm gerdet, habe mich entladen, habe ihm meinen Frust erzählt und ihm erklärt, das ich der Prüfung nicht gewachsen bin, das er erst noch warten solle, bis ich stark genug bin. Ich hoffe, er wird mich hören... wenigstens dieses eine mal. Ich bin ihm immer dankbar und sage es ihm auch jeden Tag.

Danke an alle. Nur die Enttäuchung, die ich von ihm erlebt habe, hat mein Vertrauen etwas zerbrochen, muss ich ehrlich gestehen. Ich hoffe, er kann es mir verzeihen, so wie es ein Vater zu seinem Sohn kann.

Und danke für die Bibelversen :)

lg
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon bebo » Mittwoch 14. März 2012, 19:50

Hallo Isabelle

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Mt 11, 29+30)

Gottes Joch ist sanft und die Last die Er uns auferlegt ist leicht. Zu deinem Problem dass du dich wie eine Frau fühlst, kann ich dir nicht weiterhelfen, weil ich mich mit diesem Problem nicht auskenne.
Zu deinem Problem dass du dich einsam fühlst: Was kann Gott dafür? Du gehst z.B. in keine Gemeinde und hast somit keinen (oder geringen) Kontakt mit Gläubigen und doch wundert es dich dass du einsam bist?
Es ist sehr schwierig dir einen Rat zu geben, weil ich dich nicht kenne aber mir scheint dass du eine merkwürdige Beziehung zu Gott hast. Du stellst es manchmal so dar, dass du alles richtig machst und Gott dich einfach ignoriert:
Wieso hört unser Vater mich nicht? Was mache ich falsch? Klar, ich Sünde ebenso, wie jeder andere Mensch und das ist mir durchaus bewusst und ich versuche es auch so gut es geht zu vermeiden. Ich versuche aber für jeden da zu sein, Opfere mich für jeden auf und kämpfe jeden Tag, das es mir gut geht.

Auch solche Aussagen kann ich nicht verstehen:
Ich will von euch kein Mitleid oder MItgefühl,

Dafür sind doch Geschwister da? Soll es uns egal sein, dass du leidest? Meinst du Gott ist es egal, dass du leidest? Niemand ist so liebevoll wie Gott und Ihm ist es bestimmt nicht egal, dass du leidest. Es kann sein dass wir mal durch Leiden gehen müssen aber dann ist es, wie Christof geschrieben hat, zu unserem besten.
Wie gesagt, einen konkreten Rat kann ich dir nicht geben. Aber ich bin mir ganz sicher dass der HERR nicht einfach so seine geliebten Kinder quält. Denn der HERR liebt uns mit einer Liebe, die wir kaum fassen können:
Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freund. (Joh 15,13)
Jesus hat sein Leben nicht für seine Freunde hingegeben sondern für seine Feinde! Wer kann diese Liebe fassen?
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. (Rö 5,8)

Liebe Grüsse
Benjamin
bebo
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Mittwoch 14. März 2012, 22:14

Hallo Bebo,

Das ich mich einsam fühle, hat nichts damit zu tun, das ich keine Leute kenne oder habe. Es ist nur so, das mein Freundeskreis recht weit weg wohnt durch meinen Umzug und ich hier noch keine richtige Anbindung gefunden habe, da ich nur wenigen Vertrauen schenken kann.

Meine Beziehung zu Gott ist merkwürdig, das gebe ich zu. Ich war früher streng Gläubig, hab Menschen von Gott und Jesus erzählt, habe meinen Glauben, die Lehren in der Bibel ausgelebt und damit jeden geholfen. Ich habe ständig Gebetet, hab die Gebote weitergeben uvm. Aber seit dem Tag, an dem er mich nicht mehr gehört hat, seit dem alles schwiriger geworden ist und ich ins Leere Bete, seit dem hat sich auch meine Beziehung zu Gott stark verändert. Mittlerweile sehe ich in nicht mehr als richtigen Vater, zu dem ich kommen kann und ihm von meinen Tag erzählen kann, von meinen Sorgen, von meiner Dankbarkeit ihm gegenüber. Auch sehe ich Jesus nicht mehr als Bruder... Ich weiß nicht, was meinen Glauben so zerrüttelt hat, aber darum bin ich hier, darum schreibe ich auch mit euch, um Antworten zu bekommen. Gewiss ist aber für mich, das es auf beiden Seiten ein entgegen kommen geben muss, sowohl von mir, als auch von Gott. Ich hoffe, du verstehst mich jetzt ein bisschen besser

Ich habe heute die Satanistische Bibel gesehen und ein Teil davon gelesen, es klingt recht interessant und gut, der Teufel als Gott. Fast schon so gut, das es Verführerisch wäre, die Seite zu wechseln, in der Hoffnung, alles wird sich zum Guten Verändern. Denn laut dieser Bibel, heißt der Teufel auf Indisch Devi, was soviel wie Gott heißt. Er hat eben seine eigenen Regeln und wollte alles lockerer haben, als Gott es wollte. Da ich aber wie gesagt, Christ bin und ich meinen Glauben nicht ablegen kann, da ich der Meinung bin, ich habe noch eine Aufgabe, ebenso das ich ein Templer bin, habe ich Gott um antworten gebittet und vlt bekomme ich sie Heute Abend von euch. Was denkt ihr über die Sache? Ist es nur eine Verführung? Eine Irrlehre? (wie ich es zumindest vermute, da nichts gut sein kann) oder ist da auch was wahres dran und die Kirche hat den Teufel nur als Bösen ausgelegt?

Nun, zu dem Thema Mitleid oder Mitgefühl bebo, ja, du hast recht, dafür sind geschwister da, um seine Last zu lockern und mit ihnen zu reden. Aber weißt du, ich bin kein Mensch, der andere mit Belasten will, der andere mit seinen Problem zutexten will und dafür auch noch Mitgefühl bzw Mitleid bekommt. Ich bin eher der Mensch, der nicht zuviel über seine Probleme schreibt, auser die Belasten mich doch massiv, siehe den Beitrag zum Fremden Körper. Da geht es nicht darum, das ich Mitgefühl haben will, sondern darum, das ich jemand habe, der mir einfach nur zuhört, mir Fragen beantwortet, die ich nicht aus dem Kopf bekomme, mich etwas entleere und Last abwerfen kann, ohne den anderen mit zu ziehen ins Düstere Dunst des Lebens.

Nun, hab gerade wieder etwas viel geschrieben :) sorry, aber ich hoffe mal, das man meinen Standpunkt besser verstehen kann und wie gesagt, keine Sorge, ich bin kein Satanist, ich habe eben zu diesem Thema viele Fragen

lg
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon Christusträger » Mittwoch 14. März 2012, 22:54

isabelle42414 hat geschrieben:Ich habe heute die Satanistische Bibel gesehen und ein Teil davon gelesen, es klingt recht interessant und gut, der Teufel als Gott. Fast schon so gut, das es Verführerisch wäre, die Seite zu wechseln, in der Hoffnung, alles wird sich zum Guten Verändern.


Liebe Isabelle,

nimms mir nicht krumm, aber Deine Geschichte wird immer unglaubwürdiger. Wo hast Du denn diese Bibel her? Kann es sein, dass Du gar nichts von den Verführungen des idersacher verstanden hast? Ich empfehle dir dringend die Hilfe eines Seelsorgers. Da kannst Du ja zum Pfarrer Deiner Gemeinde gehen.

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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon isabelle42414 » Mittwoch 14. März 2012, 23:19

Hallo Christusträger,

Du kannst meine Geschichte als Unglaubwürdig abstempeln, aber ich kann dir ein versprechen, ich spreche die Wahrheit. Falls du mein Beitrag nicht richtig gelesen hast, dann würde ich mal dich als Bruder bitten, diese Stelle komplett zu lesen, mir scheint es, als hättest du es ab dieser Zeile das Lesen eingestellt.

Eine Freundin hat das Buch und ich habe darin mal etwas gelesen, ich sagte nur, das es Gut klingt, fast schon so gut, das es Verführerisch wäre, die Seite zu wechseln. Aber ich bin Christ und da stellt man sich die Frage, ob da nicht eine List dahinter steckt oder doch Wahrheit. Denn, soviel ist sicher, es gibt niemanden und es gab niemanden, der wirklich rein gut war oder irgentwas das rein gut war. Alle haben ihre Schattenseiten, aber fakt ist, ich bin Christ und kein Satanist, auch ist Fakt, das ich die Seite nicht wechseln werde, sondern nur Fragen darüber habe, weil es mich eben Interessiert.

Wie soll ich meinen Feind bekämpfen, wenn ich ihn nicht gut genug kenne, um nicht vlt doch mit ihm befreundet zu sein? Befreundet heißt in dem Zusammenhang, akeptanz, aber keine übertretung der eigenen Pflichten und Rechten. Hoffentlich, habe ich dir es ein wenig deutlicher geschrieben und tut mir leid, das es falsch rüberkam.

lg
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon bebo » Mittwoch 14. März 2012, 23:22

Hallo Isabelle

Satan ist definitiv böse, sehr böse sogar.
Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. (Joh 8,44)

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; (2. Kor, 11,14)

Der Teufel ist ein Menschenmörder und ein Lügner, der sich selbst als Engel des Lichts ausgibt. Der Satan weiss was du willst oder begehrst und lockt dich damit. Er nimmt jede Gestalt an, was derjenige (den er verführt) gerade benötigt, denn er ist der Vater der Lüge und nimmt wie gesagt sogar die Gestalt eines Engels des Lichts an. Das tut er aber nicht um dich glücklich zu machen sondern um dich zu töten denn er ist ein Menschenmörder. Sein einziges Ziel ist es gegen Gott zu rebellieren und er kann es nicht ertragen wenn Menschen Gott die Ehre geben.

Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. (1. Petr 5,8)

Jeden den er mit in die Verdammnis (denn sein Urteil steht bereits fest (Kol 2,15)) mitreissen kann, nimmt er mit. Sei wachsam! Wie gesagt er kennt deine Bedürfnisse und lockt dich mit dem was du gerade brauchst. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass er dir zuerst deine Wünsche erfüllen wird und dir das gibt was du begehrst. Aber wenn du dann abgefallen bist vom Glauben, lässt er dich fallen. Du siehst es vielleicht locker und liest mal da ein Buch und dort forscht du noch etwas über Satan nach, etc. aber:

Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich! (Judas Vers 9)

Nicht einmal Michael traute sich gegen den Teufel etwas zu sagen. Der Satan hat eine Riesenmacht das dürfen wir nicht unterschätzen. Natürlich ist der HERR stärker! Und solange wir in Seinem Willen bleiben, haben wir nichts zu befürchten. Aber wehe du zeigst etwas Schwäche oder eine Angriffsstelle, dann verschlingt er dich!
Du denkst vielleicht dass ich überreagiere aber ich will dich warnen: Lass das Zeugs. Du bist "geschwächt" durch die Umstände in denen du dich befindest. Du sagst ja selber dass die Beziehung zwischen dir und Gott momentan schwierig ist. Dann liest du noch etwas Bücher über den Satan und dann kommt er vielleicht bald und lockt dich mit falschen Versprechen weg. Befasse dich nicht mit dem Teufel sondern gib alles, damit die Beziehung zu Gott wieder gut wird.

LG, Benjamin
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Re: Gibt es Gott? Warum enttäuscht er uns?

Beitragvon bebo » Mittwoch 14. März 2012, 23:30

Während ich die Antwort geschrieben habe, habt ihr noch etwas weitergeschrieben :-)
Du musst den Feind nicht kennen, du musst nur im Willen Gottes bleiben und der Wahrheit treu bleiben.

PS: Der HERR ist Satan so sehr überlegen, dass Er einfach irgendeinen Engel (nicht Michael oder sonst ein mächtigen Engel) nimmt und ihn bevollmächtigt den Satan zu binden (Off 20,1-3)! Der HERR muss nicht einmal selbst gegen den Teufel ausziehen oder seinen stärksten Engel senden, sondern Er nimmt einfach einen. Und wie bereits erwähnt das Urteil über den Satan ist bereits gefällt und der Sieg ist uns (wir dürfen ja daran Teil haben) gewiss! Loben und preisen wir den HERRN dafür!
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